Nach den Erfahrungen, die der DFB zur WM gemacht hat, könnte sich Hitzfeld auch bewerben, aber er würde mit Sicherheit jetzt nicht genommen. Eine Chance hätte er aber vermutlich, wenn das Projekt Löw scheitert.
Beiträge von nadiner
-
-
Zitat
Original von Lothar Frohwein
Verzeiht meinen bitteren, provozierenden (und natürlich völlig überzogenen) Kommentar, aber der von Nadine ist ist schon arg an der Grenze zum Löschen. Ich hasse es aber, wenn jemand alle über einen Kamm schert und plump verallgemeinert.
Du musst nicht über alles und jeden einen Kommentar abgeben, zumal du nicht mal im Ansatz weißt, um was es ging. Das Geschriebene ist noch die Weichspülversion, die 1:1 Realität sah noch ganz anders aus. Und zum Thema hassen: Was denkste was ich und andere alles hassen, wie schon geschrieben z.B. Leute, die nicht dabei waren, mit Wörtern wie Zone hantieren und den Moralapostel spielen. "Das Volk" wurde damals rausgeworfen und das war gut so, der Fehler auf Staatsseite war nur, dass das gleiche Spiel anschließend noch einmal über ca. zwei Jahre mit einer anderen Nationalität probiert wurde und dieses ähnlich endete. Erst dann hatte man begriffen, dass diese Art der SH nicht der Stein des Weisen war.
Mir fällt kein Beispiel ein, bei dem sich sogenannte Neubundesländler in solcher Art und Weise über Zustände meinetwegen in den Siebzigern in der damaligen BRD äußern. Warum auch, sie waren ja nicht dabei. Also Schuster bleib bei deinen Leisten.ZitatVor kurzem war erst im Fernsehen eine Dokumentation über Maradona und da waren vergleichbare Szenen wie die von Zidane dabei.
Also auch Maradona war manchmal kein Unschuldslamm.Solche untadeligen Sportsmänner wie z.B. Uwe Seeler scheint es heute leider nicht mehr zu geben.
Sicher hat Maradona auch mal zurückgekeilt, aber nicht annähernd im Stile von Zidane. Typen wie Seeler scheint es wirklich nicht mehr zu geben.
-
Depperner als Arena kann man sich ja kaum anstellen. Bei [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,426493,00.html]«Spiegel-online»[/URL] u.a. steht auch schon Artikel.
-
Der Vergleich mit Maradona hinkt doch ein wenig, an dessen Klasse kommt Zidane niemals ran. Die Hand Gottes war ein Schlitzohr und manchmal auch ein Schauspieler, aber ein übler Foulspieler war er nicht.
Nicht nur im Fußball wird verbal bei entscheidenden Spielen hart ausgeteilt, da heißts weghören und nichts anderes. Jedes Mal im nachhinein die Spieler zu bestrafen ist doch lächerlich.
Und @Oslo,
du bist auf dem besten Wege, mir den Kotzbrockentitel streitig zu machen, deshalb bitte ein bissel kürzer treten :D. Ich kann deine Meinung aber gut verstehen, denn wir mussten "bei uns" Ende der Siebziger/Anfang Achtzig genau dieses Volk, dass du so magst, erdulden. Ich glaube das nannte sich sozialistische Hilfe bei der Hunderte fläschenmäßig auf relativ eng begrenzten Raum "als Gäste" aufgenommen wurden. Aber sogar unser diktatorischer Staat erkannte relativ schnell, dass es mit diesem Volk nicht ging - außer Messerstecherreien und Frauenbelästigungen natürlich - und warf sie geschlossen aus dem Land und das hieß zur damaligen Zeit schon etwas.
-
Die Chancen:D stehen ja nicht so schlecht, dass man ihm den Titel wieder aberkennt, zumal er ja die Aktion ansich nicht bedauert.
Er war, ist und bleibt genau das, was Materazzi über ihn nach dem Spiel gesagt hat.
-
Hast du schon einmal etwas von einem BWS-Trauma gehört!? Kommt zwar aus anatomischen Gründen nicht so häufig vor als das der HWS, gibts aber trotzdem und kann auch sehr unangenehm in diesem sensiblen Bereich werden.
Ist sowieso müßig Fouls untereinander aufzurechnen und wenn auf Verbalentgleisungen in Zukunft ständig mit Revanchefouls aller Art geantwortet würde, wäre ab einer gewissen Spielzeit viel Platz auf dem Feld.
ZitatL'Equipe nannte Zidanes Übergriff „töricht“. Das Vorgehen sei auch nur schwer zu verzeihen. „Zinedine, Du weißt, das Schwierigste ist jetzt nicht, zu erklären, warum die Mannschaft, Deine Mannschaft, das Finale verloren hat. Sondern den Millionen Menschen in aller Welt zu erklären, wie Du Dich so gehen lassen konntest bei Deinem Kopfstoß gegen Marco Materazzi zehn Minuten vor Ende der Verlängerung“, hieß es. „Was sollen wir unseren Kindern erzählen und allen denen, für die Du für immer zu einem Vorbild geworden bist?“
... sehr treffend formuliert.
-
Finke ist sicher ein guter Mann, aber er passt schon rein alterstechnisch nicht mehr so richtig in das Anforderungsprofil eines jetzigen Bundestrainers. Auf den Löw-Assi darf man aber gespannt sein.
-
Zitat
Original von Bilbo
Wer Zizou für einen arroganten Fatzke hält beweist, dass er nichts, aber auch absolut gar nichts über diesen Menschen weiß.
Wenn dass kein Fatzke ist, dann nenn mir mal einen, aber bitte nicht Totti :D. Und die Mär von den armen Jungen algerischer Einwanderer zieht bei all seinen Verfehlungen auch nicht mehr. Aber in absehbarer Zeit redet sowieso kaum noch einer von dem und daran ist er ganz allein selber Schuld.
ZitatInteressant. In der Statistik bringt es Zidane auf insgesamt 4 Platzverweise

-
Klopp wäre vermutlich nur ein guter erster Mann, die zweite Position ist sicher nicht sein Ding. Klopp die eins und Löw die zwei, das hätte mir am besten gefallen.
Und zu Rangnick: Zum Glück
ist der ja in der Regionalliga gebunden. -
Dass Löw ein guter Trainer ist hat er ja schon bewiesen, aber dass es für die erste Reihe langt bezweifle ich und dass der DFB dieses will auch.
MV möchte sicherlich Daum installieren, etliche andere nicht, man darf gespannt sein. Solange es nicht Lodda oder noch viel schlimmer Sammer wird sind die Perspektiven nicht allzu schlecht.
Klinsmann war und ist ein Cleverle, denn nichts besseres hätte er tun können.
-
Wenn man das so liest, liegt die Vermutung sehr nahe. Bis jetzt wurde fast immer Materazzi als Hauptschuldiger ausgemacht. Der mag zwar ein Rauhbein und etwas ungehobelt sein, aber so ein arroganter Fatzke wie Zidane ist er nicht.
Wieviel rote Karten hat denn MM bis heute bekommen, würde mich mal interessieren.
-
Unser Papst Benedikt XVI. muss sicherlich demnächst hart um seinen Thron kämpfen. Ich sehe kaum noch Chancen, dass er seinem Platz gegen das Unschuldslamm Zidane behaupten kann.
-
Salopp gesagt, Schwachsinn. Das Foul von de Rossi passierte im Zweikampf, wurde geahndet und war nicht spielentscheidend. Bei dem gegebenen Elfmeter gegen Australien war sich die gesamte Fachwelt uneinig, auch nach x-Zeitlupen. Der angebliche Elfmeter gegen uns war gar nichts, der Freistoß ein Witz. "Die Fringssache" – was kann die Mannschaft dafür, dass ein italienischer Privatsender, der zu Teilen einem Australier gehört sich so gebärdet und die Schwalbenkönige waren ganz klar die Portugiesen.
Der Artikel ist ein Witz – wie bitteschön soll den der genaue Wortlaut nachgewiesen werden, Materazzi wird’s denen ja nicht stecken. Oder zaubert man jetzt nach den Lippenlesern nun auch noch versteckte Mikros aus den Ärmeln. Totaler Quatsch.
Und ob die Italiener die unsymphatischsten Weltmeister aller Zeiten sind muss noch bewiesen werden. Noch vor demTeam des zum Anpfiff Zuspätkommers, des Rote-Karten-Königs oder auch des aus dem Stand Elfmeterschießers wäre unsere Mannschaft oder auch die Argentinier ohne Pekerman verdienter Titelträger gewesen, allesamt vor dem Franzosen.
-
Technisch war das ZDF das Maß der Dinge, knapp gefolgt von der ARD und meilenweit vor RTL und Premiere. Was nützt eine 4:3/16:9-Auswahl, wenn man sich schlichtweg übertourt und für die einzelnen Optionskanäle nicht genug Datenkapazitäten hat. Da half auch keine 50%ige Abschaltung der Premiere-Direktkanäle.
Bei den Kommentatoren scheiden sich sowieso die Geister, diverse Einschätzungen sind immer rein subjektiv. Auch als sonstiger Fan von Detzer/Nelling fand ichs dieses Mal nicht so gut. Netzer wirkte ständig gereizt, Delling wollte/musste schlichten und deshalb war ich mir nicht mehr sicher, ob das so gewollt/inszeniert war oder ob da schon herbe Abnutzungserscheinungen auftraten.
Rubivertreter Gottlob hat seine Sache ganz gut gemacht und über die anderen zwei Quatschköppe hüllt man lieber den Mantel des Schweigens. Hoffentlich reagiert die ARD und präsentiert beim nächsten Event andere, bessere Leute.Beim ZDF war das Duo Meier/Klopp und die Kommentatoren nicht schlecht, JBK mal außen vorgelassen.
Premiere war kommentatorenmäßig auch gut bestückt. Noch besser wäre aber gewesen, man hätte auf Lodda als sogenanten Experten gänzlich verzichtet.
RTL hat wie nicht anders zu erwarten war auf ganzer Linie (Bartels ausgenommen) versagt.
Mal sehen wie’s nächstes Jahr zur nächsten WM im eigenen Lande wird.
«Titel, Tore und Triumphe - Die WM 2006 bei den Fernsehmachern» heißt ein sehr trefflicher Beitrag zu diesem Thema.
-
Und der Straßenfeger "Am laufenden Band" war für die damalige Zeit cool...
-
Immer schön die Opfer-Täter-Rolle umkehren. Man könnte fast denken, Zidane hätte in Notwehr gehandelt, als er Materazzi niederstreckte. Vermutlich habe nicht nur ich die Knarre im Anschlag des Italieners übersehen, die diese Attacke notwendig machte.
Vorhin kam nur eine kleine Zusammenfassung aller Freundlichkeiten des Herrn Zidane in der Glotze. Ob dies Materazzi in dieser Hülle und Fülle auch zu bieten hat…
-
Das Wort im Munde rumdrehen ist da gar nicht nötig, da alle lesen können.
-
Es gibt eigentlich im nachhinein nichts schlechtzureden, obwohl das in Ansetzen hier schon wieder von immer denselben praktiziert wird. Dass die Blödzeitung generell ihre Fahne in den Wind hängt und mit schwarz-rot-goldenen Lettern bei jeder passenden Gelegenheit daherkommt, ist doch nichts neues und hat auch nicht explizit etwas mit dem Fußball zutun.
Es gab – auch wenns anders gesehen wird – bis auf einige Achtelfinalpartien gute bis sehr gute Schiedsrichterleistungen. Vorallen die Europäer sollten genau hingeschaut haben, wie Spiele laufen gelassen und nicht wie so oft z.B. in der Bundesliga zerpfiffen werden. Das Publikum war bis auf das niveaulose Pfeifen gestern im Finale topp und auch die Organisation und das Niveau der Fernsehübertragungen war erstklassig, die übliche Diskussion über die Kommentatoren mal außen vorgelassen. Da die Spiele fast alle in Dolby Digital 5.1 ausgestrahlt wurden, wäre es für die Kommentatoren-Hasser ein leichtes gewesen, den Centerlautsprecher zu nullen und sich von dem Gequatsche von Beckmann & Co zu befreien. Wer solche Hardware nicht besitzt hat schlichtweg Pech gehabt.
Ein Phänomen war auch das Bombenwetter, da hatte Kaiser-Franz wohl einen besonderen Draht zu dem da oben. Für mich gabs nur einen richtigen Kritikpunkt und der waren die zum Teil katastrophalen Leistungen der Trainer. Duch die Variante «ich lass nur mit einer Spitze spielen» wurde viel an Attraktivität genommen und Leute wie Pekermann, van Basten, Parreira, Eriksson & Co tragen für mich die Hauptverantwortung, dass es spielerisch bestenfalls nur ein durchschnittliches und kein richtig gutes Turnier war.
Und nicht schon wieder mit erhobenen Zeigefinger nach Italien zeigen, bloß weil bei uns fast alles ruhig blieb - bei dem gigantischen Polizeiaufgebot auch kein Wunder.
2010 wir kommen, auch ohne Klinsmann.
-
Zitat
Original von Lothar Frohwein
Als Belohnung wird er auch noch zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.
Pädagogisch sehr wertvoll!

Das ist wieder Wasser auf die Mühlen der geheimen Fußballgegner ;), aber diesmal nachvollziehbar. Als ich das vorhin gelesen habe, hats mir fast die Sprache verschlagen, und das will schon was heißen. Der Sch..ß-Zidane leistet sich regelmäßig solche Aussetzer und zweitestens reichen 2-3 gute Spiele für solch einen Titel nicht aus.
Dass die Wahl praktisch schon vor dem Finale feststand ist eine Unsitte, die es in Zukunft zu beheben gilt. Trotzdem hätte die FIFA kurzfristig umdisponieren können ... aber da ist man wohl nicht flexibel genug.
Dass Zidane den Titel bekommt war mir schon seit Tagen klar, aber gestern Abend war ich der festen Meinung, dass die feststehende Entscheidung nach der Tätlichkeit gecancelt wird.
-
Zitat
Original von UlfN
Okay, Publikum kann ich nicht bewerten (...)
Ich auch nicht, aber mehrere Argentinier hatten sich unabhängig voneinander über Beleidigungen beim Viertelfinalespiel in Berlin massiv beschwert und das dämliche Pfeifen nach der Herausstellung des Froschschenkeldeppen war unberechtigt. Einige hatten zudem die Halbfinalniederlage noch nicht verdaut.