Wir wissen halt nicht wie es aussähe, wenn das quasi der erste Samstag im Monat ist, wo immer Handball kommt und vielleicht dann auch mal Minden gegen Erlangen.
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Wir wissen halt nicht wie es aussähe, wenn das quasi der erste Samstag im Monat ist, wo immer Handball kommt und vielleicht dann auch mal Minden gegen Erlangen.
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na gut....
aber eine biathlon wm
oder
skispringen ohne deutsche beteiligung genauso..
Ja, ich sag ja: Es betrifft alle Sportarten außer Fußball.
Ohne deutsche Sportler, die gegen ausländische antreten, funktionieren sie im TV nicht.
Fußball hätte sicherlich ohne deutsche Beteiligung Einbußen, würde aber bei WM und EM trotzdem noch gut funktionieren.
Was hier viel eher hinderlich ist, ist eben der mangelnde Kontext. Im Wintersport hat man den Weltcup oder die WM, mit der jeder etwas anfangen kann. Bei der Handball-Em die Turnierstruktur.
Nee, das ist überhaupt nicht der entscheidende Punkt.
Eine Handball-WM oder -EM ohne deutsche Beteiligung würde in Deutschland auch kein Schwein interessieren.
Da würde auch die Turnierstruktur und Präsenz zur besten Sendezeit im Ersten und Zweiten nichts bringen.
Und wenn das so ist - was ich nicht bestreite - kann man das auch einfach zur Kenntnis nehmen und muss es nicht immer und immer wieder bejammern.
Ich bejammer das überhaupt nicht!
Im Gegenteil: Ich habe schon lange akzeptiert, dass es die HBL im Free TV nicht braucht (schon gar nicht bei ARD und ZDF).
Ich "jammer" höchstens über den laufenden ARD-Vertrag, weil er dem deutschen Handball bisher mehr geschadet als genutzt hat.
Ihr redet am Wesentlichen vorbei.
Der Wintersport ist (gerade bei ARD und ZDF) deshalb so erfolgreich, weil da deutsche Sportler/Teams gegen ausländische (oft erfolgreich) antreten.
Genau das will die Sportschau-Zielgruppe (neben Fußball!) sehen!
Eine deutsche Biathlon-, Skisprung-, oder Was-auch-immer-Meisterschaft würde keine Sau interessieren.
Der einzige Sport, der im deutschen Fersehen auf nationaler Ebene funktioniert, ist und bleibt Fußball!
ob lückenbüsser oder nicht...
was hat das mit samstagabend zu tun ?
wenn so ein spiel kommt, sollte doch die handballgemeinde zusehen
oder
sollen sie boykotieren weil wir lückenbüsser für den fussball sind...?????
da würde ich keine logik drin sehen...
Das sind zwei paar Schuhe.
Man wollte ja mit den ARD-Spielen Sportschau-Gucker zum Handball rüberholen.
Und das war klar, dass das nicht funktioniert, weil das ne völlig andere Zielgruppe ist.
Zur Handballgemeinde: Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich mit Spielern, Trainern und Schiedsrichtern in den Hallen
über die HBL reden will und merke, dass sie die HBL überhaupt nicht interessiert! Die gucken sich z.T. mehrere Amateurspiele
am Wochenende an; WM und EM natürlich auch im Fernsehen - aber HBL nicht (völlig unabhängig von Sky, das war bei Sport1 auch nicht anders).
Die HBL ist und bleibt nicht massentauglich!
Petrzika wieder. ![]()
Da stehen zwei Abwehrspieler noch zwischen Werfer und Tor - und er sieht nen klaren Siebenmeter.
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ich erinnere mich hier im forum, dass fast die ganzen sonntags- und anderntags spiele-gegner den
samstagabend als besten sendeplatz nennen....
da hatten wohl samstag wenige von zeit...
Es ist vor allem der einzige Sendeplatz, den die HBL im Ersten überhaupt kriegen würde!
Und natürlich auch nur als Lückenfüller für Fußball.
Ich find schade, dass sich die HBL dafür hergibt.
Und dass im März durch den ARD-Mist der Imageschaden für den deutschen Handball höher war, als jedes ARD-Spiel an Imagegewinn bringen könnte, ist eh klar.
Ich weiß natürlich nicht, wie viel Kohle da fließt - aber davon ab bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass die HBL sehr gut drauf verzichten könnte.
Zur Vollständigkeit die Quote von Flensburg - Kiel:
1,38 Millionen. 9,0 Prozent.
Ohne Worte!
Dann mach das doch nach deinem Willen wie du möchtest. Warum fragst du wenn die (regelgerechte) Antwort für dich nicht maßgeblich ist?
Ich wollte einfach nur die Antwort verstehen. Funkruf hat ja vorhin dreimal ne andere Antwort gegeben (kann man jetzt nicht alles sehen, weil er die Beiträge geändert hat).
Wir waren uns ja zwischendurch schon einig, die Auszeit jetzt zu geben:
Eigentlich ist die Sache doch klar: Kannst du den Text nicht verstehen oder was? Kein Pfiff=keine Unterbrechung. Das bedeutet dass das Tor für B zählt. Und wenn der ZN dann erst pfeift oder hupt und TTO für A gibt, gewähre ich es, da ja A wieder Ballbesitz hat.
Genau so würde ich es machen!
Dann kam aber "Nicht so schnell" und es ging von vorne los.
Wie gesagt (und das wird ja die ganze Zeit hier ignoriert): Die Regel ist so gemacht, dass man eben NICHT mit dem Kampfgericht rekonstruieren soll, wann was passiert ist und wann die Karte lag.
Für mich als Schiedsrichter ist das Signal entscheidend. Und beim Signal hat die Mannschaft, die die Karte gelegt hat, Ballbesitz!
Diskussionen über den Zeitpunkt der grünen Karte bringen (vor allem in unteren Ligen) nichts und man soll sie auch nicht führen!
Dass das Kampfgericht hier Mist gebaut hat, steht außer Frage. Aber das kriegt man dann nicht dadurch korrigiert, dass man mit solchen Zeitnehmern in die Diskussionrunde einsteigt.
PS: Diesmal war nicht ich es, der das Chaos reingebracht hat. ![]()
Du bist echt ein hoffnungsloser Fall, Rheiner.
Du weißt wie das gemeint ist.
Wie lange brauchst du in diesem Fall in der Kreisliga (auch Jugend), um zweifelsfrei zu rekonstruieren (während die Trainer auf dich einreden), wann genau die Karte lag und was wann passierte?
2 Minuten? 3 Minuten?
Je nach Kampfgericht ist das noch sehr optimistisch.
Heißt also, Karte muss zurückgegeben werden. Es ist ein Verschulden des ZN, der nicht richtig agiert hat.
Um zu dem Ergebnis zu gelangen, müsstest du ja erst mal mit dem Kampfgericht rekonstruieren und diskutieren, wann genau die Karte lag und was wann passiert ist (also genau das machen, was man nicht soll).
Gerade in unteren Ligen und gerade in diesem Fall (wo zwischen grüner Karte und Signal zweimal (!) der Ballbesitz gewechselt ist) völlig illusorisch (s. Beitrag 13)!
Eigentlich ist die Sache doch klar: Kannst du den Text nicht verstehen oder was? Kein Pfiff=keine Unterbrechung. Das bedeutet dass das Tor für B zählt. Und wenn der ZN dann erst pfeift oder hupt und TTO für A gibt, gewähre ich es, da ja A wieder Ballbesitz hat.
Das Problem ist, dass du dir immer selbst widersprichst.
Du hast oben gesagt, der Offizielle muss sie noch mal neu hinlegen.
Jetzt sagst du, einfach so gewähren.
Richtig. Das Signal zur Unterbrechung kam nach dem Tor von B. Es reicht nicht, wenn der ZN nur den Arm oder die Hand hebt, um ein TTO anzuzeigen. Er muss pfeifen oder via Zeitmessanlage hupen, damit das Spiel und die Spielzeit unterbrochen wird. Da kein Unterbrechungspfiff kam und auch von Seiten der SR nicht unterbrochen wurde, muss das Tor von B natürlich zählen. Da ja A nun Ballbesitz hat, darf sie TTO beantragen. Und wie das abzulaufen hat, dürfte ja klar sein.
Was ist denn jetzt deine Antwort?
Also was machst du in dem konkreten Fall der Ausgangsfrage (Signal kommt, nachdem das Tor gefallen ist; Karte lag schon vor dem Ballverlust von A; was du als Schiri aber in dem Moment nicht weißt)?
TTO gewähren (A hat Karte gelegt; A ist in Ballbesitz, als das Signal kommt), oder mit Kampfgericht und Trainern rekonstruieren, wann die Karte lag?
Vielleicht hab ich die Frage falsch verstanden.
Ich hab das so verstanden:
Tor für B und dann kommt das Signal.
Und die Frage ist, was man jetzt als Schiedsrichter macht (und nicht, was der Zeitnehmer vorher hätte machen sollen).
Hab ich das falsch verstanden?
Dass man bei grüner Karte nicht mit dem Kampfgericht diskutieren soll, wann was war (was gerade in diesem Fall (!) und gerade in unteren Ligen und im Jugendbereich auch nicht funktionieren würde), wurde ja schon oft genug betont (und bestätigt auch meine Erfahrung zu hundert Prozent).
Konkret in diesem Fall: Ich als Schiedsrichter höre das Signal; sehe, dass Team A das TTO beantragt hat und weiß, dass A auch in Ballbesitz ist.
Also zeige ich in die Richtung von Mannschaft A und bestätige damit das TTO.
Jetzt werden die Diskussionen am Tisch losgehen: Trainer B will, dass das Tor zählt; Trainer A will, dass es nicht zählt; Zeitnehmer will in erster Linie davon ablenken, dass er gepennt hat und die Sektretärin will entweder, dass Sohnemann gewinnt oder einfach in Ruhe ihren Kaffe trinken (nur als Beispiel; aber in unteren Ligen absolut realistisch).
Ich habe in dem Moment zwei Möglichkeiten: Entweder ich lasse mich auf die Diskussionen ein oder nicht.
Ich kann nur (gerade in unteren Ligen) jedem empfehlen, sich nicht drauf einzulassen! Gerade in diesem Fall würde das mehr Chaos bringen als lösen (ich hab die Diskussionen früher leider oft genug selbst geführt).
Ja, schwierig. Das ist wirklich blöd gelaufen.
Ich hab schon den Fall gehabt, dass ich 7-Meter pfeife und dann kommt das Signal.
Die Mannschaft, die den 7-Meter bekommen hat, hat kurz vorher TTO beantragt (Zeitnehmer war zu langsam).
TTO machte dann nicht mehr viel Sinn. Aber was hätte ich dann machen sollen? Mannschaft war in Ballbesitz - also TTO.
Wenn man sich da auf Diskussionen mit dem Tisch einlässt und rekonstruiert, wann was war, funktioniert das im Amateur- und Jugendbereich nicht.
Und die Regel ist ja extra so, dass man das nicht muss (Signal zählt).
Hm, aber der Fall hier ist wirklich nicht einfach, weil da Fehler nach Fehler passiert.
Wirklich "richtig" gibt's da wahrscheinlich gar nicht mehr, sondern nur noch "weniger falsch".
darf man auch bei ballbesitz der anderen mannschaft seine grüne karte schon legen-
und hat dann sofort bei eigenem ballbesitz tto ?
Nee, darf man nicht.
Das müsste das Kampfgericht ablehnen.
Der Trainer legt die Karte aber ja bei Ballbesitz hin - also wird sie erstmal "angenommen".
Und aus Schiedsrichtersicht: Das Signal kommt, als A in Ballbesitz ist (nämlich nach dem Tor).
Also gewähren sie es.
Mit welcher Begründung sollte ich das als Schiedsrichter ablehnen?
Für mich ist das Signal entscheidend - und beim Signal ist die Mannschaft, die das TTO beantragt hat, in Ballbesitz.
Dass das so nicht "im Sinne des Erfinders" ist, ist klar.
Aber ich wüsste nicht, wie das anders gehen sollte.
Das kriegt man doch als Schiedsrichter gar nicht mehr rekonstruiert, wann was war.
Genau darum gilt ja auch das Signal und nicht der Zeitpunkt des Legens der Karte.
Streng genommen hätte der Zeitnehmer die Karte natürlich zurückgeben müssen, als der Ball bei B war und er noch nicht gepfiffen hat.
Also das Signal kommt nach dem Tor, korrekt?
Nicht so einfach.
Also Tor und Anwurf auf jeden Fall.
Fraglich ist nur, ob das TTO noch dazwischen kommt (A ist ja beim Signal wieder in Ballbesitz).
Sehr schade und beim nächsten Mal werden sie aus den Erfahrungen gelernt haben. Es gibt die Spiele zu sehen für lau. Klar, ärgerlich, wenn solche Dinge passieren. Aber vergiss nie, mit welchen Möglichkeiten dort gearbeitet wird, egal ob es das Geld ist oder die Anzahl der oft freiwilligen Helfer.
Es ist keine Kreismeisterschaft, sondern 2. Liga.
Und das ist nicht Schrebergarten.tv, sondern ein Unternehmen der Pro 7/Sat.1-Gruppe.
Dementsprechend sind auch die Erwartungen.
Ich fand das von Gislason gestern auch unsinnig.
Ich weiß aber noch, was hier z.B. letzte Saison nach Flensburg - Löwen los war.
Das waren dieselben Schiris wie gestern und sie haben sehr, sehr gut gepfiffen!
Die SG (vor allem die Fans) fühlte sich trotzdem benachteiligt (nicht auszudenken, was los gewesen wäre, wenn sie verloren hätten).
Ja, ich weiß, ihr wollt es nicht hören - aber es ist die Wahrheit:
Wenn man es gewohnt ist, dass in den entscheidenden Momenten im Zweifel eher für einen entschieden wird (und auch bei Schritten und Progression häufig mit zweierlei Maß gemessen wird) - und dann passiert das in so einem wichtigen Spiel nicht, fühlt man sich subjektiv benachteiligt.
Das ist aber nicht speziell im Handball so (schon gar nicht speziell in der HBL), sondern überall im Profisport.
Letzte Nacht wieder eindrucksvoll beim Tennis gesehen. Serena Williams ist es gewohnt, Sonderrechte zu kriegen und Sachen zu dürfen, die andere nicht dürfen.
Darf sie das mal nicht (weil da der beste Schiedsrichter der Welt sitzt, der das nicht zulässt) und sie dann noch verliert, gibt's Theater.