Ciudad Real patzt schon das erste Mal. Man verliert auswärts nach grottenschlechter Leistung mit 28:27 bei BM. Algeciras durch ein Tor in letzter Sekunde, nachdem man schon mit 3 Toren kurz vor Schluss zurücklag, aber 30 Sekunden vor dem Ende wieder ausgeglichen hatte. Nicht schlecht für die siegende Konkurenz. Dujshebaev außer Rand und Band - also in dieser Hinsicht nichts neues.
Beiträge von nadiner
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Original von Waldorf
Als Leid geprüfter Fan eines Vereins , der in den letzten zehn Jahren auswärts sehr oft auf die Rübe bekommen hat, kann ich die Reaktionen schwer nachvollziehen. (...)Einige, auch du Waldorf musst erkennen, dass Magdeburg ne Stadt aus den neuen Bundesländern ist. Dort wurde der Begriff des Wendehalses geprägt und genau dieses wird dort seit einigen Monaten in Vollendung praktiziert. Bis vor kurzem – einige Monate – war Gislason der Heilsbringer schlechthin. Mir war schon vor zwei Jahren aufgefallen, dass Alfred G. sein Pulver verschossen hatte, aber mit dieser Meinung gehörte unser eins ja damals ins Tal der Ahnungslosen. Heute sind genau diese Leute, die ihn bis vor kurzem noch hoffierten diejenigen, die vehement seinen Kopf fordern.
Dieses auf A.G. penetrante Hau-Druff ist einfach nur peinlich. Wenn nicht alles frei erfunden war, wollte Gummersbach Gislason, auch gegen Ablöse, schon vor dieser Saison verpflichten, aber der selbsternannte Retter des dt. Handballs war ja der Meinung er müsse bleiben. Somit ist in meinen Augen der Trainer fast komplett raus. Was jetzt die hochgelobten Magdeburger-Fans abziehen, vorallen in Sachen Eintönigkeit zeugt von absoluten Handballsachverstand. Die teilweise guten Neuverpflichtungen der letzten Jahre sind in erster Linie Gislasons-Verdienst bzw. gehen auf seinen bis dahin guten Ruf zurück. Wegen der tollen Stadt, den besten Fans, dem besten Management oder der tollen BlH sind die sicherlich nicht gekommen.
Es darf gespannt beobachtet werden wie es weiter geht. Wirtschaftlich sicherlich gesund, wenn auch nicht vermögend und mit der guten Nachwuchsarbeit im Rücken dürfte der SCM immer vorne mitspielen, aber für nennenswerte Titel wirds unter dieser Führung demnächst nicht mehr langen. Manch einem soll das sogar freuen
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Ja, das stimmt. Ich hatte es auch mehr fiktiv gemeint. Es hat schon Spieler gegeben, die haben sich in eine so niveauvolle Diskusssion virtuell eingeklinkt und das ging nach hinten los - ist nicht zu empfehlen.
Was mir aber auffällt, dass neben den üblichen Verdächtigen wie Abati oder Boldsen auch immer wieder Stephan oder Hens genannt werden. Der Grund für die Nennung tät mich schon einmal interessieren. Ist es das etwas provokante Äußere eines Hens oder die manchmal sehr lässige Art eines Stephan. Egal was, es ist einfach nur blödsinnig von solchen Äußerlichkeiten Spieler zu beurteilen.
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Seit wann editieren denn hier knapp den Kiddy-Alter entsprungene in fremden Beiträgen rum und gleich zweimal.
Wenn ich dich oder andere beleidigen würde, sieht das aber ganz anders aus. Aber mit Leuten, die solch hochintellektuelle Threads
starten, befass ich mich doch gar nicht. Vielleicht ergreift aber mal ein Spieler, egal welcher, das Wort, denn solche Dämlichkeiten wie hier über einige verbreitet werden, müssen selbst die sich nicht immer bieten lassen. -
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Original von scrollan
also gut. hier meine "hitliste":
Abati - unfaires und unsportliches verhalten. wann bekommen das auch mal die schiris mit
Zerbe - der Zeitlupen-Handballer
Hannawald - geht grundsätzlich auf den mann und nicht den Ball
Boldsen - weil er halt nicht der Schlaueste ist.
Stephan - arrogantder unsympathischste in der handball ist hanning - weil er null ahnung vom handball hat und immer seine fahne in den wind hängt. zudem ist er super-arrogant!
Es scheint ja im Handball jede Menge unfaire, unsportliche, dumme und arrogante Spieler zu geben. Die Frage ist nur, wie fair, sportlich, schlau und nett die Kritiker der angeblich unmöglichen Handballer sind :D.
Anmerkung :
Teile des Postings gelöscht denn auch für nadine_76 gilt
1.1
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Original von tom_md
Musst schon ganz schön angegangen worden sein vom Manager des SCM. Es vergeht kein Thread in keinem Handball-Forum im Internet, wo Du nicht Deiner BUH-Phobie huldigen musst.Zugegeben, sonderlich leiden mag ich ihn auch nicht, aber ohne ihn würde der SCM sicherlich schon dort gelandet sein, wo derzeit die anderen Clubs aus der ehemaligen DDR-Oberliga rumdümpeln.
Außerdem heißt dieser (ziemlich unsinnige) Thread "Unsympathische Spieler"...
Übrigens: Den Begriff "Toleranz" kennst Du bezüglich BUH auch nicht!
Glaubst du allen Ernstes, dass ich mich mit dieser Unperson in irgendeiner Weise "befassen" würde. Du träumst, wie so oft. Mal sehen, wie lange der Retter des dt. Handballs noch so hoch in der Gunst steht ... außerhalb MDs ists jetzt schon nicht weit her.
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Welch hochintellektueller Thread, auch wenn der Beginn schon ne Weile Zurück liegt, da gibts noch nachträglich Glückwünsche an die Starterin. Zum Thema: Wer sich so unverholen und auf breiter Front freut, wenn andere Vereine den Bach runtergehen, muss sich sicherlich nicht wundern, dass die Sympathiewelle nicht Tsunamiehöhe erreicht.
Und wenn ein Publikum den gegenerischen Torhüter permanent aufs übelste anmacht, ist es nur konsequent, dass er sich wehrt. Eine bessere Motivation fürs Rückspiel gab es für Hannawald nicht, Ergebnis ist ja bekannt. Und ein gewisser Frank Rijkaard war auch eine Klasse-Spieler…
Zitatwenn jemand der heiligen kuh nicht huldigt, ist er/sie schwachsinnig. interessante aussage! naja, die toleranz einiger fans des scm durfte ich auch schon kennenlernen.
Den Begriff Toleranz kennt man im Zusammenhang mit der heiligen, weil einzigsten Kuh, hierzulande nicht.
Zum Schluss noch: Ein gewisser Bernd-Uwe H. sollte auf der hier verfassten Igno- und Arroganzliste nicht vergessen werden, wenn schon Leute wie Schwenker genannt werden.
ZitatGibt es eigentlich schon einen Thread "Welcher Bundesligaclub hat die besten Fans?"
Na wer wohl.
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Das ein Regionalligist wie es Essen sein wird nicht im EHF-Pokal spielen wird war ja eigentlich auch abzusehen. Alleine die ganzen Kosten die auf Essen dann zukommen würden sind für ein zukünftiges Regionalliga-Team viel zu hoch wie ich meine. Außerdem muss glaub ich der DHB die Mannschaften melden die International an den jeweiligen Wettbewerben teilnehmen sollen, oder? Also beim Fußball ist das so, wenn ich mich nicht irre.
Beim Fußball dürfte ein Regionalligist, der sich sportlich qualifiziert und auch Willens ist, International starten ... es können ja nicht überall solche Koryphäen wie beim Handball am Werke sein.
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Die Spanier führen zur Pause im Endspiel mit 15-11 gegen Kroation...
Kein Spiel für das sichs unbedingt lohnt, wegen der Eurosport-Wiederholung heute um 23.45 Uhr das Abendprogramm zu canceln.
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«Laizzes faire» klingt gar nicht so schlecht, tät einigen der Moralapostilianern hier auch gut, nicht nur den Themenverfehlern.
Ich wünsch allen ne juute Nacht, auch die unterm Kopfkissen das rote Büchlein zu liegen haben.
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Original von Teddy
Ich kann lesen ... allerdings werde ich mir die Mühe eines "Querschnitt durch die virtuelle Welt der Handballfans" nicht geben, da habe ich besseres zu tun. Du magst vielleicht recht haben, dass ich mich damit dann nur in der "geschützten, heilen und relativ objektiven Welt derHandballecke " befinde - den vorwurf lasse ich mir machen, ja ... aber hier auf der HE sind Schadenfreude und Genugtuung eher die Ausnahme.Das klingt wie vieles im Handballumfeld nach Arroganz pur. Verlass mal "deine" Handballecke und schau mal was es außerhalb noch gibt … vom Hörensagen her solls nicht so uninteressant sein und die Ausländer sollen auch Handball spielen können, schon allein deshalb kann deren Philosophie nicht ganz so verkehrt sein. Aber wir konnten schon immer alles besser … das reicht ja viele Jahrzehnte zurück.
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Ein Witz ist die Zusammensetzung dieses Gremiums und zwar nicht nur, weil Wallau sie über Wochen verarscht hat und sie es nicht bemerkt haben.
Es geht nicht um namhafte Vereine als solches, sondern wer und wie mit ihnen umgegangen wird.
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Original von Teddy
Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass es grundsätzlich den meisten hier lieber gewesen wäre, wenn Wallau und Essen vernünftig und solide finanziert weiter in der BuLi gespielt hätten.
Beide Vereine waren aber eben nicht solide finanziert - deswegen war es richtig, sie auf der BuLi rauszuwerfen. Schadenfreude oder Genugtuung wird dabei kaum einer empfinden ...Da ich davon ausgehe, dass du lesen kannst, mach mal am besten einen Querschnitt durch die virtuelle Welt der Handballfans, nicht nur hier und vielleicht wird dann klarer, wer verstanden hat und wer nicht.
Aber Essen und hoffentlich auch Wallau werden wiederkommen und dann ihren moralapostolischen Richtern der HBL zeigen was ne Harke ist. Wenn solche Leute, wie die jetzt hier "herrschenden" in ausländischen Ligen auch existent wären, würden die maximal ne 8er Runde ausspielen.
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Sieben Minuten, nicht schlecht. «Ich habe nie den Anspruch gehabt, mit all meinen Aussagen Dir zu gefallen.» ... Na juut, ich weiß doch gar nicht, wie du aussiehst, deshalb ist das mit dem Gefallen so ne Sache. Spaß beiseite, Essen plus Wallau sind raus, die tolle Handball-Fanschaft sollte zufrieden sein.
Ich z.B. freu mich jetzt schon auf die namhaften Aufsteiger, die sicher die Hallen füllen und das öffentliche Interesse steigern.
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Original von Meikel
Aber ehrlich gesagt kann ich damit gut leben, da ich noch nie grosse Sympathien für den Verein oder auch die Truppe hatte. Schorn und HaDe Schmitz haben nie wirkliche Sympathen, geanuso wenig wie ein Chrischa Hannawald oder ein Roggisch.Eigentlich dachte ich, bis jetzt zumindest, du denkst als einer der wenigen etwas weiter und stellst persönliche Animositäten bei existentiellen Problemen anderer hinten an. Irrtum, wie ich jetzt sehe.
Einen Verein nicht mögen ist eine Sache und vollkommen normal, aber wenns den anderen sprichwörtlich an den Kragen geht, drück ich selbstverständlich diesen die Daumen und bringe nicht irgendwelche Vergleiche mit mir unsympathischen Spielern.
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Original von Phunky
Da ich nicht verschüsselt bin, komme ich eher selten in den Genuss von Bananen ;). Aber heute versuch' ich's mal bei Eurosport...Na ja ...Phunky, dass ist natürlich nicht so günstig, zumal der Unterschied zwischen Kabel und Sat in den nächsten Jahren noch deutlicher werden wird.
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Original von Phunky
Auf dein Mitleid kann ich dankend verzichten. Die Handballübertragungen im DSF sind mir wohl bekannt. Und sie sind teilweise mies. Aber das ändert trotzdem nichts daran, dass der SZ-Artikel keinerlei Rückschluß auf die Fachkompetenz von Moderatoren in anderen Sportarten zulässt. Es sei denn natürlich man hält auch Äpfel für Birnen und morgen für Bananen.
Faule Äpfel gleichgestellt mit dem DSF - Birnen mit den ÖRAs - und Bananen mit ausländischen Anbietern.
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Original von zmagoválec
weniger vorbereitet als Herr Schwarze kann jedenfalls kein anderer beim Handball sein ...Herr Schwarze kann sicher nicht mit dem Fachwissen einiger hier oder mit dem der DSF-Kommentatoren
mithalten, wurde ja schon x-mal thematisiert.Und wenn du ... Phunky keinen Zusammenhang siehst, tuts mir wirklich leid ... die Mail an die SZ ist schon raus mit der Bitte, auch mal die künftigen Handballübertragungen des Lieblingssenders der Handballwelt zu beleuchten.
«Seien Sie gespannt, seien Sie bereit... Rechnen Sie mit allem...»
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Original von staines
aber er wirkte auf mich dass er sich zumindest ein bissel auskannte dafür dass eurosport fast nie überträgt und sich auchn bissel vorbereitet hat auf das spiel...nich wie bei den öffentlich rechtlichen...Wer ist da nicht vorbereitet und vorallem auf was? Ich nehme mal an, du meinst, das DSF kann das besser. Eine überregionale Zeitung sieht das im Zusammenhang mit der derzeitigen Wimbledon-Übertragung etwas anders.
ZitatAlles anzeigenNur ein Narr glaubt, dass Glück eine Selbstverständlichkeit sein kann. Und nur ein noch größerer Narr nimmt an, dass ein Fernsehsender vornehmlich daran interessiert sein sollte, seine Senderechte sinnvoll einzusetzen.
Wer sich als Tennisfan – ja: So etwas soll es auch hierzulande noch geben – an den Standard gewöhnt hat, den Eurosport bei den vergangenen Grand-Slam-Turnieren etabliert und verfeinert hat, muss sich in diesen Tagen in die Fernseh-Steinzeit strafversetzt fühlen: in jene Ära, in der man sich bei Wimbledon-Endspielen schon mal im fünften Satz verabschiedete; oder auf einen Fünfsatz-Thriller von Boris Becker verzichtete, um einen deutschen Heimatfilm zu wiederholen.
Obwohl, das wirkt heute vergleichsweise vernünftig, denn inzwischen wird Wimbledon vom DSF übertragen, und dieser Sender lässt Sport nicht für Filme oder Wissenschaftssendungen sausen – es sei denn, Tennisfans sind Teil eines Experiments, von dem sie noch nichts wissen.
Litanei statt Wimbledon
Wir müssen uns jetzt beeilen... Meine Sendung ist gleich zu Ende... Halten Sie jetzt durch... Wer jetzt nicht in der Leitung ist, muss kämpfen... Ich gehe davon aus, dass wir nun nach Wimbledon schalten müssen...
Wer solche Sätze, dutzendfach wiederholt, ein paar Minuten ertragen hat, möchte am liebsten kalt duschen gehen. Beim DSF dauert die Litanei regelmäßig 60 bis 85 Minuten, mindestens zweimal am Tag, und in der ersten Wimbledon-Woche immer wieder, während längst die Tennisbälle flogen.
Die einen, die mit dem freundlichen Wesen, könnten das so deuten: dass die Zuschauer in dieser Zeit dazu eingeladen werden, an einem so genannten Sport-Quiz teilzunehmen, zum Selbstkostenpreis von läppischen 49 Cent pro Anruf. Die anderen könnten behaupten, dass es der Sender auf gnadenlose Abzocke abgesehen hat, die ihn aus defizitären Quartalen in die schwarzen Zahlen geführt haben.
Wie bei 9 Live
Wenn jetzt niemand anruft, wird etwas Erstaunliches passieren... Seien Sie gespannt, seien Sie bereit... Rechnen Sie mit allem...
Wer anmerkt, dass sich das nicht sonderlich von Sendern wie 9 Live unterscheidet, hat Recht. Wer deshalb aber meint, das sei doch gar nicht so schlimm, liegt falsch. Denn wer sich für 9 Live entscheidet, der weiß, was passieren wird.
Wer das Deutsche Sport-Fernsehen einschaltet, der darf erwarten, Sport zu sehen. Und nicht ein Sport-Quiz mit unzureichend getarnten Porträts deutscher Sportberühmtheiten, die jeder Laie entschlüsseln kann – damit jeder, der ein Telefon hat, auch garantiert anrufen kann.
Wir freuen uns auf sportliche Highlights aus Wimbledon...In wenigen Minuten ist die Sendung definitiv vorbei... Ich warte auf den Buzzer...
Wenn diese Nummer und die Farce um den Jackpot mit den drei Kugeln vorbei ist, legt uns ein DSF-Duo wohlgemerkt noch ein paar Minuten lang ein Handy nahe. Und bevor es endlich auf einen Rasenplatz geht, kommt noch ein langer Werbeblock und eine bis zu zehnminütige Einleitung aus London. Zu diesem Zeitpunkt laufen die Spiele in Wimbledon schon über zwei Stunden.
Halten Sie jetzt durch... Wir müssen heute früher aufhören, Wimbledon kann nicht warten...
Glatt gelogen
Wie weit darf ein Sender die Wahrheit beugen? Man hört zum Beispiel, wie eine der Ansagerinnen dreist sagt: "Um 14 Uhr könnte es mit der Berichterstattung in Wimbledon losgehen." Da ist es 13.50 Uhr und außerdem laut Programmplan (und Videotext) klar, dass Tennis nicht vor 15 Uhr beginnt.
Eine der unaufhörlich durchs Bild wandernden Bauchbinden kündigt "In wenigen Augenblicken Tennis Live aus Wimbledon" an, wobei sich die "wenigen Augenblicke" auf 25 Minuten summierten.
Glatt gelogen wurde dann bei der ersten Schaltung nach Wimbledon, wo ein DSF-Moderator (jener, der uns eben noch das Handy andrehen wollte) und Boris Becker auf der verblüffend leeren Tribüne des Centre Courts vor der hochgezogenen Regenplane standen und sagten, es regne in England gerade mal wieder wie so oft – dabei genügte ein Blick ins Internet, um zu sehen, dass in England in diesem Augenblick sehr wohl Tennis gespielt wurde.
Griff in die Steckdose
Boris Becker, dachten die DSF-Manager offenbar, könnte ein prima Dauergast für die zwei Wochen sein. Schließlich jährt sich sein erster Wimbledon-Sieg zum 20. Mal. (Achtung: Dies ist die Antwort auf eine 20000-Euro-Jackpot-Frage!) Leider sieht der beste deutsche Tennisspieler mit seiner Frisur inzwischen nicht nur so aus, als habe er seine Finger zu oft in eine intakte Steckdose gehalten, sondern er redet im Fernsehen auch so.
Als Tennis-Profi war er oft schlagfertig und mit einem Sinn für Humor ausgestattet. Heute wirken die meisten Pointen bemüht, die Analysen und Prognosen sind dürftig, und bei Interviews wird man das Gefühl nie los, dass es ihm weniger darum geht, etwas zu erfahren, als vielmehr darum, sich und seine Geschichten zu präsentieren. Wie sagte er so treffend am Montag: "Ich war ein Phänomen."
Das Ende naht ...
Wenn dann endlich Tennis gezeigt wird, als Häppchen zwischen Quiz, Handy-Werbung und U20-WM, bekommen wir es unter anderem mit Elmar Paulke zu tun, der einen sonst bei den "Wimbledon Classics" mit seinen vorgeblichen Live-Kommentaren in den Wahnsinn treibt. Darüber wollen wir jedoch lieber schweigen, sonst zeigt das DSF am Ende gar kein Wimbledon-Tennis mehr. Aber wollen die Tennis-Fans nicht genau das?
Viel treffender hätte man es nicht beschreiben können. Die Deppen vom DSF vergessen wieder einmal, dass Wimbledon weltweit übertragen wird und die BBC z.B. mit fünf Live-Streams in perfekten 16:9 dabei ist.
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Der Kommentator - ich glaub es war Höthker, Thiele auf keinen Fall - war wirklich sehr unterhaltend. Ne große Kunst den Semrau & Götz-Sender zu toppen ist es allerdings nicht.