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Andersson: Schwierige Aufgabe gegen MT
Flensburg-Handewitt am Mittwoch in Rotenburg
Von Björn MahrFlensburg/MELSUNGEN. Gratuliert haben sie den Kielern noch nicht. Doch für die Spieler und Verantwortlichen der SG Flensburg-Handewitt ist nach der 31:37-Derbyniederlage und bei nun vier Minuspunkten mehr auf dem Konto als der THW die Entscheidung im Titelkampf der Handball-Bundesliga schon gefallen. "Jetzt müssen wir uns einen Platz in der Champions League sichern. Wir haben noch ein schweres Restprogramm", erklärte SG-Angreifer Joachim Boldsen nach der Partie. Und dazu zählen die Norddeutschen nicht nur die Heimbegegnungen gegen Hamburg und Magdeburg sowie die Auswärtsspiele in Lemgo und Gummersbach, sondern auch den Auftritt am kommenden Mittwoch ab 19.30 Uhr (Meirotels-Halle, Rotenburg) bei der MT Melsungen.
"Eine ganz schwierige Aufgabe", betont Trainer Kent-Harry Andersson. Zum einen, weil er schon damit rechnet, dass seine Mannschaft nach der Pleite in Kiel moralisch nicht so gestärkt ist. Zum anderen, weil er um die Situation der Melsunger weiß: "Die haben 19 Punkte und können gegen uns locker aufspielen." Für den Schweden ist klar, dass seine Mannschaft den 42:27-Erfolg aus dem Hinspiel nicht wiederholen kann.
Davon geht auch MT-Trainer Rastislav Trtik aus. Der sagt nämlich: "Die Flensburger dürften nach dem Ausscheiden aus der Champions League und der Pleite im Titelrennen jetzt etwas frustriert sein."
Allerdings ändert das nichts daran, dass in Rotenburg zwei Teams aufeinandertreffen, die nicht nur tabellenmäßig ein gutes Stück voneinandergetrennt sind. Bei der SG ist jeder Spieler weltklasse, bei der MT lediglich Torwart Zoran Djordjic.
Das Prunkstück der Norddeutschen ist der Rückraum mit den Torjägern Blazenko Lackovic und Marcin Lijewski sowie Spielmacher Glenn Solberg. Und wenn es bei denen Mal nicht läuft, dann kann Coach Anderssson noch eine Reihe von Spielern von der Bank bringen, die zu ähnlichen starken Leistungen fähig sind.
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Beiträge von härter_schneller
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Original von Ronaldo
Eine Prognose fällt mir schwer, aber Niestetal traue ich am wenigsten zu, zwar großer Kampfgeist aber instabiles Umfeld und dünner Kader....siehe unten.
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Gegen Ende brechen alle Dämme
Rostock - Niestetal/St. 34:29. Gäste halten nur 40 Minuten mit
Von Stefan EhlersRostock. Vernichtender hätte das Urteil von Hazim Prezic nicht sein können. "In dieser Mannschaft steckt kein Potenzial", resümierte der Trainer des Handball-Zweitligisten HSG Niestetal/Staufenberg am Samstag nach der 29:34 (13:13)-Auswärtsniederlage gegen den HC Empor Rostock.
Der 42-jährige Coach erinnerte an die zahlreichen Abgänge in der Winterpause, verwies auf die Unerfahrenheit seines Teams und darauf, dass sein Mann für den rechten Rückraum (Andreas Vellmete) ansonsten in der Bezirksoberliga spielt. "Das war mein bester Mann. Das kann nicht sein!", legte Prezic drastische Worte nach. Ob sie als Mutmacher für die drei Abstiegs-Endspiele taugen, ist zu bezweifeln.
Eine Woche nach der "dämlichen Niederlage gegen Augustdorf" (Stefan Hermenau) deutete zunächst nichts auf eine deutliche Niederlage hin. Im Gegenteil. Die HSG war in der ersten Halbzeit einen Tick stärker. Allen voran Philipp Seitle. Der 20-Jährige kam mit trockenen Schlagwürfen immer wieder zum Erfolg. In der 5:1-Abwehr agierte er vorgezogen und schränkte die Kreise von HCE-Regisseur Rabenhorst ein. Auf der anderen Halbposition blieb Florin Luca blass. Prezic reagierte und schickte Vellmete in den Rückraum, der auf Anhieb traf.
Knackpunkt der Partie war die 36. Minute, als Ivan Nincevic beim Stande von 15:15 einen Konter mit einem Dreher abschloss, in Empor-Schlussmann Seefeldt seinen Meister fand und Prezic mit seiner Lässigkeit auf die Palme brachte. Es folgte ein kurzer heftiger Disput. Der Trainer schimpfte, der Spieler kassierte im folgenden Angriff (!) eine Zeitstrafe wegen Schauspielerei. Niestetal zerfiel in Einzelteile. Es wurde lamentiert und diskutiert. Jeder machte sein Ding.
Bei der HSG brachen alle Dämme. Die Rostocker nutzten die Gunst der Stunde. Sie zogen auf 23:19 (46.) und 27:21 (52.) davon. Der Rest war Formsache. "Mitte der zweiten Halbzeit war der Wurm drin", meinte Stefan Hermenau, der kurz vor dem Abpfiff die Rote Karte sah und damit für den unrühmlichen Schlusspunkt sorgte. "40 Minuten lang haben wir uns sehr gut präsentiert und guten Handball gezeigt", fand Hazim Prezic am Ende versöhnliche Worte.
Dem Tabellen-17. bleibt im dreiteiligen Restprogramm nur eines: das Prinzip Hoffnung. "Wenn wir uns am Riemen reißen und 60 Minuten als Mannschaft auftreten und nicht nur 35, gewinnen wir noch zwei Spiele", meint Philipp Seitle treffend. Das klingt einfach, ist für die HSG aber offensichtlich schwer umsetzbar.
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die frage ist eher, was du mit solchen statistiken bezwecken willst. in einer mannschaftssportart ist die einzig wichtige statistik diejenige, die das spielergebnis wiedergibt.
alles andere ist nett für den trainer, um seinem starbomber klar zu machen, dass er tasächlich zu viele würfe nimmt. oder um zuschauer bei langweiligen spielen mit bedeutungsschwangerer stimme von sensationellen erkenntnissen, die keiner braucht, zu berichten.... -
und die tabellen vor dem abschlussturnier
wjc
1 TV Lich 4 / 5 3 0 1 111 : 92 19 6 : 2
2 Thüringer HC 4 / 5 3 0 1 123 : 100 23 6 : 2
3 TV Ruchheim 4 / 5 3 0 1 103 : 86 17 6 : 2
4 DJK/MJC Trier 4 / 5 2 0 2 97 : 104 -7 4 : 4
5 JSG Quierschied/Fischbach 4 / 5 1 0 3 61 : 74 -13 2 : 6
6 SC Lerchenberg 4 / 5 0 0 4 116 : 155 -39 0 : 813.05.2006 Thüringer HC - DJK/MJC Trier
13.05.2006 TV Ruchheim - TV Lich
13.05.2006 SC Lerchenberg - JSG Quierschied/Fischbachmjc
1 TV Hüttenberg 4 / 5 4 0 0 100 : 74 26 8 : 0
2 TSG Friesenheim 4 / 5 3 0 1 112 : 79 33 6 : 2
3 SG Brotdorf/Mettlach 4 / 5 3 0 1 115 : 97 18 6 : 2
4 TG Osthofen 4 / 5 2 0 2 111 : 103 8 4 : 4
5 HSG Mülh.-Kärl./Bassenh. 4 / 5 0 0 4 74 : 116 -42 0 : 8
6 Thüringer SV Eisenach 4 / 5 0 0 4 80 : 123 -43 0 : 814.05.2006 TG Osthofen - SG Brotdorf/Mettlach
14.05.2006 TSG Friesenheim - TV Hüttenberg
14.05.2006 Thüringer SV Eisenach - HSG Mülh.-Kärl./Bassenh. -
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Original von meteokoebes
Desweiteren kann man auch versuchen das Spiel ohne Ball zu bewerten, aber das gestaltet sich in den meisten Fällen doch eher recht schwierig.das würde ich gerne mal genauer sehen.
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fag hat es selbst verbasselt. sie haben mitte der II. hz den emotionalen vorteil, ein pls im tor, die strafwürfe des gegners weggenommen - und dann mit schlechten angriffen eingerissen, was sie sich aufgebaut haben.
lemgo hat sein ding ohne wennn und aber durchgezogen. interessant das time-out,in dem mal wieder schwarzer mehr redet als sein trainer...
stephan ein schatten seiner selbst.so rein subjektiv habe ich bei galia manchmal den eindruck, er hält die bälle, die nicht halten musss, kassiert aber auch immer einige, die er halten muss.
die sr haben für meinen eindruck recht viel härten laufen toleriert.
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mal wieder ein leckeres beispiel in sachen umgang miteinander...hier nachzulesen (urteile / 05-06)
das spiel war ja wohl ein echter skandal: siehe 04-06
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na, denn mall sehen, ob sie dem job gewachsen sind.
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hmhm. nach berlin wollte sie ja nicht.

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Original von TuS-Benjamin
(...)
Wenn die Mannschaft sich gegen Schlafwagenhandball ausspricht wird sie auch damit leben müssen, dass ich das von ihr erwarte.
(...)und wenn sie es nicht tut...?
spielerInnen können immer nur das leisten, was sie gelernt haben und abrufen können. wenn da nichts ist, kann man auch nichts fordern.
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kein aktueller, aber eine koryphäe...
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Sprungwurf als Markenzeichen
Hansi Schmidt fordert kreativeres Spiel der Nationalmannschaft
Von Peter FritschlerGummersbach. Sein Markenzeichen war der verzögerte Sprungwurf. Hans-Günther Schmidt, denn alle Welt nur Hansi nennt, hat als Handballer Dutzende von Weltklasse-Torhüter zur Verzweiflung gebracht, wenn er im linken Rückraum hochstieg, den Ball mit Zeitverzögerung abfeuerte und meist unhaltbar traf. Sein unnachahmliches Spiel und seine Wurfkraft haben in den 13 Jahren, in den er für den VfL Gummersbach auflief, die Kreisstadt im Oberbergischen zum "Nabel der Handballwelt", wie es eine deutsche Tageszeitung seinerzeit formulierte, gemacht.
Handball kann Hansi Schmidt heute nicht mehr spielen. Zu schwer und zu zahlreich waren die Verletzungen, die der 1,96 Meter große Hüne in seiner Laufbahn einstecken musste. Was nicht heißt, das er das Geschehen nicht verfolgt.
Spielt der VfL Gummersbach ist er hin und wieder dabei, hat die Nationalmannschaft einen ihrer Auftritte, beobachtet er ihn. "Die müssen ansehnlichen Handball spielen, nicht nur Handball arbeiten, dann hat das Nationalteam auch eine Chance bei der Weltmeisterschaft 2007 im eigenen Land.", sagt Schmidt, der viel Wert auf Ästhetik legt. Kreativer müsse das Spiel werden, risikobereiter; "arbeiten, kratzen, beißen spucken, hat mit spielen nichts zu tun." Der heute 63-Jährige hofft, dass die deutsche Mannschaft bei der WM eine gute Rolle spielt, "das würde ich mir für Handball-Deutschland wünschen". Zu Bundestrainer Heiner Brand, einst auch erfolgreicher VfL-Akteur, hat Schmidt nur wenig Kontakt: "Wir sind zwei grundverschiedene Typen."
Zwiespältig fällt Schmidts Rückblick auf die eigene Karriere aus. "Ich habe dem Handball viel zu verdanken und würde alles wieder so machen." Aber er sagt auch: "Der Handball hat mich verschlissen, ihm habe ich die schönsten Jahre meines Lebens gewidmet. Heute sind mir Familie und Beruf wichtiger."
Als Hansi Schmidt sich 1976 beim VfL Gummersbach verabschiedete, danach spielte er noch bei TB Wülfrath und TuS Derschlag, hatte verschiedene Trainerpositionen inne, ging eine Ära zu Ende. Sein Markenzeichen, der verzögerte Sprungwurf, ist beim Handball aber immer noch zu sehen.
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hmhja. die sahen letzthin auch ziemlich bocklos aus.
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stimmt...bitter für die liga

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bei dem ergebnis muss man eigentlich über gar nichts mehr reden.

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TLpz - viele jugendteams haben ihren saisonhöhepunkt im frühjahr/sommer außerhalb der normalen runden - dann nämlich, wenn eine qualifikation ansteht, die einige wochen/monate dauern kann.
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wieder mal so ein ergebnis, dass b-m nützt, aber nicht ganz den reinen sport darstellt. schade, dass so ein trümmerverein den wettbwerb verfälscht. bitter für wuppertal.
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na, da hätte ich aber mindestens das adlon erwartet. enttäuschend.
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die ehf bastelt auch an einer seite mit veröffentlichungen:
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Men's 20 European ChampionshipAfter the Women's 17 European Championship in summer 2005, Austria once again hosts one of the EHF Younger Age Category events - this time the Men’s 20 ECh taking place in Innsbruck from 10 to 19 August 2006.
The matches of the qualification groups were played from 14 to 16 April 2006. Apart from Serbia Montenegro and Croatia, who directly qualified for the final tournament from the 2004 M 18 ECh, 13 teams have qualified for the final tournament along with Austria as organiser.
The draw for the final tournament will be held on Friday, 28 April 2006, at 12.30 hrs. at the Olympia World Innsbruck, VIP room level C.
The M20 draw event will be frameworked by a show programme and an official press conference will take place immediately afterwards.
For more details please compare the EHF website: http://www.eurohandball.com as well as the event website: http://www.euro2006.at.
Procedure for the draw of the Final Tournament
Date: Friday, 28 April 2006
Time: 12:30 hrs.
Venue: Arena «Olympiaworld», Innsbruck
Total number of participating teams: 16 teams
Directly qualified for the EURO 2006:
From the 2004 M18: SCG, CRO
As organiser: AUTQualified from the Qualification Tournaments:
First ranked teams: BLR, DEN, ESP, FRA, POL, GER, SLO, SVK, SWE
Second ranked teams: EST, CZE, LAT, NORPlaying venues: Olympiahalle Innsbruck and Sporthalle Universität Innsbruck
Draw for the 2006 Men’s 20 European Championship Final Tournament
The participating teams are seeded as follows (based on the ranking of the 2004 M18 ECh in SCG):
POT 1: SCG, CRO, DEN, SLO
POT 2: GER, SVK, SWE, BLR
POT 3: FRA, ESP, POL, AUT
POT 4: NOR, EST, CZE, LAT
Procedure for the draw
1st step
Teams of pot 4 are drawn to row 42nd step
Teams of pot 2 are drawn to row 23rd step
Teams of pot 1 are drawn to row 14th step*
Teams of pot 3 are drawn to row 3* The organiser AUT (pot 3) has the right to choose the group after the rows 4, 2 and 1 are determined.
The 2006 M20 ECh Final Tournament will take place from 10 to 19 August 2006.
Press Conference 26 April 2006
On Wednesday 26 April the Austrian Handball Federation gives a press conference in Hotel Intercontinental in Vienna (AUT), where the Austrian federation will give further details on the draw for the 2006 Men's 20 European Championship and the application for the 2010 Men's European Championhips. The press conference starts at 10.30 a.m.
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