Gegen Wertung des Spiels wegen Regelverstoß. Wer davon profitiert hat ist ja eigentlich egal oder steht das irgendwo?
Für eine Spielwiederholung muss er spielentscheidend sein.
Und wenn die benachteiligte Mannschaft gewinnt, war er es nicht.
Gegen Wertung des Spiels wegen Regelverstoß. Wer davon profitiert hat ist ja eigentlich egal oder steht das irgendwo?
Für eine Spielwiederholung muss er spielentscheidend sein.
Und wenn die benachteiligte Mannschaft gewinnt, war er es nicht.
Hätte nicht auch Leipzig protest einlegen können?
Wogegen? Gegen ne unberechtigte rote Karte für den Gegner?
Einspruch einlegen kann man immer. Aber welchen Sinn macht das, wenn man von der Entscheidung profitiert hat?
Ich bin übrigens der Meinung, dass es nicht nur ein Verstoß gegen die Videobeweis-Regularien war, sondern ein glatter Regelverstoß (auch unabhängig vom Videobeweis!).
Wenn das Spiel unterbrochen ist bzw. der Ball aus dem Spiel ist (was bei einem offiziellem Wurf wie dem Abwurf der Fall ist), und dann wird das Spiel fortgesetzt - dann darf man nicht mehr etwas bestrafen, was in oder sogar vor der Unterbrechung war.
Und speziell die Videobeweis-Regularien haben es sogar zusätzlich noch mal drinstehen:
"Eine bereits vor dem Videobeweis getroffene Entscheidung der Schiedsrichter kann nach dessen Einsatz nur dann korrigiert werden,
wenn das Spiel zuvor noch nicht fortgesetzt wurde."
Quelle: https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redakti…Videobeweis.pdf
Die Entscheidung war: keine Strafe und Abwurf. Das Spiel ging weiter.
Puh, das hätte Theater gegeben, wenn Göppingen das nicht gewonnen hätte.
Wenn ich bedenke, wie das Bild bei den Zweitligisten ist (m.E. durchweg furchtbar), will ich das bei Drittligisten gar nicht erst sehen.
Wann ereignete sich die Szene?
Spielzeit 49:39.
Ich glaube nicht, dass das korrekt ist.
Das Foul wurde gar nicht geahndet; es ging mit Abwurf weiter!
Ball war also aus dem Spiel, wurde dann wieder ins Spiel gebracht!
Dann nachträglich zum Videobeweis zu gehen und zu etwas zu bestrafen, was vorher war, ist m.E. nach den Regeln nicht korrekt.
Da kann man froh sein, dass Göppingen das gewonnen hat.
Was war das denn heute in Leipzig?
Werfer traf beim Wurf den Gegenspieler mit dem Arm im Gesicht.
Spiel ging mit Abwurf weiter (Ball war also zwischenzeitlich aus dem Spiel!). Dann registrierten die Schiedsrichter, dass der Leipziger am Boden lag und blutete, und unterbrachen das Spiel (das wie gesagt schon mit Abwurf fortgesetzt worden war!). Der Delegierte sprach mit den Schiedsrichtern; dann machten sie das Videobeweiszeichen und gaben nach Videobeweis Rot.
Hab ich die Regularien falsch verstanden, oder sind die ausgesetzt?
Also war es deiner Meinung nach heute richtig, das zu prüfen, oder nicht?
So wie ich die Regularien lese, nicht.
„Eine bereits vor dem Videobeweis getroffene Entscheidung der Schiedsrichter kann nach dessen Einsatz nur dann korrigiert werden, wenn das Spiel zuvor noch nicht fortgesetzt wurde.“
https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/20230705_-Anhang-Richtlinie-Videobeweis.pdf
Und wie der Günther wenige Sekunden vorher das Publikum anstachelt, Göppingen stärker auszupfeifen.
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Ehrlich, mich k…. dieser Videobeweis so an.
Kann mir mal einer sagen, warum die da Bildschirm gehen?
Sie lassen doch weiterlaufen und unterbrechen erst, weil der Leipziger am Boden liegt. Woher kommt denn dann die Intervention für den Videobeweis?
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War jemand in der Halle, der das gesehen hat?
Man sieht den Delegierten mit den Schiedsrichtern reden, und erst dann zeigen sie das Videobeweis-Zeichen.
Keine klare Torgelegenheit für Rot zum Zeitpunkt der Unterbrechung
Dann kann‘s nur mit Freiwurf für Rot weitergehen.
Wo war das der Fall?
Es gab vor wenigen Jahren einen Fall in der 2. Liga, wo es Rot für einen Kopftreffer beim Gegenstoß gab.
Da hatten die Schiedsrichter wohl nen Blackout.
Aber nach Regeln gibt es nur Rot beim 7-Meter (Torwart) und Freiwurf (Feldspieler).
Ritchie11: Ein Kopftreffer aus dem Spiel raus war noch nie Rot.
Für mich war in dem Moment ganz klar, dass eine mögliche Tätlichkeit geprüft wird.
Wenn ein Spieler abseits des Balles offensichtlich ne Hand ins Gesicht gekriegt hat und dann so Boden geht, liegt die Vermutung ja durchaus nahe.
Sprich, auch die Halle nahm die 2 min an.
Ok, das hört sich am Fernsehen anders an. Danke für Info.
Was die Zuschauer glauben, wissen wir doch nicht. Vielleicht haben sie auch gedacht, die Schiedsrichter prüfen, ob da was war da die Szene ja abseits vom Geschehen war.
Ich glaube, dass es hier nicht um 2-Minuten oder rot ging.
Der Spieler fällt zu Boden wie vom Blitz getroffen.
Ich fand auch, dass die Schiedsrichter sehr gut gepfiffen haben!
Und ich fand auch, dass die 2 Minuten für Duvnjak richtig waren!
Hab's mir noch mal angeguckt: Ich hör da lautstarke Pfiffe.
Die Zuschauer sehen's halt nicht. Sie wissen nur, dass jetzt Rot geprüft wird. Und dann gibt's 2 Minuten.
Meinst du die Szene mit Pekeler? Theater habe ich in der Halle nicht wahrgenommen. Eher klatschen, dass es eine Zeitstrafe gab.
Nee, der Gesichtstreffer von Duvnjak.
Da hab ich kein Klatschen gehört, sondern lautstarke Proteste. Und ich meine, dass da auch die "Sch.... THW Rufe" kamen.
Ich weiß, das wollen wieder einige nicht hören: Aber im Moment des Videobeweises kam Thermik rein.
Weil natürlich jeder weiß, dass dann mögliches Rot geprüft wird. Und wenn das dann (zu Recht!) nicht kommt, gibt's Theater in so einer Halle und so einem Spiel. Die Teams und Zuschauer sehen die Szene ja nicht.
Lothar Frohwein: Das gab's doch bestimmt irgendwo schon mal, oder? Hast du da Urteile im Kopf?
Ich würde ihn nicht für den Fehler des Kampfgerichts bestrafen. Ob das rechtlich hält, weiß ich nicht.
Und dass hier 15 Sekunden vom Wiedereintreten bis zur Unterbrechung vergehen, geht eigentlich auch nicht. Da muss doch sofort der Pfiff kommen.
Ballbesitz Rot ist klar. Hätte ein roter Angriffsspieler den Abpraller gekriegt, oder war der Torwart näher dran? Stand dieser Angreifer frei am Torraum?