Beiträge von härter_schneller

    ach du meine güte. in hessen ist das schlachtfest der landesliga (!) zwischen hochheim und goldstein (46:45) ein thema - wie ich auch hier schon mal erwähnt habe. und da kommt dann der alois auf die idee, da mal was zuu schreiben.
    hätte er vielleicht wirklich bleiben lassen sollen.

    das der nordafrikanische handball vorbild für die rtk des dhbs sei, ist eine mehr als gewagte hypothese. wen's interessiert - der schaue mal in das buch handballtraining von paul cercel, erschienen 1984 im sportverlag berlin, erstmals veröffentlicht 1980 in bukarest. siehe da, was uns heute die koryphäen als neu verkaufen ist gar nicht so brandneu...

    wenn ich solche formulierungen a la

    Zitat

    Die Folge ist, dass heutzutage nur noch wenige Handballer, sogar im oberen Leistungsbereich, ein ordentliches Abwehrspiel verstehen.

    lese, sehe ich vor meinem geistigen auge die guten alten zeiten, in dennen echte männer sich so richtig auf die schnauze gehauen haben; schließlich ist das ja kein hallen-halma usw. da stoßen offensichtlich mal wieder uralte und etwas modernere vorstellungen aufeinander. aber ersteres will ich nicht sehen.

    nun ist nicht alles toll, was modern und nicht alles schlecht, was uralt ist.
    aber
    - wenn die gesamtzahl der angriffe steigt und die effektivität auch nur gleichbleibt, gibt es mehr tore. damit ist allerdings keine aussage über die qualität der abwehrarbeit möglich, denn deren erfolgsquote ist ja unverändert geblieben.
    - für mich ist die spielidee des handballs, den ball ins gegnerische tor zu befördern. möglicherweise mindestens einmal mehr als der gegner es bei mir schafft. für spielweisen, die nicht dieser spielidee dienen, habe ich kein verständnis und keine zeit. weshalb ich mit dem passiven spiel super leben kann. andernfalls könnte ich auch fußball schauen.

    Zitat

    Leider schließen sich auch immer mehr Schiedsrichter diesem Trend an. So geschehen am Samstagabend in der Diezer Sporthalle, als einer der beiden Referees exakt 31 Sekunden nach dem Anwurf den Arm hob und «passives Spiel» anzeigte. Man will also die Mannschaften zu einem schnellen Abschluss zwingen. Ganz krass wird dies dann, wenn eine Mannschaft einen überfallartigen Handball, die andere aber einen behutsamen Angriffsaufbau bevorzugt. Die Folge ist, dass die Zuschauer der Tempomannschaft schon nach wenigen Angriffen lautstark Zeitspiel fordern. Dabei muss man doch eigentlich jedem Team die gleichen Voraussetzungen zugestehen.


    :lol: mit dieser passage hat sich eigentlich jedwede weitere diskussion über den artikel an sich erübrigt. schneller und kompetenter kann man ja gar nicht seine handballerische inkompetenz demonstrieren.

    fast erschreckend, so viel harmonie... ;)

    Zitat

    Original von Ronaldo


    Bei einem direkten Vergleich Magdeburg - Rostock würde ich widersprechen, allerdings hat Rostock noch interessantes Umland, wodurch man sicher strukturell mit Magdeburg mithalten kann.

    wie kommst du denn darauf? welches umland - im vergleich zu welchem nicht vorhandenen umland in magdeburg?

    gleiches spiel, zwei perspektiven:

    interessante, wenn auch nicht gerade weltbewegend neue einblicke von mainzlars trainer duketis:

    Zitat

    Original von agusta
    Wo sind wir denn, dass man es nicht schafft, innerhalb von sechs Tagen den Strom wieder herzustellen?

    in einem land, dass schon lange nicht mehr besser als andere ist.

    wird zeit, dass der michel beim studium der tagesschau feststellt, dass nicht nur in guatemala, timbuktu oder pampa, hinten zweimal rechts, geschlampt und gepfuscht wird.

    Zitat


    Fynn Holpert ist von Allendorf sehr angetan
    Wallau. Die SG Wallau/Massenheim, ungeschlagener Tabellenführer der Handball-Regionalliga Südwest, steht in Verhandlungen mit einem Linkshänder für die Position im rechten Rückraum. Manager Bernd Wagenführ würde zudem im Falle eines Aufstiegs gerne einen erfahrenen Mittelmann verpflichten.

    Eventuell braucht Wallau auch einen Linksaußen. Jugend-Nationalspieler Michael Allendorf war im zweitägigen Probetraining beim TBV Lemgo. Manager Fynn Holpert zeigte sich von der Leistungsstärke Allendorfs sehr angetan und möchte bis zum Jahresende bekannt geben, ob der Bundesligist Interesse an ihm hat. Der 19-Jährige besitzt in Wallau einen Vertrag bis 2007. «Wir würden ihm aber den Weg nicht verbauen», sagt Wagenführ. Auch Allendorf zeigte sich angetan, will aber die Entscheidung des zweimaligen Deutschen Meisters abwarten, bevor er sich entschließen will. Besonders beeindruckt war er von Trainer Volker Mudrow: «Wenn es einen Bruder von Jörg Schulze geben würde, dann wäre er es. Sie sind sich unheimlich ähnlich. Auch die Trainingsgestaltung war fast gleich.» Mudrow und Holpert kümmerten sich intensiv um den Linksaußen. Lemgo war durch den Auftritt der Wallauer A-Jugend in Altenhagen im Sommer auf das Talent aufmerksam geworden. Die auslaufenden Kontrakte mit Fabian Bohnert, Stefan Bonnkirch und Luis Garbo verlängerte Wagenführ bis 2008, Jens Ehrmann, Matthias Beer und Jörn Laufersweiler hängten noch ein Jahr bis 2008 dran. (rem/vho)
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