Beiträge von Ide71

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    Anträge (der Vereine) gegen die Zuerkennung der Spielberechtigung müssen gemäß § 4 Abs. 4 RO innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden des Hinderungsgrundes - aber spätestens vor Ablauf von drei Monaten seit dem Tage der Zuerkennung der Spielberechtigung - gestellt werden.

    Seh ich das falsch, oder sind die 3 Monate längst vorbei und die ganze Sache ist damit hinfällig???

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    Original von michel b.
    Was für ein Chaos.
    Wieso passieren solche Fehler auf dieser Ebene (1. und 2.Liga) eigentlich nur beim DHB, nicht aber z.B. beim DFB?

    Ist dem VWL Wolfsburg in der Saison 2004/2005 auch schon passiert. Allerdings sind die Sanktionen im Fußball anders. Damals wurde das Spiel nicht nachträglich verloren gewertet, sondern Wolfsburg erhielt "nur" einen Punkt abgezogen.

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    Während eines Angriffs gibt es jedoch zwei Situationen, in denen die Beurteilung „Passives Spiel“ nicht länger gültig ist und die Wirkung des Handzeichens aufgehoben wird.
    1. Die ballbesitzende Mannschaft führt einen Torwurf aus und der Ball prallt vom Tor oder Torwart zu ihr zurück oder gelangt über die Seitenauslinie.
    2. Ein Spieler oder Offizieller der abwehrenden Mannschaft erhält eine progressive Bestrafung wegen regelwidrigen oder unsportlichen Verhaltens gemäß Regel 16.

    Damit ergeben sich auch alle Antworten:

    Frage 1: Vorwarnzeichen bleibt bestehen, weil der Ball ja nicht deswegen zu Mannschaft A zurückkommt, weil der Ball vom Torwart abgeprallt ist, sondern weil FW gegeben wurde. Anders wäre es, wenn kein FW gepfiffen worden wäre, der Torwart den Ball abwehrt, und der Ball wieder zurück zu Mannschaft A kommt.

    Frage 2: VWZ bleibt bestehen.

    Frage 3: VWZ wird aufgehoben, da der Ball vom Torwart "abgeprallt" ist.

    Frage 4: Ja, kann. Ausser natürlich, es kommt zu einer progressiven Bestrafung.

    Okay, die Tatsache, dass der Physio zweifelsfrei den Auswechselraum betreten hat, wurde bisher hier noch nirgends so richtig deutlich von jemand berichtet. Aber dann ist das natürlich was ganz anderes.

    Denn wenn hier tatsächlich ein Verstoß gegen das Wechselraumreglement bestand, - steinigt mich - gibt es in meinen Augen durchaus einen Ansatzpunkt, der das sofortige Eingreifen durch die Spielaufsicht rechtfertigen könnte.
    Denn durch das unberechtigte Betreten des Wechselraumes durch den Physio konnte Nico Greiner sehr schnell versorgt werden, wodurch er für das nächste Einwechseln sofort wieder bereitstand. Und tatsächlich war er ja auch gleich nach der gelben Karten inkl. Ballverlust wieder auf dem Spielfeld.

    Und nachdem jetzt plötzlich rauskommt, dass der Phyiso nicht nur nen Eisbeutel nach vorne gereicht hat, sondern tatsächlich den Auswechselraum betreten hat, wer weiß, vielleicht erzählt als nächstes jemand, dass er vielleicht auch noch selbst den Eisbeutel an Greiners Kopf gehalten, den Nacken massiert oder ihn sonstwie versorgt hat.

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass das sofortige Unterbrechen des Spiels nicht unbedingt erforderlich gewesen wäre, aber zumindest ist es inzwischen in meinen Augen nicht mehr ganz so haltlos, wie es zunächst ausgesehen hat.

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    Original von Handball-SR
    es ist eine gesicherte feststellung, dass der physio in den auswechselraum gegangen ist.

    Auf die Gefahr hin, dass ich penetrant bin: Wieso ist das gesichert?
    Ja, er ist wohl zur Bank gelaufen, also zum Auswechselraum. Aber wieso war er im Auswechselraum? Lief er um die Bank herum?

    Die entscheidende Frage ist also, ob er sich wirklich "im Auswechselraum aufgehalten" hat, oder? Wenn er von hinten an die Bank läuft und die Platzverhältnisse in der Halle sehr eng sind, hat er dann den Auswechselraum überhaupt betreten? Wird vor dem Spiel festgelegt, ob der Auswechselraum hinter der Bank endet?

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    Original von Dickmann
    Auch wenn die Regel hier eigentlich unmissverständlich ist, wurde mir mal sowohl von einem Bundesligazeitnehmer als auch einem hochpfeifenden Schiri gesagt, dass in der Buli das Hinlegen der Karte bereits als beantragte Auszeit gelte.

    Ist ja auch richtig. Mit dem Hinlegen der Karte wird die Auszeit beantragt, mit dem Signal der Zeitgeber wird dem Antrag entsprochen. Sollte in der Zwischenzeit ein Ballverlust stattgefunden haben, wird der Antrag abgelehnt. ;)

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    Original von griffel
    Ich persönlich bin der Meinung, dass es sehr schwer wird, denn die Entscheidung der Zeitnehmer, dass die Karte rechtzeitig gelegt wurde, ist meines Wissens genauso eine Tatsachenentscheidung wie die der Schiedsrichter.

    Die Frage, wann die Karte gelegt wurde ist völlig unerheblich. Entscheidend ist, ob das Spiel noch vor dem Ballverlust unterbrochen wurde, oder erst danach.

    Ich würde nicht vorschnell behaupten, dass der Einspruch keine Chance auf Erfolg hat. Entscheidend ist doch nicht, wann die grüne Karte auf den Tisch gelegt wurde, sondern wann tatsächlich das Spiel vom Zeitnehmer unterbrochen wurde:

    Zitat

    Ein Team-Time-out kann nur beantragen, wer in Ballbesitz ist (Ball im Spiel oder bei Spielunterbrechung). Unter der Voraussetzung, dass der Antragsteller den Ballbesitz nicht verliert, bevor der Zeitnehmer pfeifen kann (in diesem Falle wäre die Grüne Karte der Mannschaft zurückzugeben), wird der Mannschaft das Team-Time-out umgehend gewährt.

    D.h. die Tatsache, dass Brack die Karte 3 Sekunden vor dem Wurf auf den Tisch gelegt hat, muss noch gar nichts heißen.

    In dem Artikel auf handball-world.com heißt es

    Zitat

    Kurz bevor Savas Karipidis den langen Ball von Ivankovic gefangen hatte, ertönte in der Balinger Arena die "Time-out-Sirene"

    Wenn das Signal vom Zeitnehmertisch wirklich erst gegeben wurde, nachdem Matosevic den Ball bekam und somit Wetzlar im Ballbesitz war, war die Unterbrechung ein klarer Regelverstoß.

    D.h., dann hätte das Tor tatsächlich gegeben werden müssen, und es hätte 30:31 gestanden. Somit läge ganz klar ein Regelverstoß vor, den man durchaus als spielentscheidend sehen kann.

    Das entscheidende und gleichzeitig schwierige wird sein, nachzuweisen dass das Signal zur Spielunterbrechnung (die ja kaum jemand gehört hat) tatsächlich nach dem Ballverlust von Balingen gegeben wurde.

    Ich denke, die Regeldiskussion zu diesem Thread gehört hier her.

    Situation: Ein Physiotherapeut, der nicht auf dem Spielbericht als Offizieller eingetragen wurde, sitzt hinter der Auswechselbank. Die Platzverhältnisse in der Halle sind relativ begrenzt, sodass davon auszugehen ist, dass mit der Bank der Auswechselraum nach hinten begrenzt ist.

    Ein Spieler A8 wird regelkonform ausgewechselt, und nimmt auf der Auswechselbank Platz. Da er beim letzten Angriff einen Schlag abbekommen hat, reicht ihm der hinter der Bank sitzende Physiotherapeut einen Eisbeutel.

    Die anwesende Spielaufsicht beobachtet dies, den Schiedsrichtern entgeht dies. Mannschaft A ist im Angriff beim Spielaufbau.

    Die übliche Frage wäre jetzt: Entscheidung? Spielfortsetzung?

    Beim Spiel TuS-N-Lübbecke gegen FAG wurde das Spiel durch die Spielaufsicht unterbrochen. TUS wurde progressiv mit der gelben Karte bestraft. Spielfortsetzung war Freiwurf für FAG.

    Gibt es für diese Entscheidung eine Grundlage im Regelwerk?

    Also, Greiner saß definitiv auf der Bank. Im Video sieht man, wie er nach dem Angriff von FAG Richtung Bank läuft, und man sieht wie er nach der gelben Karte gegen TUSN wieder eingewechselt wird.

    Hat es eigentlich irgend eine Bedeutung, dass der Schiedsrichter die gelbe Karte genau auf diesen Herrn zeigt:

    [Blockierte Grafik: http://www.hot-fudge.de/images/UweStemberg2.jpg]

    Ich mein, ich weiß, dass die gelbe Karte gegen "die Bank" ist, aber er läuft sehr zielstrebig zu diesem Herrn (der übrigens kurz vorher Patrick Fölser auf dem Feld versorgt hat).

    [Blockierte Grafik: http://www.hot-fudge.de/images/UweStemberg1.jpg]

    Und so wie ich das sehe, sitzt der nicht hinter der Bank, sondern auf der Bank. Und dort saß er auch das ganze Spiel über.

    Zitat

    1. Die Auswechselräume befinden sich links und rechts der Verlängerung der Mittellinie, außerhalb der Seitenlinie, bis zum Ende der jeweiligen Auswechselbank und, wenn es die Platzverhältnisse ermöglichen, auch hinter den Bänken.

    Ich hab mir grad das Video nochmal angeschaut. Die Platzverhältnisse in der Halle sind definitiv sehr eng, d.h. die Auswechselzone endet mit der Auswechselbank, sowohl seitlich als auch nach hinten. Der Physio hat sich also nicht im Auswechselraum "aufgehalten". Dann frag ich mich auch, was eigentlich genau der Regelverstoß gewesen sein soll!? :rolleyes:

    Ist denn das Reichen des Eisbeutels das Problem gewesen? Ich denke eher, dass ein Physio, der nicht als offizieller Betreuer im Spielbericht eingetragen war, sich in der Auswechselzone aufgehalten hat, oder?

    GP ist weder untergegangen (über die 10:0 Punkte hat sich zwar jeder gefreut, dass GP am Ende der Saison irgendwo zwischen Platz 8 und 12 landet war aber wohl ebenso jedem klar), noch gibt es Grund zur Kritik an Petko. Klar, Kleinigkeiten findet jeder, die er anders machen würde, aber insgesamt macht Petko in Göppingen einen großartigen Job.