Beiträge von HG Saarlouis


    Wenn man von deiner Interpretation des Welt-Artikels darauf schließen kann, wie du andere Informationen aufschnappst und Quellen wiedergibst, wäre klar, warum es so oft eher unschlüssig wird bei den Beiträgen. ?(

    1. Kann man natürlich sehr wohl Langzeitschäden voraussagen, wenn Krankheiten bestimmte Symptome zeigen. Dazu braucht es keine Hellseher, einfaches Medizinstudium sollte genügen oder Lebenserfahrung. Erkrankt jemand an Mumps und es tritt eine Ohr- oder Hodenentzündung auf, sind die Langzeitschäden absehbar. (Da wären wir dann bei der Impfung - aber das Fass machen wir hier wohl lieber nicht auf.)
    Wird eine Borreliose nicht rechtzeitig erkannt und therapiert, sind die Langzeitschäden absehbar.
    Treten schwere Lungenschäden während Covid19 auf, wie sollen keine Langzeitschäden erwartet werden?

    2. und da zeigt sich, wie oberflächlich du das wiedergegeben hast, denn besagte Zeile heißt:

    Wenn man nach einigen Wochen/Monaten noch mit Folgeschäden zu kämpfen hat, ist das durchaus als lang zu bezeichnen (ähnlich z. B. Pfeiffersches Drüsenfieber) und muss nicht Langzeitschaden im Sinne von Jahre oder ewig bedeuten und kann ja nun inzwischen, wenn man an Geschmacks- und Geruchsstörungen denkt, festgehalten werden.

    Zitat aus der FAZ:
    Dabei haben sie vor allem die Lunge im Blick. Röntgenaufnahmen weisen darauf hin, dass in der Lunge mancher genesener Patienten immer noch
    Veränderungen vorhanden sind, die vermuten lassen, dass die Lunge in
    ihrer Struktur so geschädigt ist, dass sie ihre Funktion nicht mehr voll
    erfüllen kann. Dann wird die Atmung flacher, die körperliche
    Leistungsfähigkeit nimmt ab. Mediziner sprechen in solchen Fällen von
    Gewebeschäden der Lunge. Nach einer Coronainfektion sind diese nicht auf
    einen kleinen Teil der Lunge beschränkt, sondern in beiden
    Lungenflügeln zu finden. Was Medizinern Sorge macht. Wie lange solche
    Veränderungen bestehen bleiben, ob sie wirklich nicht mehr reversibel
    sind, das können Experten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.


    Natürlich gibt es jüngere und ältere Fälle. Das liegt in der Natur eines "Durchschnitts". Du aber hast Zahlen zueinander in einen Kontext gestellt, die in keiner Relation zueinander stehen und versucht Vergleiche aufzuzeigen, die unter wissenschaftlichen Maßstäben völlig unzulässig sind.


    Wie Bonecrusher es bereits treffend ausgeführt hat: Willkommen in der wunderbaren Welt der Epidemiologie! (sehenswert in diesem Zusammenhang auch der Beitrag der ZDF-Sendung Die Anstalt zum Thema Feinstaubbelastung)

    Zudem hat Prof. Dr. Klaus Püschel nicht gesagt, dass bei seinen Obduktionen nie SARS die Todesursache gewesen sei, sondern lediglich, dass die von ihm obduzierten Verstorbenen allesamt Vorerkrankungen gehabt hätten. Sollte Dir ein anderes Zitat von ihm vorliegen, bin ich natürlich für Hinweise darauf offen.


    Natürlich steht es Dir frei selber zu entscheiden welche "Meinungen von Medizinern" Du persönlich für valide hältst, aber ehrlich gesagt dürte auch keine der von Dir als glaubhafter eingeschätzten Quellen wissenschaftlich haltbare Beweise für ihre Aussagen vorleen können, oder?

    Versteh mich nicht falsch. Der von Dir verlinkte Youtube-Beitrag von Clemens Arva zum Risiko von zu schnell zugelassenen Impfstoffen ist ein legitimes und wichtiges Thema in Bezug auf SARS-CoV-2. Das Verbreitungsmedium via Russia Today lässt mich auf Basis der bekannten Arbeitsweise des Mediums eher skeptischer auf den Inhalt reagieren, ist aber für mich kein sofortiges Ausschlusskriterium jeglicher Diskussion. Nur kannst Du nicht erwarten, dass sich User auf eine Diskussion einlassen, wenn Du im Gegenzug Aussagen anderer Mediziner als bloße "Meinung ohne Beweis" oder persönliche Aussagen von Angehörigen als "unwissenschaftlich" abtust - obwohl Du selber es nicht besser wissen kannst oder valide Belege liefern kannst, dass die angeblichen "Meinungen" nicht doch durch Ergebnisse wissenschaftlich Untersuchungen belegt sind.

    Danke für deinen konstruktiven Beitrag ohne persönliche Beleidigung.So stelle ich mir eine faire Diskussion vor!
    Ich kann mich nicht erinnern, Meinungen von Virologen wie Drosten etc als unwissenschaftlich eingestuft zu haben!Ich teile nur einige ihrer Meinungen nicht! Ich versuche, wenn ich mal mehr Zeit habe, meine Hauptkritikpunkte einmal zusammen zu fassen, dann kann man die mit seiner Meinung abgleichen und entsprechend gegenargumentieren. Aber wer mir nur Verschwörungstheorie vorwirft, mit dem ist eine normale Diskussion unmöglich, da gehe ich auch nicht mehr drauf ein.

    https://www.focus.de/gesundheit/new…d_12036203.html
    Höre einfach auf den großartigen Florian Schröder und akzeptiere andere Meinungen.Oder lass es! Aber spiel dich hier nicht weiter als der große Zampano auf, der die Wahrheit gepachtet hat und jegliche Kritik als Majestätsbeleidigung auffast.
    Wie wäre es stattdessen mal mit einer Antwort auf meine Frage?

    Ergänzend dazu habe ich eine Frage:
    Wieso spricht das RKI seit März 2020 von Corona Wellen(erste, zweite oder Dauerwelle), obwohl die SARS CoV 2 Positivrate nie über 10 Prozent lag und seit Wochen um 0,6 bis 1,5 Prozent liegt und erklärt bei der Influenza die "Grippewelle" allgemein per Definition bei einer Positivrate von unter 20 Prozent als beendet? Konkret für 2020 : als die Positivrate bei 9 Prozent war, erklärte das RKI in der 12 KW die Grippesaison als beendet. Wieso gilt diese Definition nicht für Corona?
    Bitte einmal um konkrete Antworten, und nicht um Vorwürfe ala "Verschwörungstheorie"!

    Keine Antworten?Vorschläge? ?(

    Habe ich doch geschrieben!Rein statistisch.....Und die 81 Jahre bei Covid sind auch Durchschnitt .Da gibt es auch jüngere und ältere Fälle...
    Bei den Obduktionen von Puschel war Sars nie der Grund für den Tod...
    Und wenn das Virus auch für die nicht Risikogruppe so gefährlich wäre, hätten unter den in den letzten Wochen mehr positiv Getesteten auch mehr Sterbefälle sein müssen.
    Die Artikel über vermeintliche junge gesunde Sars Opfer zitieten lediglich Meinungen von Medizinern. Nirgendwo gibt es Beweise für diese Einschätzung...Ach doch, die Ehefrau des Schauspielers hat gesagt, ihr Mann hatte keine Vorerkrankungen.Na das nenne ich mal wissenschaftlich :irony:
    Den Welt Artikel kann man nicht ernst nehmen. Da wird von 20 Prozent schwerer Verläufe gesprochen....Na klar. Und von vielen Langzeitschäden...Sind da Hellseher am Werk, oder wie kann man nach einigen Wochen/Monaten Langzeitschäden diagnostizieren?

    Solche Worte aus deinem Mund :D Warst du nicht auch der, der Russia Today als seriöse Quelle verkaufen wollte? Vielleicht solltest du mal in alle Richtungen kritisch hinterfragen und nicht nur in die, in die es dir passt. Wie auch immer, guck es nach. Ich mache jetzt nicht die Recherche für dich, als einer der wenigen, der die ganze Wahrheit kennt, wirst du das ja wohl hinkriegen. Tipp: „corona tod ohne vorerkrankungen“ eingeben reicht schon.

    Tja, und da sind sie wieder, die haltlosen Unterstellungen! Wo wollte ich Russia today als seriöse Quelle verkaufen? Ich wusste bis zu eurem Hinweis doch überhaupt nicht, welcher Sender dieses Interview geführt hat! Ist mir auch völlig egal ob es bei RT oder ARD lief. Denn es kommt mir auf den Inhalt an! Und da fand ich das meiste, was der Biologe gesagt hat, absolut einleuchtend und überzeugend! Umgekehrt könnte ich dich fragen, wie du auf die Idee kommst, dass alles, was aus Russland kommt, sofort falsch sein muss?Und denke an die absolut richtigen Worte von Florian Schröder bei Querdenken.Freiheit heisst, auch andere Meinungen aushalten, die nicht deiner eigenen entspricht! Sollten BHC und TCLIP auch mal beherzigen. Auch Schröders Einschätzung, Sars sei hochanstecken, kann ich teilen. Hochgefährlich ist relativ. Für Menschen mit schwachem Immunsystem ja, für Gesunde, nein. Ansonsten hat er echt Eier in der Hose, einen solchem Auftritt hinzulegen, Respekt. Ich hoffe nur, dass ihn der ein oder andere hier im Forum jetzt nicht steinigt, weil er am Schluß dem Kollegen neben dem Mikro auch einen Hand Shake gegeben hat...


    Es gibt genug Berichte von derartigen Fällen. Dass sie nicht die Regel sind ist klar, ebenso klar ist, dass es sie gibt & gab. Daher ist die Aussage „es gab keine“ eine Lüge, auch aus dem Mund eines Physios aus Hermeskeil.

    Vorsicht mit dem Begriff "Lüge".Wir können gerne verschiedener Meinung sein, aber nicht unter der Gürtellinie. Welche Fälle meinst du denn konkret? Bist du sicher, was die genaue Todesursache betrifft? Wurde das bei Obduktionen zweifelsfrei festgestellt?

    holgermd

    ich glaube, dass durch die mittlerweile abgestuften maßnahmen die zahl der corona patienten sich nicht erhöht hat und
    auch -ausser bei einem grösseren negativereigniss- nciht erhöhen kann.

    dadurch dass wenn möglich mit "quarantäne" gearbeitet wird, wird die einlieferung in die krankenhäusser wenn es geht umgangen-
    zu recht wenn man der meinung ist, durch andere maßnahme wie quaratäne dies genauso beherrschen zu können.
    dies war am anfang von corona nicht so- da wusste man viel zu wenig und hat wohl auch bewusst oftmals den sicheren weg übers
    krankenhaus genommen.

    Und dieser "sichere Weg" ins Krankenhaus war vielleicht für einige Patienten das Todesurteil. Vor allem wohl in Italien, Spanien und den USA, möglicherweise aber auch bei uns. Durch im Krankenhaus erworbene hinzukommende nosokomiale Infektionen, falsche oder unnötige Beatmung etc.


    Die sind praktisch gleich geblieben ("Fälle COVID-19 aktuell in Behandlung"):

    Vor etwa einer Woche: 272

    Heute: 238

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist diese Zahl seit Wochen gleich (immer um die 250). Schon kurios, dass die Zahl nicht ansteigt, trotz Verdoppelung (wenn nicht sogar Verdreifachung?) der Infektionszahlen. Aber eigentlich ist das ja auch irgendwie beruhigend...

    Ergänzend dazu habe ich eine Frage:
    Wieso spricht das RKI seit März 2020 von Corona Wellen(erste, zweite oder Dauerwelle), obwohl die SARS CoV 2 Positivrate nie über 10 Prozent lag und seit Wochen um 0,6 bis 1,5 Prozent liegt und erklärt bei der Influenza die "Grippewelle" allgemein per Definition bei einer Positivrate von unter 20 Prozent als beendet? Konkret für 2020 : als die Positivrate bei 9 Prozent war, erklärte das RKI in der 12 KW die Grippesaison als beendet. Wieso gilt diese Definition nicht für Corona?
    Bitte einmal um konkrete Antworten, und nicht um Vorwürfe ala "Verschwörungstheorie"!

    Augen auf beim Lesen!"Na ja", habe ich nie geschrieben, sondern BHC 06...
    Und ich argumentiere immer, während du mich ständig als "Verschwörungstheoretiker" diffamieren willst! :verbot:

    Dein Problem ist, dass du nur polemisierst. Dieses Eis Essen Beispiel ist dafür typisch und voll daneben...Und verallgemeinert wird bei dir auch gerne. Da werden aus konkreten Beispielen wie beim Thema B. Gates sofort "alles Geldmache". Oder nur weil man gewisse Zahlen hinterfragt sofort unterstellt, ich würde ALLES, als" Panikmache" abtun. Das macht eine sachliche Diskussion unmöglich.
    Natürlich weiß man, wie alt die Covid19 Patienten bei ihrem Tod im Durchschnitt waren. Steht so beim RKI.81 Jahre im Durchschnitt. Was man nicht weiß ist, ob Sie mit oder an Corona gestorben sind. Was man auch nicht weiß, wie alt sie ohne Corona geworden wären.

    Zitat von »Lord Vader«


    Was mir allerdings generell zuwider ist wenn davon geschrieben wird die Toten waren (fast) alle in der Risikogruppe und wären sowieso bald verstorben.

    Erstens sind nicht alle aus der Risikogruppe und zweitens: wie zynisch und menschenverachtend muss man sein, dass man anderen nicht noch weitere Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre gönnt und dies dann mit einem solchen Beisatz ad acta legt?

    Wer hat denn hier behauptet, dass die Menschen aus Risikogruppen sowieso bald versterben?

    Das will hier mit Sicherheit keiner!
    Rein statistisch ist die Lebenserwartung mit Corona (81 Jahre) ja sogar höher als die des männlichen Durchschnitts (78,9 Jahre). Natürlich nur reine Statistik, zeigt aber, dass CoVID19 kein "Killervirus" ist.
    Es geht doch lediglich um den Fakt, dass Menschen aus Risikogruppen wesentlich gefährdeter sind, an einer Infektion zu sterben. Das ist aber nicht Corona spezifisch, sondern gilt für alle Infektionserkrankungen, egal welche Viren,Bakterien etc daran beteiligt sind. Allein bei uns in deutschen Krankenhäusern gibt es jährlich geschätzt 100.000 Todesfälle durch nosokomiale Infektionen. Und damit leben wir seit Jahrzehnten, ohne das es jeden Tag in der Zeitung/im Internet stand oder es hier einen eigenen Thread dazu gegeben hätte.

    Auch junge Menschen mit schwachem Immunsystem oder schweren Grunderkrankungen gehören zur Risikogruppe, das ist nicht alleine eine Frage des Alters. Und Menschen ohne jegliche Grunderkrankung und/oder geschwächtem Immunsystem oder hohem Alter sind , soweit mir bekannt, bisher keine an COVID19 gestorben...

    Und was ist mit falsch negativen Tests? Diese Frage meine ich ausdrücklich NICHT zynisch sondern ernsthaft. Wenn der Test, wie du später schreibst, nicht valide ist (warum auch immer), gilt das dann nur in eine Richtung und wenn ja, warum und wenn nicht, gleicht sich das dann statistisch aus? Das interessiert mich. Da ich es im Alltag nicht brauche und das Studium schon eine Weile zurückliegt, bin ich im Bereich statistischer Fehler/Testvalidität eher unwissend.

    PS: Am Anfang der Krise, so im Mai, traf ich einen befreundeten Arzt, der von einem Kollegen erzählte. Körperlicher Zustand und Infektionskette legten den Verdacht einer Covid-19-Erkrankung nahe. Er wurde dreimal negativ getestet und nach einer Woche beim vierten Test dann positiv. Wie es aktuell ist, weiß ich nicht, doch demnach könnten also Testergebnisse durchaus auch falsch negativ sein, oder habe ich da einen Denkfehler?

    Hallo Ja!
    Da stimme ich dir absolut zu! Natürlich gibt es auch falsch negative Testergebnisse! Wenn man aber den Laboren und "Faktencheckern" glaubt, ist der PCR Test in der Sensivität (also Gesunde auch als gesund erkannt) nahe an 100 Prozent(etwa 99,5).Die Spezifität(also Kranke als krank erkannt) liegt aber etwas niedriger( etwa 98,5 Prozent).Das kann dann einen Unterschied machen. Das RKI macht darüber hinaus menschliche Fehler wie ungenaue Probeentnahme, Fehler bei der Lagerung der Proben etc für falsch negative Ergebnisse mit verantwortlich.Wie hoch diese Fehlerquelle tatsächlich ist, kann keiner sagen.
    Das aber auch die sog. "Faktenchecker" nicht immer richtig liegen, zeigt ein Beispiel des BR :
    https://www.br.de/nachrichten/wi…enfuchs,S6yVtYM

    Da wird geschrieben, dass die Anzahl der Test von KW 28-32 um 13 Prozent zugenommen haben, die der "Infektionen" im gleichen Zeitraum um 98 Prozent. Der Vergleich hinkt natürlich, weil die absoluten Ausgangswerte völlig unterschiedlich sind, dies aber garnicht berücksichtigt wird. Das ist wie ein Vergleich des Lebensalters von mir(48) und dem meines Sohnes (16). Die Differenz von 32 Jahren bleibt natürlich immer gleich. Prozentual hat Sie sich in den letzten 8 Jahren beim Sohn um 50 Prozent geändert (von 8 auf 16) bei mir im gleichen Zeitraum (40-48) um nur 16,6 Prozent. Da werden also Äpfel mit Birnen verglichen. Tatsächlich war der Anstieg von 0,6 auf 1,0 Prozent Positivrate wesentlich moderater(ohne Berücksichtigung einer eventuellen Fehlerquote, Stichwort positiver/negativer prädiktiver Wert)

    Noch ein Versuch: Du hast in Beitrsg 3504 geschrieben, die Sterblichkeit in G.B. und Schweden sei doch höher als bei uns....
    Und Tobi75 und ich haben versucht zu erläutern, dass man das nicht 1:1 vergleichen kann...
    Ich habe noch ergänzt, dass man nicht weiß, wieviel Opfer Covid 19 in den einzelnen Ländern am Ende wirklich fordert und wieviel andere negative Begleiterscheinungen es durch Maßnahmen wie Schließungen von Geschäften und Schulen, andauernder Sozialer Distanz, Unterbrechung von Lieferketten, Begrenzung von Sport und Kulturveranstaltungen, schlechterer Versorgung anderer Erkrankungen etc. geben wird. Und von Einschränkung von Grundrechten habe ich nie etwas geschrieben. Kritisch sehe ich dagegen das Motto testen, testen, testen, wenn es ungezielt erfolgt. Da sehe ich die Gefahr, das die Bevölkerung unnötig verunsichert wird und Politik und Gesundheitsämter sich zu Aktionismus verleiten lassen, siehe aktuell Schulschließung in Mc Pomm oder die hektische Suche nach einem Impfstoff , von dem in so kurzer Zeit keiner wissen kann, wie er wirkt, vor allem auf längere Sicht . Aber das ist ein anderes Thema...

    Du verstehst nicht, was Tobi75 sagen will. Es reicht eben nicht, die reinen Todeszahlen(die eh nie korrekt sind, da man nicht weiß, ob mit oder an Corona verstorben) der Länder miteinander zu vergleichen!Weil die Vorraussetzungen unterschiedlich sind, Stichwort Gesundheitssystem, Bevölkerungsdichte, Lebensweise und und und...Ausserdem sind alle Zahlenvergleiche nur Momentaufnahmen. Wir haben mit unseren Maßnahmen, wie geplant, die Kurve flach gehalten, aber ziehen sie damit natürlich auch in die Länge. Ob das langfristig erfolgreicher ist, als die Kurve höher aber kürzer zu halten(Modell Schweden?), wissen
    wir wohl erst sehr viel später. Und wie hoch der Preis der Nebenwirkungen aller Maßnahmen sein wird, wissen wir erst recht nicht.


    Da muss man etwas differenziert schauen. Letztlich wissen wir durch die fehlende Zertifizierung des Tests und damit der fehlenden Kennwerte nichts genaues über die Zuverlässigkeit. Die aktuell niedrigen Raten lassen es zu, dass wir zwischen 0 und 100% liegen und jede Aussage wäre gleichberechtigt. Die Behauptung alle positiven Tests sind falsch positiv ist genauso richtig, wie die Aussage dass alle korrekt sind. Ob die Wahrheit dazwischen liegt oder am Rand: unklar. Insofern würde ich dieses Argument wahrscheinlich nicht mehr vortragen. Warum der Test nicht zwischenzeitlich validiert wurde, wäre allerdings mal eine Frage wert.
    P.S.: ich glaube zwischenzeitlich, dass der Test sehr viel genauer ist als vermutet, allerdings im eingesetzten Szenario einfach untauglich - meine persönliche Meinung (aktuell) dazu.


    Die Frage, warum der "Drosten Test" nicht unabhängig validiert wird/ wurde, stelle ich mir schon lange. Das Problem des Tests ist meiner Meinung nach auch der, dass er wohl sehr sensitiv ist, also die kleinsten RNA Bausteine im Körper nachweisen kann, , ohne das man weiß, ob die auch tatsächlich "krankmachend" sind. Vielleicht sieht der Körper deswegen in vielen Fällen auch gar keine Notwendigkeit, Antikörper zu produzieren...


    Das ist jetzt die Frage, worauf der Vergleich abstellt.
    Wir kommen aus Regionen mit 350k Tests/Woche und Positivraten von 9% und liegen aktuell bei 570k Tests/Woche und 1%. Zwischendurch lagen wir bei 500k mit 0,6%, Tendenz also kurzfristig betrachtet leicht steigend bei geringfügig erhöhten Testumfängen. Gesamtbetrachtet liegen wir auf hohem Testniveau mit niedrigen Positivraten.

    Richtig!Und die falsch positiven Tests nicht vergessen!


    Inhaltsreicher wäre es zu erfahren, wieviel von der Stiftung in solchen Werten investestiert sind? Wenn es 20% sind, heisst es, dass 80% in anderen Werten stecken. Das wirft dann die Frage auf, wieviel Verlust diese 80% machen in dieser Krise.

    Oder anders ausgedrückt, in sehr einseitiger Artikel, der wieder mal nur die Fakten benennt, die der Intention des Artikels entspricht. Durch das Weglassen dieser Information habe ich eher den Eindruck, dass wenig daran ist.

    Und ja, man kann es sicherlich kritisch sehen, wenn Superreiche entscheiden, was mit soviel Geld geschieht. Aber das ist nicht das Problem der Superreichen sondern ein gesellschaftliches Problem.

    Laut Wikipedia bis zum Jahr 2018 etwa 36 Milliarden US Dollar von Gates in die Stiftung investiert.

    ich würde voll unterschreiben, dass ich manchmal das gefühl habe, der ein oder andere hat einen neuartigen flammenwerfer zu lange
    in den händen gehabt und das rückschlagventil war defekt.
    die wiederholte gates-mania machts auch nciht besser-
    die betriebsanleitung mit beginn was raushauen- dann einschränken-dann auf nachfragen ganz was anderes antworten um dort
    positiv einiges anderes darzustellen und irgeendwann dem bruder im geiste beizupflichten....die gibts tatsächlich bei bestimmten
    gruppen und richtungen- in vlotho/minden/bad oeynhausen kann man da sogar seminare für buchen...

    da find ich ..kachel...schon wesentlich lesenswerter, mit schöner ironie geschrieben

    Was genau soll das bedeuten?Ich habe tatsächlich 4,5 Jahre in Bad Oeynhausen gewohnt.....So schlimm?