Beiträge von härter_schneller

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    Original von pueppi
    Hi!

    Mit welchen kleinen Spielen kann man eurer Meinung nach Handball-Kids am besten beibringen, sich auf den Ball zu zu bewegen, wenn sie ihn fangen wollen?

    Habe bei meinen Zwergen ab und an bemerkt, dass sie dastehen und warten bis der Ball bei ihnen angekommen ist. In der Zeit fängt den Ball dann aber ein Gegner ab, weil sie den Schritt auf den Ball drauf zu nicht machen.

    Mal abgesehen von der Komplexibilität der Aufgabenstellung, die erst durch vieles Üben in dem Alter abnimmt (6 bis 9 Jahre), suche ich nach "günstigen" Spielen. Die allseits bekannten Parteiballspiele scheinen mir nicht nachdrücklich genug bei den Kleinen, da der (Fang-)Erfolg da auch eintritt, wenn sie vom Ball weglaufen / sich den Ball erlaufen im freien Raum (was sie ja auch dürfen).

    Hab irgendwie 'ne Blockade im Kopf :pillepalle:, mir fallen nur Übungsreihen ein, aber keine Spiele.

    altersgruppe 6-9 jahre? freilaufen zum ball? wow.
    vielleicht ist das für deine zwerge ganz einfach eine nummer zu hoch. wen sich diese zwerge noch weitgehend auf das passen und fangen des balles konzentrieren müssen, dazu die orientierung im raum noch nicht weiterentwickelt ist, dann kriegen die das naturgemäß nicht geregelt.

    wenn einer deiner zwerge sich vom ball weg freiläuft, ist das für mich ein schritt weiter als sich zum ball hin freizulaufen - schließlich bedeutet ersteres, dass der zwerg freie räume erkennt.

    geht es dir also hier darum, in den ball / passweg zu gehen (analog der ballannahme in der vorwärtsbewegung beim stoßen)?

    die phobie ist wohl beidseitig. weiso hier die thw - fahne entrüstet geschwenkt wird, weiß ich genauso wenig wie ich das gegrantel des bundesheiners hier ernst nehmen kann.

    natürlich ist es ein ding der unmöglichkeit, das eine wettbewerbsverzerrung aufgrund der eigenbeschränkung des deutschen nationalteams statt findet und es ist das recht und die pflicht brandts darauf hinzuweisen. andererseits ist es, wie olaf treffend geschrieben hat, nicht im verschulden oder der verantwortung der vereine, dies für andere nationen durchzuführen.

    sportlich macht das übrigens durchaus sinn. grundlagenausdauer dürfte bei den meisten buli-vereinen 4 wochen vor saisonsart keine große rolle mehr spielen. wilbek kriegt also spieler, mit denen er bestens taktische grundlagen trainieren kann.

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    Original von Meikel

    Du hast ja als Glücksbringer auch nur die Auswärtspleiten gesehen. In den Heimspielen war er fast immer absolut überragend! Meinl habe ich zum Beispiel zweimal schwach gesehen...

    zumindest einmal war ich für die sgs ein glücksbringer ;)

    aber kann schon sein, da schwanken bei einigen die heim- und auswärtsleistungen gewaltig.

    wenn du dich dabei auf die zls beziehst, habe ich ihn selten derart überragend gesehen. in der zls 05/06 gab es einige gute torhüter.

    meinl hinter einer offensiven abwehr bei gensungen/felsberg, hacko in obernburg...um nur mal zwei zu nennen.

    interessant. mal wieder andere verbände, andere sitten. ich durfte mich mit völlig unbekannten mannschaften rumschlagen, die ich nie gesehen habe.

    da ist es schon ein gewisses problem, wenn du dich mit einem konzept zur schulung und verbesserung des gegenstoßes beschäftigen sollst und nicht weißt, ob du ein paar spielerInnen vor dir hast, die das geregelt kriegen.
    kurzum - diese art der "prüfung" lässt einen rückschluß auf das improvisationstalent des trainers zu, aber nicht auf die frage, ob er / sie eine vorgegeben fragestellung kompetent umsetzen kann.
    andererseits kann ich als prüfer die anforderungen deutlich hochschrauben, wenn der prüfling mit einer ihm bekannten mannschaft arbeitet. leichter wird es so gewiss nicht.

    sinnvoller (und meiner meinung nach auch anspruchsvoller) wäre der umgekehrte weg. sieh dir deine demomannschaft an, identifiziere die gravierendsten defizite und arbeite diese auf.

    ob das so realitätsnah ist, wage ich zu bezweifeln. mit einer vollkommen unbekannten mannschaft zu arbeiten halte ich eher für methodischen unfug - vor allem, wenn ich an ein thema gebunden bin, welches vielleicht mit dieser mannschaft schlicht nicht umsetzbar ist. und nicht alle der götter im trainingsanzug akteptieren eine radikale änderung des konzepts.

    niemand würde auf die idee kommen, mal eben mit irgendeiner truppe die profilbildung einer 5:1 abwehr zu trainieren, wenn man nicht weiß, welche voraussetzungen auf einen warten.

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    Original von UlfN
    (...)Was wäre wenn einige Forderungen durchgesetzt werden. 2 Wochen Rundfahrten, 150 km Etappen, keine unmöglichen Berge. Die Rundfahrten menschlich machen? Der Radsport lebt allerdings eben von den Mythen, von den Helden. Keine Geschichten mehr, die man währtend der Etappe erzählen kann? Wer will das sehen?
    Die Legenden machen den Radsport aus, soll man das streichen?
    Ein, zwei Ausreißversuche und dann ein Massensprint, alles vorhersehbar? Wollen wir nur jemanden sehen, der die bessere Leistung zeigt, oder jemanden, der über sich hinauswächst, das unmögliche schafft?
    (...)

    eine tour mit einigen menschlich möglichen belastungen wäre sicher immer noch ein highlight. offenbar ist das, was zur zeit verlangt wird, in dieser szene nicht mehr ohne "hilfe" erfolgreich machbar. wenn die mythen wichtiger als die menschen/sportler werden, dann, ja dann sollte man den gladiatoren tasächlich das dopen erlauben. sie wären dann ja eh austauschbar, im gegensatz zu den mythen.


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    Original von UlfN
    In keinem Sport wird der letzte so gefeiert, wie bei der Tour de France, weil er durchgehalten hat.

    machst du dir da nicht mal was vor? es gibt die innenwirkung und die außenwirkung. und in letzterer bist du als zweiten in der breiten öffentlichkeit als zweiter immer der erste verlierer. da müssen wir alle uns an die nase fassen.

    du kannst soviel posten, wie du willst - vorausgesetzt, es schreibt jemand zwischendrin einen weiteren post. ;)


    von einem aktuellen wechsel rose's lese ich bei den kadetten nichts. war das nicht in der letzten saison der andere weg?