Die Vertragsverlängerung ist aus Neckarsulmer Sicht absolut sinnvoll, weil man in der Buli außer mit viel Geld nur durch ein zumindest mittelfristiges Konzept überhaupt überlebensfähig ist, an dem sich auch die Zusammenstellung der Mannschaft orientiert. Und da ist die Trainerposition nun einmal entscheidend. Zudem laufen ja überhaupt nicht reihenweise Inhaber mit der geeigneten Lizenz rum. Gaugisch ist ja auch aus dem Schuldienst reaktiviert worden.
Beiträge von Fachfremder
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Das war zu schnell. Schade für Dana Bleckmann und gute Besserung. Die Aktion war echt unglücklich. So schnell geht es im Handball und die junge Karriere bekommt einen Knick. Durchaus verständlich, dass viele da nicht zu viel auf die Karte Handball setzen wollen.
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Hrubesch: Da muss ich erst Juliscka fragen, ob die hart genug wirft

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juliscka: Es ist doch völlig wumpe, in welche Relation man die Paraden von ten Holte setzt. Tatsache ist doch, dass sie die Bälle gehalten und dem BVB damit geholfen hat. Außerdem bist du damit im falschen Thread. Und die Distanz sagt überhaupt nichts aus. Eine richtige Fackel aus dem Rückraum kann wesentlich schwerer zu halten sein als ein Wurf vom Kreis direkt auf den Leib.
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TCLIP: Dass Spielerinnen bei den Sponsoren beschäftigt sind und eine Ausbildung machen, trifft man eigentlich sehr häufig, sogar bei (angehenden) Nationalspielerinnen:
Wenn ich richtig informiert bin, sind in Bietigheim aber bis auf Lauenroth, die in Teilzeit Polizistin ist, alle aus dem Buli-Kader Vollprofis. Bei Olymp arbeitet da keine.
Wolfsburg im Frauenfußball beschäftigt die Spielerinnen auch bei VW, was für diese den Vorteil hat, bei Karriereende nicht als Berufsanfänger dazustehen.
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Bienzle: Es sagt auch keiner etwas gegen das Engagement von Herrn Bezner. Dem Vernehmen nach soll wohl auch bereits in Aussicht stehen, dass es nach seinem Ableben von Olymp überhaupt kein Geld mehr für Handball gibt. Die Frage ist aber, was auf Dauer für den Frauenhandball gewonnen ist, wenn Mäzene auftreten, die letztlich eine Mannschaft und nicht einen Verein unterstützen. Wenn sich die Mannschaft dann vom Verein entfernt und die Vereinsarbeit leidet, weil alles auf die Bundesligamannschaft fokussiert wird, bleibt am Ende vielleicht gar nichts. Und ohne dir mit deinem Verein zu nahe treten zu wollen: Wenn eine Mannschaft aus der Bundesliga mit einem Haufen Nieder- und überwiegend anderen Ausländerinnen Champions-League spielt (und das auch noch leidlich erfolgreich), hat der deutsche Frauenhandball davon herzlich wenig. Und ich sehe auch nicht, dass deutsche Spitzenmannschaften in absehbarer Zeit in der CL konkurrenzfähig werden. Da fehlt aber auch vom DHB ein Konzept, wo es hingehen soll.
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@NSU`ler - so wie hier
https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.der-auf…718c429d8a.html
Die Nellinger haben wohl jahrelang vom Engagement von Dietmar Hantke gelebt und nachdem der sich zurückgezogen hat, war halt nichts mehr los. Aus der BL ging es dann direkt in die 3. Liga und da hat man wahrscheinlich Corona als Glücksfall gehabt, weil es sonst direkt noch eins weiter runter gegangen wäre.
Problematisch wird es insbesondere dann noch werden, wenn hinter der Bundesligamannschaft kein vitaler Verein mehr steht, der noch eine selbständige Jugendarbeit leistet.
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Die Tussies müssen halt hoffen, dass die Tübinger Basketballer nach unten durchgereicht werden. Dann kriegen sie die Paul-Horn-Arena in Tübingen günstiger, die sich wirtschaftlich bislang nicht lohnt.
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Bietigheim hat aber die MHP-Arena und bekommt von da auch wieder Geld, ist halt so ein Zirkelsystem. Daneben gibt es die EGE-Trans Arena, so dass ich an der Stelle der Bietigheimer Stadtverantwortlichen auch gründlich prüfen würde, ob da noch Bedarf für eine weitere Halle da ist.
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Die Namen schreibt aber wohl der Verband in die Meldungen. Da gibt es hier sowohl beim HVW als auch bei Handball BW immer wieder Klöpse.
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Es kann aber durchaus die Pflicht geben, sich bei der Reha von denen begleiten zu lassen, die für den Verein tätig sind. Daneben befinden sich verletzte Spielerinnen sich nicht selten für taktische Angelegenheiten etc. weiter bei der Mannschaft. Wie es in Rumänien aussieht, wissen wir ohnehin nicht.
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Welche Ticketeinnahmen sollen denn verloren gehen und wie viele Zuschauer wollen für einen Stream zahlen? Ganz ehrlich, warum soll ich für 2. BL was zahlen, wenn ich auf EHFTV die CL für Umme bekomme ? Und wie viel soll denn bei Bezahlschranke reinkommen? Wenn man die Gelegenheit nicht nutzt, sich zu präsentieren, bitte.
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Ketsch setzte dabei aber doch darauf, dass die schon in der Jugend für Ketsch spielen. Das Göppinger Konzept könnte hingegen auch erlauben, Spielerinnen von anderen Vereinen zurückzuholen, die "aus der Gegend" kommen, z.B. Patorra, Scheib oder auch Kynast.
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Mir liegt es eigentlich fern, Göppingen in Schutz zu nehmen, ich meine aber mich daran zu erinnern, dass das Konzept vorsah, überwiegend mit jungen Spielerinnen zu arbeiten, die möglichst auch eine regionale Verwurzelung haben. Insoweit war es möglicherweise gar keine Alternative, weitere Spielerinnen aus dem Ausland zu holen, um bestimmte sportliche Ziele zu sichern.
Und zum Thema Teamviewer: Da spielt beim Fußball selbstverständlich die Reichweite und der Umstand mit, dass man nicht nur regelmäßig bei internationalen Übertragungen zu sehen ist, sondern der Name auf Millionen von Trikots weltweit prangt. Alleine das Trikot von Ronaldo soll sich in den ersten 12 Stunden 300.000 bis 400.000,00 mal verkauft haben.
https://www.goal.com/de/meldungen/c…7l10o2s630kohwr
Bei Reichweitenbetrachtung sind die 2 Mio. daher sogar schon relativ viel, auch wenn es für Männer und Frauen ist. Bei Györ soll Audi 7 Millionen reinbuttern und auch die CHL der Frauen würde weit weniger Reichweite erzielen.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sg-bbm-…d7e577fda7.html
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Richtig Capitano! Seit Wochen werden Impftermine angeboten wie Sauerbrot. Es gibt Jugendmannschaften, die fast komplett durchgeimpft sind.
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Was man sicherlich der HBF vorwerfen kann, dass es immer noch keinen Ligasponsor gibt, liegt aber sicherlich auch fehlenden Fernsehauftritt.
Ich denke, da beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz. Fernsehübertragungen aus der Schulsporthalle (was den Boden angeht) sind halt wenig sexy für einen Sponsor. Ihr hattet ja aus der Ballei eine Übertragung, wo ein reines Handballfeld drin war, wirkte schon anders, denn ehrlich gesagt hat man bei dem normalen Boden in der Ballei teilweise schon Probleme das Handballfeld zu finden. Wir hatten auch schon die Diskussion zu den Kommentatoren.
Wann will die HBF digitale Werbebanden und reine Handballböden verpflichtend machen? Welche Vereine können und werden dies überhaupt erfüllen? Was soll ein Ligaverband machen, dessen Mitglieder sich nicht selbst das Wasser abgraben wollen?
Daneben wurde an Verbesserungen insbesondere etwas zum Jugendzertifikat beschlossen, was aber so nichts bringen wird, weil es für den Nachwuchs einer breiteren Basis bedarf und der Ligaverband das gar nicht leisten kann. Gerüchteweise haben Metzingen und Bietigheim schon Probleme, für einige Jugendmannschaften überhaupt Trainer zu finden. Letztlich kocht jeder Verein seine eigene Suppe.
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Konkrete Vorschläge wie man die HBF weiterbringt lese
ich auch nicht.Ist auch nicht sein Job, für ihn reicht es, wenn der BVB professionell arbeitet. Im Übrigen interessanter Einblick in die Causa Dulfer/Smits. Nicht dass die dann in Bietigheim irgendwann fordern, dass jetzt aber der Papa von Inger den Trainer machen soll. So eine Nummer können die sich wohl auch nur in der HBF erlauben, europäische Spitzenclubs werden da wohl dankend abwinken.
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Ich kenne eine ehemalige württembergische Auswahlspielerin im Frauenfußball, die selbst sagt, dass einem beim Frauenfußball teilweise das Gesicht einschläft. Wenn sich nicht genug Menschen für den Sport interessieren, gibt es da halt kein Geld zu verdienen. Ich finde es auch nur schwer nachzuvollziehen, dass die Fußballerinnen viel Geld verdienen sollen, nur weil sie einen Sport betreiben, mit dem bei den Männern viel Kohle generiert wird. Schade ist eigentlich, dass Frauenhandball (zumindest in der Spitze) ähnlich wie Volleyball rein optisch gar nicht so krass von den Männern abweicht, wie z.B. Fußball oder Basketball. Da hätte man sicher einen Attraktivitätsvorteil.
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Ich glaube, dass auch diplomatischen Gründen keine Aussage mehr zu Nürtingen kommt. Fridrikas hat sich ja in der Presse geäußert, im persönlichen Gespräch soll sie das noch eindeutiger tun. Offensichtlich waren da die Erwartungen unterschiedlich. Metzingen wollte seine Talente entwickeln und dazu auch ein entsprechend professionelles Umfeld haben, Nürtingen hatte dagegen wohl lediglich im Sinn, sich ein paar Spielerinnen günstig zu sichern. Mal sehen, wie es mit Herrenberg läuft, da gibt es ja mehr Verbindungen und der Weg über die zweite Liga ist sicher besser, als in Liga 1 bei den Auszeiten Trinkflaschen zu reichen und sonst 3. Liga zu spielen. Bei Kynast hatte das in Waiblingen ja gut funktioniert.