Und vor allem mit "B-Jugend Härte" bei der Kontaktaufnahme. Wenn die Ballführerin keine Luft mehr in der Lunge hat, kann sie auch nicht weglaufen. Im Oktober hat eine Warberger Delegation in in der Regionsauswahl noch so verteidigt, dass sie eigentlich das gesamte Spiel über in Unterzahl hätten spielen müssen. Der Erfolg gab ihnen Recht, der eigene Auswahltrainer hat sie gewähren lassen, während meine Mädels auf der anderen Seite nur so über den Boden rollten. Zwei zerbrochene Beißhölzer haben die beiden Schiedsrichterinnen vor Wurfgeschossen bewahrt.
In Bremen nun eine regelkonformere Deckungsvariante. Für harte bis sehr harte Kontaktaufnahme gibt es nichts vom Schieri. "Auf die Hand schlagen" hab ich nicht wahrgenommen. Hat jüngst für die Regionsmeisterschaft in zwei sicher nicht leichten Entscheidungsspielen gereicht, könnte für die inoffizielle Landesmeisterschaft Bremen/Niedersachsen (Mini WM) auch reichen. Allerdings hätte ich was dagegen...
Ist tatsächlich ein Extrembeispiel aus mehreren Gründen. Solche internationale Härte ist in der D ganz selten. Warberg macht es inzwischen auch sehr geschickt, spielen eine giftige Manndeckung, teils über die Mittellinie hinaus und teilt bei Ballannahme sofort aus. Mit Bruce Lee bevorzuge ich allerdings "the art of fighting without fighting". Wenn wir so weit vorn decken, dann geben wir nicht auf die Finger, sondern wir sinken zurück und provozieren das Prellen, um dann den Ball zu erobern oder die Ballaufnahme zu provozieren, um Druch auf die Anspielstationen zu machen. Ballgewinn ist viel geiler als Freiwürfe. Saschas Mädels verfolgen spielen eine andere Philosphie. Der Gegner, der keine Lust mehr auf Handball hat, wird auch nicht gewinnen. Das Erfolgsmodell hängt mir zu sehr von der Laune des Schiedsrichters ab, als dass ich das ernsthaft kopieren würde.
Am 31.05. in der Endrunde gibt es dann hoffentlich die Antwort auf die Frage des besseren Kung Fu.