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Eintracht Baunatal - SV Reichensachsen 40:5
Beiträge von härter_schneller
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die such-ergebnis ausgabe als "beiträge" gibt es nicht mehr?
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diesen freudenschreien kann ich mich nicht anschließen.
sehe ich das richtig - die "alte / klassische" ansicht (in grau) ist nicht mehr verfügbar?
in der variante ist das einfach nur völlig unübersichtlich, nicht strukturiert, überladen und entsprechend grausam. -
die andere frage ist natürlich auch erlaubt - wo kommen wir hin, wenn schiedsrichter des regelwerks nicht mächtig sind, die wahrnehmung nicht reicht, der charakter eine eignung ausschließt.
auch das jedes wochenende in deutschlands hallen zu besichtigen.
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schau mal da rein: Manndeckung
Zitat
§ 16 RO DHB Spielabbruch
(1) Bricht ein Schiedsrichter wegen Unsportlichkeiten ein Spiel ab, sind die Schuldigen ohne Rücksicht auf die sich aus der Spiel- oder Rechtsordnung ergebende Spielwertung zu bestrafen. Die Spielleitende Stelle beantragt eine Entscheidung bei der zuständigen Rechtsinstanz und unterrichtet davon die Beteiligten. -
was ich hier nachbelasten nenne, ist nix exklusives des thw. das heißt nur, alle spieler auf gleichem niveau zu halten - wenn jicha am samstag 60 minuten spielt, kriegt der tags drauf regeneration. wenn palmarsson gar nicht gespielt hat, kriegt der keine regeneration, sondern wird halt wettkampftypisch belastet.
keine atomphysik, andernfalls wären die bankspieler irgendwann im november auf den konditionellen niveau wie in malle kurz nach der runde.
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der unterschied zwischen leipzig und kiel ist allerdings, dass erstere halbprofis haben und letztere vollprofis. die kriegen das schon geregelt, ausreichend körperpflege und regeneration einzubauen, um leistungsfähig zu sein. da ist es auch völlig egal, ob einer 60 minuten oder 6 minuten spielt - der zweite wird dann im training "nachbelastet" und hat damit das gleiche niveau. nur wenn aufgrund der terminprobleme die regenerationsspannen langfristig nicht mehr eingehalten werden können, dann gibt das im organismus probleme.
wer in kiel aufschlägt, sieht nach gar nicht so langer zeit genau so (trainiert) aus, wie es einer sein muss, der beim thw handball spielt. da machen die jungs im norden schon einen offensichtlich sehr guten job.
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etwas seltsam ist das:
ZitatDie SVG-Bemühungen, den Vorfall ins Spielformular einzutragen, blieben ohne Erfolg.
mit welcher begründung soll das nicht möglich gewesen sein?
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wenn ich im konversationston einem menschen sage, „du bist eine pfeife“, ist das keine ehrverletzende beleidigung auf dem spielfeld. Anders ausgedrückt – man muss sich hiervon „nicht beleidigt fühlen“. Das ist vielleicht nicht geschmackvoll, aber ganz sicher keine grobe beleidigung. „arschloch“ ist – wie es heute durch die presse geht – noch nicht mal ein fristloser kündigungsgrund für einen arbeitnehmer. Gegenüber einem sr wäre das sicher eine grobe beleidigung mit folge. Um mal den unterschied zu bewerten.
Klar gibt es für sr einen „sicheren pfiff“ - das ist der, der einem beobachter (=bewerter) immer vermittelbar ist. Ein leichter kontakt in der bewegung = stoßen = progression. KM kämpft intensiv um die position = foulsperre = ballverlust für den angriff. Das kann ich im oktober 2010 immer vermitteln. Zumindest gegenüber dem beobachter. Dem spieler vielleicht nicht, der wahrgenommen hat, das er nur ungeschickt die langen arme auf dem gegner hatte, aber eben nicht gravierend im sinne der regel eingewirkt hat. Oder dem km, der sagt, mich haben zwei mann festgehalten, ich will mich nur ins spiel einbringen.
Klar ist es nicht aufgabe der sr, neue anweisungen und schwerpunkte zu kommunizieren. Aber es sollte im interesse der sr sein und im interesse des gesamten sr.-wesens.
Der kleine popelige schweizer handball verband hatte eine lange liste von regeländerungen mit dazu gehörigen videos auf seiner seite, das ganze aus dem ihf-lehrwerk. Anders der dhb, der im kleinen, elitären sr-kreis seine regeländerungen (die anfangs gar dargestellt wurden als eben nicht änderungen, sondern nur erläuterungen und ergänzungen, als nicht elementare eingriffe in die spielstruktur, wie das im handball-magazin nachzulesen war) kursierte. Und darüber hinaus auch noch eine eigene regelschulung aufmachte (thomas' werk), welche erstens unnötig war, die ihf-version gab es sogar in deutsch und zweitens auch noch ganz eigene, deutsche schwerpunkte setzte. Ganz zu schweigen davon, dass alleine im fall „torwart aus dem tor“ diverse verschiedenen „regeln“ existieren – wie hier im forum wunderbar nachzulesen. Bis vor einigen tagen gab es beim thüringer verband ebenfalls eine „thüringer regelschule“, zu kaufen – mit ebenfalls ganz eigenen beispielen & schwerpunkten... der link war eben auf die schnelle nicht mehr zu finden.
Wenn die sr und deren wahrnehmung in den hallen im blick der regelgralshüter in deutschland liegen würde, dann hätte man da ganz früh und ganz offensiv mit umgehen müssen und allen beteiligten – spielern, trainern und zuschauern – die chance eröffnen müssen, zu sehen, was da passieren soll.
Michael roth hat da einen interessanten punkt angesprochen. Warum gibt es keinen verpflichtenden runden tisch vor der runde mit den beteiligten an einem tisch? Sollen die akteure doch mal miteinander reden und sagen, leute, so siehts aus, das müsst ihr jetzt beachten. Im moment ist das nicht der fall, sondern von einzelnen zufällen abhängig. Guter sr-wart oder weniger guter, gute info-politik im kreis/bezirk/verband oder der liga.
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jedes wochenende steht in irgendwelchen zeitungen dass der trainer seinen job schlecht gemacht hat, falsch gewechselt hat etc pp – ohne das hier immer das ausreichende fachwissen der sportart handball noch das insiderwissen über die gegebenheiten im team vorhanden ist. Und jedes wochenende werden spieler an den pranger gestellt und verantwortlich gemacht. Da muss es auch möglich sein, schiedsrichter zu kritisieren. Und zwar ohne – wie gerade hier gerne verwandt – das totschlagsbeil marke „dann pfeif mal selbst“ oder „trainer und spieler haben keine ahnung“ - zu ziehen, als wäre regelwissen exklusiv bei den schiedsrichtern angesiedelt.
Ob der ton im beispiel angemessen war – das mag jeder selbst entscheiden. Ich sehe keine beleidigung im wort „pfeife“. Das gibt es weder im privatrechtlichen noch anderem bereich her. Wer da große sanktionen fordert ist zumindest in der dritten liga 2010 falsch aufgehoben.
Ich kann gut nachvollziehen., dass die persönlichkeit (alter, ausstrahlung) der sr thematisiert wird. Nicht umsonst ist genau das zentraler bestandteil der so genannten sr-beobachtungsbögen. und in diesem bereich fehlt es einigen unparteiischen gewaltig.
Es gibt da einige dinge, die derzeit mehr als verkehrt laufen. Das in einer saison, in der dutzende vereine ums überleben kämpfen (stichwort ligarefor,) die regeln adaptiert werden, dafür können die referees nichts. Das aber die obersten regelhüter im geheimen kämmerlein irgendwelche anweisungen & schwerpunkte setzen, die dann im spielbetrieb erst einmal staunend von den eigentlichen akteuren im spiel – das sind nun mal die spieler – wahr genommen werden, kann schlicht nicht sein.
Es gibt derzeit unglaublich viel kritik an schiedsrichtern, von der ersten liga abwärts. Ganz gewiss ist das nicht alles völlig verkehrt oder „aus regelunkenntnis der trainer / spieler“ formuliert. Die schiedsrichter in vielen klassen sind derzeit extrem verunsichert, wissen nicht, was sie denn pfeifen sollen – und ruhen sich dann notgedrungen auf dem „sicheren pfiff“ aus, und das ist derjenige, der „angewiesen“ wurde. Man will ja auch keine punktabzüge provozieren und aus dem kader fliegen – die jungs an der pfeife kämpfen ja auch um den klassenerhalt.
Die kommunikation zwischen regelhütern und spielern / trainern war im vorfeld einer runde noch nie so schlecht wie dieses jahr. Da fragten sich gestandene erstligatrainer wenige tage vor rundenbeginn, was denn nun zu erwarten sei an neuen regeln in sachen foulsperre, passiv etc pp. Ausbaden müssen das jetzt die schiedsrichter...
das zudem der trend „immer jünger“ zum wichtigeren kriterium wird als „immer besser“, das geht ebenfalls gar nicht. In einem spiel der dritten liga kann 2010 niemand „lernen“ und mal eben so seine fehler machen – denn die können eben ein spiel entscheiden. Wenn die sr-gurus immer mehr junge kader wollen und das auf kosten der qualität ( + erfahrung) geht, dann war das eine völlige fehlplanung angesichts der aktuelle anstehenden ligasituation. Hier sieht man einmal mehr, wie autonom eine liga, das sr-wesen und andere instanzen nebeneinander her „planen“.
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http://www.morgenweb.de/nachrichten/sp…0000604366.html
"Gudmundur hat drei Tage lang verdammt hart gearbeitet und sich nur auf dieses Spiel fokussiert. Das ist gefühlt der größte Sieg in der Vereinsgeschichte der Löwen." (Jesper Nielsen)
da fällt mir ja nun wirklich gar nichts mehr zu ein.
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so sieht das übrigens der dhb:
ZitatAlles anzeigenFestspielen nach § 55 DHB-Spielordnung
Zu häufig gestellten Fragen folgende Erläuterung:
A. Festspielen von Spielern bis zum 23. Lebensjahr (§ 55 (12) S. 1 u. 2 SpO)
Spieler können sich bis zum Ende der Spielsaison, in der sie ihr 23. Lebensjahr vollenden, nicht festspielen. Ihr Einsatz ist jedoch nur ab der vierthöchsten Spielklasse zulässig. Diese Spieler können sich in den ersten beiden Spielen und während der Saison nicht festspielen, wenn folgende vier Voraussetzungen vorliegen:
- Sie haben nicht vor Beginn der Saison (z .B. nicht vor September 2010; „Saison“ nicht zu verwechseln mit „Spieljahr“!) bereits das 23. Lebensjahr vollendet.
- Sie können sich nur in den Bundesligen und 3. Liga nicht festspielen.
- Sie sind keine Jugendspieler mehr (Privileg gilt also z. B. nicht für 18-Jährige, die gleichzeitig noch in der A-Jugend spielen).
- Sie dürfen nicht unterhalb der vierthöchsten Spielklasse eingesetzt werden. Werden sie beispielsweise in Landesliga oder Kreisklasse eingesetzt, gilt das Privileg des Nichtfestspielens nicht, sind also die Festspielen-Bestimmungen zu beachten.Vierthöchste Spielklassen sind die Oberligen eines Landes-Handballverbandes und die gemeinsamen Oberligen mehrerer Verbände.
Die leider etwas komplizierte Vorschrift wird besser verständlich, wenn man ihren Zweck berücksichtigt:
Sie sollte nicht alle unter 23-Jährigen privilegieren, sondern nur der Talentförderung dienen.
B. § 55 Abs. 6 SpO: Freiwerden und Berechnung neuer Vier-Wochen-Frist
Der festgespielte Spieler wird für untere Mannschaften wieder frei, wenn er an zwei Meisterschaftsspielen der oberen Mannschaft, in der er sich festgespielt hat, nicht teilgenommen hat.
Ist er frei geworden, werden frühere Spiele in der oberen Mannschaft nicht mehr mitgerechnet und fließen nicht in eine neu zu berechnende Vier-Wochen-Frist nach § 55 Abs. 3 ein.
Beispiel für die Berechnungsfrist:
Mannschaft A 2.10.2010 Einsatz
Mannschaft A 6.10.2010 Einsatz Festgespielt!
Mannschaft A 9.10.2010 kein Einsatz
Mannschaft A 13.10.2010 kein Einsatz Frei geworden!
Mannschaft A 16.10.2010 Einsatz Nicht festgespielt!
Mannschaft B 20.10.2010 Einsatz In A nicht festgespielt.!
Mannschaft A 12.11.2010 nächster Einsatz Festgespielt!
Alternativ Mannschaft A 13.11.2010 nächster Einsatz Nicht Festgespielt!Dortmund, im September 2010
Heinz Winden -
Zitat
Original von Handball-SR
(...) Spielentscheidende Fehlentscheidungen haben Konsequenzen und die wurden auch bereits gezogen. (...)im konkreten fall tvg-wet?
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klar gibts die. und zwar schon vor dem ersten anwurf: allein schon weil aufgrund der herrschenden regelverwirrung kein tw mehr aus dem raum darf...
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köstlich. man könnte drüber lachen wenn es nicht so erbärmlich wäre.
Zitatallerdings offenbar bewusst
- na denn viel spaß in den hallen. was da für klimmzüge unternommen werden, um ein politikum durchzuboxen. anfangs war es noch nicht mal eine "regeländerung"...
die runde läuft schon und die eigentlichen akteure auf der platte wissen immer noch nicht, was da nun so genau passieren soll. wie oben schon agesprochen, mit solchen nebulösen ad-hoc entscheiden bekommen die schiedsrichter in der halle ihr leben erschwert. und diesmal nicht von den krakeelern auf der traverse.
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20m in unter oder knapp 3sec muss jeder erst- oder zweitligaspieler machen...
lehrgang hin oder her - es läuft die vorbereitung, das spiel ändert sich und das alles soll dann ein paar tage vor dem ersten pflichtspiel vom himmel fallen? super.
zudem dürfen die schiedsrichter nicht mehr zu den vereinen, um da solche dinge mal anzusprechen, das ist alles mehr als bescheiden und führt ganz gewiss nicht zu mehr verständnis und besserem klima zwischen spielern, schiedsrichter, trainern und zuschauern. -
und so liest sich das ganze dann in einem zeitungsartikel.
ZitatKommt es beim Herauslaufen zu einem Zusammenprall, ist der Torhüter immer zu disqualifizieren, selbst wenn er still steht oder in Ballbesitz gelangt. Ein Stürmerfoul kommt keinesfalls in Betracht
http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/re…40310&artikel=1
das ist schlicht eine klare regeländerung, auch wenn genau dies vorab immer lautstark von den deutschen regelhütern zurückgewiesen wurde. in zukunft spielen wir wieder 6:6 oder wir sind, wie oben schon nett beschrieben, freiwild.
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