Beiträge von härter_schneller
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Zuwachs aus Eckbachtal
Handball-B-Jugend der HSG Worms spielt in Oststaffel der RegionalligaVom 16.09.2006
wz. Sofort nach dem erfolgreichen Abschluss der letzten Spielrunde wurden bei der Handball-B-Jugend der HSG Worms die Weichen für die nun anlaufende neue Saison gestellt. So konnte nach dem altersbedingten Wechsel zahlreicher Leistungsträger in die eigene A-Jugend durch Zugang von einigen Spielern wieder eine schlagkräftige Truppe geformt werden. Da sich der letztjährige Konkurrent HSG Eckbachtal nicht mehr in der Lage sah, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine leistungsbezogene Regionalligamannschaft zu bieten, entschieden sich der Trainer sowie etliche Spieler für einen Wechsel zur HSG Worms.
Leider lag für die Neuzugänge bei den Qualifikationsspielen zur Regionalliga noch keine Spielberechtigung vor, so dass die Wormser mit einer Rumpfmannschaft antreten mussten. Dadurch reichte die in eigener Halle gezeigte Leistung gegen den rheinhessischen Mitbewerber Nieder-Olm nicht aus, um den Startplatz für die Weststaffel der Regionalliga zu erhalten. So muss die HSG nun in der Oststaffel der höchsten deutschen Jugendspielklasse starten und mit starken Teams aus Hessen und Thüringen um die Punkte kämpfen.Während der letzten Wochen wurden die Vorbereitungen in körperlicher, taktischer und spielerischer Hinsicht mit großem Einsatz betrieben. Zum letzten Feinschliff und Abstimmung dienten zwei Turniere in Vallendar und Mettlach bei denen jeweils der zweite Platz erreicht wurde. Lediglich dem Bundesliga-Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen aus Kronau-Östringen musste man in einem kämpferisch hochklassigen Spiel (Endstand 16:16) im Siebenmeterschießen den Vortritt lassen.
Am heutigen Samstag muss die neu formierte HSG-Truppe zum ersten Rundenspiel in Groß-Zimmern antreten. Für den Staffelsieg in der starken Ostgruppe werden Frankfurt-Goldstein und Obernburg als Favoriten gehandelt. Die HSG-Trainer Gerd Zimmermann und Hans-Karl Böhnert peilen als Saisonziel einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an.
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Abgemeldet vom SpielbetriebVom 16.09.2006
wai. Die in Kooperation mit dem HSV Alzey betriebene Handball-A-Jugend des TV Nieder-Olm wurde kurz vor dem ersten Spieltag in der Regionalliga vom Spielbetrieb abgemeldet. "Aufgrund der katastrophalen Personalsituation blieb uns leider Gottes keine andere Wahl", sagte Dennis Baier, der die Mannschaft erst Anfang August als Trainer übernommen hatte. Der HSV Alzey wird sich nun darum bemühen, für die fünf aus seinem Verein stammenden Spieler schnellstmöglich eine Spielberechtigung zu bekommen. "Wir haben natürlich großes Interesse daran, dass sie zum HSV zurückkehren", versichert der Co-Trainer der ersten Mannschaft, Markus Rohschürmann.
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TVN vor ungewisser Saison
Regionalliga-Trainer Sommer spricht von "schlechtester Vorbereitung"Vom 16.09.2006
Nach dem Abgang zweier langjähriger Schlüsselspieler und einer schwierigen Vorbereitung stehen die Regionalliga-Handballer des TV Nieder-Olm vor einer ungewissen Saison. Als Ziel hat Trainer Rainer Sommer die Wiederholung der im Vorjahr erreichten 29 Pluspunkte ausgegeben.
Von Bardo RudolfZumindest die Posse um das Zweitrunden-Los im deutschen Handball-Pokal haben die Nieder-Olmer abgehakt. "Das war wie, wenn man einen Sechser im Lotto hat und dann merkt, dass man den Zettel nicht abgegeben hat", meinte Sommer zu der Tatsache, dass sich der TVN für eine Stunde als Gastgeber des Erstligisten TV Großwallstadt fühlen durfte, ehe die Auslosung wegen eines Fehlers wiederholt wurde und Nieder-Olm dann den Regionalligisten SG Kronau/Östringen II zugelost bekam.
Immerhin macht die starke Leistung beim Erstrunden-Sieg über Ligakonkurrent HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim Mut für die am Sonntag um 11 Uhr mit einem Heimspiel in der Regionalschulhalle gegen die TSG Groß-Bieberau beginnende Runde. Ansonsten fand Sommer an den vergangenen Monaten aber wenig Positives. "Das war die schlechteste Vorbereitung, die ich bisher mitgemacht habe", sagt er. Aufgrund vieler Prüfungen und Verletzungen fehlten immer wieder Spieler im Training. Dementsprechend verliefen auch die Vorbereitungsspiele. "Das einzig Konstante war, das wir nicht konstant waren", meint der Trainer.
Wenigstens haben die Zugänge bislang einen guten Eindruck hinterlassen. Marc Böhm ersetzt Sascha Radewald als zweiten Torhüter. "Er wird das erfüllen, was wir von ihm erwarten", ist Sommer sicher. Rückraumspieler Kai Reisinger hat bislang vor allem durch gute Abwehrleistungen überrascht, braucht im Angriff aber noch mehr Mut. Frank Weitz ist laut Sommer "momentan der Spieler, der am meisten leiden muss." Denn immer wieder wurde der Allrounder in der Vorbereitung auf anderen Positionen eingesetzt, konnte er seine Lieblingsposition Rückraum links selten spielen. Über den routinierten Markus Schmidt braucht Sommer hingegen gar nicht viele Worte verlieren. "Er bringt das, was wir erwarten und ist eine echte Verstärkung auf Rechtsaußen."
Bätz verlässt Mannschaft
Das Quartett soll mithelfen, die Abgänge zu kompensieren. Schmerzlich vermisst werden vor allem die Führungsspieler Uli Hangen (Spielertrainer SG Saulheim) und Roman Walch (Auslandsaufenthalt). Dazu steht neben Sascha Radewald (Saulheim), Fabian Caprano (Bodenheim) und Thomas Truth (Budenheim) auch Jan-Erik Bätz nicht mehr zur Verfügung. Ihn zieht es aus beruflichen Gründen nach München. Michael Kundel steht wegen eines Aufenthaltes in Schottland erst ab Januar zur Verfügung.Mit einem 13-Mann-Kader gehen die Rheinhessen folglich in die Saison, in der Sommer ein "Hammer-Auftakt-Programm" erwartet: "Nach dem, was man bisher sagen kann, treffen wir gleich auf die drei stärksten Mannschaften." Groß-Bieberau, VTZ Saarpfalz und die SG Wallau/Massenheim sind für den TV-Coach die Topfavoriten in der Reihenfolge "zwei, drei, eins". Und so erhalten die Nieder-Olmer am Sonntag gegen Absteiger Groß-Bieberau eine Standortbestimmung. "Die TSG ist personell stärker als in der Zweiten Liga", sagt Sommer. Vor allem die Rybakov-Brüder brächten die Mannschaft nach vorne, die sich in der vergangenen Saison nach desaströsem Start deutlich gesteigert hat.
Groß-Bieberau ist damit der erste von 14 Nieder-Olmer Gegnern in der durch den Rückzug der HSG Niestetal/Staufenberg wieder nicht voll besetzten Regionalliga. Jeder kann dabei Jeden schlagen, meint Sommer. Und der TVN will am Sonntag damit anfangen.
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der magier magiert immer noch:
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Stenzel nicht zufrieden
Dagegen sind die Sorgen und Nöte, die Mainz 05 plagen, fast Peanuts. Trotzdem: Coach Vlado Stenzel kann nicht behaupten, er wäre von der Vorbereitungszeit hellauf begeistert. "Die Vorbereitung war wie schon voriges Jahr nicht so perfekt", redet der Kroate Klartext. "Wie immer ist unser größtes Problem, dass viele Spielerinnen arbeiten oder studieren müssen und Termine haben, die einfach wichtiger sind als das Training." Etliche Damen hätten häufig gefehlt. Immer aus triftigen Gründen zwar, dennoch sei es so "kaum möglich gewesen, uns einzuspielen". Doch der frühere Weltmeister-Trainer trägt es mit Fassung. "Mit solchen Dingen muss man im Amateursport leben, wahrscheinlich haben die anderen Mannschaften ähnliche Probleme". Das Hauptaugenmerk richtete Stenzel übrigens auf "Standardwurfverstärkungen mit schweren und vielen Bällen". Zum Saisonstart gegen die HSG Wittlich komme es darauf an, den Gegner nicht zu unterschätzen, nennt Stenzel vor dem Duell am Sonntag um 16 Uhr seine Parole. -
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Ausgeglichener und offensiv viel flexibler
Idsteins Frauen hoffen auf sorgenfreie RundeVom 15.09.2006
möx. IDSTEIN "Ich bin froh, dass es endlich los geht." Martin Cremers, ehemals Co-Trainer und nach dem Rollentausch mit dem bisherigen Coach Rainer Seith der neue Chef bei den Regionalliga-Handballerinnen des TV Idstein, kann und will seine Vorfreude auf den Saisonauftakt beim Aufsteiger TV Dudenhofen am Sonntag (16 Uhr) vor den Toren Ludwigshafens nicht verhehlen. Schluss mit den endlosen Vorbereitungsspielen, den unzähligen Trainingseinheiten. Am Sonntag zählt es für den 42-Jährigen und seine Sieben.Deren Gesicht hat ein wenig neue Konturen angenommen. Birte Lassen (24) und Torhüterin Andrea Fritsch (31) haben sich in den Stamm gespielt. Der Rest muss sich gedulden. Alena Reil (20), vergangene Saison 94-fache Torschützin für den Nord-Regionalligisten BSC Oldenburg, trainiert nach ihrem berufsbedingten Wechsel an die Polizeischule im Kohlheck, erst seit Anfang des Monats mit. Sandra Sowa (22), von der TG Eltville gekommene Rechtshänderin, steckt derzeit im Prüfungsstress, steigt erst Ende des Monats ein. Die dritte "echte Neue", Jessica Heuser, liegt noch bis zum 15.November auf Eis, forderte der abgebende TV Igstadt doch eine Ausbildungsentschädigung in vierstelliger Höhe.
Die bisherige Stammtorhüterin Deborah Simon weilt seit Mitte Juli bis kommende Woche zu einem Praktikum in London, verpasste so bis auf das Trainingslager im August die komplette Vorbereitung. Zu allem Überfluss zog sich nun auch noch Spielmacherin Jeanette Lohrenz einen Bänderriss zu, fällt die ersten drei Partien aus. Dennoch gibt sich Cremers zuversichtlich, hofft trotz einer in seinen Augen "deutlich stärkeren Liga als im Vorjahr" nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Neben einer zweiten Deckungsvariante (neben der 6:0- nun auch eine 3:2:1-Formation) setzt der ehemalige Zweitliga-Spieler von Eintracht Wiesbaden auf "flexibleres Angriffsspiel". Cremers: "Wir sind durch die Neuzugänge ausgeglichener besetzt." Nun müssen sie nur noch alle beisammen sein.
Zugänge: Andrea Fritsch, Birte Lassen, Yvonne Rosenow (alle 2. Mannschaft), Jessica Heuser (TV Igstadt), Alena Reil (BSC Oldenburg), Sandra Sowa (TG Eltville).- Abgänge: Katja Bartelt (unbekannt), Alin Köttig (TG Nieder-Roden), Sonja Best (TSV Steeden).- Tor: Andrea Fritsch, Deborah Simon.- Feld: Daniela Bitiki, Jessica Heuser, Diana Hollerbach, Sabrina Krato, Birte Lassen, Jeanette Lohrenz, Nicole Lohrenz, Marlene Rauhe, Alena Reil, Yvonne Rosenow, Eva Schulz, Sandra Sowa, Yvonne Zenkert.- Trainer: Martin Cremers (bisher Co-Trainer) und Co-Trainer Rainer Seith (bisher Trainer).- Saisonziel, Martin Cremers: "Nichts mit dem Abstieg zu tun haben."
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Ohne Jung Außenseiter
Frauenhandball: TGS Walldorf startet mit Heimspiel gegen Titelaspirant Germania Fritzlar
Gleich zum Auftakt wird es für die Handballerinnen von Zweitliga-Absteiger TGS Walldorf in der Regionalliga Südwest richtig knifflig. Auch wenn der ganz große personelle Aderlass – wir berichteten gestern ausführlich – ausgeblieben ist, gehen die Doppelstädter am morgigen Samstag um 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den SV Germania Fritzlar keineswegs als Favorit in die Auftaktbegegnung.
„Fritzlar sagt selbst, dass sie nach oben wollen“, dämpft Trainerin Yvonne Thon jegliche überzogenen Erwartungen. Die Nordhessinnen kamen in der abgelaufenen Spielzeit zu 24:4 Punkten in der Vorrunde, brachen danach aber ein und verspielten die glänzende Ausgangslage.Für diese Runde haben sie einen ganz prominenten Neuzugang an Land gezogen. Mit Karen Muellener verstärkt die belgische Nationalmannschafts-Regisseurin die Domstädter. Die 23-Jährige spielte zuletzt beim französischen Zweitligisten Toulouse und kam durch ihr Studium in Göttingen zu Germania Fritzlar.
Vor allem vor der schnellen 3:2:1-Deckung und dem Gegenstoß warnt Trainerin Thon, die aber dennoch leichte Hoffnungen hegt: „Wir wollen natürlich jedes Spiel in dieser Saison gewinnen und damit auch den Heimauftakt erfolgreich gestalten“. Nur eben die Favoritenrolle kann die Turngesellschaft diesmal wohl getrost dem Gast überlassen.
Außerdem gilt es morgen Abend mit Silke Jung die linke Rückraumspielerin zu ersetzen, da sie studienbedingt noch bis Anfang Oktober fehlt.
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Auftakt mit harten Prüfungen
Handball-Regionalliga/-Oberliga: TSG Groß-Bieberaus setzt beim TV Nieder-Olm auf Sieg
„Toi, toi, toi, bis auf kleine Wehwehchen haben wir die Vorbereitung gut überstanden“, freut sich der Trainer des Handball-Regionalligisten Groß-Bieberau, Thomas Göttmann auf den Saisonstart 2006/07. „Es ist seit vier Jahren die erste Vorbereitung, aus der wir ohne schwerwiegende Verletzungen heraus gekommen sind.“ Auch deshalb stehen beim Zweitliga-Absteiger am Sonntag (11 Uhr) beim TV Nieder-Olm die Zeichen auf Sieg. Die Pfälzer hatten letzten Sonntag Aufstellungsprobleme. Trainer Sommer sagte kurzfristig ein Testspiel am Samstag beim Landesligisten TV Reinheim ab. Grund: Ihm stand keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung.
Göttmann: „Sicher war es ungeschickt, gerade einen Steinwurf von uns entfernt einen Abschlusstest zu planen.“ Es ist Groß-Bieberaus Trainer jedoch gleichgültig ob die Absage taktische Gründe hatte oder nicht: „Ich rechne damit, dass Nieder-Olm am Sonntagvormittag in stärkster Aufstellung aufläuft.“ Die Gäste erwartet eine gestandene Regionalliga-Mannschaft, in der Torhüter Thomas Möbus, Florian Caprano, Manuel Pfaff, Michael Rink und Tino Stumps zu den Stützen zählen. Neu hinzu gekommen sind die Rückraumspieler Frank Weitz und Markus Schmitt, aus der Konkursmasse des aufgelösten Oberligameisters TGB Darmstadt. „Mit ihnen hat der Gegner zwei weitere gute Leute geholt, die bereits in Budenheim Regionalliga-Erfahrung gesammelt haben.“Göttmann: „Wir wollen schnellen Handball mit Herz spielen.“ In der Vorbereitung hat das noch nicht geklappt. Der A-Lizenzinhaber bilanzierte jedoch von Spiel zu Spiel eine Steigerung: „Jetzt aber wird es ernst und ich erwarte einen positiven Saisonstart. Dann ist am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen SG Wallau/Massenheim die Hütte voll.“
Wie geht er damit um, dass die Konkurrenz die Odenwälder als Favorit Nummer eins betrachtet? „Es gibt in unserer Klasse keinen Überflieger.“ Vorn erwartet Göttmann im Rennen um den Zweitligaaufstieg SG Wallau/Massenheim, HSG Mühlheim-Kärlich, HSG Römerwall und auf jeden Fall HG Saarlouis mit den vielen Neueinkäufen. „Und wir wollen auch kräftig mitmischen.“
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Richtung Aufstieg
Oberligist HSG Bergheim/Bad Wildungen mit 14er-Kader
bergheim/bad wildungen. Mit einem 14er-Kader startet das Aushängeschild des Waldecker Handballs, die HSG Bergheim/Bad Wildungen/Friedrichstein in die Oberliga-Saison. Auf Grund der negativen Erfahrungen der letzten Saison, als man zahlreiche Verletzungen zu beklagen hatte, haben die Bad Wildunger Verantwortlichen den Kader um zwei Spielerinnen aufgestockt.Als erste Mannschaft aus den hiesigen Sportkreisen schaffte die Damenmannschaft der HSG den Aufstieg in die Oberliga. Und auf diesen Lorbeeren will man sich nicht ausruhen. Trotz der Abgänge von Kathrin Hanke, Weena Ghosh und Kerstin Neutze liebäugelt die Mannschaft von Trainerin Susanne Bachmann bereits mit dem Aufstieg in die Regionalliga.
Denn nicht zuletzt mit den neuen Spielerinnen Sabrina Umbach, Claudia Bracht und vor allem mit der routinierten Cristina Weiss hat sich die HSG auf unterschiedlichen Positionen verstärkt. Zusammen mit den letztjährigen Leistungsträgern Kerstin Keim, Danja Lerch, Karina Mühlhausen, Anika Siebert, Maria Pirvan, Ludmilla Tschurilow und Jessica Kleinmann bilden sie das Gerüst des starken Aufsteigers.
Vervollständigt wird der Oberligakader von den ehemaligen A-Jugendlichen Marta Kaczmarek, Valéria Jegenyès, Melina Horn und Lorena Lorenz, die schon in der Landesliga in der ersten Damenmannschaft sehr ansprechende Leistungen zeigten.
Ein weiterer Grund für den großen Optimismus in den Reihen der Mannschaft von Bachmann und Torwarttrainer Detlef Kleinmann ist die Tatsache, dass auch Karina Mühlhausen fit ist. Nach ihrer schweren Verletzung "biss" sich die Bankkauffrau regelrecht heran. "Sie hat aber in der Vorbereitung immer wieder Probleme mit dem operierten Sprunggelenk gehabt, das ihr nicht nur Schmerzen bereitete, sondern auch immer anschwoll", berichtet Susanne Bachmann.
Dem erklärten Saisonziel ihres Teams schließt sich die Trainerin an. "Wenn die Mannschaft davon spricht, beuge ich mich der Truppe." Gleichzeitig dämpft Bachmann zu hohe Erwartungen. "Wir haben in der vergangenen Saison leider gesehen, wie schnell Verletzungen das gesamte Konzept und die Planungen über den Haufen werfen können."
Die drei Neuzugänge werten Bachmann und Kleinmann als echte Verstärkungen. Besonders die bundesligaerfahrene Cristina Weiss, die von der SG Kirchhof kam, soll der jungen Mannschaft den nötigen Rückhalt auch in brenzligen Situationen geben. Susanne Bachmann: "Sie bringt jede Menge Erfahrung mit, ist außerordentlich gut im Rückraum und sie zeichnet ein gutes Auge für ihre Mitspielerinnen aus."
Schnelligkeit und Dynamik bescheinigt die Trainerin Claudia Bracht, die außerdem über ein überdurchschnittlich gutes 1:1 Verhalten verfügen würde. Die Stärken von Sabrina Umbach sieht die Meistertrainerin besonders in der Abwehr. "Trotz ihrer Defensivqualitäten ist sie aber auch eine ausgezeichnete Tempospielerin."
Während der mehrwöchigen Vorbereitungsphase seien die neuen Spielerinnen sehr schnell in das bestehende Mannschaftsgefüge hin- ein gewachsen. (xox)
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Neuer Mut statt Scherbenhaufen
Frauenhandball: TGS Walldorf umgeht nach Zweitliga-Abstieg nur mit großen Mühen den drohenden Zusammenbruch
Es war kein einfaches Unterfangen, berichtet Yvonne Thon, seit dieser Saison Cheftrainerin bei den Regionalliga-Handballerinnen der TGS Walldorf, nicht ganz ohne Stolz. Gerade ihr hohes Maß an Engagement hat dazu beigetragen, auch nach dem einjährigen Intermezzo in der Zweiten Bundesliga wieder eine schlagkräftige Truppe für diese Runde präsentieren zu können. Zwischenzeitlich drohte ein Scherbenhaufen.
Der Zusammenbruch des Walldorfer Frauenhandballs konnte aber trotz zunächst schlimmster Befürchtungen abgewendet werden. „Es war nicht einfach, nach dieser Saison den Kader weitestgehend zusammenzuhalten“, so Thon. Bereits zum Ende der abgelaufenen Runde hatte der damalige Trainer Dirk Leun immer wieder von den intensiven Bemühungen der neuen Hauptverantwortlichen berichtet.Mit Silke Jung und Alexandra Pieper konnte Thon zwei Leistungsträgerinnen doch noch zum Weitermachen überreden, so dass sich die Liste der Abgänge in Grenzen hielt. Sehr schmerzhaft wird wohl Torfrau Marion Fenn vermisst, die zu Aufsteiger HSG Sulzbach wechselt. Auch Johanna Holstein ist der Zweiten Liga erhalten geblieben. Sie spielt nun für die TSG Ober-Eschbach.
Zudem stehen die langjährigen Spielerinnen Kerstin Tschotschek und Steffi Brunner nicht mehr zur Verfügung, da sie aufgehört haben. Das Ziel von Svenja Keemss ist unbekannt.
Madeleine Gieseler pausiert diese Saison, da sie ein Stipendium für ein Auslandssemester in Spanien erhalten hat. Durch Thons frühere Aktivitäten im rheinhessischen Raum und nicht zuletzt auch die Unterstützung Madeleine Gieselers konnten mit Katja Ettlich, Corinna Vogler und Linda Cleve gleich drei Spielerinnen des rheinhessischen Oberligisten TV Nieder-Olm in die Doppelstadt gelockt werden. Caroline Haas vom TV Schriesheim und Rebecca Marx vom SV Crumstadt sind ebenfalls neu im Kader.
Doch trotz der augenscheinlich positiven Entwicklung warnt Trainerin Thon: „Wir dürfen nicht erwarten, dass die Saison zum Selbstläufer wird. Mit dem Abstieg werden wir nichts zu tun haben, wir wollen mit attraktivem Handball ins vordere Tabellendrittel, der Traum von einem erneuten Aufstieg wäre utopisch“.
Probleme sind vor allem im Deckungszentrum zu erwarten, zumal sich die beiden neuen Torfrauen erst entwickeln und mit der Abwehr einspielen müssen. Das TGS-Durchschnittsalter liegt mit 23,7 Jahren im unteren Bereich, zudem fehlt mit Silke Jung eine der Topspielerin studienbedingt noch bis zum 5. Oktober.
Dazu rechnet die Übungsleiterin mit einer erheblich ausgeglicheneren Klasse als im Vorjahr. Da besaß der abgeschlagene TV Ortenberg frühzeitig keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Als Titelaspiranten sieht Yvonne Thon Germania Fritzlar, den Thüringer HC II, DJK Marpingen und die SG Kleenheim. Alle vier Gegner sind unter den ersten fünf Kontrahenten der Walldorfer Turngesellschaft.
„Danach wissen wir wenigstens, wo wir stehen“, sieht Yvonne Thon darin aber auch einen durchaus positiven Aspekt. Am Samstag gastiert gleich Topfavorit Germania Fritzlar in Walldorf. Im Übrigen sind die Walldorferinnen in dieser Runde als letztjähriger Zweitligist automatisch im DHB-Pokal dabei. Nach einem Freilos in Runde eins geht es am 3. Oktober zum SV Allensbach an den Bodensee.
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Die SG Kleenheim plant den Angriff auf den Regionalliga-TitelCojocar versprüht Optimismus
14.09.2006
Von Volkmar Köhler
Der neue Kleenheimer Trainer Lazar Cojocar versprüht Optimismus. Und steckt damit seine Regionalliga-Handballerinnen an. Lediglich der nicht gerade große Kader für die Saison 2006/2007 bereitet Cojocar etwas Sorgen.Bei der Präsentation der Neuzugänge zeigte sich "Lucky" Cojocar angriffslustig, charmant, zielstrebig, willensstark und humorvoll und traute der Mannschaft "eine ganze Menge zu. Ich bin zuversichtlich." Spielführerin Christiane Bork-Werum ging sogar so weit, noch einmal Richtung Zweite Bundesliga anzugreifen. "Wenn wir über Platz zwei, drei oder vier reden, dann können wir gleich um die Meisterschaft mitspielen", erklärte die mit 194/89 Treffern erfolgreichste Torschützin der vergangenen Saison.
Vom Aufgebot der letzten Saison sind sieben Spielerinnen nicht mehr dabei. Schmerzlich vermisst wird auf jeden Fall Nicole Dauth, die womöglich beste Torhüterin der Regionalliga Südwest. Sie ist wieder zum TV Mainzlar gewechselt. So müssen die junge Melanie Albert und Neuzugang bzw. Rückkehrerin Katja Murasch versuchen, die Lücke im Tor zu schließen.Mit Meywald, Hanke und Bach sind die Alternativen gestiegen Viel hält Trainer Cojocar von seinen Neuzugängen. Mit Catharina Meywald "haben wir eine echte Shooterin", mit Kathrin Hanke und Elisabeth Bach "sind die Alternativen gestiegen", sagt der Trainer. Die von der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim gekommene 24-jährige bundesligaerfahrene Kathrin Hanke sei "eine ganz clevere Spielerin und kann überall eingesetzt werden".
In der Vorbereitungsphase haben die Kleenheimerinnen bewusst meist gegen stärkere Gegner (SG Bensheim/Auerbach, TSG Ober-Eschbach und HSG Sulzbach/Leidersbach) gespielt. Die Trainingslager in Oberkleen und Ludwigsburg "waren sehr gut für die Feinarbeit", erklärte Cojocar.
"Die Mannschaft wächst zusammen. Wir können mit hohem Tempo spielen, werden auch viele Tore über die Außen machen", deutet der Trainer an. Mit den Worten "attraktiven Handball zeigen" und "auf Tempo setzen" umreißt Cojocar seine Vorstellungen und Philosophie für die nächste Saison.
Der nicht gerade allzu große Kader (zwei Torhüterinnen, elf Feldspielerinnen) könnte bei Verletzungen allerdings zu Problemen führen. Dessenungeachtet soll ein bessere Ergebnis her als letzte Saison. Da erreichte der Mini-Kader der SGK unter Trainer Eckhard Weber den fünften Platz im Abschlussklassement.
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meine güte. ein erschreckend hoher prozentsatz der jugend-"trainer" in diesem land sind beschäftigungstherapeuten. da geht es um alles mögliche, aber nicht um trainingspläne, langfristigen leistungsaufbau etc. pp.
übrigens auch ein nicht ganz seltener vorgang, dass spielerInnen keine ahnung haben, wie das fördersystem der verbände aussieht.
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Original von dj planlos
Eine Vorschrift ist auch doof, weil du nie sagen kannst, ob die Spieler/ Spielerinnen, die du hast, dass überhaupt so umsetzen können!!!!
Als Entscheidungshilfe oder Anrat wäre das auf jeden Fall besser!andersrum wird ein schuh draus.
eine vorschrift ist witzlos, wenn du nicht die trainerInnen hast, sie mit leben zu füllen.

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Original von Ronaldo
Dann ließ Dir den Thread mal durch - das habe ich gar nicht bezweifelt, da habe ich die gleiche Erfahrung.Auslöser war, dass am vorletzten Spieltag das Spiel des SCM verlegt werden musste, weil angeblich nicht schnell genug umgebaut werden konnte. Das hat bereits Tradition, war früher schon mal bei einem Peter Maffay-Konzert der Fall.
härter, nicht immer schneller....

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Original von Ronaldo
Jetzt muss ich den Thread mal wieder hochholen. Da komme ich gestern Abend vom Handball heim, schalte den Fernseher ein und das ZDF bringt Boxen. Nicht so ganz mein Sport, aber interessant die Aussage "Wir schalten jetzt nach Magdeburg in die Bördelandhalle" - Bördelandhalle? War da nicht was? Doch! Heute 15 Uhr Kronau/Östringen - Magdeburg.Wieso ist es jetzt wieder plötzlich möglich in der Bördelandhalle Samstag Nacht (Boxveranstaltungen enden ja nicht gerade wirklich früh) eine Großveranstaltung durchzuführen und am Sonntag Mittag wieder Handball zu spielen?
ronaldo - aus eigener erfahrung kann ich dir eins sagen. so ein ab- und umbau geht viel schneller als du dir das vorstellen kannst. so manche messehalle sieht 10 stunden nach messeende so leer aus, als ob sie nie genutzt worden wäre.
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Original von Treffnix
ja, aber gebracht hat das auch nichts... . Ganz schöne Klatsche in Weibern. In dem Bus hätte ich nicht sitzen wollen.
...sind doch freiwillig eingestiegen.

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richtig. im sis stehen auch beide noch drin. fehlinfo?
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die überraschende antwort liegt hier:
http://www.sis-handball.de/sis/handball/s…00&View=2&Art=0
da gibt es doch tatsächlich noch ne frauen-mannschaft in lüli, in der bezrirklsliga c.
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na ja, das war schon seit wochen absehbar. man lese im forum des tv-no nach. schade, das war ein interessantes projekt inklusive kooperation zweier vereine.
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wieso haben jänicke und reeh eine wechselsperre?
in lütze gibts doch keine frauen mehr. -
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Original von Zickenbändiger
Auf den ersten Blick nicht unbedingt kurios. Folgende Zusatzinformationen:- die Durchführungsbestimmungen verbieten Kantersiege in den Anfängerstaffeln
- Siege von 15 Toren Differenz (oder regelmäßig ">10") werden ausdrücklich als Verstoß aufgeführt
- die Strafen gehen von Verweis über Geldstrafe zu Streichung der Mannschaft aus der StaffelVielleicht nicht kurios das Ergebnis, sondern einfach nur abgrundtief dämlich...
(ich verweise auf die aktuelle Signatur
)hmhm. wortlaut?
was ist ein "kantersieg"?