Beiträge von härter_schneller

    betrifft ja auch die melsunger handballer:

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    Durch Niederlage in Leipzig den Gruppensieg an die Deutschen verloren

    Eigentlich dominierte man bis zur 50. Minute das Auswärtsspiel in Leipzig gegen die Gastgeber, führte 10 Minuten vor dem Ende noch mit zwei Toren Differenz, scheiterte aber in der Schlussphase durch Unkonzentriertheit, vergab die besten Möglichkeiten - und so war das 0:7 aus Sicht der Südstädterinnen in den letzten Minuten ausschlaggebend für die Niederlage beim deutschen Spitzenklub. Da Leipzig das Spiel am Vortag gegen Cornexi Alcoa ebenfalls für sich entschied (27:25), weisen in der Schlusstabelle der Gruppe A Hypo NÖ und Leipzig jeweils 6 Zähler auf, dank der direkten besseren Bilanz holten sich die Deutschen jedoch den Gruppensieg, Hypo NÖ muss als Zweiter im Semifinale der Super League nun im Duell Hin- und Rückspiel zuerst daheim antreten, Gegner ist entweder Buducnost Podgorica (SCG) oder Podravka Koprivnica (CRO).

    HC Leipzig - Hypo NÖ 35:30 (17:18)
    Tore: Marin (7), Shynkarenko (7), Logvin (5), Rotis (4), Spiridon (3), Nascimento (2), Kottmann (2),
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    Original von dieKleine
    Bei 5 Punkten Rückstand auf Platz 2 wird jetzt überlegt über haupt noch aufzurüsten. Stand zumindest heute morgen in der Zeitung.


    wozu wollen die denn 'aufrüsten''? um vielleicht am ende unglücklich aufzusteigen?
    ich hoffe, dass der tvk etwas schlauere zukunftsplanung betreibt.

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    Original von Kevin -
    Aber da Kiel jetzt sogar in Gummersbach gewinnen konnte, frage ich mich: Wo und gegen wen werden die überhaupt noch in dieser Saison verlieren? Ich hoffe mal, dass Kiel noch irgendwo Punkte liegen lässt, damit der Meisterschaftskampf noch spannender wird.

    bei all dem gedöns bezgl. der sr ist das wirklich die große frage (für nicht-kiel-fans)...

    etwas verspätet...

    ...ja, er lebt noch...(oder so)

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    TIFLIS (dpa) Für Klaus Toppmöller beginnt der "Aufbau Ost" am 1. Februar 2006. Zu diesem Zeitpunkt nimmt der Fußball-Lehrer aus dem pfälzischen Rivenich eine neue Herausforderung an: Der 54-Jährige wird Nationaltrainer Georgiens. "Ja, das stimmt. Wir haben gegenseitige Absichtserklärungen abgegeben. Es sind nur noch juristische Kleinigkeiten zu klären", sagte Toppmöller, der seit dem Ende seines Engagements beim Bundesligisten Hamburger SV im Oktober 2004 ohne Beschäftigung ist, soll einen Zweijahres-Vertrag erhalten.
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    Erneut Einbruch nach der Pause Melsunger Handballer scheitern an Kämpfer Weiner im WHV-Tor
    Von Ralf Knuth-Voigt

    WILHELMSHAVEN. Die sportliche Leitung der MT Melsungen hat sich nichts vorzuwerfen. Bereits einen Tag vor dem Bunedesliga-Gastspiel beim Wilhelmshavener HV hatte sich der Tabellenelfte auf den Weg nach Norden gemacht. Und so die Basis geschaffen, um den achten Saisonsieg einzufahren. Dass daraus beim bitteren 24:27 (15:12) trotz deutlicher Führung nichts wurde, lag an Adam Weiner, dem Torhüter des Gastgebers. Doch muss sich der Aufsteiger auch den Vorwurf gefallen lassen, nicht richtig auf die Verfassung des Schlussmannes geschaut zu haben. Denn nach jeder Parade krümmte sich der WHV-Torhüter vor Schmerzen, weil ihn ein eingeklemmter Nerv höllisch plagte und jede Bewegung zuviel war. Doch der Pole biss auf die Zähne und wurde schließlich zum Matchwinner. Nur noch neun Gegentore ließ der gefeierte Weiner nach der Pause zu und sorgte so dafür, dass es für die Melsunger im Kampf um den Klassenerhalt doch noch einmal eng werden könnte. Falls nicht am kommenden Freitag um 19.30 Uhr im Gastspiel beim VfL Pfullingen/Stuttgart wieder ein Auswärtserfolg herausspringt.

    Tatsächlich offenbarten sich nicht erst beim Auftritt in der Nordfrost-Arena einige Parallelen zwischen dem WHV und der MT: Auch die Wilhelmshavener waren in ihrer ersten Bundesliga-Saison 2002/03 als Außenseiter gestartet, hatten mit erfrischendem Handball 16 Punkte aus der Hinrunde geholt, so dass einem weiteren Jahr in der Beletage eigentlich nichts mehr im Wege zu stehen schien. Und dennoch wurde es am Ende noch einmal ganz eng. Denn mit nur noch drei Siegen in der Rückrunde reichte es schließlich gerade noch zu Platz 15.

    "Alles nur Spekulation", sagte Melsungens Trainer Ratislav Trtik auf die Frage, ob dieses Schicksal auch seiner Mannschaft drohen könnte. Er hält nichts von diesem Vergleich. Für ihn zählen Fakten und Zahlen. Und die waren wie schon gegen Großwallstadt auch in Wilhelmshaven eindeutig: In Durchgang eins wies sein Team eine Erfolgsquote im Angriff von 60 Prozent auf. Das fand der Coach vollauf okay. Nach dem Wechsel aber war die MT bei 28 Versuchen noch noch neunmal erfolgreich. Gegen einen angeschlagenen Weiner. Das war für Trtik nicht akzeptabel.

    Er kenne den Grund, weshalb seine Mannschaft im zweiten Durchgang einen so hohen Effektivitätsverlust aufzeigte, wolle Ross und Reiter aber nicht öffentlich nennen. Das werde intern geregelt, erklärte Trtik. Das ist auch dringend erforderlich, wie das Beispiel WHV zeigt. Damit es sich nicht doch noch rächt, dass gegen Großwallstadt und Wilhelmshaven zwei greifbar nahe Siege verschenkt wurden.
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    soso - nicht richtig auf die verfassung des gegnerischen tw' s haben sie geschaut - was soll uns das sagen? das sie weiner auf die verletzung ballern sollten oder was?

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    "Melsungen kann sich etablieren"Kurt Klühspies: Ex-Weltmeister über die MT, die Großstadt-Liga und ein Ausländer-Limit
    Von Gerald Schaumburg

    Rotenburg. Am Ende hatten Peter Meisinger und Kurt Klühspies gut lachen und klopften (fast) jedem jovial auf die Schultern. "Grottenschlecht" hatte ihr TV Großwallstadt das Handballspiel gegen die MT Melsungen begonnen, und schließlich doch die Punkte aus Rotenburg entführt (33:31). Für Ex-Weltmeister Klühspies aber nur eine Momentaufnahme. Denn der Mann, der noch heute Handball lebt fast wie Bundestrainer Heiner Brand, ist im kurzen Gespräch überzeugt davon, dass sich die MT im Oberhaus etablieren wird. Kurt Klühspies über ... Bundesliga-Neuling Melsungen: Die MT hat einen überraschgend guten Start in die Bundesliga erwischt, das hatte ich so nicht erwartet. In keinster Weise. Mit jedem Sieg ist das Selbstvertrauen gewachsen. Und mit ein paar personellen Änderungen sowie der Firma Braun im Hintergrund kann sich Melsungen auch mittel- und langfristig in der Bundesliga etablieren. die offensive MT-Deckung: Das 4:2-System ist für manchen Gegner ungewohnt und deshalb zunächst ein Vorteil für Melsungen. Aber im Laufe der Saison werden sich die anderen Mannschaften darauf einstellen. Als eine taktische Variante auf lange Sicht sehe ich sie nicht. Denn es gibt viele Hebel- und Ansatzpunkte, sie zu knacken. Wenn man intelligente Spieler dafür hat. die Rolle der Neulinge: Melsungen und Kronau/Östringen haben enormes Potenzial und sind eine Bereicherung für die Liga. Allerdings hat Kronau mit der neuen Halle in Mannheim und Sponsor SAP noch bessere Perspektiven. Für die Etablierten in der Liga sind sie noch keine echte Gefahr. Aber allen Mannschaften auf den Plätzen elf bis 18 können sie allemal den Platz in der Liga streitig machen. Nicht nur in dieser Saison das Oberhaus als Großstadt-Liga: Seit zwei Jahrzehnten ist das ein Thema und Trend. Wir Großwallstädter haben damals schon in der Münchner Olympiahalle gespielt, Gummersbach hat im Europapokal schon viele Leute nach Dortmund gezogen. Dieser Sport braucht große Hallen, die Spiele als Events und das Interesse der Medien. Die Entwicklung ist absolut positiv und keine Gefahr für den Breitensport. Solange auch weiterhin die Kleinen auch die Großen schlagen. So, wie’s im Fußball ist, wenn die Bayern gegen Mainz spielen und verlieren. Den nächsten großen Popularitätsschub soll die WM 2007 in Deutschland bringen. Selbstbeschränkung bei Ausländern: Für die Zukunft der Nationalmannschaft und des Breitensports ist eine freiwillige Selbstbeschränkung dringend nötig. Nur so geht’s. Da denkt die Mehrheit so wie ich - und nicht wie der Kieler Manager Uwe Schwenker oder Thorsten Storm in Flensburg. Aber eine solche Veränderung können nur die Vereine erzwingen - und da herrscht in der Bundesliga noch zuviel Egoismus vor. die finanzielle Situation nach dem Bundesliga-Aus für Essen und Wallau: Das ist kein generelles Problem der Liga und des Handballs. Da muss man den Geschäftsführern der einzelnen Vereine genau auf die Finger sehen und sie zu solidem Wirtschaften zwingen.
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    dummes zeug - melsungen wird gelobt und zwei sätze später über die ausländer - selbstbeschränkung gefaselt...unausgegoren.

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    Original von meteokoebes
    Die neue Regelung hätte da auch nichts geändert. Ursic hat ja "nur" zwei Minuten kassiert und nicht rot. In Spanien gibt es übrigens ein Spiel Sperre und trotzdem an jedem Spieltag rote Karten durch Fouls in der letzten Minute.

    kollege usic wird sich sich mehr gedanken über sein tun machen, wenn er weiß dass er nächstes spiel zuschauen muss als wenn er weiß, dass er gefiert wird.

    abgesehen vom 'umhauen' eines gegners im entscheidenden moment - was dann allerdings häufig zum 7m führt - kenne ich anderes beispiel für eine völlig verdrehte anreizstruktur in den regeln. wenn alle naselang ein spieler für seine klare unfairness - maskiert als taktische cleverness - gefeiert wird, sollten sich die regelpäbste überlegen, wie sie die anreize ändern können.

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    Original von Ronaldo
    Hätte es bei einem irritierenden Pfiff nicht dann einen Siebenmeter für Göppingen geben müssen? Ich meine mich zu erinnern, irgendwas in der Regeldiskussion davon mitbekommen zu haben.

    sollte es sich um eine klare torgelegenheit handeln, ja. christiansen war damals beim ff im freien anflug aufs tor...

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    Weihnachts-Thriller mit Happy End
    (...)
    Dass die Nordhorner begriffen haben, dass Gutmütigkeit zuweilen bestraft wird, wies dann Iwan Ursic nach: Um nicht wie vor Wochen beim 31:32 gegen den VfL Gummersbach in letzter Sekunde durch eine schnelle Mitte übertölpelt zu werden, war der Schweizer zurück geeilt und beging an der Mittellinie schnell ein Foul. Das brachte ihm zwar eine Zeitstrafe ein – und ein Lob von Co-Trainer Jochen Fraatz: "Schön, dass man etwas gelernt hat."
    (...)

    ...und immer noch, wenn ic h so etwas lesen muss, krieg ich das große würgen. wird zeit, das der dhb auch die diesbezügliche neuregelung übernimmt.