Beiträge von Rheiner

    Dieses Argument "Er hatte keine Chance, den Ball zu spielen" für eine rote Karte heranzuziehen, ist beim Handball einfach nur albern.

    Dann müsste es 5 rote Karten pro Spiel geben.

    Entscheidend ist die Gesundheitsgefährdung!

    Guckt euch doch mal an, wo der Lemgoer getroffen wird und wo er sich hinfasst.
    Er wurde im Gesicht überhaupt nicht berührt!
    So gesundheitsgefährdend kann das Foul nicht gewesen sein, wenn er da so ne Show abziehen kann.

    Pro Halbzeit und Mannschaft darf jede Mannschaft 3x den Videobeweis anfordern, das wäre doch mal ein Fortschritt.

    Videobeweis im Handball ist schwierig.

    Wirkliche Streitpunkte sind so Szenen wie das Foul gegen Jakobsson bei Flensburg - Skopje.

    Die kriegt man mit Videobeweis gar nicht auf die Schnelle gelöst.
    Und wenn dann so etwas mit Videobeweis (vermeintlich) falsch entschieden wird, hat man nachher erst recht Theater.

    Oder z.B. Stürmerfoul-Szenen:

    Da gibt es so viele Kriterien, die da mit reinspielen und so viele unterschiedliche Auslegungen, dass die nicht für den Videobeweis geeignet sind.

    Und das Wichtigste: Das, was den Handball auszeichnet und z.B. von allen amerikanischen Sportarten abhebt, ist der Spielfluss.
    Bitte nicht zerstören!

    In dieser Saison könnte man bei diesen Situationen (2 Minuten oder Rot) leider echt ne Münze werfen.

    Das wär auch nicht willkürlicher als die Linie der Schiedsrichter.

    Eigentlich wär mir die Münze in dieser Saison sogar lieber gewesen, weil die sich wenigstens trauen würde,
    auch mal bei Flensburg Rot anzuzeigen.

    Keine einzige glatte rote Karte gegen Flensburg bisher in der Saison - und das, obwohl die mit die härtesten Fouls der Saison bisher hatten!

    Duvnjaks Trikot war rot-weiß, wegen Eggerts Bodycheck ins Gesicht. 2 Minuten vom deutschen Top-Gespann.

    Und sowas in Balingen ist dann Rot...

    :pillepalle:

    Die Szene, die zum 7m führte war für mich übrigens eher "dunkelblau" als "rot".

    Bitte was?

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    Guck bitte auf das Foul, nicht auf die grandiose Schauspielerei des Gefoulten, der sich theatralisch das Gesicht hält, obwohl er gar nicht im Gesicht getroffen wurde!

    Angreifer ist durch, Abwehrspieler stößt ihn. Sieht man mehrfach pro Spiel.

    Der Angreifer ist nicht in der Luft, er wird nicht im Gesicht oder am Hals getroffen, der Balinger ist nicht im Wurfarm, es ist kein Schlag, und der Stoß ist nicht von hinten, sondern von der Seite.

    Wofür Rot?

    Die Situation (Hektik, Spielstand, wenige Sekunden zu spielen) und die Schauspielerei lassen das Ganze vielleicht aus Laien-Sicht
    erst hart erscheinen, aber das Foul ansich ist doch keine rote Karte, geschweige denn Blau.

    Da gab es in dieser Saison viel härtere Szenen, für die es nur zwei Minuten gab.

    Entscheidet sich der Spieler aber zu werfen, dann muss das hingenommen werden und mit dem Ausgang gelebt werden.

    Wenn ihr zu diesem Ergebnis gekommen seid, hätte sich eure große Runde die ganze Diskussion sparen können, wenn nur einer mal ins Regelheft geguckt hätte.

    "Ertönt das Schlusssignal, wenn ein Frei- oder 7-m-Wurf noch auszuführen ist oder der Ball sich nach einem solchen Wurf noch in der Luft befindet, ist dieser Wurf ebenfalls zu wiederholen."

    Quelle:Internationale_Handballregeln_mit_den_DHB-Zusatzbestimmungen_und_Aenderungshinweisen_Stand_1._Juli_2016.pdf

    Das ist eindeutig und widerspricht eurem Ergebnis völlig.

    Dann lieber einer mit Regelheft als eine große Runde ohne.

    Der Torschiri schaute aber nicht auf seine Uhr, sondern die Hallenuhr. Und eine Anweisung GEGEN eine Regel ist vor Gericht, Sportgericht, wohl nur bedingt haltbar. Bleibt auch die Frage, warum es überhaupt solch eine bescheuerte Anweisung entgegen den eigenen Regeln überhaupt gibt?!

    Die Anweisung ist nicht gegen die Regel!

    In 99 Prozent der Fälle verstößt der Werfer bei 59:57 gegen keine Regel, weil er gar keine volle drei Sekunden Zeit hatte.
    Genau darum gibt es die Anweisung ja!
    Gäbe es sie nicht, würde in 99 Prozent der Fälle gegen die Regel entschieden werden, wenn der Wurf nicht wiederholt wird,
    weil er gar keine drei volle Sekunden Zeit hatte.

    Nur bei exakt 3,0 Sekunden würden sich die Regeln widersprechen.

    Da aber die Schiedsrichter selbst für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich sind, sehe ich auch da kein so riesiges Problem.


    Die Schiedsrichter hätten also sogar bei der Spielzeit 59:58 als Tatsachenentscheidung die Möglichkeit einen 7m nach dem Schlusspfiff nicht mehr ausführen zu lassen, denn nach der Regel konnte der Schütze ja ausführen.

    Völliger Quatsch!

    Das wäre ein ganz, ganz dicker Regelverstoß!

    Bitte interpretiert die Regeln nicht so, wie ihr sie braucht.

    In dem Moment wo sie das Kampfgericht (wie in Balingen geschehen) auffordern eine Zeitkorrektur vorzunehmen, erkennen sie meiner Ansicht nach die dann eingestellt Spielzeit als korrekt an.

    Aber sie selbst sind für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich (nicht das Kampfgericht)!

    Und wenn die offizielle Uhr keine Zehntel und Hundertstel anzeigt, ihre eigene schon, ist m.E. klar, dass
    sie nicht gegen den Werfer pfeifen, wenn sie auf ihrer Uhr sehen, dass er nicht gegen die 3-Sekunden-Regel verstoßen hat.

    Von der Anweisung, das bei 59:57 generell nicht zu tun, mal ganz abgesehen.

    Entscheidend ist übrigens die Zeitmessung der Schiedsrichter!

    Und unsere Uhren zeigen sehr wohl Zehntel und Hundertstel an.

    Wenn die Schiedsrichter sagen, dass auf ihrer Uhr 59:57kommairgendwas drauf war, hat sich das doch alleine schon dadurch erledigt.

    Dann hat der Werfer gegen keine Regel verstoßen. Fertig.

    d.h. wenn innerhalb der Spielzeit ein 7m gepfiffen wird ist es dann egal ob der Wurf noch vor oder erst nach Ende der Spielzeit ausgeführt wird, entscheidend ist, dass der Spieler noch innerhalb der Spielzeit zum 7m antritt..dann könnte man sich ein solches Palaver wie jetzt ersparen

    Nee, wir sind nicht beim Basketball, wo ein Wurf trotzdem noch zählt, wenn er nach Schlusspfiff drin ist.

    Das würde mehr Irritationen bringen als beseitigen.

    @ TCLIP: Das ist jetzt zu allgemein. Ist ja beim Fußball auch nicht allgemein so. Ein falscher Einwurf gibt z.B. Einwurf für den Gegner.

    Lass uns das lieber konkret auf den Siebenmeter beziehen:

    Beim Handball wäre ein Fehler der anreifenden Mannschaft beim 7-Meter nach Anpfiff (Mitspieler läuft vor dem Verlassen des Balles aus der Hand über die 9-Meter-Linie,
    oder der Werfer springt oder tritt über die Linie, oder der Werfer hält den Ball länger als 3 Sekunden) mit Freiwurf für die andere Mannschaft zu ahnden.

    Nicht so schnell. Sind die 3 Sekunden nicht Auslegungssache der Schiedsrichter und damit eine Tatsachenentscheidung? Ich meine, das weiter oben gelesen zu haben.

    Ja, das kommt dann auch noch dazu, dass die drei Sekunden eigentlich eine Tatsachentscheidung sind.

    Obwohl, wenn die Uhr jetzt bei 59:56 gestanden hätte und er hätte dann nicht bis zum Schlusspfiff geworfen, glaube ich schon, dass das anfechtbar gewesen wäre, weil ja dann die 3 Sekunden-Regel deutlich (und für die Schiedsrichter unverkennbar) gebrochen worden wäre.

    Also hat der Werfer den Wurf nicht innerhalb von drei Sekunden ausgeführt und es wäre auf Freiwurf für HBW Balingen-Weilstetten zu entscheiden gewesen.

    Wenn die Uhr wirklich auf 59:57 zurückgestellt wurde, widersprechen sich die beiden Regelpassagen.

    Nein, dann hat er nicht innerhalb von drei Sekunden geworfen.
    Aber nein, länger als drei Sekunden bis zum Abpfiff waren es auch nicht.

    Wenn die Uhr nicht noch mal manuell auf 59:57 gestellt wurde, hatte er die drei Sekunden zu 99 Prozent gar nicht,
    also kann er dann auch nicht gegen die Regel verstoßen haben.

    Aber selbst im ersten Fall: Nein, ich glaube nicht, dass es bei zwei unterschiedlichen Regeltexten zur Spielwiderholung kommt;
    vor allem nicht, wenn sich die Schiedsrichter an die Anweisungen gelten, die in diesem Fall angewendet werden.

    Wenn ihr einfach mal auf die Uhr guckt, seht ihr auch, dass die drei Sekunden Spielzeit vor dem Wurf rum waren.

    @ Arcosh: Wenn die Uhr wirklich auf 59:57 zurückgestellt wurde, hat er das nicht.

    Ansonsten hatte er die 3 Sekunden zu 99 Prozent gar nicht, weil Ende war.

    Klar ist aber, dass die den Text nachbessern müssen!

    Bei exakt 3,0 Sekunden widersprechen sich die beiden Passagen.

    Es gibt eine klare Anweisung, in dem Fall wiederholen zu lassen, und das wurde gemacht.