Beiträge von Thainobbi

    Handball-Liga setzt auf Lichtgestalt Wunderlich
    Di 09 Nov, 15:15 Uhr

    Hamburg (dpa) - Die Handball-Bundesliga (HBL) setzt in Zukunft auf die Unterstützung von Ex-Weltmeister Erhard Wunderlich. Der Handballer des Jahrhunderts ist von sofort an Partner des HBL-Vorstands und soll dem Sport zu mehr Präsenz bei Zuschauern, Wirtschaft und Medien verhelfen.

    «Wunderlich ist für uns das, was Franz Beckenbauer für den Fußball ist», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann bei der Vorstellung der Partnerschaft in Hamburg.

    «Es werden sehr viele Aufgaben auf uns zukommen auch mit Blick auf die WM 2007 in Deutschland. Wir wollen, dass Handball wieder verstärkt stattfindet», betonte Wunderlich. Vor allem will das Handball-Urgestein aus Gummersbach mehr Sendezeiten im Fernsehen durchsetzen. «Wir gehen in eine neue Zukunft und müssen mit den Sendern sprechen», erklärte der Weltmeister des Jahres 1978.

    «Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir mit eigenen Kräften nicht mehr weiterkommen. Daher wollen wir uns in zwei oder drei Bereichen kompetente Unterstützung von außen holen», sagte HBL- Vorstandsmitglied Manfred Werner. Die Vergütung von Wunderlich, der als Unternehmensberater arbeitet, soll weitgehend erfolgsabhängig sein.

    Bei der Sponsorensuche verbuchte Wunderlich bereits den ersten Erfolg. Der ehemalige Rückraumspieler holte das Unternehmen Accor, das weltweit knapp 4000 Hotels betreibt, als neuen Partner der HBL ins Boot. Für den Kartenvertrieb wurde die Firma Ticketcorner gewonnen, über die Tickets unter anderem für das Allstar-Game, den Supercup, die DHB-Pokalendrunde in Hamburg sowie Spiele der 1. und 2. Bundesliga angeboten werden. ;)

    HSG testet Celjes Talent Bajram

    Die HSG ist weiterhin europaweit auf Spielerfahndung. Während die ersten beiden Testkandidaten Stefan Strack (Stralsunder HV) und Hans Johan Martin Karlsson (HK Drott Halmstad) für den freien Platz im Abwehrverband des Handball-Bundesligisten wieder die Heimreise antraten, stellte sich gestern Abend in der Ratinger Trainingshalle ein hochkarätiges Nachwuchstalent bei HSG-Trainer Nils Lehmann vor.
    Der Slowene Dino Bajram vom amtierenden Champions-League-Sieger Celje Pivovarna Lasko kam auf Empfehlung von Spielerberater Stefan Göbel, der bereits den Transfer von HSG-Neuzugang Stefan Schröder und namenhafter Ex-Spieler wie Max Ramota und Gylfi Gylfasson einfädelte, an den Rhein.
    Bajram besitzt in seinem bis 2005 datierten Vertrag beim elfmaligen slowenischen Meister und zehnmaligen Pokalsieger eine Ausstiegsoption. Eine entsprechende Freigabeerteilung des Vereins liegt bereits vor. Der 21-jährige 35malige Junioren-Nationalspieler weiß sein Gardemaß von 1,95 Meter und 97 Kilogramm Körpergewicht auf der Kreisläuferposition bestens einzusetzen und ist eines von Dutzenden Talenten aus der weltweit anerkannten slowenischen Talentschmiede Celjes, die bereits 24 Nationalspieler hervorbrachte. Noch bis Samstag wird Dino Bajram in der Landeshauptstadt trainieren. Anschließend will sich HSG-Trainer Nils Lehmann für einen Kandidaten aus dem Trio Strack/Karlsson/Bajram entscheiden.

    Quelle: NRZ

    Lehmann will HSG-Bollwerk


    Die Abwehr soll das größte Plus des Handball-Bundesliga-Aufsteigers werden. Der Trainer will dafür noch einen kompromisslosen Defensivspieler holen.
    Die ersten harten Trainingseinheiten haben die Bundesliga-Handballer der HSG hinter sich. Der neue Trainer Nils Lehmann konnte neben zwölf Stammkräften und drei Jugendlichen auch zwei Testspieler begrüßen. Stefan Strack und der Schwede Hans Karlsson dürfen sich Hoffnungen auf einen Vertrag machen. Im Interview mit der WZ sprach Lehmann über seine Eindrücke, Ziele und Hoffnungen.
    WZ: Die erste Einheiten sind vorbei. Wie sind ihre Eindrücke?
    Nils Lehmann: Ich war am Anfang etwas nervös, da es für mich das erste Training als Coach war. Ich denke aber, dass es allen Spaß gemacht hat. Die Jungs und auch ich waren zufrieden.
    WZ: Sie haben direkt im ersten Training den Ball ins Spiel gebracht. Warum?
    Lehmann: Wir hatten nur vier Wochen Pause. Im Juni haben wir schon mit dem Grundlagentraining für die harte Saison begonnen, und die Spieler haben auch im Urlaub ihre Hausaufgaben gemacht. Ich möchte schnelle und aggressive Trainingseinheiten, deshalb ist der Ball immer dabei. Die Motivation und die Einstellung ist dementsprechend positiv, die Intensität höher.
    WZ: Ein Spieler soll noch verpflichtet werden. Was für einen Eindruck haben die beiden Probespieler bisher hinterlassen?
    Lehmann: Gute Ansätze sind vorhanden. Trotzdem muss man abwarten, denn gerade am Anfang der Vorbereitung ist alles noch etwas holprig. Den Slowenen, der heute zum Training kommt, kenne ich noch nicht. Bis Ende der Woche können sich die Spieler aufdrängen. Am Wochenende werde ich mich mit Manager Flatten zusammensetzen und entscheiden, wen wir nehmen. Eines ist klar: Es wird einer aus diesem Trio. Denn wir brauchen jeden Tag zur Integration.
    WZ: Auf welche Fähigkeiten legen Sie bei den Neuverpflichtung besonderen wert?
    Lehmann: Wir benötigen noch einen starken Abwehrspieler, der kompromisslos zugreift. Auf welcher Position er im Angriff einsetzbar ist, ist dabei nebensächlich. Wir können unsere Spiele nur über die Deckung und leichte Kontertore gewinnen.
    WZ: Der Trainer macht auch alle Übungen mit?
    Lehmann: Na klar, ich gehe mit gutem Beispiel voran. Wenn es zu viele Verletzungen geben sollte, muss ich eventuell auch noch aushelfen aber wirklich nur im äußersten Notfall.
    WZ: Stört es sie, dass Düsseldorf von den meisten Experten als Absteiger Nummer eins gehandelt wird?
    Lehmann: Nein. So werden wir von einigen Klubs vielleicht unterschätzt. Wir werden mit fünf anderen Vereinen drei Absteiger ausspielen. Das wird eine harte Saison, aber ich optimistisch, dass wir es schaffen. Wir müssen die Punkte im Eichhörnchensystem holen. Schwerin, Wetzlar, Pfullingen, Wilhelmshaven, Minden und Nettelstedt sind Teams, gegen die wir bestehen können.
    WZ: Ist die mannschaftliche Geschlossenheit das große Plus der HSG für den Klassenerhalt?
    Lehmann: Die Strukturen im Team sind klar verteilt. Wir haben einige Führungsspieler, aber auch genug Wasserträger, um ein charakterlich robustes Team auf das Feld schicken zu können. Und auch die beiden Zugänge Stefan Schröder und der Isländer Markus Mani Michaelsson Maute passen sehr gut in unser Konzept. An ihnen werden wir viel Freude haben.
    WZ: Sie sind freischaffender Architekt. Wie bekommen sie ihren Beruf mit dem Vollzeitjob Trainer unter einen Hut?
    Lehmann: Es kommt gerade in der Vorbereitung eine Menge auf mich zu. Es ist stressig, aber es so sieht aus, als würde ich es schaffen. Die Zeit ist zwar knapp für Freizeit und Freundin, doch so eine Chance muss man nutzen. Schließlich gibt es nur 18 Jobs in der Handball-Bundesliga. Ich kann auch eine Menge lernen, denn als Trainer musst du Führungsqualitäten beweisen. Und die kann man im täglichen Leben immer gebrauchen.

    Quelle: WZ

    Überraschung für Nils Lehmann

    Pünktlich um 18 Uhr begrüßte Nils Lehmann seine 17 Mannen, darunter auch die Nachwuchskräfte David Schopper, Jens Bothe, Michael Engelen und Daniel Vester sowie die beiden Neuzugänge Markús Máni Michaelsson Maute, zum Auftakt-Training in die Saison 2004 / 2005.
    Nach einer allgemeinen Ansprache ging Nils Lehmann auf den umfangreichen Vorbereitungsplan ein. „Wir werden direkt mit dem Ball arbeiten“, kündigte der Coach an. Danach folgte eine lockere erste Trainings-Einheit. Nach dem Warmlaufen folgten Basketball und Fußball. Erst in der letzten halben Stunde griffen die Mannen vom Bundesliga-Aufsteiger zum Handball.
    Nach Ende der Trainings-Einheit hielt Manager Frank Flatten eine kurze Ansprache und besprach einige organisatorische Punkte mit der Mannschaft. „Ich freue mich wahnsinnig auf die neue Saison“, so der agile Manager, der zugleich mit einer Überraschung für Nils Lehmann aufwartete. „In dieser Woche kommen nicht nur ein Deutscher sowie ein Slowenischer Spieler zum Probetraining, sondern auch noch ein Schwede“, so der Manager.
    Zudem sorgte Manager Frank Flatten mit dem ersten Kasten Bier der neuen Spielzeit für richtig gute Stimmung in der gut aufgeheizten Sporthalle an der Gothaer Straße.

    Quelle: Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG

    Operation Klassenerhalt beginnt

    HSG-Coach Nils Lehmann kehrt am heutigen Sonntag aus seinem Urlaub aus Bordeaux zurück. Für ihn beginnt ab morgen die „Operation Klassenerhalt“.
    Die HSG Düsseldorf ist seine erste Trainerstation. „Für uns zählt nur der Klassenerhalt. Für mich persönlich ist dieses Engagement natürlich eine große Chance“, so der 36fache Nationalspieler, der als Spieler mit vier Vereinen (Stuttgart, Solingen, Rheinhausen und Düsseldorf) in die Bundesliga aufstieg und zudem mit der Deutschen Nationalmannschaft 1998 bei der Europameisterschaft in Italien die Bronze-Medaille gewann.
    Seit dem 01. Juli 2001 steht „Nille“ nun schon bei der HSG Düsseldorf unter Vertrag. Morgen bittet er seine Mannen nach dem Urlaub zum ersten Training. Mit dabei die beiden Neuzugänge Stefan Schröder, der zwei Jahre von der SG Flensburg/Handewitt ausgeliehen ist, und Markús Máuni Michaelsson Maute, der vom FC Valur Reykjavik verpflichtet wurde.
    Am Dienstag, dem 03. August findet dann das erste öffentliche Training des Bundesliga-Aufsteigers um 18 Uhr in der Sporthalle an der Gothaer Straße statt. Bereits vier Stunden früher werden die Akteure der HSG mit den neuen Fahrzeugen bei der FIAT-Niederlassung Rhein-Ruhr ausgestattet.
    In der 33. Kalenderwoche wird dann die offizielle Mannschaftsvorstellung stattfinden – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Neben fünf Turnierteilnahmen (Taskarena-Cup in Weiden, Sparkassen-Cup in Niestetal, ASS-Cup in Dormagen, Rheinpokal in Rheinhausen, Bundesliga-Trophy in Koblenz) stehen weitere drei Freundschaftsspiele (in Gladbeck, in Opladen, in Lank). Bis zum Saisonstart am 11. September stehen insgesamt zwanzig Trainingseinheiten in der Halle, weitere sieben Laufeinheiten im Grafenberger Wald sowie dreizehn Krafteinheiten auf dem Programm. Zudem sorgen zwei Einheiten Spinning und eine Einheit Triathlon für Abwechselung. Für die HSG-Akteuren stehen bis zum 11. September insgesamt nur vier freie Tage auf dem Programm.
    „Die Vorbereitung ist immer die schlimmste Zeit des Jahres, aber natürlich ein notwendiges Übel, denn ohne würdest Du die Saison gar nicht durchstehen können. Und nach dem Urlaub freut man sich schon darauf, dass es los geht. Wir fiebern dem ersten Spiel schon jetzt entgegen“, so HSG-Neuzugang Stefan Schröder.
    Nils Lehmann wird auch weiterhin als Architekt arbeiten. „Mein Co-Trainer Ronny Rogawska wird die Einheiten am morgen leiten, ich werde abends Vollgas geben. Natürlich werde ich mich auch selbst fit halten, denn ich habe ja zugesagt, dass ich notfalls auch noch einmal aushelfen werde“, so der Erlangener.
    Neben der italienischen Küche und einem kühlen Weizenbier vom Fass liebt „Nille“ das Schreinern. Zudem liest der ehemalige Nationalspieler gerne, bastelt aber auch viel und liebt DVDs. Bei der HSG liebt er persönlich die eingeschworene Gemeinschaft, die sicherlich im Deutschen Profisport seinesgleichen sucht.
    Auf die Frage, welche Schlagzeile Nils Lehmann über sich selbst gerne lesen würde, antwortet klar und direkt: „Nils Lehmann schafft mit der HSG Düsseldorf den Klassenerhalt.“ Ein Ziel von dem nicht nur er selbst, sondern auch die Mannschaft und das gesamte Umfeld vollends überzeugt sind.

    Quelle: Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG

    Stefan Schröder will sich mit Klassenerhalt & Leistung bei Heiner Brand empfehle

    Der 23jährige Stefan Schröder wohnt seit Mitte Juli in Gerresheim und fühlt sich gemeinsam mit seiner Freundin in Düsseldorf schon pudelwohl. Für zwei Jahre ist der Rechtsaußen, der bereits sechs Einsätze in der Deutschen Handball-Nationalmannschaft aufweisen kann, wurde der sympathische Schröder vom Deutschen Meister SG Flensburg/Handewitt an die HSG ausgeliehen. Er will sich in dieser Zeit in der Bundesliga etablieren, Stammspieler in Düsseldorf werden und sich mit guten Leistungen endgültig für den Kader von Heiner Brand aufdrängen.
    Stefan Schröder sprach über seinen Wechsel zum Bundesliga-Aufsteiger HSG Düsseldorf, über seine Chance in der Nationalmannschaft und über den Auftakt gegen den VfL Gummersbach.
    Frage: Mitte Juli bist Du gemeinsam mit Deiner Freundin Stefanie nach Düsseldorf gezogen. Hast Du Dich bereits eingelebt und etwas von der Stadt und der Umgebung hier gesehen ?
    Schröder: Wir beide fühlen uns hier pudelwohl und das Umfeld ist bislang fantastisch. Der Umzug hat hervorragend geklappt und ich war positiv überrascht, dass mir so viele dabei geholfen haben. Rene Wagner, Bernd Göltenboth sowie zahlreiche Mitglieder des HSG-Fanclubs Blue Lions haben uns tatkräftig unterstützt. Unsere Wohnung ist eingerichtet und wir hatten schon Zeit uns die Stadt, die Königsallee anzusehen. Zudem waren wir schon mehrfach am Rhein spazieren und genießen das Flair dieser Stadt. Zudem haben wir uns auch Ratingen angesehen. Am Mittwoch habe ich mit Steffi gemeinsam mit Jens Sieberger, Ronny Rogawska und Markus Hausdorf „Die italienische Hochzeit“ im Open Air Kino angesehen – ein tolles Event !
    Frage: Du hast mit der SG Flensburg/Handewitt das Double (Meisterschaft + Pokalsieg) gewonnen und ihr standet im Endspiel um die Champions League. Nicht nur für einen erst 23jährigen sicherlich eine unglaubliche Saison. Dennoch folgte dann der Abschied aus Flensburg. Welche Gründe sprachen für einen Wechsel ?
    Schröder: Hinter dem Dänen Sören Stryker, mit dem ich mich aber sehr gut verstanden habe, bekam ich in Flensburg nur selten Spielanteile. Ich habe mir dann natürlich Gedanken über meine Zukunft gemacht und mit SG-Manager Torsten Storm gesprochen. Dabei kam uns dann die Idee, dass die SG mich zwei Jahre lang ausleiht. Und da war die HSG natürlich eine hervorragende Adresse.
    Frage: Was waren die Gründe für einen Wechsel zur HSG Düsseldorf ?
    Schröder: Das waren einfach viele kleine Faktoren. So hat mich natürlich die Stadt an sich schon gereizt, aber auch die Mannschaft, die eine große Perspektive hat. Zudem ist es natürlich eine große Herausforderung mit der HSG den Klassenerhalt zu realisieren. Hier hat mich auch Jan Holpert bestätigt, der in Milbertshofen und in seinen ersten Jahren in Flensburg im Kampf um den Klassenerhalt wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Ich freue mich jedenfalls schon auf diese neue Aufgabe.
    Frage: In Düsseldorf hat Frank Berblinger eine starke Saison gespielt. Welche Chancen rechnest Du Dir persönlich aus, zum Saisonbeginn in der Startformation zu stehen ?
    Schröder: Ich habe schon gehört, dass Frank eine sehr, sehr gute Saison gespielt hat. Aber in der Vorbereitung fängt jeder wieder bei Null an und ich möchte mich über Leistungen in der Vorbereitung empfehlen.
    Frage: Unter anderem bist Du ja auch wegen Richard Ratka nach Düsseldorf gewechselt. Nun kam der Wechsel von Ratka für alle überraschend. Was denkst Du darüber und was denkst Du über seinen Nachfolger Nils Lehmann ?
    Schröder: Natürlich war ich schon etwas geschockt, als ich gehört habe, dass Richard nach Gummersbach wechselt. Aber ich blicke nach vorne. In der vergangenen Woche habe ich mich mit Nils getroffen und ein erstes Gespräch geführt. Er macht einen soliden Eindruck und ich bin mir sicher, dass er seine Aufgabe sehr gut machen wird. Schließlich hat sich die Mannschaft für Nils als Trainer ausgesprochen.
    Frage: Bislang stehen gerade einmal 9 Feldspieler plus 2 Torhüter im Kader der HSG, Du kennst die Bundesliga aus den letzten Jahren – wie siehst Du die Chancen in Sachen Klassenerhalt ?
    Schröder: Natürlich ist der Kader sehr gestrickt. Wenn wir ohne größeren Verletzungen durch die Saison kommen, wird das auf jeden Fall reichen. Eng wird es nur, wenn sich 2-3 Spieler schwerer verletzten und länger ausfallen würden. Aber in Flensburg sind wir auch mit 8 Feldspielern und 2 Torhütern Deutscher Meister geworden. Die HSG ist mit dem kleinen Kader aufgestiegen und sich gezielt verstärkt. Ich bin mir ganz sicher, dass wir den Klassenerhalt realisieren werden.
    Frage: Dein Ex-Verein SV Post Schwerin ist ebenfalls nach dem „Wunder von Schwerin“ aufgestiegen – was sagst Du dazu ?
    Schröder: Natürlich freue ich mich, dass der SV Post Schwerin in die Bundesliga aufgestiegen ist und ich freue mich auch schon auf unser Gastspiel in der Schweriner Sport- und Kongresshalle. Aber auch für uns sehe ich das positiv. Schwerin wird mit uns um den Klassenerhalt kämpfen, die SG Kronau/Östringen wäre sicherlich deutlich stärker gewesen.
    Frage: Am Montag, dem 02. August beginnt das Training unter Nils Lehmann. Kennst Du den Vorbereitungsplan schon und was sagst Du zu den bevorstehenden 6 Wochen Vorbereitung ?
    Schröder: Die Vorbereitung ist immer die schlimmste Zeit des Jahres, aber natürlich ein notwendiges Übel, denn ohne würdest Du die Saison gar nicht durchstehen können. Und nach dem Urlaub freut man sich schon darauf, dass es los geht. Ich fiebere dem ersten Spiel schon jetzt entgegen.
    Frage: Mit dem VfL Gummersbach muss die HSG gleich am 1. Spieltag gegen einen Top-Favoriten antreten – welche Chancen rechnest Du Dir vor heimischen Publikum aus ?
    Schröder: Wir haben eine hervorragende Chance gegen Gummersbach zu gewinnen. Als Neuling schwebt man natürlich auf einer gewissen Euphoriewelle. Zudem sorgt der Wechsel von Richard Ratka nach Gummersbach natürlich für zusätzliche Motivation, so dass man auf diesen Wechsel im ersten Spiel direkt eine sportliche Antwort geben kann. Zudem haben wir ein Heimspiel und werden sicherlich in einer ausverkauften Sporthalle an der Gothaer Straße auch von den Fans lautstark zum Sieg getragen.
    Frage: Sechsmal hast Du bereits das Deutsche Nationaltrikot überziehen dürfen. Wie siehst Du Deine Chancen in Zukunft auch ständig im Kader der Nationalmannschaft zu stehen ?
    Schröder:Ich habe mit Heiner über meine Zukunft in der Nationalmannschaft zuletzt ein Gespräch geführt. Erst einmal möchte ich mich in Düsseldorf etablieren und Stammspieler werden. Und dann kann ich mich wirklich nur mit guten Leistungen empfehlen und bei Heiner Brand so aufdrängen.

    Quelle: Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG

    //Handball wird umfassend auf dem Sender ATHEN 3 (ZDFtheaterkanal) angeboten. Alle Spiele der DHB-Auswahl sind dort live zu sehen, zusätzlich alle Spiele aus der Gruppe B sowie ausgewählte Partien der Gruppe A.\\


    wenn ich das richtig verstehe, dann kann ich auch mit Premiere die DHB Auswahlmannshaft bei Olympia sehen.

    Bei Premiere empfange ich den ZDF Theaterkanal :) :)

    Ein Mannschaftsfoto habe ich noch nicht, aber es ist ja auch noch Urlaubszeit ;)

    Hier schon mal die Rückennummern :lol:

    Torhüter: 1 – Almantas Savonis, 12 – Jens Bothe, 16 – Daniel Sdunek
    Feldspieler: 2 – Sven Hertzberg, 3 – Stefan Schröder, 4 – Robert Heinrichs, 5 – Frank Berblinger, 6 – Fabian Schneider, 8 – Michael Hegemann, 9 – Jens Sieberger, 14 – Daniel Vester, 15 – David Schopper, 17 – Jörg Schürmann, 20 – René Wagner, 23 – Alexander Petersson, 80 – Markús Máuni Michaelsson Maute

    Da ich das nicht abschätzen kann, stellte ich dies ja mal hier zur Diskussion ;)

    Die HSG Düsseldorf trainiert ab 2.8. bis zum Meisterschaftsbeginn mit der kompletten Mannschaft, während andere Mannschaften ja fast den kompletten Kader nach Olympia abstellen (z.B. Kiel)

    Soll aber nicht heißen das wir uns mit Kiel vergleichen wollen, aber ich glaube immer noch es ist ein kleiner vorteil ;)

    Werden es ja sehen :hi:

    Ich habe auch den Newsletter bekommen, bin auch froh das diese Info weitergeht.

    Olaf, an dich mal die Frage, stelle doch den Newsletter als Info hier ein, damit auch alle Handball interssierten darüber informiert werden ?(

    z.B. Das alle Spiele der deutschen Mannschaft aus Griechenland bei Olympia """LIFE""" im ZDF Dokukanal übertragen werden. Solche Infos gehen sonst unter ;)

    Gruss aus DD

    Vorbereitungsplan 2004/2005

    Noch 49 Tage (vom heutigen Freitag an gerechnet) und die HSG Düsseldorf kehrt in die Königsklasse zurück – der 1. Handball-Bundesliga. Dann empfängt die HSG Düsseldorf mit Neu-Coach Nils Lehmann in der Sporthalle an der Gothaer Straße in Ratingen-West den Rekordmeister VfL Gummersbach, bei dem Aufstiegscoach Richard Ratka Mitte Juni einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieb.
    Nils Lehmann hat in seinem Urlaub intensiv am Vorbereitungsplan gebastelt. Trainingsstart wird am 02. August 2004 sein – allerdings ein nicht öffentliches Training. Erst am Dienstag, dem 03. August können Fans, Fotografen & Journalisten ab 18 Uhr den Kader der HSG Düsseldorf beim Training begutachten: Mit dabei die beiden bislang einzigen Neuverpflichtungen: Dem Halblinken in Berlin geborene Isländer Markús Máuni Michaelsson Maute (vom FC Valur Reykjavik) und Rechtsaußen und Nationalspieler Stefan Schröder (vom Deutschen Meister, Vize-Champions-League-Sieger und DHB-Pokalsieger SG Flensburg/Handewitt). Ein abwehrstarke Akteur soll noch verpflichtet werden. „Aber ich möchte keinen Schnellschuss, werde mir die möglichen Kandidaten ins Training einladen und sie dann begutachten. Sie müssen vor allem auch menschlich ins Team passen“, erklärt Lehmann.
    Insgesamt stehen drei Testspiele sowie fünf Turnier auf dem Vorbereitungsplan der HSG Düsseldorf. „In der ersten Woche werden wir eine gute Grundlage legen, denn meine Mannen können sich beim Spinning und Triathlon richtig beweisen“, so der Coach.
    Am Wochenende 14. und 15. August 2004 wird der Bundesliga-Aufsteiger dann in der neuen Formation beim Taskarena-Cup beim TV Weiden antreten. In der Vorrunde trifft das Team von Nils Lehmann auf die Zweitligisten SG Solingen, TV Weiden und Informationen zum Turnier unter http://www.tv-weiden.de.
    Vom 18. bis zum 21. August wird die Truppe von Nils Lehmann dann am Sparkassen-Cup teilnehmen. In vier Gruppen wird das Turnier an den vier Tagen ausgetragen. Die HSG wird in Niestetal auf das Heimteam Niestetal/Landwehrhagen, KA Akureryre/Island sowie die TSG Ludwigsburg/Oßweil treffen. Informationen zum hochkarätig besetzten Turnier gibt es unter http://www.handball-sparkassen-cup.de.
    Dann folgen am 25. & 26. sowie am 27. & 28. August Turnier in Dormagen und Rheinhausen (siehe unten).
    Das letzte Turnier steigt dann am 05. September, knapp eine Woche vor Saisonstart, in Koblenz. Im Rahmen der Handball-Bundesliga-Trophy trifft der Bundesliga-Aufsteiger auf GWD Minden (mit Horst „Hotti“ Bredemeier), USDK Dünkirchen (Vize-Europapokalsieger aus Frankreich) sowie HV Volendam (Holländischer Meister). Informationen darüber gibt es unter http://www.sporthalle-oberwerth.de.
    Hier nun der Trainingsplan in der Übersicht:
    02. August: Trainingsstart – nicht öffentliches Training (!!!)
    03. August: Erstes öffentliches Training, 18 Uhr, Sporthalle an der Gothaer Straße, Ratingen-West
    14. August: Turnier in Weiden
    15. August: Turnier in Weiden
    18. August: Sparkassen-Cup: Vorrunde: Niestetal/Landwehrhagen
    19. August: Sparkassen-Cup: Vorrunde: Ludwigsburg/Oßweil
    20. August: Sparkassen-Cup: Vorrunde: KA Akureryre/Island
    21. August: Sparkassen-Cup: Halbfinale / Finale
    24. August: Spiel beim VfL Gladbeck (Heimatverein M. Hegemann)
    25. August: Turnier Dormagen: TSV Bayer Dormagen
    26. August: Turnier Dormagen: Ivry (Frankreich)
    27. August: Turnier Rheinhausen: Halbfinale: Rheinhausen
    28. August: Turnier Rheinhausen: Finale / Spiel um Platz 3
    01. September: Spiel in Opladen
    03. September: Spiel in Lank (Meerbusch)
    05. September: Handball-Bundesliga-Trophy in Koblenz
    11. September: Bundesliga-Auftakt: VfL Gummersbach

    Quelle: Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG
    Datum: 22.07.2004