Beiträge von Mannheim66


    Grotesk wäre, würden Familien jetzt zwischen zwei Haushalten über hunderte Kilometer hin und her pendeln, nur weil sie es können (ich meine zu Ferienwohnungen und nicht für Studium, Job etc.). Die Insulaner z. B. würden sich nicht freuen, wenn sie für zig Touristen, und nichts anderes wären die Zweitwohnungsbesitzer in diesem Fall, intensivmedizinische Betreuung vorhalten müssten. Auf den (nordfriesischen) Inseln werden Schwangere für Geburten schon im Normalfall aufs Festland geschickt, weil die Krankenhaussituation es nicht anders hergibt. Ist in anderen touristischen Gegenden sicher nicht viel anders.
    Über Lockerungen bei Bildung, Freizeit für Jugendliche, Ladenöffnungen u.ä. kann man diskutieren, wann richtige Zeitpunkte kommen, das anzugehen. Aber Tourismus hat den gleichen Stellenwert wie Massenveranstaltungen. Sich mal eine zeitlang am Wohnort aufzuhalten, ist nicht zuviel verlangt.

    Gibt es eigentlich in SWH noch diese Zweitwohnungssteuer?
    Die muss man dann ja wohl weiter entrichten darf aber seinen Wohnsitz/Eigentum nicht mehr aufsuchen.

    Für mich ist das verfassungswidrig. Die Gerichte haben Eilanträge bis jetzt zurückgewiesen wobei die Hürden im Eilverfahren natürlich sehr hoch sind.

    Bei uns in BW sind Inhaber von Zweitwohnsitzen weiter willkommen.

    @ Mannheim:
    a) habe ich das eigentlich gar nicht behauptet im Vorgängerposting,

    aber
    b) finde ich es nicht gut, wenn die einschränkenden Maßnahmen primär nicht so finanzstarke Personenkreise treffen - die Berliner Elite z.B. weicht einfach über Ostern auf ihr Ferienhäuschen in Meck-Pomm aus - wenn sowas in den Blickfeld der Öffentlichkeit gerät, gibt es Legitimationsprobleme für die Einhaltung der Regelungen bei den zwangsweise Zurückgebliebenen

    c) es ist zweckmäßig, klare Regelungen zu treffen die eindeutig und einfach sind - über Ostern wird nicht verreist. Punkt.

    Und wo gibt es diese "Regeln"?
    In BW z.B nicht. Klare Aussage: " Tagesausflüge z.B in den Schwarzwald sind zulässig". Es sind nur Empfehlungen möglichst zu Hause zu bleiben. Verbote gibt es nur vereinzelt in den Bundesländern wie z.B. das jetzt aufgehobenen "Reiseverbot" in Meck.Vorp

    Und wenn Abstandsregeln eingehalten werden sollte man sich auch überall bewegen können. Auch z.B. an der Küste. Also nicht a u s g e s p e rr t werden.


    Genauso grotesk ist es dass man in einigen Bundesländern nicht einmal seinen eigenen Zweitwohnsitz aufsuchen darf. Selbst wenn man sich dann dort nur im Haus aufhält.

    Falls man den nötigen Abstand hält kann man sich auch noch frei bewegen. Falls Du natürlich möchtest dass alle Leute jetzt c.a 1 Jahr nur noch zu Hause bleiben dann bitte.

    Ich begrüße dieses Urteil sehr. Das Rechtsstaatsprinzip funktioniert.

    Nun zumindest das OVG Greifswald hat heute klar gemacht dass nicht jede einschneidende Maßnahme auch rechtlich zulässig ist.

    Wenn man einen Garten hat kann es ja durchaus noch wohlig sein. Aber in irgendeiner Mailänder 3 Zimmer Großstadtwohnung dann da z.b. zu viert ausharren müssen das stelle ich mir persönlich extrem übel vor. Vor allem jetzt wenn es dort richtig warm wird.

    Für das Immunsystem dürfte das auch kaum förderlich sein. Und wenn man dann wieder raus darf ist man erst Recht anfällig für Infektionen aller Art.

    Naja das ist sicher im Ansatz richtig. Aber mittlerweile liegen dort bei der Bevölkerung die "Nerven blank".( welt online ).

    Nachvollziehbar. Das Eingesperrtsein ist auf Dauer psychisch kaum zu ertragen und wird auch gesundheitlich bei vielen ans Eingemachte gehen.

    Immerhin hat das OVG Greifswald jetzt erst einmal das "Reiseverbot" für die Einwohner von Mecklenburg÷ Vorpommern zu den Küsten und Ostseeinseln über Ostern gekippt.

    Ein wenig Freiheit gibt es also doch noch

    Naja auch viele größere Untenehmen werden ja durch die Krise den Bach runter gehen, sprich pleite sein. Und selbst wenn nicht ist Handball Sponsoring dann eventuell nicht die Prio Nummer 1

    Und was machen eigentlich die Spieler zwischenzeitlich so zum Broterwerb? Umschulen? Eventuell in die Reisebranche?

    Kleiner Spass :P

    Vielleicht bleibt die Abstandsregel 2020 bestehen. Für viele Vereine bedeutet das sie Rückkehr in den Amateurbereich. Das wird hart. Die Sportler bräuchten vor allem alternative berufliche Möglichkeiten. Die Zahl der Vollprofis wird gewaltig sinken.

    Ich gehe auch letztlich davon aus dass Handball nur noch im Amateurbereich eine Zukunft hat. Schade aber wohl nicht mehr zu ändern

    Irgendwann wird man sich entscheiden müssen ob man die Wirtschaft und Gesellschaft völlig in den Abgrund treibt oder nicht. Der DFL sollte es reichen wenn man Mitte /Ende Mai mit Geisterspielen beginnt da im neuen Notspielplan noch genügend Puffer für englische Wochen sind.

    Für den Handball sehe ich da weitaus schwarzer.

    Sagen wir es einmal so: Man wählt in Deutschland immer noch Volksvertreter und nicht Virologen. Auch bei letzteren gibt es ja durchaus divergierende Auffassungen. Falls jetzt plötzlich die Virologen zu den Entscheidern werden müsste man diese also konsequenterweise auch wählen dürfen. Da dem aber nicht so ist haben sie zwar eine wichtige beratende Funktion sollten jedoch keinesfalls zu Entscheidern werden.

    Man glaubt es kaum da stimme ich Dir mal zu.

    "HBL ein Jahr in den Winterschlaf". Das sollte man lieber nicht propagieren denn danach gäbe es wohl keine HBL mehr in der ein SCM ( falls dann noch existent) mitspielen könnte.