wenn das die einzige voraussetzung ist, kündige ich heute noch. ![]()
Beiträge von härter_schneller
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es kann gar nicht darum gehen, die uhr herunterzuspielen. bei 44sek sind mindestens zwei, eventuell drei, vielleicht sogar vier angriffe drin. wenn fag in leverkusen 44sek vor ende mit -1 steht, dann werden die wahrscheinlich in jedem fall schwierigkeiten haben, eine souveränen angriff runterzufahren, denen geht die düse, schließlich ist das mögliche unentschieden völlig unerwartet. da gehe ich mal davon aus, das der trainer seine spielerinnen besser kennt als wir.
wie lange soll er denn warten? 44 und fag mit ball. weiter ohne t-o. option 1 - die machen das unentschieden, gut, abwehr marsch marsch und lev kann vielleicht 30sek zum siegtreffer nutzen, er hat keine einflussmöglichkeit mehr. (bayer hat sein t-o schon weg) danach hat fag vielleicht noch 15 zum erneuten ausgleich, hier könnte er noch mal t-o nehmen.
option 2 - die machen kein tor, lev gewinnt durch den nächsten treffer, alles aus.
bei option 1 könnte kollege schimpf sogar sein t-o noch nutzen, vielleicht sogar effizienter. aber wie gesagt, dazu muss erst mal die voraussetzung geschaffen werden. -
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Original von Felix0711
Und dennoch ist der Trainer letztenendes verantwortlich. Und zu deiner Anmerkung zu den SR im Spiel gegen Frankfurt kann ich nur sagen: "Stimmt!" Aber diesmal hatte Schimpf keine Notwendigkeit, auf der mangelnden Lobby herumzureiten und dann kann er sich das meiner Meinung nach auch sparen. Für mich ist das unprofessionell.da machst du es dir sehr einfach. es gibt viele verantwortungsbereiche rund um eine mannschaft und nicht für alle zeichnet der trainer verantwortlich.
übrigens - 44 sekunden vor dem ende mit einem aufsteiger beim vizemeister das t-o zu nehmen, halte ich nicht für so "verfrüht". da hat sein team zumindet genug zeit, einen klar strukturierten angriff zu fahren. das danach noch mal der gegner kommt - na und? zunächst mal muss noch ein tor her.
das aufsteiger und neulinge in der bundesliga erst mal keinen namen haben und damit auch keine "lobby", ist auch nichts neues. da gibt es trainer, die dürfen mehr als andere. man erinnere sich an die eskapaden des herren gerlach. der kommt mit gelb raus, sein no-name gegenüber kassiert für viel weniger in der 17. 2min.
spielerin pietzsch ist "ja bekannt für eine harte abwehrarbeit" - dann darf die das auch durchaus intensiver als mrs. x auf der gegenseite. -
andere verbände, andere sitten (anderer sport): hier ist unter 5.16.2 das deckungsverhalten der b-jugend im oben angesprochenen sinne ausdrücklich erwähnt.
in dem ausmaß / in der altersklasse ist mir auch keine vergleichbare regelung bekannt.
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Original von Outsider81
ja hast recht, ich vergas;)huch. na ich hoffe nicht.

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immerhin erfüllt sulzbach die erwartungen bislang absolut.
auch nellingen schlägt sich ganz tapfer.
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einwand richtig. hochdorf hat 30:31 verloren.
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das siehst du richtig.
aus der vergangenheit siehe hier.
hat auch was gutes. in zukunft ist dann polen nicht mehr der deutsche angstgegner.

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die spannendste partie findet in mittelhessen statt. im duell der 5-1 formationen sowie garbacz vs. jezwski kann der tvh auf 6:0 punkte kommen. aufstieg oleole.

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Original von Postfan
Steuerfrei?
na klar. alles fahrtkosten.trainer kriegen das an geld, was die vereine dafür ausgeben. da gibt es welche., die absolut unterbezahlt sind für ihre quantitative und qualitative arbeit - und es gibt welche, die kriegen einen haufen geld hinterhergeworfen und kriegen nichts auf die reihe.
leider gibt es auch immer noch vereine in irgendwelchen x-ten ligen, die sich einen "trainer mit namen" lesisten, der dann 2x training / woche macht und mal eben 50 km zum weitesten auswärtsspiel fährt. andere bezahlen noch die rückraum-linke aus der eigenen tasche...
und wenn du im mittleren leistungsbereich zugange bist, mit 3x training in der woche, anfahrt, spielen und spielbeobachtung, vorbereitung und nacharbeit sowie dem sonstigen drumherum, dann kommen da schnell 20h arbeit in der woche zusammen. rechnet maql durch, was für einen ausgebildeten trainer bei 500,-; 750,- oder 1000,- an stundenlohn übrigbleibt...
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Diesmal keine 6:0-Deckung
SG hat gegen Zwickau noch nie verloren - Malesevic plant offensive Abwehr
Kirchhof. Der Start war alles Andere als erfreulich. Gemeint ist der Saisonauftakt des BSV Zwickau, der am Samstag ab 17 Uhr den heimischen handball-Zweitligisten SG Kirchhof empfängt. Nach zwei verlorenen Spielen stehen die Sächsinnen im unteren Tabellendrittel."Die Niederlagen von Zwickau täuschen", macht SG-Spielerin Mandy Kerkossa auf das gegnerische Leistungsvermögen aufmerksam. Mit dem aktuellen Spitzenreiter Sulzbach/Leidersbach und dem Zweitplazierten Nellingen musste das Team von BSV-Coach Csaba Arva gleich gegen zwei Topmannschaften antreten.
Um dem Ziel vom einstelligen Tabellenplatz näher zu kommen, muss Zwickau gegen Kirchhof punkten. Zum ersten Mal wäre das dann, denn bei den bisherigen Begenungen konnte Zwickau nie als Sieger vom Feld gehen. Das letzte Aufeinandertreffen war im Frühjahr 2004 und endete 35:35.
Mit den Litauerinnen Evelina Kalasauskaite und Ingrida Bartaseviciene verfügt der BSV über zwei torgefährliche Rückraum-Spielerinnen. Genauso stark schätzt SG-Trainer Mile Malesevic die Ex-Nationalspielerin Anke Schulz auf Linksaußen ein.
Verlassen haben Zwickau dagegen Julia Kain (Riesa) und Daniela Wolff (Mainzlar). Neu im Team sind die rumänische Rückraumspielerin Corina Cupcea vom Regionalligisten Vaterstetten sowie Torfrau Jeanette Rau und Kreisläuferin Bianca Gamroth aus der eigenen Jugend.
"Zwickau spielt eine defensive Abwehr", erklärt Malesevic. Um diese Deckung zu knacken, sind vor allem Manja Berger und Carina Heidenreich mit ihren Würfen aus der zweiten Reihe gefordert. Die Qual der Wahl hat Malesevic bei der Besetzung der Mittelposition: Beim Heimspiel gegen Riesa löste Juliane Kaspar diese Aufgabe exzellent. Aber auch die etatmäßige Spielführerin Mandy Kerkossa ist topfit.
Anders als noch bei den ersten beiden Partien plant Malesevic gegen Zwickau mit einer offensiven Abwehr zu beginnen. Dadurch sollen die Kreise der gefährlichen BSV-Rückraumwerferinnen frühzeitig gestört werden. Auf den vorgezogenen Positionen würden dann Manja Berger und Nikolina Boroviv verteidigen, erläutert der Serbe. (zlv)
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"Auf Stärken besinnen"
Handball-Oberliga: HSG erneut auswärts
BERGHEIM/FREIENSTEINAU. Eine Woche nach dem souveränen 36:19-Sieg bei der TSG Leihgestern II wollen die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in der Oberliga der Frauen ihren zweiten Coup landen. Morgen um 19.15 Uhr wird in der Sporthalle "Im Blauen Eck" in Freiensteinau die Partie zwischen dem Gastgeber TSV Grebenhain und der HSG angepfiffen.Die Bergheimer Trainerin Susanne Bachmann wiegt sich nach dem Auftaktresultat des TSV, einer deftigen 9:30-Schlappe bei der HSG Gedern/Nidda, keineswegs in Sicherheit. "Waren die letzte Woche komplett? Wie spielen die zu Hause?" Das sind zwei Fragen, die Bachmann umtreiben.
Klar ist, dass die langjährige Spielertrainerin Sanja Bobanovic, die Grebenhain in die Oberliga führte, den TSV verlassen hat. Unklar ist, ob die Litauerin Rita Jasilionyte, die in Nidda nicht mit von der Partie war, morgen im TSV-Trikot auflaufen wird.
Und mit Antwig Klein, der in der letzten Saison mit dem TV Ortenberg ohne Punktgewinn aus der Regionalliga abstieg, hat der Klub aus dem Vogelsbergkreis letzte Woche einen neuen Trainer aus dem Hut gezaubert. "Wir werden schon im nächsten Spiel ganz anders auftreten", wurde Klein nach der Auftaktschlappe zitiert.
Grebenhains Aufgebot besteht durchweg aus jungen Eigengewächsen, inklusive der Schwestern Jennifer und Sarina Gans, Jennifer und Sonja Jäger und Carolin und Meike Krusche. Denn vor Saisonbeginn beendeten Elke und Isolde Appel ihre Laufbahn; auch Andrea Kunze (zu FSG Altenhaßlau) und Theresia Kuttenkeuler (zu Vulkan Vogelsberg) gingen.
Ein Blick auf die Statistik der letzten Saison verdeutlicht aber die Grebenhainer Heimstärke. Als Aufsteiger holte der TSV 15 seiner 20 Punkte, die zum rettenden neunten Tabellenplatz reichten, in Freiensteinau.
Susanne Bachmann kann morgen personell fast aus dem Vollen schöpfen. Fehlen wird der HSG-Trainerin Linksaußen Marta Kaczmarek, die sich auf einer Klassenfahrt befindet. Rückraumspielerin Claudia Bracht wird wegen ihrer muskulären Probleme vielleicht noch einmal geschont. Für Bachmann ist die Marschroute im Vogelsberg klar. "Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und das eigene Spiel durchziehen, egal, in welcher Besetzung der Gegner antritt", sagt die HSG-Trainerin. Wenn das gelingt, dann sollte der zweite Saisonsieg eingefahren werden. Der wäre beste Eigenwerbung für die Heimpremiere der HSG, die nächste Woche gegen Crumstadt steigt. (ppx) Archivfoto: zxo
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Goalgetter Markert trifft allein 18 Mal
37:25-Sieg der HSG-B-Jugend in Groß-ZimmernVom 20.09.2006
bei. Die Handball-B-Jugend der HSG Worms ist sehr erfolgreich in die neue Saison der Regionalliga, Gruppe Ost, gestartet. Beim TV Groß-Zimmern gelang der neu formierten Mannschaft ein deutlicher 37:25 (23:11)-Erfolg.Hoch konzentriert gingen die HSG-Jungs aufs Spielfeld und dominierten vom Anpfiff an das Spiel. Ohne erkennbare Nervosität legten die Wormser ein Tempo vor, das die Gastgeber schon zu Beginn nicht mitgehen konnten. Die sehr schnelle HSG-Führung wurde im weiteren Spielverlauf konsequent Tor um Tor ausgebaut, ohne dass die Heimmannschaft ernsthaft Widerstand leisten konnte. Auf der anderen Seite bekam die HSG-Defensive das etwas linkslastige Angriffsspiel der Hessen immer besser in den Griff.
Aus den Erfolgen der Abwehr wurde im Wormser Team blitzschnell auf Angriff umgeschaltet. Die Hausherren wurden dabei ein ums andere Mal von der schnellen Spielweise der Gäste förmlich überrollt. Davon profitierte besonders Denis Markert, mit 18 Toren (!) Goalgetter des Spieles, der sich sehr gut in Szene setzen konnte. Dies soll jedoch in keinster Weise die Leistung der anderen Spieler schmälern. Im Gegenteil: Sehr positiv fiel die mannschaftliche Geschlossenheit der Wormser ins Auge. Für den nötigen Rückhalt sorgten dabei die ausgezeichneten Keeper Nebe und Kaltenthaler.
HSG Worms: Eric Nebe, Felix Kaltenthaler; Markus Görtz (4), René Held, Denis Markert (18), Jochen Schloß (3), Simon Widler, Christian Augst (4), Yannick Obermayer (1), Jannik Schorn (1), Markus Metzdorf (3), Benedikt Beckerle (3).
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TVH-Talente gehen unter(dl). Eine vor allem in der Höhe völlig unerwartete 13:28 (6:13)-Schlappe bei der JSG Böddiger/Melgershausen hat der TV Hüttenberg in der Handball-Regionalliga der weiblichen Jugend B kassiert. Das Fehlen der Stammspielerinnen Lena Löffler, Nicole Blecher und und Frauke Kreiling wollte eine ratlos wirkende TVH-Trainerin Andrea Taylor nicht als Entschuldigung für die "Packung" in Nordhessen gelten lassen. "Man kann in Böddiger/Melgershausen sicher verlieren, aber gewiss nicht in dieser Höhe", erklärte Taylor. Bereits nach dem 4:6 brachen alle Dämme bei den Gästen, die sich eine Unmenge an technischen Fehlern erlaubten und zudem fünf Siebenmeter vergaben. Da war es nicht verwunderlich, dass die JSG über 19:10 und 23:12 zum 28:13-Kantersieg kam.
Hüttenberg: Größer, Schönborn - Faber, Schön (4), Taylor (2), Lambrecht (1), Haas (1), Mappes (1), Moser, Wanzke (4), Prüfer (1), Hoffmann.
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Michael Allendorf trägt auf beiden Schultern
Der Handballer spielt für Wetzlar und WallauVom 20.09.2006
Von Volker EckhardtWETZLAR Von den Spielern, die vor gut einem Jahr mit der SG Wallau/Massenheim Deutscher Handballmeister der A-Jugend geworden sind, hat es Michael Allendorf am weitesten gebracht. Der Linksaußen spielt mit der HSG Wetzlar in der Bundesliga und mit Wallau in der Regionalliga.
Seinen bisher größten Erfolg feierte er gerade mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft, die im August Europameister geworden ist. "Das war schon eine tolle Sache. Das spielerische Niveau war beachtlich, so dass ich eine ganze Menge Erfahrung sammeln konnte", freut sich Allendorf, der jedoch nicht verkennt, dass er für den Europameistertitel auch einen Preis zu zahlen hatte. In den bisherigen sechs Bundesliga-Spielen kam er bei Wetzlar nie über mehr als eine Einsatzzeit von 15 Minuten hinaus. "Das ist in der Vorbereitungszeit blöd gelaufen, denn ich konnte nicht viel mit der Mannschaft trainieren, weil ich ständig mit dem Junioren-Nationalteam unterwegs war."
Als fünftes Rad am Wetzlarer Wagen fühlt sich Michael Allendorf deshalb aber keineswegs. Im Gegenteil: "Ich verstehe mich mit den vielen jungen deutschen Spielern prima. Wir haben viel Spaß in Wetzlar, so dass ich davon ausgehe, dass ich in den nächsten Spielen besser zum Zug komme." Im Angriff spielt Allendorf auf Linksaußen, in der Deckung auch auf der Halbposition oder vorn auf der Eins. Ganz, wo ihn Trainer Dragan Markovic hinstellt. "Der Coach ist für mich noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn ich habe nach Thomas Scherer und Jörg Schulze in Wallau noch nie unter einem Ausländer trainiert. Er ist ein guter Trainer, aber halt ein anderer Typ, auf den ich mich einstellen muss."
Und noch eines ist völlig anders als in Wallau. Dort hat Allendorf fast jedes Spiel gewonnen, mit Wetzlar verlor er bisher alle, doch an Abstieg denkt er noch lange nicht: "Wir hatten mit Kiel, Flensburg und Großwallstadt ein schweres Auftaktprogramm. Gegen Melsungen und in Nettelstedt wäre was drin gewesen, doch die Mannschaften, gegen die wir gewinnen müssen, kommen alle erst noch", ist Allendorf, der am Samstag 20 Jahre alt geworden ist, voller Zuversicht.
Für die SG Wallau/Massenheim hat er das Zweitspielrecht. "Vereinbart ist, dass ich das Abschlusstraining mit Wallau mitmache und spiele, wenn es mit der Bundesliga keine Überschneidungen gibt." Da diese vermieden werden konnten, steht Michael Allendorf praktisch für alle Wallauer Auftritte bereit. Ob dies aber auch schon am Sonntag in Groß-Bieberau der Fall sein wird, steht noch in den Sternen. "Bisher weiß ich nicht, ob es stimmt, dass an den beiden ersten Spieltagen ein Akteur mit Doppelspielrecht nur für einen Verein antreten darf. Aber SG-Coach Bengs wird mir das schon noch sagen."
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Elf Gieseler-Tore bei Kampfsieg
Nieder-Olmer Handball-Nachwuchs siegt knapp in Bitburg/Schlappe für DJK SF BudenheimVom 19.09.2006
wai. Die B-Jugend des TV Nieder-Olm landete in ihrem zweiten Regionalliga-Saisonspiel den zweiten Sieg. Beim TV Bitburg zeigten die Nieder-Olmer einen harten Kampf, bis die Punkte unter Dach und Fach waren. Chancenlos war dagegen die A-Jugend der DJK SF Budenheim, die im ersten Heimspiel eine enttäuschende Leistung bot und eine weitere Abfuhr kassierte.Männliche A-Jugend
DJK SF Budenheim - TS Steinheim 27:41 (9:21). - Budenheim konnte in keiner Phase an die gute Leistung des ersten Saisonspiels anknüpfen. Mit zahlreichen Zeitstrafen schwächten sich die Gastgeber zudem selbst, was die kämpferisch starken Steinheimer dazu nutzten, schon in der ersten Halbzeit die Entscheidung herbeizuführen. Mit einem cleveren und mannschaftlich geschlossenen Auftritt führten die Gäste bereits zur Pause mit 21:9. In der zweiten Hälfte hielten die Sportfreunde etwas besser dagegen, am Steinheimer Kantersieg änderte sich aber nichts mehr.
Tore Budenheim: Angres (3), Becker (11), M. Hoffmann (1), D. Marckart (3), Matczak (4), Röder (2), F. Werner (1), A. Wolter (1).
Männliche B-Jugend
TV Bitburg - TV Nieder-Olm 27:31 (10:14). - Ein hektisches Spiel, das von hohem Tempo, aber auch von vielen Unsicherheiten geprägt war. Nieder-Olm ging früh in Führung, ehe die Gastgeber Mitte der ersten Hälfte etwas aufkamen. Der TVN hielt aber dagegen und nahm eine 14:10-Führung mit in die Pause. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine sehr umkämpfte Partie, in der die Gäste ihren Vorsprung stets zu verteidigen wussten und letztlich ungefährdet den Sieg nach Hause fuhren.
Tore Nieder-Olm: Deforth (4), Kowalcyk (5), Gieseler (11), Henke (4), Berkessel (3), Fehlinger (3).
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ich bin auch für den tusem.

bittebittebitte ganz schnell aufsteigen, im bundesliga-bereich gibt es genug threads in denen sich das alles - hoffentlich - verlaufen wird.
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geh halt mal telefonieren oder schreib ne mail.
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Einbruch nach solider PausenführungFrauenhandball: Regionalligist TGS Walldorf muss sich Titelaspirant Fritzlar nach einem 14:10 noch mit 22:30 beugen
Vieles erinnerte an die vergangene Zweitliga-Saison. Doch einen solchen Auftakt hatten die Handballerinnen der TGS Walldorf in der Regionalliga Südwest wahrlich nicht verdient: Erneut erlitt die Mannschaft nach einem recht passablen Start mit Beginn des zweiten Abschnitts einen massiven Einbruch und musste sich nach 8:20 Toren in der zweiten Halbzeit Germania Fritzlar letztlich klar mit 22:30 (14:10) geschlagen geben.
Trotz eines zwischenzeitlichen Vorsprungs von fünf Toren war wohl die Frage berechtigt, ob Walldorf nach den zahlreichen Enttäuschungen in der vergangenen Zweitliga-Saison in der Lage sein wird, die Leistung auch nach dem Wechsel zu konservieren. Bereits im Vorjahr wurde häufig ein klarer Vorsprung noch aus der Hand gegeben.Auch gegen Titelfavorit Fritzlar war das nicht anders. „Man hat gesehen, dass wir Handball spielen können, aber mit Beginn der Manndeckung gegen den rechten Rückraum haben wir es nicht mehr verstanden, mit diesen Räumen zu arbeiten“, kommentierte die neue Trainerin Yvonne Thon. Der Start in die neue Runde verlief holprig. Doch es gab auch positive Aspekte, die Anlass zu Hoffnung gaben.
Einerseits dürfte Germania Fritzlar mit der belgischen Nationalspielerin Karen Muellener tatsächlich zu den Topteams der Liga zählen, andererseits gab es vom Personellen zwei sehr viel versprechende Debüts bei der TGS. Katja Ettlich vom TV Nieder-Olm erwies vor allem in der Anfangsphase als schnelle Konterspielerin, und im Tor überzeugte Caroline Haas vom SV Schriesheim mit einer starken Leistung über die volle Spielzeit. Doch bereits zur Halbzeit kam der Bruch.
Bis dahin hatte die TGS recht unbekümmert aufgespielt, allerdings auch immer wieder von Wurfungenauigkeiten der Nordhessinnen profitiert, die mehrmals Pfosten oder Latte trafen und Siebenmeter vergaben.
Doch nach dem Wechsel kippte das Geschehen. Die TGS war aus dem Rückraum bei weitem nicht mehr so gefährlich, hielt die Partie aber dennoch bis kurz vor Schluss offen. Ein großes Manko waren dazu drei vergebene Siebenmeter, durch die zweimal Ausgleichschancen verpasst wurden. Zwar ließ auch der Gast drei derartige Möglichkeiten aus, doch wurde dies besser weggesteckt.
Eine Unterzahl in der entscheidenden Situation ließ Fritzlar auf 22:20 davonziehen. Was sich danach ereignete, verfälschte den Spielverlauf völlig, denn trotz der schwachen Leistung der TGS nach der Pause und in der Endphase fiel der Sieg der Gäste um einige Treffer zu hoch aus.
Spielfilm: 2:1, 3:3, 6:4, 10:5 (16.), (14:10), 15:12, 16:16 (38.), 1 20:20 (52.), 20:25 (56.), 22:30.
TGS-Tore: Alexandra Pieper (5/2), Jasmin Conradt (4), Katja Ettlich (4), Sandra Bambuch (3), Lara Arnold (3), Judith Kirschig (3). onz
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Umständlich im Aufbau
Handball-Regionalliga: Eintracht-Frauen unterliegen der SG Kleenheim18:26
Von Wolfgang BauscherBaunatal. Eine misslungene Regionalliga-Premiere erlebten die Handball-Frauen des GSV Eintracht Baunatal. In der heimischen Rundsporthalle zogen sie gegen die SG Kleenheim mit 18:26 (8:13) den Kürzeren.
Nur wenige Minuten dauerte es, dann sahen sich die Aufsteiger mit der harten Realität der Regionalliga konfrontiert. Zwar traf Neuzugang Luisa Krengel schnell zum 1:0, doch viel mehr wollte der Eintracht in der Folgezeit nicht gelingen.
Zumeist umständlich im Aufbau und zu langsam gegen die schnellen Gäste fand die Mannschaft von Trainer Thorsten Lintl 50 Minuten lang keine geeigneten Mittel. Besonders den Tempogegenstößen der Kleenheimerinnen stand sie ohnmächtig gegenüber.
So lag die Eintracht bis zum Wechsel bereits mit 8:13 hinten, obwohl sich die HSG den Luxus leistete, zwei Siebenmeter und fünf weitere Würfe an Pfosten und Latte des zunächst von Janina Landau und ab der 21. Minute von Julia Gronemann gehüteten Baunataler Tores zu setzen.
Erst etwa zehn Minuten vor dem Abpfiff der äußerst fairen Partie setzte sich die Eintracht nachhaltiger in Szene und konnte so das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Zu mehr reichte es gestern nicht, aber möglicherweise signalisiert diese Phase den verspäteten Beginn der Eingewöhnung in die höhere Klasse.
Nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten ließe, beurteilte Trainer Thorsten Lintl sein Team. "Die Gegnerinnen konnten wenige Tore aus dem Spiel heraus erzielen", lobte der GSV-Coach nach der Partie seine Abwehr, "meistens waren sie durch schnelle Konter erfolgreich, welche wir durch zu wenig Druck im Angriff selbst ermöglicht haben."
GSV: Landau, Gronemann, John 3, Mell 3/2, M. Davin, Krengel 3, Mihr, Kantwill, Bonsels, Ußler 4, Hellmuth 4, Boos, dazu ein Eigentor der SG.
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Für die Trainerin ist’s wichtigHSG Bensheim/Auerbach: Gelungenes Heimdebüt von Ildiko Barna mit dem 34:25 gegen den HC Sachsen Neustadt-Sebnitz – Ergebnis ist kein Maßstab, den die Gäste sind zu schwach
Spätestens mit der überaus beeindruckenden Vorstellung in Halbzeit zwei hat die HSG Bensheim/Auerbach die Herzen der Bergsträßer Handballfreunde wieder aufs Neue entflammt, gelang ihnen doch ein überzeugendes Heimdebüt in Form eines 34:25 (15:11)-Erfolgs gegen den HC Sachsen Neustadt-Sebnitz. „Als neue Trainerin war es für mich natürlich wichtig, das erste Heimspiel zu gewinnen“, sagte HSG-Trainerin Ildiko Barna.
Eine echte Standortbestimmung war diese Partie freilich noch nicht. Der Gegner wirkte phasenweise überfordert. Allerdings hatten die Gastgeberinnen in den ersten 30 Minuten einige Probleme – freilich eher mit den eigenen Unzulänglichkeiten in Form von Fang- und Abspielfehlern als mit den Ostsächsinnen. Dennoch kam in der Weststadthalle nie das Gefühl auf, als ob die Barna-Schützlinge in Gefahr geraten könnten.Edina Rott und Isabell Nagel avancierten mit insgesamt 17 Treffern wieder zu dem Torjägerinnen-Duo, das schon in der vergangenen Saison zum Schrecken der Spitzenteams avanciert war. Die größte Überraschung war freilich in der ersten Hälfte die seitherige A-Jugend-Nationalspielerin Antje Laurenroth mit ihren sechs Toren. Aber auch Mara Friton, Stefanie Egger oder Olga Savanju glänzten mit Einzelaktionen, die nicht selten zu Treffern führten.
Nach dem 2:2 (4.) gab die HSG den Ton an und kam über 6:2 (8.) und 8:4 (12.) zu einer 10:6-Führung (16.), ehe sich die Gäste etwas besser zurecht fanden (8:10/18.). Dann eine Schrecksekunde für die HSG: Die starke Torsteherin Eva Giron-Timmler blieb plötzlich liegen, als sie sich den Ball schnappen wollte. Sie musste vom HSG-Physiotherapeuten Markus Kurschatke am Knöchel behandelt werden. Später löste sie aber wieder Weena Ghosh zwischen den Pfosten ab. „Es kann aber durchaus sein, dass das Band überdehnt oder sogar angerissen ist“, befürchtete Ildiko Barna. Nach der Pause warf die HSG ihre läuferischen und spielerischen Vorteile in die Waagschale. Nach Rotts 21:14 (39.) betrug der Vorsprung zumeist acht oder sieben Tore.
Zu den vielen Wechseln sagte sie: „Man kann die Aufgaben nicht nur auf sechs Spielerinnen verteilen. Wenn es eng wird, muss man natürlich auf die ersten Acht zurückgreifen“. Immerhin hatte sie in der ersten Hälfte zehn, in der zweiten aber nur noch drei technische Fehler ihrer Spielerinnen gesehen.
HSG Bensheim/Auerbach: Eva-Giron Timmler, Weena Gosh, Laura Glaser (Tor); Stefanie Egger (2), Isabell Nagel (8 ), Mara Friton (4), Michelle Hörr, Olga Savanju (2), Petra Streb (1), Melani Marcantonio (1), Claudia Schückler (1), Edina Rott (9/5), Antje Lauenroth (6), Cornelia Schmid.
Zeitstrafen: Nagel, Friton, Egger (alle HSG)/Jez (HC). – Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Offenburg). – Zuschauer: 400.
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2. Handball-Bundesliga: TSG Ober-Eschbach 28:31 in Markranstädt
Favoriten „toll Paroli geboten“
Von Wolfgang BardongMarkranstädt. In den Schwitzkasten hatten sie den großen Favoriten phasenweise nehmen können – aufs Kreuz zu legen vermochten sie ihn letztendlich aber nicht: mit einer 28:31 (8:14)-Niederlage kehrten am Samstagnacht die Handballerinnen der TSG Ober-Eschbach von ihrem Trip im Rahmen des 2. Spieltages in der 2. Bundesliga (Gruppe Süd) zum SC Markranstädt zurück. Der Auftritt der Schützlinge von Trainer Klaus Feldmann nötigte aber großen Respekt ab, hatte man doch in der „Höhle des Löwen“ vor allem in der (mit 20:17 gewonnenen) zweiten Halbzeit eine bärenstarke Leistung gezeigt. Da war nicht nur der Coach fest überzeugt: „Spielen wir die erste Halbzeit einen Tick besser, wäre für uns absolut etwas möglich gewesen.“
Der samstägliche Auftritt in der Markranstädter Stadthalle – er glich aus TSG-Sicht einem „Déjà-vu-Erlebnis“. Man erinnere sich: Im September 2005 hatte man sich ähnlich gut verkauft, um nach mächtigem Aufbäumen nach schwächerer erster Halbzeit mit 32:36 allerdings auch ähnlich knapp den Kürzeren ziehen zu müssen. Manko im ersten Abschnitt am Samstag: „Wir waren im Rückraum durch die Bank etwas zu schwach auf der Brust, generell zu ungefährlich im Angriff“, fand Feldmann eine Erklärung dafür, dass Markranstädt besser ins Spiel gefunden und nach elf Minuten eine 6:2-Führung herausgeworfen hatte. Diesen Rückstand ließ man im weiteren Verlauf zwar zunächst nicht abwachsen, reduzieren konnte man ihn aber auch nicht – und so ging’s über ein 8:4 (17.) und 11:7 (23.) gen Pause (14:8). Feldmann: „Wir haben einfach zu viel Respekt gezeigt. Dazu kam noch manch unglückliche Abwehraktion, indem wir zum Beispiel mit dem zweiten Abpraller dann doch noch das Gegentor kassiert haben.“ Zudem waren seine Spielerinnen in dem sehr intensiv geführten Match schon bald mit Zeitstrafen „gut belegt“, was Markranstädt zupass kam.
Umso besser stiegen die Ober-Eschbacherinnen in die zweite Hälfte (mit einer prima aufgelegten Christine Grebe im Tor) ein, gestalteten die Partie nun vollkommen offen und hatten scheinbar auch den allerletzten Respekt abgelegt. Das schlug sich auch prompt im Ergebnis nieder, indem man den 8:-14-Rückstand recht zügig bis zur 37. Minute auf ein 16:17 reduziert hatte. Die 410 Zuschauer – sofern sie es mit dem SCM hielten – spürten, dass „ihr“ Team zu wackeln drohte und schraubten den Geräuschpegel in der Halle entsprechend hoch. Markranstädt konterte mit einem Zwischenspurt zum 23:19 (43.), aber die TSG blieb hartnäckig und ein absolut ebenbürtiger Gegner, der beim 23:25 abermals „dran“ war. „Schade, dass wir am Ende dann nicht mehr ganz nah rankamen“, meinte Trainer Klaus Feldmann, nachdem man ab dem Wiederbeginn „toll Paroli geboten und dem sichtlich nervös werdenden Favoriten alles abverlangt habe“.
Über vergleichsweise schnellerem Spiel habe sich viele gute Chancen erarbeitet und diese auch konsequent genutzt. Was vor allem für Jonna Jensen und Jutta Neuheiser galt, deren Gros ihrer Trefferausbeute aus der zweiten Halbzeit stammte. Keine Frage: die Ober-Eschbacher Vorstellung dürfte auf Seiten der Markranstädter Fans reichlich „innerlichen“ Beifall für das Gästeteam ausgelöst haben – und für die eigene Mannschaft am Ende durchaus den einen oder anderen Stein, der von den sächsischen Handballherzen fiel.
TSG Ober-Eschbach: Klaßen (2. Halbzeit C. Grebe); V. Grebe (4/3 Tore); Volk, Wriedt (5/3), Duketis (5), Jensen (5), Neuheiser (5), Nagy (1), Holstein, Kordt (3), Abramauskaite, Wittmann.
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Läuferisch und spielerisch ordentlichHandball-Regionalliga: TSG Groß-Bieberau feiert 27:25-Auftaktsieg beim TV Nieder-Olm – Trainer Göttmann: „Es wurde das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“
„Es wurde das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich der Trainer der TSG Groß-Bieberau, Thomas Göttmann, nach dem 27:25-Auftaktsieg in der Handball-Regionalliga beim TV Nieder-Olm. 700 Zuschauer erlebten am Sonntagmorgen eine überlegene Gäste-Mannschaft, die das Spiel nach kurzen Anlaufschwierigkeiten beherrschte. Nieder-Olm führte 5:3. Es blieb die einzige Führung. Nach dem 5:5 (12.) war der Zweitliga-Absteiger die spielbestimmende Mannschaft. Mit ein Grund war die disziplinierte Abwehrarbeit, mit dem starken Torhüter Mathias Ritschel im Rücken. Aber auch im Angriff lief es: Groß-Bieberau war den Rheinhessen läuferisch überlegen. Viel Bewegung war im Spiel. Gut harmonierten Spielmacher Florian Bauer und Kreisläufer Alexej Rybakov, die immer wieder Nieder-Olms Mitteblock zerpflückten. Starke Szenen hatte auch Flügelflitzer Philipp Grimm.
Übermut und zu viel Risiko kosteten nach dem 15:9 (28.) eine höhere Pausenführung. Doch Trainer Göttmann war nicht gram: „Elf Tore auswärts im ersten Spiel in einer Halbzeit waren ein guter Einstand.“ Auch nach der Pause fand er Freude an den Spielern. Über 19:12 (45.) blieben die Odenwälder tonangebend. Nach dem 23:19 und 25:20 (50.) wurde zurückgeschaltet. Der Torhüter der Gastgeber hielt nun den einen oder anderen halbherzig geworfenen Ball. Am souveränen Sieg tat das keinen Abbruch.Nun fiebert der Zweitliga-Absteiger dem ersten Heimspiel am kommenden Sonntag (18 Uhr) gegen den Meisterschaftsfavoriten SG Wallau/Massenheim entgegen. Thomas Göttmann: „Wir haben von unseren erfahren Spielern viel profitiert, die mit ihren Tempowechseln den Gegner überrumpelten.“ Junioren-Nationaltorhüter Mathias Ritschel (Zweitspielrecht vom Erstligisten TV Großwallstadt) war im ersten Pflichtspiel im Trikot der TSG ein starker Rückhalt mit einem Dutzend gehaltener Würfe.
Groß-Bieberaus Treffer warfen: Dennis Rybakov (8/5), Philipp Grimm (6), Alexej Rybakov (5), Florian Bauer (4), Mirko Baltic (3) und Benedikt Seeger. Siebenmeter: 10/8 und 5/5. Zeitstrafen: 6/6.
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Kein Harz: Spielfaden nach Pause verlorenVallendar. Nach dem kurios verlorenen „Marathon-Match“ beim TV Vallendar war Petterweils Teammanager Reinhard Kreft untröstlich. Zuvor mussten sich die Handballer des TVP nach zwei geschlagenen Stunden Spielzeit zum Auftakt der Regionalliga Süd dem Aufsteiger mit 23:28 geschlagen geben, nachdem die Mannschaft von Trainer Gebhard Fink zur Pause noch mit 12:11 vorne gelegen hatte.
„Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, mehr als mit nur einem Tor in die Kabine zu geben“, trauerte Kreft den vergebenen Chancen nach. Kein Verständnis zeigte er für den umstrittenen Platzverweis von Dirk Pezold wegen Foulspiels nur fünf Minuten nach Wiederbeginn. „Das war niemals eine Rote Karte! Eine Zeitstrafe hätte vollkommen gelangt, zumal eine vergleichbare Aktion auf Vallendarer Seite in Durchgang eins nur mit zwei Minuten geahndet wurde“, ärgerte sich Kreft über die Schiedsrichter Jacob/Dähne, die insgesamt 19 Zeitstrafen verteilten.
Schon vor Pezolds Hinausstellung war der angeschlagen in die Partie gegangene TVP entscheidend aus dem Rhythmus gekommen. Nachdem in der ersten Hälfte beide Teams noch zum Harz griffen, wurde das Haftungsmittel nach Anweisung des in Vallendar anwesenden Klassenleiters Kasobke für den zweiten Durchgang verboten. „Für mich eine unverständliche Entscheidung. Allein die Halbzeitpause dauerte über 20 Minuten“, berichtete Kreft, „gerade unsere Jungen wirkten durch die plötzliche Umstellung auf einen harzlosen Ball verunsichert.“ Für den Höhepunkt eines chaotischen Abends sorgte ein Vallendar-Fan, der in der 42. Minute mit zwei Wasserflaschen bewaffnet quer über das Spielfeld lief. Für den TVP trafen: Neumeier (5), d’Aveta (5/2), Olbrich (4), Ruhrmann (3), Olbrich, Ehmer, Pezold (je 2), Self und Schneider. (rm)
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