Beiträge von Erreff

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Skippy in Ungnade gefallen ist.

    Weder im Verein, in der Mannschaft noch in der Presse.

    Aber es ist grad nicht die Zeit auf eitel Sonnenschein zu machen.

    Und da ist keiner ausgenommen, wenn es ein Team sein soll.

    Und da vertrau ich auch.

    Ich blicke generell nicht rückwärts, ansonsten würde ich heute die Personalien der Andersons, Lövgrens, Wislanders - und wie sie mit Verlaub auch sonst immer noch heißen - aufwerfen. Ob Sagosen oder N. Landin aktuell der Mannschaft fehlen, steht aus lösungsorientiertem Blick nicht auf dem Tableau. Zumindest mal nicht meinem.

    Da hast Du (leider) so was von Recht (sonst würde Wislader nach einem Tor immer noch wie ein Lausbube übers Feld schleichen)

    Letztendlich dient es dann doch nur dazu, um evt. nachträglich jemanden anzuzählen. Die beiden sind weg, weil sie weg wollten, andere sind weg, weil man in anderen eine Verstärkung sah. Das jetzt zählt und die Zukunft.

    … Denn in der Herbstkrise 2023 reifte vor allem eine Erkenntnis: Um ihr beizukommen, müssen die Kieler Abstand nehmen von ihrem Anspruch den historisch gewachsenen Erfolgs-Erwartungen in und um den Verein mit Siegen am Fließband gerecht zu werden, sich – zumindest vorübergehend – mit kleineren Schritten zufriedenzugeben…

    … Vergleiche mit Kieler Überflieger-Jahren, findet Jicha „unfair“ seinen aktuellen Spielern gegenüber. „Man kann es als meinen großen Fehler bezeichnen, dass ich gedacht habe, wir wären weiter in dieser Stabilität. Vielleicht habe ich einige zu früh in die Situation gebracht, Träger des THW-Gens sein zu sollen.“…

    … In den Gesprächsrunden habe sich ein Hemmschuh herauskristallisiert: „Angst, Fehler zu machen oder Verantwortung zu übernehmen…

    … Kleine Schritte und keine Gedanken an die Tabellenspitze, das ist das Rezept, das sich die Kieler nun selbst verordnet haben. „Wir sollten uns noch nicht wieder gesundschreiben…

    Quelle KN

    Könnte auch bedeuten, dass die Löwen ohne Mitwirkung der Abwehr und des TH reihenweise über oder neben das Tor geworfen haben, was ja vereinzelt auch der Fall war.

    Naja, das die Abwehr gut drauf war, stand da ja nun auch…

    „aus der eigenen Abwehrstärke zogen die Kieler Sicherheit“

    Für mich liest sich der Artikel einfach so:

    Leistung verbessert, aber auch Glück gehabt, da der Gegner beim Sieg Unterstützung geleistet hat. Aber, Punkte geholt und gut.

    Der nächste Gegner wird der schwerste sein, das wird die Konstante sein.

    Siege am Stück erstmal wohl eher nicht.

    Was bitte ist an dem Fehlerfestival der Löwen subjektiv? 19 TF! Man kann sich das Spiel ja meinetwegen schönreden, aber den entscheidenden Grund für den Sieg nicht zu erwähnen, finde ich schräg.

    „Desolate 33 Prozent Angriffserfolgsquote“ beschreiben es für mich genau so, da wird nichts schöngeredet.

    Es soll auch Leute geben, die das Spiel nicht gesehen haben. Hätte ich es nicht gesehen, müßte ich raten, warum der THW gewonnen hat, gerade angesichts des von den RNL gewonnenen TH-Duells.

    Das von Dir so hochgelobte Blatt, soll jetzt §pielanalysen tätigen?

    Eine Einordnung ist gut und schön, aber meist immer subjektiv.

    Da hilft nur selber gucken und sich dann selbst eine Meinung bilden.

    So hab es noch mal gelesen:

    Ich finde, Zitat Desolate 33 Prozent Angriffserfolgsquote hatte die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze zur Pause aufzuweisen.“

    sind Hinweis genug, zu erkennen, woran es gelegen haben könnte…

    Die KN bejubeln den ersten Kieler Top-Spiel-Sieg in der Liga. Bei 19 gehaltenen Würfen des Gegners gegenüber 7 eigenen Paraden wundert man sich schon, wie dieser Sieg möglich war. Ach ja, es gab eine desolate Angriffserfolgsquote von 33 % der Löwen. Kein Wort über das Fehlerfestival der Löwen.

    So wie die Löwen heute aufgetreten sind, spielt ein Abstiegskandidat. Mit einem Top-Spiel hatte das nun wirklich nichts zu tun! Die zwei Punkte tuen ihnen gut, ja! Eine spielerische Steigerung wie die KN habe ich gegenüber dem Spiel in Hannover aber nicht erkennen können.

    Da sollten sie sich realistischer einschätzen, sie haben heute von einem sehr schwachen Gegner profitiert. Das wird in den nächten drei Spielen ganz anders zur Sache gehen. Erst dann wird sich zeigen, ob sie auf einem guten Weg sind.

    Und wofür soll das gut sein?

    Mit der Logik muss dir der Mund ja jetzt auch aufstehen, weil der seinen Spielern die Schuld gibt und er käme genau wie Machulla nicht mehr in Frage für gute Vereine (sollte es zur Entlassung kommen), weil es in seiner letzten Zeit nicht so gut lief. Finde ich daher eigentümlich die Logik

    Nicht das ich Machulla in Kiel sehen will, aber der Verein oder das Nationalteam, welcher/welches den letztendlich holt, wird einen brillanten Trainer bekommen, der die Zeit genutzt haben wird die mentalen Akkus aufzuladen, neue Ideen zu entwickeln und an seinen Schwächen zu arbeiten. Ich hoffe daher auch das es kein Ligakonkurrent ist.

    Noch sehe ich das anders.

    Die Aussagen zu Mensing in der Pressekonferenz hatten eine ganz andere Qualität.

    Zu benennen welche Fehler gemacht wurden ist öffentlich nicht schön. Das gefällt mir auch nicht. Aber es wurde nicht in die Richtung argumentiert, dass da jemand nicht kritikfähig sei.

    So was hat für mich eine ganz andere Qualität.

    Das auch ein Trainer sich weiterentwickelt, kann man schön an Prokop sehen (das hat er in einem Podcast auch mal schön beschrieben)

    Ob die Akkus bei Machulla jetzt schon wieder geladen sind (leer waren sie auf alle Fälle) weiß ich nicht.

    Zur jetzigen Zeit sehe ich für uns aber keine Verbesserung.

    Und ebenso sehe ich keine Verbesserung in einem Trainerwechsel, der nur einen kurzfristigen Impuls setzt. Dann werden die Wechsel irgendwann inflationär.

    Da bin ich absolut anderer Meinung.

    Ich weiß ja nicht ob du selbst mal gespielt hast, aber Handball ist und bleibt ein Teamsport & ein RM muss seine Nebenleute besser machen, statt Ego-Trips.

    Skippy macht das schon die ganze Saison und man sieht wie genervt die Mitspieler sind, ich behaupte das geht nicht ewig gut mit der Spielweise.

    Problem: Alternativlosigkeit auf RM, Dulle robbt sich halt nur noch über das Pakett - schade ihn so zu sehen, Saison für Saison

    Handball ist und bleibt ein Teamsport.

    Aber weder ist Skippy der einzige, der den Hals aus der Schlinge ziehen kann

    (das müssen sie alle gemeinsam), noch ein „Problem“ (und das schon mal gar nicht)

    Was heißt denn Probleme? Sander hat ein Vakuum hinterlassen, das gefüllt werden muss. Wie das geschehen soll, darüber gibt es sicherlich auch bei den Spielern unterschiedliche Auffassungen. Schließlich treffen da auch unterschiedliche Handballphilosophien aufeinander. Es ist Aufgabe des Trainers klare Ansagen zu machen (und wer nicht zu 100 % mitzieht, sollte sich einen neuen Verein suchen).

    Wenn sie das Spielsystem der Vergangenheit weiter pflegen wollen, werden sie keine rosige Zukunft haben. Und die Zukunft heißt für mich Skippy und Eric. Alle anderen wären für mich entbehrlich.

    Sander hat vielleicht ein Vakuum hinterlassen, aber das ist die Aufgabe Skippy, dies zu füllen.

    Nur sollte er dafür auch die Zeit bekommen, die Sander in Paris hatte.

    Ich habe recht hochklassig Handball gespielt und weiss, dass wenn man ein Problem miteinander hat fehlen einfach ein paar Prozente.

    Man sieht das Skippy für die Halben nicht der Richtige Spielmacher ist, da er mehr Ego als Teamplayer ist. Weder RR noch RL sind besser geworden durch Skippy. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.

    Dazu kommen andere eben nicht an ihr Maximum, Dule ist auch schon seit Jahren runtergewirtschaftet und eigentlich recht traurig anzusehen wie der Valide sich da über das Feld „robbt“

    Das stimmt sicher. Deswegen wäre es ja auch verheerend …

    Den Teamplayer muss Skippy lernen, mit den teils überraschenden Anspielen und Pässen müssen seine Kollegen lernen klarzukommen bzw. diese zu verwerten.

    Kann aber trotzdem was werden, wenn es denn kein menschliches Problem ist.

    Und da geb ich Valter Recht, da muss der Trainer für sorgen, dass beide Seiten den richtigen Weg gehen.