Beiträge von Spielmacher79

    Das wird kommende Saison noch schlimmer wenn jedes berühren des 6 m Raumes durch die Angreifer 7m gibt. Übersehen sie es sind sie blind, pfeiffen sie es sind sie kleinlich, legen sie es nach der von den Zuschauern gesehenen 3. Zeitlupe falsch aus weil der Verteidiger reingeschoben worden ist- haben sie sowieso keine Ahnung.

    Dafür haben wir dann hier den voll Selbstvertrauen strotzenden Chef-Ankläger unfairer Schiedsrichterentscheidungen und den unfehlbar kompetenten Gutachter aus dem Kölner Keller.

    Bin da bei Dir. Das Zeitspielthema würde ich nicht überreizen, es hätte im Ergebnis keinen Unterscheid gemacht. 5 Pässe ein Freiwurf und die Zeit ist um, und selbst wenn, dann müssen wir noch in den letzten Sekunden auch noch das Tor werfen.

    Irgendjemand hat es gesagt, die Manndeckung war in dem Moment taktisch falsch. Einer muss zum Wurf gezwungen werden und wenn der daneben geht, kann man nochmal den Versuch starten. Basketballstyle. Sehe ich ähnlich. Aber Misha hatte keine Auszeiten mehr.

    Ich finde es so traurig, dass die Mannschaft im Sommer auseinandergerissen wird. Das war gestern taktisch und spielerisch so gut, dass ich gern auch die Weiterentwicklung gesehen hätte. Ich drücke Hinze alle Daumen, aber das wird ne Mammutaufgabe.

    Du musst die Passempfänger verteidigen und den Abschluss nach außen steuern.

    Jetzt Heine auch noch.

    Aus meiner Sicht gab es nie zuvor so viel öffentliche Schiedsrichterkritik von Spielern, Trainern etc. wie in dieser Saison.

    Und das Schlimme: Sie ist fast durchweg berechtigt (von Bobs Unsinn nach dem Hinspiel gegen den SCM mal abgesehen).

    Es wird dem ganzen, nicht zuletzt durch den Videobeweis eine zusätzliche Plattform geboten, Entscheidungen zu kritisieren. Dazu die Kommentatoren, die teilweise freundschaftlich mit Spielern verhandelt sind und diesen Strohhalm der Aufmerksamkeit bereitwillig aufnehmen.

    Leider werden die Schiedsrichter selten gelobt oder vom Verband (strukturell) geschützt.

    Ich zweifle an, dass die Qualität der Schiedsrichter signifikant abgenommen hat. Wohl aber die Erwartungshaltung an deren Leistung durch zusätzliche technische Hilfsmittel trotz regelmäßigen Regeländerungen und Anpassungen, neuen Vorgaben hinsichtlich der Regelauslegungen zunimmt.

    Bei Misserfolg der Mannschaften ist es natürlich einfacher auf die Schiris abzustellen als auf das eigene Unvermögen.

    Die Opferhaltung trägt natürlich auch besser bei den eigenen Fans.

    So ist es…gestern haben sowohl Eisenach, als auch der SCM oft im 7gegen6 gespielt…was für mich auch vollkommen in Ordnung ist! :hi:

    Aber klar, es kommt halt drauf an „wer“ das tut, bzw. ob ich einen Verein mag (sogar dessen Fan bin) oder eben nicht ;)

    Wir haben gestern allerdings bisweilen ein sehr flexibles 7 gg. 6 gesehen. Das unterscheidet es natürlich von dem starren, Hauptsache 2 KM System.

    Nein, hast du nicht - allerdings stellst du andere Vereine da als zu gut hin. Bis auf die Füchse hat doch keines der Top-Teams eine außerordentliche Jugendarbeit. Klar gibt's da mal einen Golla, Uscsins oder eben Pekeler. Aber das sind die Ausnahmen, die meisten Nationalspieler kommen aus den Dormagens, Essens und Saarlouis dieser Welt.

    Der THW hat in meinen Augen in den letzten Jahren vermehrt die Jugend eingebunden und obwohl bisher kein echter Kracher dabei ist, bedeutet ein Profivertrag in Kiel mittlerweile ein wenig Einsatzzeit und häufig den Schritt in die 1. oder 2. Liga. Das ist dann auch ok und ein Fortschritt zu früher. Mal sehen was aus Faust, Ciudad und Kutz passiert - aber selbst, wenn sie nicht regelmäßig um Titel spielen werden, bewegt sich hier etwas und wer weiß, wann da mal ein echtes Juwel kommt. Die wachsen halt auch nicht auf Bäumen.

    Das mit der Jugendarbeit sehe ich anders. Der wesentliche Unterschied ist, dass es zuletzt nur die Füchse und Hannover regelmäßig geschafft haben, Nachwuchsspieler direkt in die 1. Mannschaft einzubauen. Talente gibt es viele, die entweder anderswo in Liga 1 oder 2 landen oder auf Umwegen zurück zum Ausbildungsverein kommen.

    Und vor allem mit "B-Jugend Härte" bei der Kontaktaufnahme. Wenn die Ballführerin keine Luft mehr in der Lunge hat, kann sie auch nicht weglaufen. Im Oktober hat eine Warberger Delegation in in der Regionsauswahl noch so verteidigt, dass sie eigentlich das gesamte Spiel über in Unterzahl hätten spielen müssen. Der Erfolg gab ihnen Recht, der eigene Auswahltrainer hat sie gewähren lassen, während meine Mädels auf der anderen Seite nur so über den Boden rollten. Zwei zerbrochene Beißhölzer haben die beiden Schiedsrichterinnen vor Wurfgeschossen bewahrt.

    In Bremen nun eine regelkonformere Deckungsvariante. Für harte bis sehr harte Kontaktaufnahme gibt es nichts vom Schieri. "Auf die Hand schlagen" hab ich nicht wahrgenommen. Hat jüngst für die Regionsmeisterschaft in zwei sicher nicht leichten Entscheidungsspielen gereicht, könnte für die inoffizielle Landesmeisterschaft Bremen/Niedersachsen (Mini WM) auch reichen. Allerdings hätte ich was dagegen...

    Ist tatsächlich ein Extrembeispiel aus mehreren Gründen. Solche internationale Härte ist in der D ganz selten. Warberg macht es inzwischen auch sehr geschickt, spielen eine giftige Manndeckung, teils über die Mittellinie hinaus und teilt bei Ballannahme sofort aus. Mit Bruce Lee bevorzuge ich allerdings "the art of fighting without fighting". Wenn wir so weit vorn decken, dann geben wir nicht auf die Finger, sondern wir sinken zurück und provozieren das Prellen, um dann den Ball zu erobern oder die Ballaufnahme zu provozieren, um Druch auf die Anspielstationen zu machen. Ballgewinn ist viel geiler als Freiwürfe. Saschas Mädels verfolgen spielen eine andere Philosphie. Der Gegner, der keine Lust mehr auf Handball hat, wird auch nicht gewinnen. Das Erfolgsmodell hängt mir zu sehr von der Laune des Schiedsrichters ab, als dass ich das ernsthaft kopieren würde.

    Am 31.05. in der Endrunde gibt es dann hoffentlich die Antwort auf die Frage des besseren Kung Fu.

    Ich war dieses Mal in anderer Funktion und habe leider nicht gepfiffen.

    Das ist nicht mein Verständnis von Abwehrspiel.

    Die Regeln sind gleich, aber nicht die Regelauslegung.

    Würden die HBL Spiele z. B. so gepfiffen werden wie E-Jugendspiele würde das Ganze nicht mehr passen.

    Fast alle "Durchbrüche" die in der HBL Stand der Dinge sind wären dort z. B. Stürmerfoul, jeder Kampf am Kreis würde abgefiffen werden, ....

    Und abschließend, ich finde das Gut so, daß die Regelauslegung den entsprechenden Spielklassen angepasst ist.

    Du vergleichst jetzt natürlich bewusst Äpfel und Birnen.

    In der E-Jugend pfeifst du bisweilen auch noch pädagogisch.

    Vergleichbar wären m.E. Senioren und ggf. A-Jugend, wo es einerseits keine taktischen Beschränkungen mehr gibt und andererseits Technik und Athletik der Spieler schon ausgeprägt sind. Da kannst du dann sicher noch ein wenig nach Spielklassen differenzieren.

    Unabhängig vom Spielverlauf und Leistung der Schiedsrichter:

    Ein Schiedsrichter ist Lehrer und unterrichtet sogar Spieler von Potsdam.

    Und was soll uns diese Information sagen? Dass du ihm Befangenheit unterstellst?

    Wenn das ein reelles Thema wäre, müssten die Ansetzer entsprechend ein anderes Gespann zuordnen.

    Ansonsten vertraue ich grundsätzlich erstmal jedem Schiedsrichter, dass er klar in seiner unabhängigen Rolle ist.

    Wo habe ich das Gegenteil behauptet????

    Naja, du hast dem Nachwuchs-Schiedsrichter in gewisser Weise schon pauschal dessen Kompetenz abgesprochen.

    Natürlich ist die HBL ein anderes Kaliber. Die Erfahrungswerte kann er noch nicht haben, wohl aber ein Regelverständnis.

    Außerdem wird er noch die Erfahrung machen, dass die Beeinflussung durch Offizielle je höher er pfeift, zunimmt.