ernsthaften sponsoren oder spielern sollte das bally-hoo in der presse, erst recht in der regenbogenpresse egal sein. da wird man beim vfl schon schlau genug sein, um direkt mit den leuten zu sprechen, annstatt via zeitung zu kommunizieren.
Beiträge von härter_schneller
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die ergbenisse stehen hier. leider ohne datum.
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Ein Fischer folgt dem anderen
Neuer Trainer der TVF-Handballfrauen kommt von TSG EddersheimVom 17.01.2007
el. FLÖRSHEIM Es dürfte fast allenthalben bekannt sein, dass Karl-Georg Fischer am Saisonende seine Trainerlaufbahn beim Handball-Oberligisten TV Flörsheim an den Nagel hängen wird. Doch ist dies keineswegs das Ende der "Ära Fischer" - und das gleich im doppelten Sinne.
Zum einen wird "Karli" Fischer dem TVF in funktionellen Tätigkeiten treu bleiben, zum anderen wird weiterhin ein "Fischer" den Trainerstab bei Flörsheims Frauen übernehmen - Tobias Fischer (29).Der einstige Torhüter der TSG Eddersheim, der seinen Namensvetter im Sommer beerben wird, ist sogar mit diesem verwandt. "Er ist ein sehr guter Nachfolger für mich. Wir werden in engem Kontakt stehen", so "Karli" Fischer. Der neue Fischer bringt Erfahrung in Sachen Handball und Handballtraining mit. Neben seiner Laufbahn als Keeper trainiert er bereits seit vielen Jahren die die Frauen der TSG Eddersheim (Landesliga) sowie die A- und B-Jugend des Vereins. Zudem ist er im Bezirk Wiesbaden als Auswahltrainer tätig und feilt gerade an seinen Lizenzen. "Da ich den Zeitpunkt zum Aufhören für mich selbst schon vor langer Zeit getroffen habe, konnte ich meinen Nachfolger selbst aussuchen. Bei ihm bin ich mir sicher, dass er meine Linie weiterführen wird", so Karl-Georg Fischer.
Obendrein hat der aktuelle TVF-Übungsleiter einen weiteren Neuzugang so gut wie an Land gezogen. Die 18-jährige Rückraumspielerin soll spätestens zum Ende der Runde beim Flörsheimer Oberligisten voll einsteigen. "Für mich ist sie eines der größten Talente im Bezirk Wiesbaden. Sie wird eine große Bereicherung für uns sein", so Karli Fischer, ohne den Namen nennen zu wollen.
Auf die Frage, ob sein Abgang die eine oder andere Spielerin des aktuellen Kaders zum Aufhören oder Wechseln anregen könnte, meinte Fischer: "Wir setzen in Flörsheim auf Kontinuität. Ich bleibe dem Verein erhalten und werde wenn möglich auch im Training mit dabei sein. Ich gehe davon aus, dass fast alle Spielerinnen bleiben oder zumindest nicht zu einem anderen Verein wechseln werden. "
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ich werfe brand fachlich gar nichts vor. wie auch oben zu lesen.
offenbar schafft er es ja auch, seine jungs entsprechend heiß zu machen - was ich eben etwas verwunderlich finde, wenn man ihn mal in der halle erlebt hat.
deinen auf mich bezogenen satz weise ich zurück. ich gebe hier meine meinung wieder. mehr nicht.
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Geist der Wertschätzung
Arno Ehret: Der einstmals schnellste Linksaußen der Welt ist immer noch von seinem Sport höchst fasziniertSpricht Arno Ehret über Handball, lodert ein Feuer auf, das den Zuhörer mitreißt. Dabei wirkt der 53 Jahre alte Ehret eher wie ein besonnener Schachspieler: ruhig, ein wenig unnahbar. Das muss kein Widerspruch sein. Nicht für Ehret und nicht für den Handball, denn den Mann zeichnet eine ungewöhnliche Mischung aus Leidenschaft und Maßhalten aus. Der einstige Weltklassespieler, Weltmeister 1978 und langjähriger Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft, sagt: „Die Faszination des Spiels ist doch, Handball wie Schach zu interpretieren und intelligente Taktiken zu entwickeln.“
Man müsse im Handball schon eine sehr hohe Präzision entfalten, um sich gegenseitig den Ball überhaupt wegnehmen zu können. „Das ist nicht so einfach wie im Fußball oder Eishockey.“ Dank des Regelwerks sei es dabei gerade das Spannende und das Reizvolle, „Situationen zu kreieren, um den Spielablauf aktiv mitzubestimmen, um auf das Geschehen Einfluss nehmen zu können“.
Selbstbestimmt zu agieren anstatt nur zu reagieren, ist einer der Grundsätze von Arno Ehret. Nicht von ungefähr hat der Südbadener aus Lahr deshalb in der Schweiz eine Beratungs-Agentur gegründet und ist in der Erwachsenen-Bildung tätig. Es ist beruflich die sinnvolle Konsequenz aus seiner Entwicklung. „In meiner Laufbahn als Spitzensportler, als Trainer in der Bundesliga und Nationalmannschaft, als geschäftsführender Sportdirektor des weltgrößten Handballverbandes und als Berater ist Coaching für mich immer ein zentrales Thema“, erklärt der ausgebildete Realschullehrer für Mathematik und Sport. „Die Themen Leistung, Coaching und Führung sind der rote Faden in meinem Leben.“ Naheliegend, dass „sein Unternehmen“ auch „Teamwork“ heißt.
Das Thema Handball werde ihn nie ganz loslassen, räumt der Wahl-Schweizer ein: „Das ist einfach eine tolle Sportart mit ihrem Mix aus Dynamik, Emotionen, spielerischen Elementen, Engagement und Kampf. Als junger Mensch würde ich mich freuen, so eine Sportart ausüben zu dürfen.“ Deshalb will Ehret nicht ausschließen, auch einmal wieder als Trainer zu arbeiten.
Aber Mittelmaß und Alltägliches sind nicht sein Ding, bedeuteten sie doch Stillstand statt Fortschritt. Seine Ansprüche sind hoch. Wären sie es nicht, hätte er auch nicht beim Schweizer Nationalverband im Juni 2006 um die vorzeitige Auflösung seines bis Olympia 2008 gültigen Vertrags gebeten. Die EM in der Schweiz im Januar 2006 hat ihm deutlich gezeigt, dass das aktuelle Spielerpotenzial nicht reicht, um mit der Weltspitze mitzuhalten.
Und das wird sich laut Ehret in den nächsten drei, vier Jahren auch nicht ändern. Dabei hat Ehret in den letzten 20 Jahren das Gesicht der „Nati“ geprägt wie kein anderer. 1986 übernahm der Trainer-Legionär aus Deutschland das Team und führte es auf Platz vier bei der WM 1993. Nach einem Zwischenspiel als deutscher Bundestrainer und Sportdirektor des Handball-Bundes kehrte er vor sechs Jahren zu den Eidgenossen zurück und erreichte mit seiner Mannschaft die EM-Endrunden 2002 und 2004.
Der Traum, mit der Schweiz wieder einmal in Medaillennähe zu kommen, erfüllte sich aber nicht. Medaillenträume könnten allerdings bei der WM im Februar für seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Heiner Brand Wirklichkeit werden. So erkennt Ehret neidlos und freimütig an, dass der heutige Bundestrainer zu Recht bei den Welttitelkämpfen in seiner Heimat im Mittelpunkt steht: „Heiner macht einen sehr guten Job.“
Die aktuelle deutsche Nationalmannschaft hat für ihn „absolut Qualität, und die Jungs sind fantastisch“, weshalb er ihnen Medaillenchancen einräumt: „Vorausgesetzt, die Leistungsträger sind alle gesund und fit dabei, denn der Heiner braucht diese Spieler.“ Zu den Mitfavoriten auf Edelmetall zählt er Spanier, Franzosen, Kroaten und Dänen. So viele WM-Spiele wie möglich will Ehret verfolgen – er, der zu seiner aktiven Zeit „Torjäger vom Dienst“ und mehrfacher Bundesliga-Torschützenkönig war.
Doch ein Vergleich zur WM 1978, als er mit drei Toren am 20:19-Finalsieg über die Sowjetunion und damit am Titelgewinn beteiligt war, verbietet sich für ihn von selbst. „Das Spiel heute ist nicht mehr vergleichbar mit früher. Es ist viel variantenreicher geworden, das Tempo ist um 50 Prozent höher, und die Spieler beherrschen ein viel größeres Wurfrepertoire.“ Aber für den Erfolg sei heute wie früher völlig gleich geblieben, dass „der Geist in der Mannschaft von gegenseitiger Wertschätzung für jedes einzelne Mitglied geprägt sein muss“.
Arno Ehret, geboren am 11. Dezember 1953 in Lahr, feierte mit 21 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft und wurde Stammspieler. Der größte Erfolg seiner Karriere ist 1978 der WM-Titel in Kopenhagen. Nach insgesamt 121 Länderspielen (308 Tore) beendete er 1983 seine internationale Karriere. Über den TV Seelbach, TV Sulz kam er 1974 zum TuS Hofweier und war dort von 1982 bis 1985 Spielertrainer, ehe er 1986 beim TuS Schutterwald seine Laufbahn beendete. Er hielt mit insgesamt 1275 Toren in 195 Spielen bis zu Beginn der neunziger Jahre den Bundesliga-Torrekord. Von 1986 bis 1993 und von 2000 bis 2006 war er Schweizer Nationaltrainer, von 1993 bis 1996 Bundestrainer und DHB-Sportdirektor, anschließend bis 1993 nur Sportdirektor, von 1999 bis 2000 Trainer des VfL Gummersbach. Ehret lebt in Dättwill/Schweiz
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na, dann warten wir doch mal gesppannt bis freitag nachmittag. und dann kann sportdigital wieder off-line gehen.
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tut es. rulmentul hatte mit noch mehr scheinen gewedelt. nur waren die nicht ganz echt.
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ist ja auch die mitte europas...

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hw-com weiß.
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Grönland ist seit 1953 assoziiert mit Dänemark, verwaltet sich allerdings seit 1979 selbst. Am 11.5.1974 wurde der grönländische Handballverband begründet, seit 1998 ist man Mitglied der IHF. Der Exot aus dem Eis ist zum dritten Mal bei einer Handball-WM. Ihr Debüt 2001 in Frankreich verdankten die Grönländer der Absage von Kuba. Die politisch zu Dänemark gehörenden Insulaner waren seinerzeit als Vierter der Panamerika-Qualifikation erster Nachrücker und spielten in der deutschen Vorrundengruppe, wo sie gegen das Team von Bundestrainer Heiner Brand eine 8:39-Pleite kassierten. In der Endabrechnung wurden sie 20. unter 24 Mannschaften.Diesmal qualifizierten sich die Grönländer als Dritter der Panamerikaspiele 206 nach einem 30:29- Erfolg über die USA direkt. Im 1974 gegründeten Handball-Verband sind insgesamt 1872 männliche und weibliche Spieler aller Altersklassen registriert. Bekanntester Spieler ist Hans-Peter Motzfeld, der unter anderem beim TV Gelnhausen in der 2. Bundesliga und A1 Bregenz HB in Österreich spielte und heute bei IFK Trelleborg in Schweden aktiv ist. Darüber hinaus spielen einige Akteure im Kader von Trainer Jakob Andreasen in Dänemark. So auch Jakob Larsen, der mit 393 Toren in 62 Länderspielen torgefährlichster WM-Fahrer ist und seit dieser Saison wieder für GOG Gudme spielt. Der grönländische Verband kooperiert mit dem dänischen Verband und hofft so die Weiterentwicklung der Spieler zu verbessern. Grönland dürfte trotzdem nicht über die Rolle des Exoten bei der WM 07 in Deutschland nicht heraus kommen. Für das Team aus dem Eis gilt es, zu lernen um sich im panamerikanischen Verband weiter zu verbessern. In der Vorbereitung konnte man immerhin Australien mit 34:25 besiegen, Rasmus Larsen erzielte dabei 11 Treffer. Larsen bestritt dabei sein 75. Länderspiel und hat damit alle offiziellen Länderspiele seines Landes mitgemacht.
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na, damit sind doch langsam alle zielgruppen abgedeckt...
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dieses unbedeutende dorf, bevölkert von gelnhausenern irgendwo im hessischen hinterland ist vielleicht der standort von radio eriwan, aber nicht weiter erwähnenswert.
grönland - kleine randnotiz:
es gibt einen spieler namens rasmus larsen. der mann hat 75 länderspiele und damit alle (!) länderspiele, die sein land jemals bestritten hat, mitgemacht. wenn das nicht eine leistung ist... -
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Original von Postfan
(...) Neubrandenburg kann den Titel gar nicht mehr haben, da sie keine A, keine B und nur eine C-Jugend haben, die zudem vorletzter ist und jedes Spiel abgeschossen wird.was ist da los? die haben doch letztes (vorletztes?) jahr noch einen hauptamtlichen trainer für die jugend gesucht.
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Original von Ellob
DHB-Länderpokal 2007
News vom 08.01.2007, 16:09h von Sabina Hudelmaier
12.-14.01.2007
männlich in Hamburg
weiblich in Bremen
(...)
Es wurden folgende Spieler nominiert:Tabea Kraft - TV Großbottwar
kleine frage am rande - war da nicht mal was: dhb-gesichtete spieler/innen dürfen/sollen nicht am länderpokal teilnehmen (zweite sichtung)?
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eine wm ist nicht das aufeinandertreffer der aktuell besten 24 mannschaften der welt, sondern das von 24 teams aus aller welt. wenn der welt-verband eine meisterschaft ausrichtet, muss für die verbände der ganzen welt zumindest die möglichkeit da sein, auch teilzunehmen. ansonsten brauchen wir keinen weltverband, sondern können uns auf europa zurückziehen und dazu ein paar auserwählte laden.
das der handball nur begrenzt global ist, ist sicher eine tatsache. will man allerdings den sport weiter bei olympia halten und ihn global interessanter machen, dann muss man eben auch global spielen (lassen) - auch wenn so einige teams in der europa-qualifikation scheitern. schad drum, aber sie wußten es ja vorher.
übrigens - team australia hat einen netten webblog auf ihrer hp. http://www.handballaustralia.org.au/WC2007Diaries.htm
wer da mal reinschaut, der weiß auch die aussagen von general-sekretär aka rückraum-mitte lee schofield zu werten.
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My brief research into Belgium showed that it is surrounded by the Netherlands, France, Germany and Luxembourg, and across the Channel, Great Britain.edit. obiges ist nicht von schofield. nicht das hier schon wieder gerüchte entstehen.
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Special experience for Jurack“Of course this was a special match for me,” said Viborg’s German international Grit Jurack who played most of her handball career in HC Leipzig before going to Denmark.
“It is especially important to me that we won this game. I think we did okay in attack, while our defence was not at its best,” added Jurack who was not nice to her former club-mates scoring 7 goals.
Henriette Mikkelsen was top scorer of Viborg with 8 goals this evening. She also gave her comments:
“It was quite easy for us to score, but our defence was not good enough. However, I think that was mainly due to the fact that we lost Lene Lund Nielsen at an early stage. It was not so much because of our experiments in the defence in the second half.
Leipzig also has a Danish coach, Morten Arvidsson. He was not desperate for losing against a good team:
“We have many new players this season, and our team has changed in several positions respect to the team that won the German championship last year.
“It is getting better all the time, but no one can expect us to be strong enough to win an away match in the Champions League against Viborg yet,” Arvidsson said after the game.
Text: Peter Bruun
[URL=http://championsleague.eurohandball.com/index.asp?page…72X,1533#scroll]quelle[/URL] -
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Regionalliga - w. Jugend B:Bad Wildungen/Fr./B. - Bensheim/A. 14:26 (7:16). Immer noch stark dezimiert musste die B-Jugend der HSG Bad Wildungen gegen die von Ildiko Barna trainierte HSG Bensheim/Auerbach antreten. Trainer Detlef Kleinmann ließ diesmal sogar mit vier Linkshänderinnen spielen - Birte Raabe von der B 2 half aus - und hatte daher Mühe, sein Konzept durchzubringen. Konzentriert in der Abwehr spielen und vorne das ein oder andere Loch in die hochgewachsene Abwehr der Gäste reißen und nutzen, hieß die Devise.
Zur starken personellen Unterlegenheit - auf der Bank saßen einige noch angeschlagene Spielerinnen -, kam noch das Wurfpech. So zählten die Gastgeberinnen in beiden Halbzeiten allein 19 Latten- und Pfostentreffer für die HSG. "Mehr war nicht drin, Erfahrung haben wir gewonnen, konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel", lautete das allgemeine Fazit nach dieser hohen Niederlage.
Bad Wildungen: Jennifer Czaja, zwei Siebenmeter gehalten, Raabe 1/1, Loris 1. Madrian 1, Josefiak 3/1, Bormann 1, Schwalenstöcker 2, Huck 2, Eder.
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"Es gibt keinen Eiertanz"
Interview: Michael Homberger (MT Melsungen) verhandelt mit Trainern
Von Gerald Schaumburgkassel/melsungen. Immerhin sieben Handballer der MT Melsungen starteten gestern in der Kasseler Wellness-Companie ihr Training für den Endspurt im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt. Angeleitet von Sportchef Alexander Fölker und Co-Trainer Sandor Balogh. Thema Nummer eins aber war die bislang erfolglose Suche nach einem neuen Trainer. Michael Homberger, der stellvertretende Geschäftsführer, erklärt im Interview die Verzögerung.
Herr Homberger, vier Wochen nach der Trennung von Rastislav Trtik hat die MT noch immer keinen neuen Trainer. Der selbst gesetzte Termin verstreicht, warum gibt es einen solchen Eiertanz?
Homberger: Der Eindruck täuscht, es gibt keinen Eiertanz. Wir arbeiten in Ruhe, sondieren und verhandeln. Es gibt Kandidaten, mit denen wird parallel verhandelt. Und bis zum kommenden Samstag streben wir die Entscheidung an, wer neuer Trainer wird.
Also gab es auch noch kein endgültiges Vertragsangebot?
Homberger: Nein. Es gibt grundsätzlich Musterverträge als ein Gerüst, und dann sind immer noch eine Reihe von Details zu klären. Davon betroffen sind wir als Verein natürlich, aber auch die Trainer und deren Berater.
Nennen Sie bitte ein Beispiel.
Homberger: Nein, das würde ein schwebendes Verfahren nur gefährden. Wir versuchen, die optimale Lösung für die MT hinzubekommen, die auch eine längerfristige Perspektive auf Erfolg bietet - über diese Saison hinaus.
Lemgoer Zeitungen erwarten, dass am Mittwoch Trainer Volker Mudrow beim TBV entlassen und zur MT nach Melsungen wechseln wird. Ein Fakt? Ein Gerücht? Oder eine Ente?
Homberger: Das sind für uns Spekulationen, an denen wir uns nicht beteiligen.
Aber läuft der MT nicht die Zeit davon? Auf dem Weg zum Klassenerhalt gibt es viel Arbeit.
Homberger: Ein Schnellschuss macht keinen Sinn und ist auch nicht nötig, weil wir ja wegen der WM noch Pause haben in der Bundesliga. Es ist noch Luft, und qualifizierte Trainingsarbeit ist durch das Trio Fölker, Balogh und Djordjic gesichert.
Wie wird das Training der nächsten Tage aussehen?
Homberger: Wir arbeiten im konditionellen Bereich. Außerdem bilden Wurf- und Torwarttraining Schwerpunkte. Den Feinschliff wird die Mannschaft erst erhalten, wenn die Spieler wieder komplett von den Nationalmannschaften zurück sind - nicht vor Ende Januar.
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Einer, der sich nicht verbiegen will
Erhard Wunderlich: Jüngster Spieler des Weltmeisterteams 1978 – Mit seiner Meinung nie hinter dem Berg gehalten
Die Bilder von früher flimmern auf diversen TV-Kanälen. Als Appetit-Anreger für den großen Wurf, zu dem alle Nationen so kurz vor Beginn der Handball-WM in Deutschland ausholen. Auch Erhard Wunderlich fesseln diese Bilder. „Wenn man 1978 als jüngster Spieler dieser Mannschaft auflaufen darf“, sinniert der Weltmeister, „verbindet man die Geschichte schnell mit dem, was jetzt vor der Tür steht.“Für Wunderlich eine spannende Zeitreise. Vergleiche drängen sich ihm auf. „Technisch“, sagt er, „hätten wir sogar kleine Vorteile“. Denn da hat er, der kürzlich 50 Jahre alt gewordene einstige Rückraumspieler, durchaus „den ein oder anderen Mangel“ bei seinen Nachfolgern festgestellt. Eine „höchst interessante Partie“ verspräche sich Wunderlich gar von einem Duell seines VfL Gummersbach von damals gegen den THW Kiel von heute. „Die schnelle Mitte hätte ich geschätzt.“ Ein paar von der Mittellinie erzielte Tore, „so fünf oder sechs“, sind in seinem Gedächtnis gespeichert, die Fähigkeit, eine Spielsituation vor den anderen zu erkennen, sei damit belegt.
Mut gehörte wohl auch dazu. Mit vollem Risiko nach vorne zu spielen, das hatte ihnen seinerzeit der Rumäne Petr Ivanescu eingebläut, „der kompletteste Trainer, den ich habe erleben dürfen“. Die historische, regelbedingte Bremse: Die gegnerische Mannschaft musste sich nach einem Tor erst komplett in die eigene Hälfte zurückgezogen haben, bevor weitergespielt werden durfte. Von Überraschungseffekten, wie sie Lemgo, Kiel und andere Mannschaften durch die schnelle Mitte erzielen, war noch nicht zu träumen.
„Ich nehme mir das mal raus“, sagt Wunderlich, „dass ich mit meinem Auge und dem Verständnis, die Spielsituation intuitiv zu erkennen, um die richtige Entscheidung zu treffen, gut hätte mitspielen können.“ Widersprechen werden ihm nur wenige. Renommierte Trainer haben ihn 1999 zu Deutschlands Handballer des Jahrhunderts gewählt.
Wunderlich war zweifellos einer der Größten, sammelte nationale und internationale Vereinstitel. Nur bei Olympia 1984 musste er sich mit Silber begnügen, ansonsten wurde er Weltmeister in Kopenhagen und triumphierte 13 Mal mit dem VfL Gummersbach in unterschiedlichen Wettbewerben. Das genügte dem FC Barcelona, um den 2,04-Meter-Hünen mit einem Sensationsangebot von 2,5 Millionen Mark für einen Vier-Jahres-Vertrag nach Katalonien zu locken. Wunderlich willigte ein, kehrte aber schon nach einem Jahr zurück.
Über angebliche Anpassungsprobleme, die den gebürtigen Augsburger wieder in die Heimat getrieben hätten, regt sich Wunderlich noch heute auf: „Ich hatte keine Anpassungsprobleme. Es war nur so, dass nicht erfüllt wurde, was vertraglich vereinbart war.“ Also buchte er mit der ihm eigenen Konsequenz den Heimflug, im Gepäck, wie konnte es anders sein, einen Sieg im Finale des Europacups der Pokalsieger.
Störrisch – dieses Attribut haftet ihm seit jenen Tagen an. Ein unbequemer Star sei er gewesen. Er findet das nicht zutreffend („Ich bin ein relativ umgänglicher Mensch“), hat aber auch keinen großen Aufwand treiben wollen, es abzuschütteln. „Immer wenn ich etwas zu sagen hatte, habe ich es gesagt.“ Punkt. Und das gilt bis heute. „Allerdings habe ich auch immer hinzugefügt, wie man etwas besser machen könnte.“
Natürlich gewann der „Sepp“, wie er gerufen wurde, mit dieser Offenheit nicht nur Freunde. Auch nicht mit seinem geradlinigen Verhalten. Beispiel: Die Handball-Bundesliga hatte ihn gerade als neuen Berater vorgestellt, da war die Zusammenarbeit schon beendet. Magdeburgs Manager Bernd-Uwe Hildebrandt hatte die Liaison via Presse kritisch kommentiert. „Die Euphorie, die etliche Herren zuvor gezeigt hatten, stellte sich als Luftblase heraus. Und dann kam dieser Artikel, in dem sich ein Mann negativ äußerte, der mich gar nicht kannte. Das muss ich nicht haben.“
Ein scharfer Schlussstrich, nicht der erste. Wie in Barcelona. Oder als es galt, nach knapp fünf Jahren ein im Dezember 2000 erworbenes Hotel in der Nähe des Mondsees im Salzkammergut zu verkaufen. Neue Heimat: Köln. Vom Hotel schwärmt er zwar, es sei „paradiesisch“ gelegen gewesen, aber die fehlende Wettergarantie habe die Trennung erforderlich gemacht – zumal seine Frau zeitlich passend ein Job-Angebot in der Personaldienstleistungsbranche erhielt.
Jetzt hat Wunderlich den Rücken frei, um sich nach Handball und Golf seiner dritten Leidenschaft zu widmen, dem Schreiben. Zwei Bücher sind vor der WM erschienen. Das „Lexikon der Handballer“ (Komet) wurde nach seinen Listen verfasst, bei „Handball – Die Welt eines faszinierenden Sports“ (Copress) ist er Herausgeber und hat „60 Prozent der Texte selbst geschrieben“. Am dritten wird während der WM mit glühender Tastatur gearbeitet, dem WM-Buch 2007 (Copress). Spätestens acht Tage nach dem Finale soll es auf dem Markt sein. Wunderlich verspricht, seine Sicht „authentisch“ rüberzubringen. Er will die Leute fesseln mit Geschichten von einer möglichst erfolgreichen WM. „Für mich käme es nie in Frage, andere unter meinem Namen schreiben zu lassen.“ Zu oft, so scheint es, hat er sich missverstanden gefühlt.
Erhard Wunderlich, geboren am 14. Dezember 1956 in Augsburg, ist verheiratet. Er hat zwei Kinder, wohnt in Köln. 1976 wechselte Wunderlich vom FC Augsburg zum VfL Gummersbach. 1983 ging er für ein Jahr zum FC Barcelona, danach heuerte er beim TSV Milbertshofen (bis 1989) an, ehe er seine Aktivenzeit beim VfL Bad Schwartau beendete. Von 1990 bis 1992 war er Manager in Milbertshofen. Größte Erfolge als Spieler: Weltmeister 1978; 503 Tore in 104 Länderspielen; zweimal Torschützenkönig der Bundesliga; 14 Vereinstitel.
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kuwait gewinnt gegen regionalligist nieder-olm mit 33;28
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Brückenbauer mit Leidenschaft
Handball: Weltmeister Manfred Freisler arbeitet mit jungen StraftäternWIESBADEN Er feierte mit 20 Jahren den größten Erfolg seiner Karriere, 29 Jahre später verbindet den einstigen Nationalspieler nur noch wenig mit seiner Sportart: Manfred Freisler setzt als Sozialarbeiter längst andere Schwerpunkte in seinem Leben.
Von Ulrich SchwaabStill ist es um ihn geworden. Manfred Freisler sucht nicht das Licht der Öffentlichkeit, auch die Berührungspunkte mit dem Handball sind selten geworden. Zum TV Großwallstadt, dessen Trikot der 49-Jährige zehn Spielzeiten lang trug, pflegt Freisler nur "noch wenig Kontakt". Auch die Treffen der 78er Weltmeistermannschaft werden seltener. Die Helden von damals sind in die Jahre gekommen, bei Benefizspielen steigt mittlerweile das Risiko, sich zu verletzen. "Wir wollen uns ja keinen Gefahren aussetzen", sagt Freisler, der 1978 beim Triumph von Kopenhagen am Beginn einer großen Karriere stand. Sechs Mal kam er bei der WM in Dänemark aufs Parkett, als Ersatz für Joachim Deckarm, dem damals besten Spieler im linken Rückraum. "Er war mein Vorbild, auch wegen seiner profihaften Einstellung zum Sport", blickt Freisler zurück. Die eigene Karriere beendete er 1992, als er im Trikot von Eintracht Wiesbaden in der Relegation gegen den TuS Nettelstedt den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte.
Längst schon hat der 122-malige Nationalspieler seine Schwerpunkte verschoben. Seit zwölf Jahren arbeitet Freisler für einen freien Träger als Sozialarbeiter in Aschaffenburg. Jugendlichen Straftätern versucht er durch Anti-Gewalt-Projekte eine Brücke ins normale Leben zu bauen. Spezielle Trainingsformen und Gesprächstherapien sollen helfen, das große Aggressionspotenzial seiner Schützlinge zu verringern. Keine leichte Aufgabe. "Man wächst rein in den Job", sagt Freisler. Mit einer Ruhe in der Stimme, die erahnen lässt, dass der Leistungssportler von einst auch heute einen langen Atem im Erreichen seiner Ziele beweist.
Dabei war es eigentlich einem Zufall zu verdanken, dass der Handball-Star den Weg zur Sozialarbeit fand. Der Großwallstädter Profi folgte der Einladung zu einem Sportfest in die Justizvollzugsanstalt ins mittelhessische Butzbach. Dort sollte er ein Training leiten. Es wurde Freislers Passion, mit Gefängnisinsassen die Rückkehr ins normale Leben zu üben: "So bin ich warm geworden mit den Strafgefangenen. Das sind Menschen wie du und ich." Die den Sozialarbeiter Manfred Freisler noch lange brauchen werden.
Ursprünglich hatte der in Hochheim geborene Freisler eine Banklehre absolviert und dann an der Wiesbadener Fachhochschule Sozialpädagogik studiert. In der Landeshauptstadt gelang dem linken Rückraum-Shooter auch der Durchbruch als Handballer. Über die SG Wallau/Massenheim führte ihn sein Weg zum TV Großwallstadt. Zehn Jahre lang trug er das Trikot der Mainfranken, sammelte Titel und Triumphe und blieb doch stets der stille Sportler. Der auch im Handball lieber Talente formte. Acht Jahre lang arbeitete Manfred Freisler als Auswahltrainer des Wiesbadener Handball-Kreises. Durch seine Hände gingen die Nationalspieler Pascal Hens, Jan-Olaf Immel und Gregor Werum, Profi der HSG Wetzlar. Als sie dem Juniorenalter entwachsen waren, sah auch der Coach seine Zeit als Auswahltrainer als beendet an. Geblieben sind ihm die anderen Jugendlichen, die straffälligen. Mit ihnen verbindet Manfred Freisler eine Lebensaufgabe.
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