Beiträge von Pro Handball

    Stimmt, aber darum gehts jetzt ja nicht, sondern darum ob Absicht für eine Rote Karte erforderlich ist oder nicht.

    Und für gesundheitsgefährdend gibts eine Erläuterung der IHF, z.B. Bezug zum Ball, Wucht und Wirkung, abwehrspezifische Bewegung, Verlust der Körperkontrolle, Geschwindigkeit etc.

    Wiencek war zu langsam, Martinovic hat ihn ausgetanzt und dann hat Wiencek mit einer absolut nicht auf den Ball gerichteten und untypischen Aktion ihm dann von der Seite eine gelangt. Roter gehts kaum noch.

    Blümel/Loppaschewski hatten gestern kaum eine Linie - die waren schwach wie immer.

    Na, dann mal Butter bei die Fische. Woran machst Du denn diese pauschale Aussage fest?

    Stimmte der Aufbau der Progression nicht, schwankende Linie in den 7m-Entscheidungen, Beeinflussung des Spiels durch ihr Auftreten, uneinheitliches Passiv-Anzeigen, Regelauslegung zu eng oder zu großzügig, erheblicher Fehler mit spielentscheidender Bedeutung, mangelnde Kommunikation, gegensätzliche Entscheidungen, technische Fehler uneinheitlich bewertet, Bevorzugung einer Mannschaft?

    Also, was wars denn?

    Gegen sachliche Kritik hat niemand was einzuwenden und der muss ich mich als SR auch stellen, aber schon die ersten Beiträge sind einfach SR-Bashing ohne jede Begründung bzw. zeigen, welche Regelanalphabeten unterwegs sind. Kritik am SR kann man in den einzelnen Spielthreads anbringen, dafür braucht es keines eigenen Threads. Kritik ja, aber dann auch fundiert und begründet und nicht einfach draufgehauen ohne jede eigene Regelkenntnis.

    Das gilt natürlich auch für alle anderen am Spiel Beteiligten.

    Ich muss Spielmacher79 voll zustimmen, dieser Thread ist peinlich, der Beitrag von schwabe zum Schiedsrichterball sagt alles, zumal es den auch bei Kontakt mit dem SR nie gegeben hat.

    @Mods: Überlegt Euch mal, diesen Thread zu schließen, sowas gehört von mir aus in die asozialen Hetzwerke aber nicht in ein Fanforum.

    Ich würde Becker und Hambüchen gerne widersprechen, da ich aber beruflich jeden Tag mit Leuten zwischen 18 und 23 Jahren zu tun habe, kann ich die Aussagen nur bestätigen. Der Anteil derjenigen, die bereit sind, was zu tun, beschränkt sich auf 1 bis 2 Prozent, etwa 25 Prozent erwarten Bestnoten für bloße Anwesenheit und der Rest rechnet erstmal wieviele Punkte er zum bestehen braucht und in welchen Fächern er die mit möglichst wenig Aufwand erreicht, die restlichen Fächer werden ignoriert. Das ist die Realität in Deutschland, das bestätigen auch Kolleginnen und Kollegen aus andern Bundesländern immer wieder. Olympla wird für Deutschland ein Disaster.


    Fast alle Hallen, die ich bisher besuchen konnte und Klatschpappen anbaten, hatten gemeinsam, dass es dort zwar laut war, aber nicht wirklich Stimmung erzeugt wird. Das beste Beispiel dafür ist die Schmelinghalle. Diese ist eigentlich eine ideale Handballhalle, aber Hallensprecher und Klatschpappenatmosphäre sorgen für eine 08/15 Stimmung ohne Belang.

    Das stupide Bearbeiten der Trommeln in der Tradition römischer Galeeren sorgt aber auch nicht für Glückshormone.

    Ohne die Entscheidungsgründe zu kennen, daher reine Vermutung:

    Das Gericht sieht offenbar die Möglichkeit einer Verletzung des fair trial-Grundsatzes, d.h. des Rechts auf ein faires Verfahren, sprich das Recht auf Verteidigung. Dies gilt unmittelbar zwar nur in Gerichtsverfahren, gilt aber mittelbar auch für Sportgerichtsverfahren. Jedem Beschuldigten muss Gelegenheit gegeben werden, sich unmittelbar zu den ihn erhobenen Vorwürfen äußern zu können, erstmal alle belastenden Beweise zu sammeln und dann in der Gesamtheit zur Stellungnahme vorzulegen ist nicht zulässig.

    Vermutlich wollte die Kommission erstmal alle betroffenen Sportlerinnen anhören und dann Fuhr mit allen Aussagen konfrontieren, das geht aber nicht, weil ihm Gelegenheit gegeben werden muss, direkt zu jeder Aussage sich äußern zu können. Nach den Berichten wurde ihm diese Möglichkeit aber bislang verwehrt.

    Zwar ist das hier kein Sportgerichtsverfahren, aber eine entsprechende präjudizierende Wirkung zum Nachteil Fuhrs im Hinblick auf das weitere berufliche Wirken hat es trotzdem.

    Die Einhaltung des fair-trial-Grundsatzes ist auch Voraussetzung dafür, dass sportgerichtliche Entscheidungen nicht vor den ordentlichen Gerichten angefochten werden können, ansonsten wäre jeder Ausschluss des Rechtsweges nicht wirksam.

    Wie gesagt, reine Vermutung, aber für mich derzeit die einzig vorstellbare Erklärung. Müssten die Top-Juristen des DHB aber auch wissen...

    Es geht nicht um Gewalt vor oder nach den Spielen, es geht um das Verhalten während des Spiels. In den Schampus-Arenen der Bundesliga kriegt man als Beteiligter am Spiel auf dem Feld doch wenig bis gar nichts mit, das ist nur ein einziges undefinierbares Geräusch, da versteht man nicht, was gesagt wird.

    Aber in den unteren Klassen, dort wo zwischen 30 und 120 Zuschauer auf der Tribüne sitzen, da verstehst Du jedes Wort. Da fordern Eltern ihre KInder auf, den anderen "plattzumachen", da haben die Ordner Bierflaschen in der Hand und pöbeln gegen den SR und die Altherrenriege in der ersten Reihe bezeichnet Spielerinnen als "fette Kuh". Und das hört jeder.

    Und es wird mehr.

    Auspfeifen des Gegners, Beleidigungen der gegnerischen Spieler, TW nach Kopftreffer als Weichei und Schauspieler bezeichnen, Beifall klatschen bei Verletzungen, die Liste ließe sich noch weiterführen und das jedes WE, egal in welcher Halle.

    Das sind keine Emotionen, das ist einfach unsportlich und niveaulos.

    5 davon aber mit +1.

    Da sch.... der Hund drauf, ob +1 oder +5, gewonnen ist gewonnen.

    Spanien verdienter Sieger, einfach auch den besten Fussball konstant gespielt.

    Und über das Fanverhalten sollte man im Handball lieber schweigen, da nähern sich die beiden Lager immer näher an, kurz gesagt der Handball orientiert sich nach unten Richtung Fussball.

    Wenn der Elfmeter gegeben wird, beschwert sich keiner und die Entscheidung wäre auch besser zu verstehen. Vielleicht war der SR ja mit der Bahn angereist und hatte am Stuttgarter Bahnhof schon den Überblick verloren.

    Chancen waren da, Wirtz, Havertz, Füllkrug, die müssen dann auch mal rein, wenn man gewinnen will.

    Ich bleib dabei, Havertz und Rüdiger sind völlig überbewertet, in den entscheidenden Situationen sind sie nicht da, wie Groetzki und Gensheimer.

    Heute feste die Daumen drücken für die Schweiz und die Niederlande.

    Ist das der Sport, den man sehen will? Regelkonform bis auf den letzten Millimeter, entschieden durch Technik und 20 Videowiederholungen? Dann können letztlich Spiele, egal welche Sportart, künftig durch KI in Echtzeit beobachtet und analysiert werden und es entscheidet ein Algotrithmus.

    Ich glaub, ich will das nicht, weder im Fussball noch im Handball.