Beiträge von Rheiner

    Wenn auch nur eine zur Neutralität verpflichtete Person mit Einwirkungsmöglichkeiten, bewusst wider besseren Regelwissens in dieser Szene agierte, dann handelt es sich klar um Schiebung...

    Die haben Zeitnehmer und Sekretär bei der Frage, ob ein Tor zählt oder nicht, aber nicht!

    Okay, wenn sie die Entscheidung wider besseren Wissens ausgeführt hätten, das wäre ja auch sehr bemerkenswert...(tja - und da kommen wir u.a. zu der Frage: ist die Hallenergebnisanzeige an den Kampfrichtertisch gekoppelt....?)

    Das ist doch völlig egal.

    Noch mal: Es ging mit Anwurf weiter, also war doch für Schiedsrichterinnen und Delegierte klar, dass das Tor zählt.

    Alles andere ist doch zweitrangig.

    Niemand hat Einspruch eingelegt...Niemand von den Offiziellen thematisiert das.. Niemand von den Medien thematisiert das

    Man kann es also einfach sein alassen weil auch wenn man das jetzt noch 20 Seiten diskutiert ( was ich befürchte :( Es bringt einfach nichts mehr

    Nein, so ein Ding in so einem Spiel darf man nicht "einfach sein lassen"!

    Denn genau dieses "Einfach sein lassen" führt ja zu solchen Situationen!

    Rheiner, okay, für Dich mit dem Dampfhammer (das ist wohl wirklich notwendig):

    es gibt auch die Möglichkeit, dass Menschen Regeln kennen, aber BEWUSST nicht anwenden

    Micha hat ein Indiz dafür vorgebracht, das gilt es jetzt zu diskutieren

    Ach, komm, das ist doch albern!

    Keiner macht in so nem Spiel absichtlich nen Regelverstoß. Das ist doch höchst anfechtbar
    und ne mittlere Katastrophe für alle beteiligten Entscheidungsträger, wenn das spielentscheidend ist.

    Ähh, auch das sind Menschen, die Regeln kennen könnten, aber nicht anwenden...(oder auf Fehler - auch bewusst - nicht aufmerksam machen)

    Ich kann's nicht mehr hören.

    Zwei Spitzenschiedsrichterinnen und zwei Spitzendelegierte kriegen es gemeinsam nicht gebacken, da auf Freiwurf zu entscheiden.

    Rot für den Angreifer und Tor - das ist sooooooo deneben, da würd ich jeden Bezirksligaschiri fragen, ob er noch alle Pfeifen im Schrank hat.

    Das ist nicht zu begreifen auf dem Niveau mit vier Leuten!

    Ist das nicht völlig egal, wann der Spielstand hin- und wieder zurückgestellt wurde?

    Es ging mit Anwurf weiter!

    Also war doch ganz klar, dass das Tor zählte.

    Darum gelten da auch keinerlei Ausreden, dass das nur ein Fehler beim Zeitnehmer war.

    Um das journalistisch aufzuarbeiten bräuchte man in erster Linie Stimmen von der betroffenen Seite. Meine Vermutung ist, dass die Russinnen mit ihrer bekannt defensiven Medienpolitik nur ihre eigen Spezialmedien auf Russisch füttern. Vielleicht wollen die demnächst auch ein Großturnier haben(haben ja 2015 mit der U20 schon einen Testlauf gestartet). Ich meine auch im Hinterkopf zu haben, dass bei für ein Turnier mitbieten. Werden also das Maul halten. wie gesagt: Meine Vermutung.

    Warum braucht man, um als Handballmagazin einen solchen Regelverstoß zu thematisieren, die Stimmen der Russen?

    Das muss auch so gehen!

    Also wenn das mit dem Regelchaos so bei der WM weitergeht (und da geh ich von aus) - dann prost Mahlzeit.

    Ich hatte wirklich die (naive) Hoffnung, dass die Schiedsrichter nach dem Skandalspiel Deutschland - Slowenien was daran tun.

    Die Hoffnung war allerdings jetzt schon wieder im dritten Spiel (Schweden - Dänemark) dahin.

    Ich begreif das einfach nicht, dass DHB, EHF und IHF das so akzeptieren, dass ihre Top-Leute die Regeln nicht drauf haben.

    Das gestern war der krasseste Regelverstoß, den ich seit langem gesehen habe (und zwar alle Ligen eingeschlossen).
    Das war wirklich der negative Höhepunkt in Sachen Inkompetenz und Regelunkenntnis.

    Das wäre im Fußball undenkbar, dass solche Dinger keine Konsequenzen hätten.

    Also wenn der Gast innerhalb von einer Viertelstunde vier Zeitstrafen kriegt, der Gegner mehrere klare nicht
    und genau in dieser Viertelstunde das Spiel entscheidend kippt, finde ich schon, dass die Schiedsrichter entscheidend dran beteiligt waren.

    Als das Spiel gekippt war, ging es plötzlich wieder mit den Zeitstrafen auf Flensburger Seite.

    In dem Bericht auf der Startseite dieses Forums wird es übrigens genauso dargestellt:

    Die Rote Karte rief Unmut bei den Franzosen hervor....dass das Tor etwa nicht hätte zählen dürfen wird gar nicht angesprochen

    Eventuell haben die Russinnen das ja gar nicht richtig registriert

    Naja, das wär ja nicht das erste Mal, dass eine benachteiligte Mannschaft den Regelverstoß gar nicht als solchen erkennt.
    Und dass gewisse Handballmagazine und Medien erst hier und im Nachhinein auf Regelverstöße aufmerksam werden, auch nicht.
    Magdeburg - Leipzig ist für beides ein sehr gutes Beispiel.

    Auch wenn das heute offiziell in EHF-Verantwortung war, sollte sich m.E. jetzt auch mal endlich der DHB
    was einfallen lassen, um seine Leute vernünftig zu schulen.

    Es kann doch nicht sein, dass die in wichtigen Momenten, wo ihre Regelkenntnis gefordert ist, dauernd so versagen.

    Mensch, das sind die Top-Leute des größten nationalen Handballverbandes der Welt - und die schaffen es nicht, am Tisch regeltechnisch korrekte Entscheidungen herbeizuführen. Das kann man doch so nicht mehr hinnehmen!

    Diese Inkpompetenz und Regelunkenntnis, die da bei einem EM-Finale auf dem Feld bzw. am Tisch sitzt, ist wirklich unfassbar.

    Das heute war der traurige Höhepunkt, aber nur eine Frage der Zeit, wann sowas mal in einem wichtigen Spiel passiert.

    Es wird sicher wieder keine (richtigen) Konsequenzen geben - also wird's so weitergehen. :nein: