Von verzichten auf einen Job ist hier ja nicht die Rede. Die Spieler verdienen ihren Lebensunterhalt in den Vereinen, machen das Ganze also als Ehrenamt, mit dem für sie evtl. Nebeneffekt des sich Zeigens für potentiell neue Arbeitgeber. Die Hauptamtlichen der Organisationen (DHB, IHF) werden ihren Job weiter machen, der Trainer, der am ehesten auf dem Schleudersitz bei Nichtleistung sitzt, ist ja schon weg. Die Funktionäre und Präsidenten aller dieser Gremien sollten das Ganze nun wirklich ehrenhalber nehmen und da sollten alle Register von Moral und Fairness und Sportlichkeit gelten. Wo denn sonst?
Und wenn wir den wirtschaftlichen Aspekt (z.B. TV-Einnahmen) mitnehmen, um sich als Handball zu behaupten gegen andere Sportarten / Olympia-Sportart etc., muss man sagen, dass es auch in der Wirtschaft Moral und Fairness gibt/ geben sollte: nur weil Firma xy die Sportbälle unter dubiosen Umständen günstiger produzieren und verkaufen und damit Kunden bekommen kann (ähnlich deinem Beispiel einen Job bekommen), müssen / dürfen sie es nicht tun (ist jetzt etwas drastisch geschildert, dagegen ist natürlich die Nicht-/Teilnahme an einer WM eher lächerlich).
Dein Vergleich hinkt, selbst wenn die Beteiligten beim DHB die Überraschten wären, die "unfein zu einem Job" gekommen sind.
Ob Verzicht das Mittel der Wahl ist/ gewesen wäre, weiß ich nicht, aber andere als die gezeigten Reaktionen hätte ich erwartet.