Jan Wrege schreibt (leider hinter der Bezahlschranke) einen interessanten Kommentar beim shz über die Abwanderung der skandinavischen Stars aus der HBL und die dadurch unsichere Kaderplanung der Klubs.
Neben den möglichen Reaktionen der HBL (Verkleinerung, gerader Rücken gegenüber EHF und IHF) finde ich folgendes erwähnenswert:
Landins emotionaler Äußerung, die Gründe sind familiär, steht sein Statement in Aalborg gegenüber, im folgenden zitiert aus besagtem Artikel:
„Wem das jetzt zu herzzerreißend klingt, der halte sich an die von Aalborg herausgegebene Mitteilung, in der die Dänen von „einer großen Sache für uns alle“ und „großem Stolz“ sprechen. Man rechne mit Landin als entscheidendem Faktor auf der Jagd nach noch mehr Titeln, so Aalborgs Direktor Jan Larsen. Auch Niklas Landin selbst hört sich hier schon viel fröhlicher an als im Kieler Schreiben: Aalborg Håndbold sei die perfekte Lösung, in der Arena dort habe er fantastische Atmosphäre erlebt und – was niemals fehlen darf: „Ich freue mich darauf, Teil des Projekts zu sein.“
Was denn nun, Niklas Landin? Familie oder „Projekt“?
– Quelle: https://www.shz.de/36994237 ©2022
Der Tenor ist weder schwarz-weiß noch blau-weiß-rot eingefärbt, es spricht eine gewisse Frustration über die Lage aus dem Autor.
Ich persönlich meine, es ist seine Entscheidung und er muss sich nicht rechtfertigen.
Diese unterschiedlichen Statements sind dem THW gegenüber allerdings nicht okay. Schon blöd, wenn man diese familiäre Klausel zieht und der neue Klub
einen mit ins Feuerwerk der Euphorie zieht.
Schade für das Team, aber wenn jemand erfahren genug ist, das wegzublinzeln ist das das gestandene Team aus Kiel.
Dafür passt doch das hohe Alter mal ganz gut!