Beiträge von härter_schneller

    es kann gar nicht darum gehen, die uhr herunterzuspielen. bei 44sek sind mindestens zwei, eventuell drei, vielleicht sogar vier angriffe drin. wenn fag in leverkusen 44sek vor ende mit -1 steht, dann werden die wahrscheinlich in jedem fall schwierigkeiten haben, eine souveränen angriff runterzufahren, denen geht die düse, schließlich ist das mögliche unentschieden völlig unerwartet. da gehe ich mal davon aus, das der trainer seine spielerinnen besser kennt als wir.

    wie lange soll er denn warten? 44 und fag mit ball. weiter ohne t-o. option 1 - die machen das unentschieden, gut, abwehr marsch marsch und lev kann vielleicht 30sek zum siegtreffer nutzen, er hat keine einflussmöglichkeit mehr. (bayer hat sein t-o schon weg) danach hat fag vielleicht noch 15 zum erneuten ausgleich, hier könnte er noch mal t-o nehmen.
    option 2 - die machen kein tor, lev gewinnt durch den nächsten treffer, alles aus.
    bei option 1 könnte kollege schimpf sogar sein t-o noch nutzen, vielleicht sogar effizienter. aber wie gesagt, dazu muss erst mal die voraussetzung geschaffen werden.

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    Original von Felix0711
    Und dennoch ist der Trainer letztenendes verantwortlich. Und zu deiner Anmerkung zu den SR im Spiel gegen Frankfurt kann ich nur sagen: "Stimmt!" Aber diesmal hatte Schimpf keine Notwendigkeit, auf der mangelnden Lobby herumzureiten und dann kann er sich das meiner Meinung nach auch sparen. Für mich ist das unprofessionell.

    da machst du es dir sehr einfach. es gibt viele verantwortungsbereiche rund um eine mannschaft und nicht für alle zeichnet der trainer verantwortlich.

    übrigens - 44 sekunden vor dem ende mit einem aufsteiger beim vizemeister das t-o zu nehmen, halte ich nicht für so "verfrüht". da hat sein team zumindet genug zeit, einen klar strukturierten angriff zu fahren. das danach noch mal der gegner kommt - na und? zunächst mal muss noch ein tor her.

    das aufsteiger und neulinge in der bundesliga erst mal keinen namen haben und damit auch keine "lobby", ist auch nichts neues. da gibt es trainer, die dürfen mehr als andere. man erinnere sich an die eskapaden des herren gerlach. der kommt mit gelb raus, sein no-name gegenüber kassiert für viel weniger in der 17. 2min.
    spielerin pietzsch ist "ja bekannt für eine harte abwehrarbeit" - dann darf die das auch durchaus intensiver als mrs. x auf der gegenseite.

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    Original von Postfan


    8o Steuerfrei?

    :lol: na klar. alles fahrtkosten.

    trainer kriegen das an geld, was die vereine dafür ausgeben. da gibt es welche., die absolut unterbezahlt sind für ihre quantitative und qualitative arbeit - und es gibt welche, die kriegen einen haufen geld hinterhergeworfen und kriegen nichts auf die reihe.

    leider gibt es auch immer noch vereine in irgendwelchen x-ten ligen, die sich einen "trainer mit namen" lesisten, der dann 2x training / woche macht und mal eben 50 km zum weitesten auswärtsspiel fährt. andere bezahlen noch die rückraum-linke aus der eigenen tasche...

    und wenn du im mittleren leistungsbereich zugange bist, mit 3x training in der woche, anfahrt, spielen und spielbeobachtung, vorbereitung und nacharbeit sowie dem sonstigen drumherum, dann kommen da schnell 20h arbeit in der woche zusammen. rechnet maql durch, was für einen ausgebildeten trainer bei 500,-; 750,- oder 1000,- an stundenlohn übrigbleibt...

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    TVH-Talente gehen unter

    (dl). Eine vor allem in der Höhe völlig unerwartete 13:28 (6:13)-Schlappe bei der JSG Böddiger/Melgershausen hat der TV Hüttenberg in der Handball-Regionalliga der weiblichen Jugend B kassiert. Das Fehlen der Stammspielerinnen Lena Löffler, Nicole Blecher und und Frauke Kreiling wollte eine ratlos wirkende TVH-Trainerin Andrea Taylor nicht als Entschuldigung für die "Packung" in Nordhessen gelten lassen. "Man kann in Böddiger/Melgershausen sicher verlieren, aber gewiss nicht in dieser Höhe", erklärte Taylor. Bereits nach dem 4:6 brachen alle Dämme bei den Gästen, die sich eine Unmenge an technischen Fehlern erlaubten und zudem fünf Siebenmeter vergaben. Da war es nicht verwunderlich, dass die JSG über 19:10 und 23:12 zum 28:13-Kantersieg kam.

    Hüttenberg: Größer, Schönborn - Faber, Schön (4), Taylor (2), Lambrecht (1), Haas (1), Mappes (1), Moser, Wanzke (4), Prüfer (1), Hoffmann.
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    Kein Harz: Spielfaden nach Pause verloren

    Vallendar. Nach dem kurios verlorenen „Marathon-Match“ beim TV Vallendar war Petterweils Teammanager Reinhard Kreft untröstlich. Zuvor mussten sich die Handballer des TVP nach zwei geschlagenen Stunden Spielzeit zum Auftakt der Regionalliga Süd dem Aufsteiger mit 23:28 geschlagen geben, nachdem die Mannschaft von Trainer Gebhard Fink zur Pause noch mit 12:11 vorne gelegen hatte.

    „Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, mehr als mit nur einem Tor in die Kabine zu geben“, trauerte Kreft den vergebenen Chancen nach. Kein Verständnis zeigte er für den umstrittenen Platzverweis von Dirk Pezold wegen Foulspiels nur fünf Minuten nach Wiederbeginn. „Das war niemals eine Rote Karte! Eine Zeitstrafe hätte vollkommen gelangt, zumal eine vergleichbare Aktion auf Vallendarer Seite in Durchgang eins nur mit zwei Minuten geahndet wurde“, ärgerte sich Kreft über die Schiedsrichter Jacob/Dähne, die insgesamt 19 Zeitstrafen verteilten.

    Schon vor Pezolds Hinausstellung war der angeschlagen in die Partie gegangene TVP entscheidend aus dem Rhythmus gekommen. Nachdem in der ersten Hälfte beide Teams noch zum Harz griffen, wurde das Haftungsmittel nach Anweisung des in Vallendar anwesenden Klassenleiters Kasobke für den zweiten Durchgang verboten. „Für mich eine unverständliche Entscheidung. Allein die Halbzeitpause dauerte über 20 Minuten“, berichtete Kreft, „gerade unsere Jungen wirkten durch die plötzliche Umstellung auf einen harzlosen Ball verunsichert.“ Für den Höhepunkt eines chaotischen Abends sorgte ein Vallendar-Fan, der in der 42. Minute mit zwei Wasserflaschen bewaffnet quer über das Spielfeld lief. Für den TVP trafen: Neumeier (5), d’Aveta (5/2), Olbrich (4), Ruhrmann (3), Olbrich, Ehmer, Pezold (je 2), Self und Schneider. (rm)
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