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Zwei Eigentore als Argumente
Wieland Schmidt: Weltklasse-Torwart aus Magdeburg wird 1980 Olympiasieger – Laufbahn beginnt auf dem Fußballplatz30. Juli 1980, Moskauer Sokolniki-Palast. Noch vier Sekunden zu spielen. Die DDR in doppelter Unterzahl, aber 23:22 in Führung. Der Russe Alexander Karsakjewitsch wirft mit Wucht, aber Wieland Schmidt ist da. Der Ball prallt von seinem rechten Unterarm an die Latte und von dort direkt in seine Hände. Aus und vorbei. Die DDR hatte den haushohen Favoriten besiegt und die olympische Goldmedaille gewonnen. In der Handball-Historie hat dieses Kapitel als „Wunder von Moskau“ mittlerweile einen Extraplatz.
Für den gebürtigen Magdeburger war es der Höhepunkt einer beispiellosen Karriere, die er als Fußballer bei der Betriebssportgemeinschaft Traktor SW Magdeburg begann. Der damals Zehnjährige verlor sein erstes Spiel 0:12 und schoss zwei Eigentore. Zwei Argumente, sich künftig als Torwart zu versuchen. „Wir haben anschließend nur mit 0:10 verloren“, erinnert sich der mittlerweile 53 Jahre alte Schmidt an seine ersten Versuche als Sportler.
Entdeckt wurde der gelernte Maschinenbauer vom Magdeburger Udo Röhrig, der in einer Schulstunde über sein Leben berichtete und Bälle auf Tore warf. „Dabei habe ich mich gar nicht so dumm angestellt“, sagt Schmidt, der ins Leistungszentrum des SC Magdeburg wechselte und als Achtzehnjähriger erstmals im Oberliga-Team des zehnmaligen DDR-Meisters stand. Sein Debüt im Nationalteam gab der Linkshänder, der auch als Rechtsaußen eine gute Figur abgab, bei der WM 1974 in der DDR. Der Gastgeber gewann Silber, und Schmidt kam nur gegen die USA zu einem Kurzeinsatz. „Ich war unser Kofferträger“, meint der Torwart, der mit Magdeburg einst den Tempohandball erfand. Halten und sofort Ingolf Wiegert oder Hartmut Krüger anspielen – Schmidt legte mit diesem Spiel den Grundstein dafür, dass der SCM von 1973 bis 1989 kein Heimspiel verlor.
„Handball ist mein Leben“, sagt Schmidt, der mit seiner zweiten Frau Michaela in Leipzig lebt und als regionaler Marketingleiter für die Postbank-Finanzierungsberatung arbeitet. Als Sportler blieben dem Multitalent, das ohne spezielles Training 1,80 Meter hoch und 6,22 Meter weit sprang, nur zwei Träume versagt. „Ich bin nie Weltmeister geworden und hätte gerne in Spanien gespielt“, sagt Schmidt.
Letzteres verhinderte die Mauer, die für den Spanien-Fan zu spät fiel. 1988 war der FC Barcelona bereit, für ihn und Frank-Michael Wahl eine Ablöse von 1,5 Millionen D-Mark zu bezahlen. Die DDR-Funktionäre lehnten ab. Ein Jahr später brach das System zusammen und Schmidt, der bis dahin für 800 Ost-Mark im Monat spielte („Geld war nicht wichtig, wir konnten sowieso nichts kaufen“) verlängerte beim Zweitligisten VfL Hameln seine Karriere, der dem 276-fachen Nationalspieler auch den Einstieg in seinen heutigen Beruf ermöglichte. „Als Diplom-Sportlehrer, der kein zweites Fach unterrichten konnte, hatte ich damals schlechte Karten“, meint Schmidt, der dem SCM auch heute noch als Torwarttrainer verbunden ist und die Handball-Damen des Zweitligisten SC Markranstädt betreut.
Zuletzt übte er erfolgreich mit der isländischen Nationalmannschaft, die sich im Juni in Magdeburg auf die WM-Playoffs gegen Schweden vorbereitete. „Da kam ich mit dem alten Trainingsanzug, den ich bei meinem Aufenthalt als Torhütertrainer 1989 in Island geschenkt bekommen hatte“, sagt Schmidt und schmunzelt. „Der passte sogar noch.“ Mit Nationaltorhüter Henning Fritz (THW Kiel), der ebenfalls in Magdeburg seine Karriere begann, gab er unlängst das Buch „Halten und Siegen“ heraus. Die erste Auflage (10 000 Stück) ist mittlerweile verkauft, das Buch soll im zweiten Anlauf auch in Spanisch und Englisch erscheinen.
Schmidt hat zwei Söhne, die nicht in seine Fußspuren treten werden. Der Jüngere, Benjamin (21), spielte zwar erfolgreich in der Jugend des SC Leipzig, entschied sich dann aber dafür, Psychologe zu werden. „Er war richtig gut im Tor“, lobt der berühmte Vater. „Heute ist er großer Hip-Hop-Fan und zerkratzt meine alten Platten. Aber Hauptsache, es geht ihm gut.“
Wieland Schmidt, am 23. Dezember 1953 in Magdeburg geboren, ist in zweiter Ehe verheiratet. Er hat zwei Söhne, Daniel (26) aus erster Ehe, und Benjamin (21). Der Marketingleiter für den Bereich Magdeburg/Berlin der Postbank-Finanzberatung spielte für den SC Magdeburg und den VfL Hameln. Der reaktionsschnelle Torhüter wurde Olympiasieger 1980, Landesmeister-Cup-Sieger 1978 und 1981, dreimal Handballer des Jahres der DDR, achtfacher DDR-Meister und absolvierte 276 Länderspiele für die DDR.
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Beiträge von härter_schneller
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die brauchen nicht unbedingt zwei tage, um ein paar infos zusammenzuschreiben oder zu übernehmen. die wollen ihre infos mit möglichst wenig aufwand unter die leute bringen. außerdem will man natürlich halbwegs feste raster haben. in vielen tageszeitungen ist z.b. der samstag gepackt mit fußball-vorberichten.
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wenn man sich so anschaut, wer beim dhb in funktionärs oder trainer-funktion aktiv ist, werden die einen teufel tun und sich einen fachmann aus der liga holen.
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nee, das war mir nicht klar. ich hatte aber auch keine lust, mir deswegen ein video von ner pk anzuschauen. das sollten die buben ganz schnell eindeutig und mit bezugsfähigen vorschau - frames auf ihre website stellen. das ist doch nicht das erste mal, das jemand livestream in dvd-qualität anbieten will.
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je mehr angebote es in sachen streaming gibt, dest mehr werden sich die leute um dsl oder vergleichbares bemühen. womit vielleicht auch unsere geliebte telekom in die puschen kommt.
grundsätzlich halte ich streaming tv für viel zukunftsträchtiger als tv, ob pay oder frei. allerdings habe ich noch kein angebot erlebt, bei dem nicht in sachen bildqaulität oder zugang probleme existieren.
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in deutschland gibt es viel mehr vereins-fans als handball-fans.
die gleichung mitglieder = potentielle zuschauer hinkt für mich gewaltig.
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na das war nicht ganz unerwartet. fck ist kein topklub in dänemark. brasov ist dagegen trotz diverser unruhe gut besetzt.
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Original von Blacky
Das war die schnelle Antwort der sportdigital-Redaktion.
Gruß Blacky640?
540x324?
da waren die ösis mit ihren streams bei der juniorinnen-em besser. das ist mir in der form noch kein geld wert.
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na ja, jedem das seine.
für mich trieft hier zuviel gute-alte-zeit-nostalgie aus den zeilen, ganz zu schweigen von dem versuch, aus einem menschen eine ikone zu machen.
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UNDESERVED DEFEAT IN BUDAPEST
Kometal Gjorce Petrov didn’t succeed to make good result on the field of Ferencvaros in Budapest, in the first match of this year’s Champions League and was defeated with 31-28 (14-12).Our team showed good performance, especially in the last 10 minutes of the first and in the whole second half, but the absence of Naukovich, as well as the poor arbitrage of the Czech referees, were responsible for the unequal conditions on the handball court.
In that direction, the key moment of the match was maybe the one in 21st minute, when the referees gave direct red card to Yeliz Ozel which was totally undeserved, so Kometal had to change the whole concept of playing on this match. The referees started this match with many mistakes and they continued like that until the end.
Still, after the red card for Ozel, Kometal made nice effort and from 6-11 came to 12-14 on the end of the firs half.
In the second half, the difference was 2-4 goals for the hosts, and Kometal had the last chance to make much better result on 3 minutes until the end when Ana Amorim didn’t score in the fastbreak, which would’ve been an equalizer (27-27).
Until the end, Ferenzvaros did use its attacks and did not give another chance to Kometal for a better result.
In our team we have to stress the fantastic match of Eduarda Amorim who was true leader with 11 goals scored, but that was not enough for Kometal at the end. In the second half, the other player also woke up, so our team was more dangerous from every position.
Kometal players have to leave this undeserved defeat behind because already the next weekend we’ll have a match against another great rival, the Danish Slagelse, this time in the renewed “Kale�.
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bensheim nach 28-26 n.v. im viertelfinale
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Original von Ché Guevara
Ich hab gerade mitbekommen, dass Petko angeblich schon zur Rückrunde nach Lemgo wechseln soll. Als Nachfolger ist in Göppingen im Gespräch, man höre und staune, Michael Biegler...komm schon, das nimmt dir hier keiner mehr ab.
um gottes willen, in zukunft wird hier nichts mehr so sein, wie es mal war.

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TSV Bayer 04 Leverkusen : Spono Nottwil Handball 39:20
Frankfurter HC : Ikast Bording EH A/S 24:30
ZRK Mercator Tenzor Ptuj : IUVENTA Michalovce 31:29
GAS Anagennisi Artas : McDonald's Wr.Neustadt 35:27
HB Metz Moselle Lorraine : ZRK Knjaz Milos 34:18 -
gruppe a
Aalborg DH RK Krim Mercator Ljubljana 26 : 24 (15:14)gruppe c
Podravka Vegeta, Ko... vs Viborg HK A/S 32 : 31 (19 : 19)
HC Leipzig vs Larvik HK 23 : 31 (8 : 16)gruppe d
FTC Budapest vs HC Kometal Gjorce Pet... 31 : 28 (14:12) -
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Original von Lelle1605
Gibt es irgendwo eine Übersicht des 28er Kaders von Fankreich für die WM?Finde nur den 20er Kader...Der Nationalkader
Name Geburtsdatum Verein Länderspiele Tore
Yohann Ploquin 31.05.1978 Toulouse Union HB 71 0
Jerome Fernandez 07.03.1977 FC Barcelona (SPA) 218 873
Didier Dinart 18.01.1977 Ciudad Real (SPA) 244 113
Cederic Burdet 15.11.1974 Montpellier HB 192 445
Bertrand Gille 24.03.1978 HSV Hamburg (D) 177 542
Guillaume Gille 12.07.1976 HSV Hamburg (D) 209 563
Daniel Narcisse 16.12.1979 VfL Gummersbach 135 368
Olivier Girault 22.02.1973 Paris HB 203 450
Daouda Karabouc 11.12.1975 Montpellier HB 36 0
Nikola Karabatic 11.04.1984 THW Kiel (D) 81 324
Christophe Kempe 02.05.1975 Toulouse Union HB 120 196
Thierry Omeyer 02.11.1976 THW Kiel (D) 154 0
Joel Abati 25.04.1970 SC Magdeburg (D) 167 789
Luc Abalo 06.09.1984 US Ivry HB 25 67
Cedric Sorhaindo 07.06.1984 Paris HB 11 11
Michael Guigou 28.01.1982 Montpellier HB 74 269
Sebastien Bosquet 24.02.1979 Dunkerque HB 41 80
Geoffroy Krantz 03.12.1981 Montpellier HB 12 8
Bastien Lamon 18.07.1981 Dunkerque HB 1 0
Patrice Annonay 17.04.1979 Paris HB 2 0
Bruno Arive 09.04.1978 Paris HB 0 0
Sebastien Mongin 18.04.1978 Paris HB 10 4
Fabrice Guilbert 08.10.1976 US Ivry HB 11 20
Sebastien Ostertag 16.03.1979 Tremblay en France HB 2 0
Laurent Busselier 26.11.1976 Chambery Savoie HB 6 14
Guillaume Joli 27.03.1985 Chambery Savoie HB 1 0
Bertrand Roine 17.02.1981 Chambery Savoie HB 1 0
Gregoire Detrez 22.05.1981 Usam Nimes Gard 1 0
Claude Onesta 06.02.1957 Trainer
Sylvain Noet 22.05.1956 Co-Trainer -
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Original von Thainobbi
Die Stadt ist einfach interessanter
ist das'n gerücht, oder was?
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Original von Poldinie
Alle Achtung! Und merken tut hier doch niemand was!das ist auch gut so...schließlich ist die he plattform von außerirdischen, die bereits mit der machtübernahme begonnen haben.
gruß, elvis
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Original von Gottfried
Im Forum der WHV Fans findet sich seit dem 04.01.2007 folgender Ausschnitt:Und wer sind unter anderem Moderatoren dieses Forums? Richtiiiiiiich:
joey und Poldinie.Keine weiteren Fragen, verehrtes Gericht.

made-my-day
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also los! viborg schlagen!

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Original von joey
Genau das meine ich. Versucht ein fertig zu machen und meinst, dass du alles weiß.Aber das ist nunmal die [HANDBALLECKE]he[/HANDBALLECKE], die ich nur so kenne.
mein lieber mann. da versucht man dir nun über mehrere seiten hinweg ein vorgehen einfach nur zu erläutern. und du reagierst hier wie angestochen. wenn du dich von einer derartigen aussage "fertig gemacht" fühlst, dann empfehle ich dir, diesen öffentlichen raum einfach zu verlassen.
hier hat niemand recht und niemand unrecht. das ändert sich auch nicht, wenn du es noch zehmal wiederholst.