Freundschaft!
Wenn die Mär vom Operettenpublikum stimmte, wäre es doch nur logisch, dass bei der Altersverteilung jedes Jahr Plätze frei werden. Günstiger werden die Karten auch nicht und Dyn sei Dank kann man trotzdem alles sehen. Im freien Verkauf könnte man zudem höhere Preise realisieren. Aber was zu meckern findet man eh immer.
Es ist ja weniger das Problem, dass ein paar Plätze frei bleiben. Wobei die 214 Plätze, die im Schnitt frei blieben, trotzdem schon Mindereinnahmen in Richtung 100.000 Euro sind. Das ist dann schon ein Betrag, der sich der Jahresrechnung nicht mehr verkleckert. Es ist viel mehr das Zeichen, was nach Außen strahlt. Es war eben DAS Markenzeichen des THW, dass man immer ausverkauft war und dass Tickets so was wie eine Parallelwährung waren. Das hatte für den THW auch den Vorteil, dass man die Preise auch einfach erhöhen konnte, wenn man meinte, man bräuchte zusätzliches Geld. Jetzt ist wieder ein Angebot-Nachfrage-Verhältnis da, dass über den Preis mitentscheidet. Jetzt macht man teilweise Angebote, wie die Dauerkarte für junge Menschen im ersten Jahr zu einem deutliche Vorzugspreis. Einerseits der Weg, neue Zuschauer zu locken, andererseits aber eben auch noch einmal gewisse Mindereinnahmen.
Es wird interessant werden, wie sich die Zuschauerzahlen entwickeln. Ob wieder eine handvoll weniger kommen als in der Vorsaison oder eben nicht. Weitgehend voll wird die Halle aber auch in der näheren Zukunft sein.