Zitat Christian Robohm (Pressesprecher THW) von vor ca. 10 Monaten:
‘Mir geht dieses Trommler-Gebashe der letzten Wochen langsam aber sicher mächtig auf die Nerven, weshalb ich mich hier ausnahmsweise mal persönlich zu Wort melde. Wir haben gemeinsam mit der Mannschaft und den Trommlern in der Zeit der Geisterspiele Ideen entwickelt, wie man die Wohlfühl-Atmosphäre für den Gegner in der Wunderino Arena wieder ein bisschen mehr in eine gefürchtete Halle verwandeln kann. Ein besonderer Wunsch der Mannschaft war es dabei, dass sie sich akustisch gerne wieder einen Unterschied zwischen Angriff und Abwehr gewünscht hatte und keinen dauerhaften Klangteppich, wie er sich in den vergangenen Jahren eingeschlichen hat. Eine Idee der Mannschaft hierfür war der langsame, ich nenne ihn mal "Galeeren-Rhythmus", der eben diesen der Gegner stören soll und gleichzeitig Raum für das Bejubeln von Abwehraktionen lässt. Nur, dass beim Grübeln darüber, warum man nicht alles wie in den vergangenen "Wohnzimmer"-Jahren macht, irgendwie das Feiern der Abwehraktionen unserer Jungs vergessen wird. Wir wollen kein Wohnzimmer mehr, wenn der Gegner im Angriff ist. Wir wollen wieder einen Hexenkessel, die einst von jedem Gegner gefürchtete Halle (Zitat shz: aus den 80er Jahren: "In der südländischen, hitzigen Atmosphäre der Ostseehalle konnte GWD Minden dem Kieler Druck nicht mehr standhalten."). Heute wird von den Gegnern immer wieder betont, wieviel Spaß es macht, in Kiel zu spielen. Und weil alle immer gerne dieses "früher war alles besser" herauskramen, wenn es etwas Neues gibt, sage ich hier: Solche Aussagen des Gegners waren "früher" undenkbar. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Mannschaft wünscht sich einen Hexenkessel, wünscht sich Druck auf den Gegner, und das, was die Trommler machen, geschieht auch auf AUSDRÜCKLICHEN Wunsch der Mannschaft.‘