Beiträge von Andi.Waffen57

    Nun, welch Ironie des Schicksals wäre es im Angesicht der Anhäufung solch bedauerlicher Verhaltensweisen dieweil, wenn der TuS zum Ende der Saison über dem Strich stünde, Großwallstadt sich jedoch in die wüste Einöde der Drittklassigkeit verabschieden müsste.

    Ob die bloße Möglichkeit eines solchen Abstiegs vor dem Hintergrund der bemerkenswerten Potentiale in Großwallstadt schon ausreicht, um die jetzt-schon-existente Drittklassigkeit des ausführenden Managements zu bezeugen?;)

    Die jüngste sportliche Entwicklung entstellt jeden, der noch Ende vergangenen Jahres ernsthaft an Robert Andersson gezweifelt hat, als fachlichen Taugenichts. Dieser Trainer ist ein Geschenk sondergleichen für einen Verein wie den TuS und man sollte ihn, vor allen Spielern, an oberste Stelle der Prioritätenliste für Vertragsverlängerungen setzen.

    Alle. Hüte. Ab. Wahnsinn, was wir da gerade geboten bekommen.

    Zum ersten Mal seit dem 6. Spieltag der Vorsaison, seit dem 31.10.2020, siegt der TuS wieder 3x in Folge. Damals: 2x Heim, 1x Auswärts, diesmal: 2x Auswärts, 1x Heim!

    Koloper und seine beiden "Söhne" Michel und Duvancic sind im Innenblock ein enorm starkes Trio geworden. Man hat heute Koloper mit Duvancic, Koloper mit Michel und Duvancic mit Michel auf dieser Position gesehen. Alle Kombinationen haben nahtlos funktioniert und sich besetzungsübergreifend immer weiter gesteigert. Laut DHB-Seite hat Duvancic eh bis 23 Vertrag, verlängert mit den anderen Beiden! Der "Wissens-Weitergabe-Prozess" auf Hinten Mitte ist lange nicht abgeschlossen. Da geht immer noch mehr...

    Chapeau auch an die beiden Gegenstoßpässe von Puhl und Matchwinner Rottschäfer, die jeweils zu wichtigen Toren führen. Das sieht nach hervorragendem Torwarttraining aus.

    Mit Voss-Fels könnten wir noch eine Menge Spaß haben.

    Das man jetzt die Eindrücke der EM hat, was natürlich Gottfridson bevorteilt...aber eben aus 2022 ist...das ist ja klar. War mit Hansen in der Vergangenheit auch schon so.

    Man würde dieses (tatsächlich existente) Problem umgehen, würde man die Individualtitel auf "normale" Saisons beziehen - sprich es würde erst im Juni der Welthandballer/die Welthandballerin gewählt und der Titel wäre dann eben "Welthandballer 2021/2022"

    Da ist er, der erste zweite Sieg in Folge! Und als wäre mein Geschreibe erhört worden - wohl zum ersten Mal in dieser Saison konnte man in Kreuztal wieder den Hexenkessel Stählerwiese erleben. Obendrein entpuppt sich der schon viel geschundene Niklas Diebel als spielstarker Assist-Geber. J. Schneider ist in zwei Spielen mit enormem Druck in die Rolle des Spielmachers hineingewachsen, wie es wohl nur wenige für möglich gehalten hätten.

    Eine Mannschaft Puhl-Eres-Bornemann-Schneider-Neuhold-Ten Velde-Michel mit Koloper als Angriff-Abwehr-Wechsel ist zu stark, um abzusteigen. Strakeljahn kommt auch noch zurück. Was die Starting-7 und die 3-4 Spieler dahinter angeht, sind andere Teams deutlich schwächer. Aue und Dormagen sollte man relativ problemlos hinter sich lassen können.

    Ich bleibe bei meiner Prognose aus dem Winter, dass das Hinzufügen eines Spielers Format Neuhold das entscheidende Puzzlestück war - wir werden die Klasse halten, kommt nicht irgendetwas (wie Verletzungen) dazwischen. Und dabei hat der Gute am Samstag nicht mal gespielt. Es ist wohl zu nicht unbedeutenden Teilen auch der Spirit, das Momentum.

    Das brauchte diese Mannschaft. Und das haben wir jetzt.

    Mit dem Ausfall des Lübeck-Spiels steigt die Anspannung vor Emsdetten am Samstag beinah unermesslich. Die enorm wichtige Partie ist die Erste seit der Sensation in Hagen, deren Schwung man mitnehmen wollte. Man hat nun keine Generalprobe und keine Standort-Verortungen mehr gehabt. Das vermeintliche Decision Game dieser Saisonphase gegen den TVE muss im ersten Versuch gestanden werden.

    Gelingt das, wäre es der zweite Sieg in Folge - zum ersten Mal in dieser Saison. Das wäre ein erster, winziger Befreiungsschlag von diesem Gefühl der Niederlagen. Und man wäre auf 3 an Emsdetten ran - bei zwei Spielen weniger. So sieht der Kampf um den Klassenerhalt aus. Gewinnt es, Jongens.

    Weiß zufällig jemand, warum seit 2019 (immerhin haben wir mittlerweile 2022!) keine Wahl zu Welthandballer und Welthandballerin mehr vollzogen wurde und ob mittelfristig geplant ist, diesen Titel wieder einzuführen?

    Es ist der globalen Vermarktung des Handballs und seiner Verbände wohl etwas abträglich, wenn ein solch prestigeträchtiger Titel nicht vergeben wird.

    Jenseits von der Causa Mappes würde mich sehr interessieren, wie das Gummersbacher Publikum zur Personalie Bozovic steht. Der Vertrag läuft aus, er ist mittlerweile ordentlich alt. Hat aber eine solide EM gespielt und ist nach Abzug der 7 Meter immernoch zweitbester Feldtorschütze des VfL. Seine Quote ist sogar minimal besser als die von Köster.

    Also, liebe Nachbarn aus dem Bergischen, Daumen hoch oder Daumen runter - behalten oder nicht verlängern? Wie sieht das Stimmungsbild bei euch dazu aus?

    Wenn ihr ihn nicht mehr wollt, kann er gerne noch eine Saison bei uns dranhängen ;) Wir verlieren ja Bornemann auf RR.

    Das ist eine bittere Nachricht für den TuS. Andererseits steht so nach der Lübeck-Partie das nächste Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Emsdetten an. Das müssen wir gewinnen. Vielleicht sollte der Verein daher jetzt schon mit größer angelegten Mobilisierungs-Kampagnen beginnen, um endlich nochmal den Hexenkessel Stählerwiese zu reaktivieren. Ein bisschen Marketing, ein bisschen Special-Aktionen, wie auch immer. Bekannte, die in Hagen in der Halle waren, ließen verlauten, dass die Ferndorfer Stimmung dort besser gewesen sei, als bei jedem bisherigen Heimspiel. Bei Sportdeutschland konnte man das zwar so nicht wahrnehmen, aber:

    Nicht nur das Sportliche, auch diese weitere Stellschraube muss angezogen werden, will man wirklich unbedingt die Klasse halten. Der Hexenkessel war früher wichtiger Bestandteil Ferndorfer Heimsiegserien. Wie heißt es beim Handball doch immer so schön? Alle in die Halle! Gebt euch alle, die das hier lesen, einen Ruck zum Emsdetten-Spiel. Und ich weiß, dass es viele lesen.

    Ein sensationeller Sieg im Ischeland! Völlig egal wie die Saison am Ende ausgeht, man hat das Gesamtduell beider Spiele gegen Hagen in der Saison 21/22 mit Sage und Schreibe 9(!) Toren gewonnen. Das ist eine Genugtuung sondergleichen für das bisher geschundene rot-weiße Handballherz.

    Neuhold kann zum entscheidenden Faktor werden. Ohne mir da selbst auf die Schulter klopfen zu wollen - aber es ist genau wie ich vor einigen Monaten schrieb. Die von ihm verkörperte Mischung aus Präsenz, Emotionalität und Ruhe, das klassische Leitwolftum eben, ist das entscheidende Puzzleteil, dass diese Mannschaft braucht(e). Wohl zum Schaden von Siegler und Diebel, aber sei's drum. Was zählt ist der Klassenerhalt.

    Wir haben gestern ein herausragendes Spiel von Julian Schneider gesehen.

    Das einzige Saisonspiel, dass einen Teaser verdient hat - Auswärts in Hagen

    Freitagabend, wie das duftet. Es steht es an, das wohl größte, hitzigste und traditionsreichste Handball-Derby Südwestfalens. Sorry @Gummersbach, aber die Eintracht aus Hagen gegen den TuS Ferndorf - das ist seit Jahrzehnten eine Nummer für sich! Hatte man schon oft unterschiedliche Ausgangslagen als Konstellation, waren die Vorzeichen wohl lange nicht mehr so wie vor diesem Freitagabend: Der TuS reist als Tabellenletzter und deutlicher Außenseiter zum hoch empor gekletterten und finanziell aufgeblasenen Überraschungsteam aus der Krollmann-Arena.

    Früher sind busseweise die rotweiß-gekleideten Anhänger aus dem Siegerland in den Gästeblock der Enervie-Arena gepilgert. Und ab und zu ist, lange her, auch mal ein vereinzelter grün-weißer Bus die umgekehrte Strecke gefahren. Doch diesmal stehen die Vorzeichen da anders. Was hat es von den Fanclubs des TuS in der Vergangenheit für phänomenale Choreographien in Hagen gegeben! Wohl dem, der da nicht im Gästeblock saß, sondern dieses Spektakel von den anderen Tribünen aus bewundern konnte. Aber auch das wird dieses Mal vermutlich anders sein. Ob das Derby seine alte Strahlkraft auf die Handballfans und die aktiven Vereinshandballer aus Sauer- und Siegerland entfalten wird, wird sich zeigen.

    Die (sportlich) größten Partien im Ischeland sind meinem Empfinden nach in den Jahren 2010-12 und 2014-16 geführt worden - teilweise über 10 Jahre her. Fans, die schon damals dem TuS anhingen, haben mal Levent Cengiz zu Hassen gelernt - natürlich nur im sportlichen Sinne. Eine intensive Beziehung eben. Man ist zwar seit den Genannten längst nicht in jeder Spielzeit aufeinandergetroffen, aber doch eben in genug um zu sagen, dass es ein großes Spiel im Handball der Region Südwestfalen ist.

    Aber wenn man mal auf Stimmenfang rund um die Stählerwiese geht, hört man bei Einigen mittlerweile den Zweifel raus, ob das anstehende Spiel nicht für einige Jahre das letzte (Pflichtspiel-)Aufeinandertreffen gewesen sein könnte. Steigt der TuS ab? Die Eintracht womöglich sogar auf? Und wenn der TuS absteigt, zerfällt er dann durch die Abgänge der zahlreichen "Externen" im Kader - haben die Lust auf dritte Liga? Fragen über Fragen. Eine erster kleiner Teil der Antworten findet sich Freitag, 19:30 Uhr in der Ische. Hoffentlich wieder mit Andreas Bornemann.

    Der TuS Ferndorf verpflichtet für die Rückrunde Christoph Neuhold vom HC Elbflorenz!

    Das Flehen hier im Forum wurde erhört. Großen Respekt an die Verantwortlichen. Auch wenn er in dieser Saison nur wenige Spielanteile hatte, 423 Zweitliga-Tore in bisher 139 Spielen sind eine Ansage. Das ist, wie schon auf der Homepage getitelt wird, in der Tat ein spektakulärer Transfer. Jetzt muss er nur noch zünden.

    Der wohl wichtigste Satz der Meldung auf der Homepage ist aber meines Erachtens nach:

    „Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Partnern und Sponsoren, die mit ihren Zusagen einen ganz wichtigen Beitrag zur Realisierung des Transfers leisten,“ ergänzt TuS-Geschäftsführer Dirk Stenger."

    Denn das heißt, dass genau das geschehen ist, was ich mir im Posting vom 28.11. gewünscht hatte - daher auch ein großes Dankeschön an die (unbekannten) Gönner.

    Andreas Bornemann verlässt den TuS im Sommer. Das ist ein herber Schlag, auch wenn er in seinen bisherigen 11 Spielen diese Saison nicht an das Niveau der Vorjahre rangekommen ist. Dennoch ein absoluter Leistungsträger.

    Abgänge von Spielern im Leistungssport - normal, geschenkt. Abgänge von Leistungsträgern - auch geschenkt.

    Aber der Zeitpunkt der Verkündung ist für mich, euphemistisch gesagt, unglücklich.

    Man hört gefühlt den ganzen Januar über gar nichts, die Öffentlichkeitsarbeit wird immer schwächer - und anstatt der Verkündung eines Neuzugangs auf RM, nach dem das ganze Siegerland lechzt, wird die ewige Social-Media-Funkstille durch eine solche Abgangsmeldung durchbrochen. Ohne mir anmaßen zu wollen, Bornemann methaphorisch mit einer Ratte gleichzusetzen - so hat das Ganze doch etwas von der berühmten Redewendung mit dem "Sinkenden Schiff". Optimismus für die Rückrunde geht anders.

    Wenn der hier bereits angebrachte Gedanke einer Zentralisierung aller relevanten Handball-Übertragungen auf einer einzigen Plattform möglich erscheint, so mögen doch bitte die diesbezüglich Fachkundigen einmal eine grobe Konzeption erstellen, wie so etwas "grass-roots" aufgezogen werden könnte. Es bräuchte zwar wohl trotz allem Aufbau "von unten" Investoren - und sicherlich könnte man die Lizenzen wohl angesichts deren Preise nicht von den aktuellen Inhabern "freikaufen", sondern müsste die bestehenden Verträge erst auslaufen lassen. Aber ich sehe, ähnlich wie Capitano, ein Akkumulationspotential für besagte mögliche Investoren. Das kann, bei einer fundierten Ausarbeitung eines solchen Strategiepapiers, lukrativ sein.

    Aber auch jenseits des Einstiegs von Großkapitalen halte ich alternative Finanzierungsmodelle, bspw. a la Kickstarter, für durchdenkenswert. Man müsste es nur wirklich mal "gescheit" konzeptionalisieren. Ich persönlich wäre jedenfalls bereit, gegen Partialanteile an einem solchen Projekt eine größere Summe locker zu machen und sicherlich gibt es einige Hundert da draußen, die das ähnlich sehen würden. Weniger aus finanziellem Eigeninteresse (von mir aus auch gerne ein Nullsummenspiel) - es geht mir um den Handball.

    Wenn man sich an die Anfänge von DAZN zurückerinnert, so war das zwar nicht wirklich "grass-roots", aber im Vergleich zu beispielsweise Sky oder Amazon Prime dann doch relativ "underground" - mit eher studentisch wirkendem Flair was die Schlichtheit des technischen Unterbaus oder die lockere Atmosphäre in den Übertragungen und drum herum anging. Nix mit Hochglanzsstudios; und trotzdem nie unprofessionell - eben einfach sympathisch. Bis dann die Kommerzialisierungsspirale losging, die just ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat.

    Ich halte eine solche Idee für tatsächlich weiterdenkenswert - allein mir fehlt ein akademischer Abschluss in Sport, Medien- und Kommunikationsforschung oder eine einschlägige Branchenerfahrung, wie sie jedoch hier der ein oder andere vorweist.

    Denkt mal darüber nach, im Sinne des Handballs. Der Zeitpunkt erscheint auf den ersten Blick günstig. Und was könnte man als Sportart gegenüber den unfassbar kommerzialisierten Franchise-Märkten namens US-Sport oder Fußball an Sympathie gewinnen, wenn "die (internationale?) Handball-Community" so etwas (mit finanzieller Unterstützung) auf die Beine gestellt bekäme.

    PS: Bevor jetzt hier die Broddelköpfe kommen und einen solchen Ansatz als "unumsetzbar" in Grund und Boden reden, denkt dran, dass Knallkopf-Kaiser Wilhelm 2 der festen Überzeugung war, dass sich das Automobil gegenüber dem Pferd niemals durchsetzen werde.;)

    Normalerweise ist eine Trainingseinheit im Amateurbereich ja so aufgebaut, dass man sich über (spielerisches) Aufwärmen, atlethische und technische Aspekte zu den spielerisch-taktischen Komponenten im letzten Drittel (idealerweise bei 1,5h Training) hinbewegt. Du kannst also ganz entspannt reinstarten, dir das Ganze erstmal aus einer eher "passiven" Rolle anschauen und dir sicher sein, dass niemand von dir erwartet, dass du mit dem Ball schon gewisse Sicherheit vorweisen kannst, die Abläufe kennst oder Veranwortung in Spielsituationen übernimmst. Und wenn du beim Torhüter warmschießen die Bälle alle unter die Decke zimmerst, ist das auch absolut kein Drama. Betrachte es eher gegenteilig und freu dich über alle Aktionen, die dir gelingen - und sei es nur ein Wurf in die richtige Ecke eben beim TW-Warmschießen.

    Locker bleiben und Spaß haben ist die Devise:)

    Das Gerede hier ist teilweise unerträglich. Wie geht dieser obszön-pubertäre Spruch nochmal, "Ich mag Silvester nicht, da saufen auch die Amateure" ?

    Übertragen auf Nationalmannschaft und die Großturniere heißt das wohl, dass dort leider auch jedem völlig handballsachverstand-freien Lelles (wie man bei uns im Siegerland sagt) das Gutdünken danach steht, den ökologischen Fußabdruck des Internetz mit virtueller und kognitiver heißer Luft weiter zu verschlechtern.

    Da sei mir der Ligahandball viel lieber. Da haben die meisten, die's verfolgen und kommentieren, wenigstens ein klein wenig Ahnung und Anstand.

    Das gute Wetter wird es nicht sein, dass die Spieler ruft - dort wird offensichtlich richtig Kohle in die Hand genommen

    Quatsch - das hauptsächliche Argument ist die frenetische Leidenschaft, die in den norwegischen Handball-Palästen zelebriert wird. Immerhin haben 6/14 Mannschaften der 1. norwegischen Liga einen Zuschauerschnitt von über 500! Da werden die Hallen kochen - welchen Ausnahmesportler reizt das nicht?

    Spannender Thread!

    Ich denke, mehr Transparenz würde in dieser Hinsicht allen Vereinen gut zu Gesicht stehen. Böse Überraschungen oder eine Divergenz zwischen irgendwann mal getätigten Aussagen und der finanziellen Realität mag kein Fan, egal welcher Mannschaft.

    Zum TuS Ferndorf (dessen Offenheit ich diesbezüglich sehr schätze):

    Es gibt eine Deckungslücke von über 200.000€. Diese setzt sich zusammen aus einzelnen Faktoren, die jedoch alle auf die Covid-Pandemie zurückzuführen sind. Die wirtschaftliche Bilanz vor der Pandemie war wachsend bis ausgeglichen und seit langen, langen Jahren nicht im Minus.

    Der Gesamtetat ist dementsprechend zwar noch nicht gedeckt, der Vorsitzende der Spielbetriebs-GmbH hat sich jedoch in der Presse verhalten optimistisch geäußert, dass man das noch hinbekommen könne. Ein Abstieg in die 3. Liga wäre für den Verein aber auch kein Beinbruch - zumindest ökonomisch. Sportlich kann man das anders sehen.

    Spannend wäre nun, diese Situation im Vergleich zu den anderen Vereinen zu sehen - nur so könnten sich auch etwaige, standortspezifische Unterschiede auftun. Ich gehe jedenfalls mal nicht davon aus, dass es uns besonders hart getroffen hat und kann mir vorstellen, dass andere Vereine in sehr real vergleichbaren Situationen sind.

    Alles bezieht sich auf die folgende Quelle:

    https://www.siegener-zeitung.de/siegen/c-sport…as-geld_a259403

    wieso muss es ein fester betrag sein ?

    könnte und wäre durchaus üblich, dass die summe dynamisch ist und auch prämien für erreichte ziele ausgelobt werden

    m.e. ist so ein vertrag grad mit einem "hauptpartner" ein bisschen wir lottogewinn-

    So ist es normalerweise im Bereich von Sportkapitalen, wie auch die SG eins ist, üblich. Verbreitet sind auch Modelle, in denen sich die (halb-)jährlichen Chargen regelmäßig gestaffelt erhöhen - dann aber vorher festgelegt und nicht mittels Prämien. Ein langer Vertrag und ggfs. auch eine konkrete Investitionssumme sind meist nur in dem Fall etwas schlechtes, wenn sich übereifrige Aufsichtsräte die Gesamtsumme für X Jahre direkt zu Vertragsbeginn auszahlen lassen und damit gehörigen Schlamassel auf dem Transfermarkt veranstalten. Mit so etwas wird die SG aber nie- niemals etwas zu tun haben. Daher finde ich, dass es auch Champagner auf der Geschäftsstelle sein darf und nicht nur der teuerste von Metternich. Chapeau - Flensburg demonstriert den GmbH's Handball-Deutschlands seit Jahren, dass sie das Große Einmaleins der sport-betriebswirtschaftlichen Künste in einem Maße beherrschen, wie es ihnen wenige gleich tun.