Beiträge von Rentner

    30.04.2007 - onn
    Kretzschmar will SCM-Manager werden

    Stefan Kretzschmar, Handball-Idol einer ganzen Generation, möchte gerne Manager des SC Magdeburg werden. Dies sagte der 34-jährige Ausnahmehandballer am Tag nach dem EHF-Pokal-Triumph des SCM gegenüber dem MDR. Bereits am Empfang der Mannschaft auf dem Magdeburger Rathaus-Balkon schickte "Kretsche" mit den Worten "dieser Titel gehört zu 50 % auch Bernd-Uwe Hildebrandt" eine unmissverständliche Kampfansage an die Magdeburger Vereinsführung.

    "Es ist mein Traum, dem SCM weiterhin erhalten zu bleiben und vielleicht auch die sportlichen Geschicke zu leiten, das heißt, die Position des Managers zu bekleiden", sagte Kretzschmar heute gegenüber dem MDR. Damit dürfte klar sein, dass dem SCM eine weitere Personaldiskussion ins Haus steht. Und dass Kretzschmar in der neuen Saison - trotz laufenden Vertrages bis 2008 - nicht mehr für die Mannschaft auflaufen wird. Dies äußerte Kretzschmar bereits im Moment des Triumphes im EHF-Pokal. "Ich habe keine Lust, um Platz sieben oder acht in der Meisterschaft zu spielen. Ich denke ernsthaft darüber nach, ob es andere Möglichkeiten gibt. Entweder sich auf andere Weise im Verein einzubringen oder aber doch nochmal zu gehen", sagte der 218-malige Nationalspieler nach dem Fan- Empfang auf dem Balkon des Magdeburger Rathauses.

    Bereits in der vergangenen Woche brachte die Magdeburger Torwart-Legende Wieland Schmidt in einem Interview mit der WELT den ehemaligen Nationalmannschafts-Linksaußen als Manager ins Gespräch. "Jetzt bietet sich die Chance für einen Neuanfang. Der SCM muss dringend modernisiert werden. Einen wie Stefan Kretzschmar als Sportlichen Leiter zu installieren, wäre das erste richtige Zeichen."


    (Quelle:http://www.handball-welt.de/o.red.c/home.php?LigaID=0)

    28.04.2007
    FALL NARCISSE

    Jetzt entscheidet die EHF


    Gummersbach – Jetzt wird es endgültig zum Nervenspiel: Das Gezerre um Daniel Narcisse geht offenbar durch die juristischen Instanzen.

    Der VfL-Star möchte nach Chamberry wechseln, Gummersbach hat aber einen gültigen Vertrag und will Narcisse nur gegen die Zahlung von 350 000 Euro Ablöse ziehen lassen.

    Doch die Franzosen schalten auf stur. „Nach meinen Informationen haben sie den französischen Verband eingeschaltet. Der soll die EHF anrufen“, sagt der zukünftige Sportdirektor Francois-Xavier Houlet.

    Heißt: Der Transfer-Krieg wird auf höchster europäischer Verbandsebene entschieden. Houlet: „Wir glauben, wir sind im Recht und hoffen auf eine frühzeitige Entscheidung.“ Dann müssten die Franzosen tief in die Tasche greifen – oder Narcisse noch ein Jahr bleiben. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg…
    (Quelle:http://www.express.de)

    Auf der Nettelstedter Homepage steht im Spielbericht u.a.:

    Velimir Petkovic war indes etwas angefressen: „Wir haben 50 Minuten lang ein gutes Spiel gemacht und plötzlich den Vorsprung verloren. Die Deckung, die der TuS in den letzten zehn Minuten gespielt hat, ist nicht erlaubt, aber die Schiedsrichter haben sie erlaubt.

    Was meint Petkovic? Wer kann hierzu etwas schreiben.

    Zitat

    Original von Lothar Frohwein
    ....

    Ich gehe davon aus, dass der HSV keinen Punkt mehr abgibt. Demnach darf der THW noch genau ein Spiel verlieren.

    Hinzu kommt ein Unentschieden, denn der zusätzliche Vorteil für den THW ist die Tordifferenz!

    Flensburg hat die Hoffnung nicht aufgegeben

    26.04.2007

    Der Pokal der Champions League war am letzten Freitag in der Flensburger Holmpassage die Attraktion. Viele Passanten ließen sich mit dem "guten Stück" fotografieren. Am Sonntagabend soll er zurückkehren - trotz des 28:28 der SG Flensburg-Handewitt im Hinspiel gegen den THW.

    Für das Prinzip "Hoffnung" wird energisch in der Duburghalle gearbeitet. Kieler Augen würden dort auf paradiesische Zustände treffen. 14 Spieler mischen voll mit. Trainer Kent-Harry Andersson kann ganz normal Handball spielen lassen. Sieben gegen sieben! "Dienstag und Mittwoch geben wir richtig Gas - dann wird es etwas ruhiger", berichtet der gut gelaunte Co-Trainer Jan Paulsen.

    Nur ein Spieler hält sich bei den Trainingseinheiten etwas zurück: Blazenko Lackovic. Der Außenmeniskusschaden im rechten Knie mahnt ihn zur Vorsicht. Am Dienstag wird er in Damp operiert. Das Finale ist für den Kroaten nicht nur der Höhepunkt der Saison, es ist auch der Abschluss. "Wir dürfen nicht so sehr an den Gegner denken, sondern müssen uns auf unser Spiel konzentrieren", mahnt er, "dann haben wir eine Chance."


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    Mit einem Lächeln blickt er zu Ljubomir Vranjes, der gerade etwas trinkt: "Er ist unser Garant für Schnelligkeit." Der kleine schwedische Spielmacher, der in der ersten Partie wegen einer Rot-Sperre zum Zuschauen verdammt war, ist an der Flensburger Förde zum "großen Hoffnungsträger", zur Trumpfkarte, befördert worden. Er selbst freut sich, dass er diesmal nicht wieder tatenlos auf der Bank sitzen muss.

    "Das war verdammt hart", erzählt Vranjes, "als wir Anfang der zweiten Hälfte mit fünf Toren zurücklagen, hatte ich noch auf ein Unentschieden oder einen knappen Sieg gehofft." Sein Wunsch erfüllte sich. Doch der 32-Jährige weiß, dass die SG eine Leistungssteigerung benötigt: "Wir hatten nur in den letzten 20 Minuten einen guten Angriff. Das ist zu wenig für ein solches Finale. Wir brauchen mindestens 45 Minuten."

    Konzentration und Anspannung prägen im Moment die Stimmung bei den Flensburger Übungseinheiten. Aber auch Optimismus. "Wir werden am Sonntag nicht mehr den Druck haben, da nun alle mit Kiel als Sieger rechnen", glaubt Linksaußen Lars Christiansen an eine Wiederholung des 32:28-Auswärtssieges im letztjährigen Champions-League-Viertelfinale: "Wir wissen, wie man in der Ostseehalle gewinnt." Abwehr-Mann Kasper Nielsen möchte gar nicht erst viele Worte verlieren. "Wir müssen nur alles geben", sagt der Däne, "und gewinnen." Das wollen die SG-Fans beim Public viewing in der Campushalle sehen.

    Autor: Jan Kirschner

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Zitat

    Original von Wöller
    Rentner: Na klar, ich seh´s so:
    Wenn ein Verein es sich nicht leisten kann, auch mal im Mittelfeld der Liga zu spielen um sich neu aufzustellen, ohne Angst haben zu müssen, daß das Interesse wegbricht, (wie ja schonmal geschehen! Einen Großteil derer, die jetzt schreien und jubeln, hat man Mitte der Neunziger nicht gesehen und gehört, aber jetzt wollen wieder alle groß mitreden) wird er immer um die 12 Topspieler benötigen. Man sieht ja jetzt, daß die fünf bis acht Topspieler schon nicht ausreichen um konstant ganz oben (Platz 1 oder 2) mitzuhalten.
    Ich find es nicht so dramatisch, wenn man mal "nur" unter die ersten sechs kommt und Etat-mäßig sollte man auch so planen. Zumal die ersten 6 bis 8 Mannschaften in der Bundesliga (glücklicherweise) so eng beieinander sind. Aber ich denke der Spruch von Krämer hinsichtlich höherem Etat, um was auf der "hohen Kante" zu haben, zielt in die Richtung.
    Wenn die gute Jugendarbeit einen Sinn haben soll, sollte man es auch mit Heranführen der eigenen Leute und entsprechender Perspektive versuchen. Sonst gehen die Jungs zu anderen Vereinen(und eben nicht nur zum, ständig wechselnden, Kooperationspartner) wie Schalksmühle, etc. Dann muß aber auch mal ne "Durststrecke akzeptiert werden. Auch und vor allem von der Öffentlichkeit!!

    Was hat das alles mit dem Thema VfL Gummersbach - TBV Lemgo gemein? ?(


    Zitat:
    Original von Wöller
    Typisch fürs Gummersbacher Umfeld:

    Wenn´s mal nicht so gut läuft, IMMER KRÄFTIG DRAUF HAUEN!!!

    Und dann wundert man sich, warum keine Eigengewächse zum Zug kommen oder Perspektivspieler geholt werden.......

    25.04.2007 - Heinz Büse - dpa
    Diskussion trübt Freude über Erfolg: Kluft zwischen Brand und Clubs


    Der deutsche Handball ist erfolgreicher denn je - doch hinter den Kulissen sorgt ein Streit zwischen dem Bundestrainer und der Bundesliga für anhaltende Spannungen. Auch der WM-Triumph der Nationalmannschaft und der Einzug von insgesamt vier deutschen Clubs in die Finals der drei wichtigsten Europacup-Wettbewerbe trugen nicht zu einer Annäherung der verschiedenen Standpunkte bei. Aus seiner Verärgerung über die strikte Weigerung der Vereine, vier deutsche Profis pro Spiel aufzubieten, macht Heiner Brand nach wie vor keinen Hehl. "Ich finde es lächerlich, über zwei bis vier deutsche Spieler in einem 14er Kader diskutieren zu müssen", klagte er in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa), das sie folgend im Wortlaut finden.

    Die Haltung der Clubs, die Brands Vorschlag im Dezember vorigen Jahres abgelehnt hatten, bereitet dem Bundestrainer Kopfzerbrechen. Ungeachtet des umjubelten Siegeszuges seiner Mannschaft bei der WM Anfang des Jahres im eigenen Land sorgt er sich um deren Zukunft. Schon in drei bis vier Jahren bestehe die Gefahr, nicht mehr zwischen genügend heimischen Top-Spielern auswählen zu können. Deshalb geißelte er die Liga unlängst als "egoistisch und stur".

    Die verbalen Konter der Club-Bosse ließen nicht lange auf sich warten. Uwe Schwenker hält die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt für deplatziert. "Statt sich über die Erfolge der Nationalmannschaft und der Clubs zu freuen, reden wir nun wieder über die Ausländer- Beschränkung. Das Thema langweilt mich", klagte der Manager von Liga- Krösus THW Kiel in einem Gespräch mit "Sport1.de".

    Ähnlich wie Schwenker hält auch Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), bei allem Verständnis Barnds Kritik für übertrieben: "Es spricht einiges dagegen, dass wir bald nicht mehr genügend starke deutsche Spieler haben. Die Liga hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen - auch wegen der Ausländer. Aber prinzipiell sollten wir diese Diskussion nicht über die Medien führen."

    Ein von Bohmann angedachtes Schlichtungsgespräch mit Brand tut Not. Schließlich hat sich das Klima trotz der jüngsten Erfolge eher verschlechtert. So wurde liga-intern Kritik laut, der Bundestrainer nutze den WM-Titel zu lauteren Forderungen und drohe sogar damit, seinen im Jahr 2008 auslaufenden Vertrag ohne ein Entgegenkommen der Clubs nicht verlängern zu wollen. Auf solche Vorwürfe reagiert Brand mit Unverständnis: "Ich habe davon gelesen - und mich gewundert. Was dieses Thema anbetrifft, erzähle ich seit über zehn Jahren als Bundestrainer das Gleiche. Deshalb kann man schlecht davon sprechen, ich würde den WM-Titel ausnutzen. Ich habe die Meinung vorher vertreten und werde davon nicht abrücken."


    Heiner Brand im Interview: "Profitiere von einer starken Bundesliga"

    Nach dem WM-Titel für Ihr Nationalteam können gleich drei Bundesliga-Clubs am Ende dieser Woche europäische Titel gewinnen. Überrascht Sie dieser Höhenflug des deutschen Handballs?

    Heiner Brand:
    Das zeigt, dass wir eine starke Liga haben. Die besten Handballer der Welt spielen - von wenigen Ausnahmen abgesehen - in der Bundesliga oder in Spanien. Ich glaube sogar, dass die Bundesliga in der Breite etwas stärker ist.

    Das klingt nach idealen Zeiten für einen Bundestrainer, der in Zukunft aus einem reichen Fundus an Spielern schöpfen kann.

    Heiner Brand:
    Natürlich profitiere ich von einer starken Bundesliga. Davon, dass einige Spieler sich mit den weltbesten Stars messen und auch international Erfahrungen sammeln können. Aber man sollte das nicht in allen Fällen überschätzen. Was habe ich als Bundestrainer zum Beispiel für einen Vorteil, wenn der größte Teil der Spieler im Champions League-Finale zwischen Kiel und Flensburg Ausländer sind?

    Sie deuten es an. Obwohl der deutsche Handball derzeit erfolgreicher denn je ist, scheinen die Spannungen zwischen dem Bundestrainer und den Vereinen wegen der Ausländeregelung zu wachsen?

    Heiner Brand:
    Von Spannungen würde ich nicht sprechen. Aber ich habe zu diesem Thema eine deutliche Meinung. Ich finde es lächerlich, über eine Mindestzahl von vier deutschen Spielern in einem 14er-Kader diskutieren zu müssen. Aber mittlerweile habe ich mich mit der Entscheidung der Vereine abgefunden und eigentlich keine Lust mehr, mich zu diesem Thema zu äußern.

    Es wurde Ihnen aber vorgeworfen, Sie würden Ihre Position als Weltmeister-Trainer ausnutzen, um Ihren Forderungen nach vier deutschen Spielern pro Team Nachdruck zu verleihen. Was halten Sie von dieser Kritik aus der Bundesliga?

    Heiner Brand:
    Ich habe davon gelesen - und mich gewundert. Was dieses Thema anbetrifft, erzähle ich seit über zehn Jahren als Bundestrainer das Gleiche. Deshalb kann man schlecht davon sprechen, ich würde den WM-Titel ausnutzen. Ich habe die Meinung vorher vertreten und werde davon nicht abrücken.

    Angeblich sind Sie aus Verärgerung über die uneinsichtige Bundesliga sowohl der Pokal-Endrunde in Hamburg als auch den beiden Champions League-Endspielen fern geblieben. Stimmt das?

    Heiner Brand:
    Das hatte damit nichts zu tun. Beim ersten Champions League-Finale war ich auf der Anreise zum Länderspiel gegen die Schweiz. Und beim zweiten Endspiel habe ich einen anderen Termin. Das war übrigens auch bei der Pokal-Endrunde der Fall.

    Erst der WM-Titel, nun die drei Europacup-Endspiele. Eine bessere Werbung kann es für die Sportart nicht geben. Kann der Handball diese Chance nutzen?

    Heiner Brand:
    Wir sind auf gutem Weg, aber man kann keine Wunderdinge erwarten. Jeder Nationalspieler bekam in den vergangenen Wochen fast täglich zu spüren, was der WM-Titel bewirkt hat. Natürlich machen sich auch die Erfolge der Vereine positiv bemerkbar. Das Interesse am Handball wächst. Wenn es uns gelingt, die Basis zu erreichen, bin ich optimistisch, dass wir längerfristige Synergieeffekte erzielen. Unser Schulprojekt in Nordrhein-Westfalen geht in die richtige Richtung.

    Im Sommer soll es Gespräche über die Verlängerung Ihres im kommenden Jahr auslaufenden Vertrages geben. Wohin geht die Tendenz?

    Heiner Brand:
    Ganz ehrlich, ich bin seit dem WM-Titel noch nicht dazu gekommen, mir in Ruhe Gedanken darüber zu machen. Im Prinzip gilt noch immer, was auch schon vorher galt. Mein Verhältnis zur Verbandspitze ist positiv, die Arbeit mit der Mannschaft macht mir großen Spaß. Dennoch werde ich mir gründlich Gedanken machen, es ist für mich eine wichtige Entscheidung.

    Zitat

    Original von Wöller
    Typisch fürs Gummersbacher Umfeld:

    Wenn´s mal nicht so gut läuft, IMMER KRÄFTIG DRAUF HAUEN!!! :nein:

    Und dann wundert man sich, warum keine Eigengewächse zum Zug kommen oder Perspektivspieler geholt werden.......


    Was das eine mit dem anderen zu tun hat, ist mir schleierhaft. Wöller, kannst Du mich einmal diesbezüglich aufklären?

    Zitat

    Original von Bundesbibo

    Och, da sind doch vor nicht allzu langer Zeit noch genügend Namen durch die Gegend geschwirrt...

    EDIT: Ich kann weder zu Rastwortsew noch zu Harmandic etwas sagen. Nicht, dass die Euphorie ähnlich schnell verpufft wie bei Zacharov...

    Das ist eine Politerantwort, aber keine Antwort auf meine Frage.

    Zitat

    Original von S.A.M.
    Ich kann es nicht glauben, dass der Konflikt Kienbaum-Krämer endgültig beigelegt ist.

    Erst tritt Krämer vermeintlich freiwillig aus gesundheitlichen Gründen zurück, und ein paar Wochen später war es dann alles nicht so gemeint.

    Jetzt soll wieder auf einmal die große Harmonie herrschen???

    Hallo???

    Ein Vorstand muss "harmonieren", dass heist aber noch lange nicht, dass dort auch "Harmonie" herrschen muss.
    Harmonie braucht gar nicht zu herrschen. Hauptsache ist man ist nach Diskussionen einer Meinung und spricht und handelt nach aussen im Sinne des VfL.

    Zitat

    Original von TBV Thiesi
    Meint ihr das ernst mit Kehrmann. Aber habe mir schon gedacht das wieder sowas kommt. Also ich habe das Spiel auch aufgenommen und man hat doch wohl in den Zeitlupen deutlich gesehen das er mein ersten mal den Ellenbogen auf die Brust bekommt und das 2te mal das Knie vom Torwart gegen den Kopf. Naja aber ihr lauft da sicher gleich weiter............

    Zu 1.Dann ist danach stetig am Nacken einrenken? :nein:

    Zu 2. Diese Art Kempa-Trick ist eben ein Risiko für den Spieler, wenn er den Torhüter mit in das Tor stossen will.

    Es war aber kein unverdienter Sieg für den TBV.

    TuS N-Lübbecke - FA Göppingen
    HSG Wetzlar - HSV Hamburg
    TV Großwallstadt - HBW Balingen-Weilstetten
    Wilhelmshavener HV - Eintracht Hildesheim
    MT Melsungen - HSG Nordhorn
    SG Kronau/Östringen - THW Kiel
    SG Flensburg-Handewitt - GWD Minden
    SC Magdeburg - HSG Düsseldorf

    Zitat

    Original von meteokoebes
    ..... Zudem muss das Thema Narcisse so schnell wie möglich vom Tisch sein, um etwas mehr Klarheit zu gewinnen, denn je länger sich dieses Thema hinzieht, desto länger lässt doch auch das Thema Neuverpflichtungen auf sich warten.


    Leider, leider ist der VfL hier abhängig von Chambèry und Narcisse.
    Chambèry treibt ein böses Spiel mit dem VfL.
    Aber wer kann mir sagen wann denn die EHF in so einem Fall zur endgültigen Klärung (Vertragsklärung, Höhe der Ablösesumme etc.) angerufen werden kann.

    TRAINERSTRESS!

    EXPRESS maß die Leiden des Alfred Gislason

    Von ALEXANDER HAUBRICHS


    Köln - Alfred Gislason rauft sich die Haare, gestikuliert wild, breitet die Hände aus, reklamiert. Die anderthalb Stunden dauernde 29:32-Niederlage gegen den TBV Lemgo ist für Gummersbachs Trainer Stress pur.

    Das ist manchmal anstrengender als selber spielen“, sagt der 47-jährige Isländer. „Du bist mit Emotionen dabei, gehst voll mit. Da steht man unter Strom.“

    Die Leiden des Alfred G. Aber wie belastend ist das Dasein an der Linie wirklich? EXPRESS will es genau wissen, fühlt dem Trainer den Puls. Dafür legen wir dem VfL-Coach den hochmodernen Laufcomputer RS800 von Polar an. Mit ihm lässt sich später am PC die Belastung minutiös ablesen.

    Der erste Wert, eine Stunde vor dem Spiel, zeigt lockere 80 Schläge. Doch schon nach Anpfiff gehen die Zahlen in den dreistelligen Bereich. Die ersten Tore, Fehler, Pfiffe. Dabei sind es vor allem die Schiedsrichterleistungen, die selbst den Puls des durchtrainierten Gislason (fuhr noch am Tag vor dem Spiel über zwei Stunden mit dem Mountainbike durchs Bergische) in die Höhe jagen.

    „Normalerweise rege ich mich mehr über Fehler meiner Spieler auf, aber gestern war die Wut schon auf die Schiedsrichter fokussiert“, sagt Gislason. Während der Auszeiten konzentriert er sich richtig, kühlt auf hohem Niveau ab. Der Puls sinkt auf 110 Schläge.

    Aber kurz vor Schluss wird es richtig heiß. Der VfL riecht Lunte, der Coach macht draußen richtig mit, reißt die Arme in die Höhe, feuert seine Verteidiger an. Nun jagt das Blut durch seine Adern – obwohl seine Spieler auf dem Parkett stehen, ist die Belastung für den Körper eine Viertelstunde lang wie bei einem schnellen Lauf. „Da achtest du nicht mehr drauf, was links und rechts ist. Da gibt es nur noch das Spiel.“

    Als Kehrmann zwei Minuten vor Schluss die Partie entscheidet, lebt der Trainer nach außen noch Einsatz vor. Innerlich, da lügt der Computer nicht, hat er aufgesteckt. Langsam, aber sicher beruhigt er sich, kurz nach Spielschluss ist er wieder auf seinem Anfangswert von 80. Gislason schaut sich interessiert die Werte an: „Ich wollte schon immer mal wissen, wie groß die Belastung ist.“

    Eine gute Nachricht hat die Pulsuhr auch noch auf Lager. 842 Kalorien verbraucht Gislason während der 90 Minuten. Dafür muss man normalerweise eine Stunde laufen…

    (Quelle:http://www.express.de)

    Zitat

    Original von Jever

    Das dieser Stress auch beim Team Spuren hinterlassen hat konnte man gestern Abend bei Sport im Westen Gudjon und Alfred klar entnehmen. Die hörten sich beide richtig angefressen an.
    Gislason hat ja auch gestern die sportliche Richtung für die nächsten drei Jahre vorgegeben und Geld für seine Wünsche gibt es auch, so das doch wenigstens in der Mannschaft jetzt Ruhe einkehren kann und wird.

    Ich hoffe auch nur, dass nicht immer wieder Geschütze von Gummersbacher "Fanseite" auf Herrn Krämer gerichtet werden. Gegen Herrn Kienbaum ist das nie passiert.

    Marathon beim VfL

    GUMMERSBACH. Es sollte tatsächlich die erwartete Marathonsitzung beim Handballrekordmeister werden. Bis in die Nachtstunden tagte gestern jedenfalls der Aufsichtsrat des VfL Gummersbach. Nachdem Trainer Alfred Gislason sein sportliches Zukunftskonzept vorgestellt hatte, einigte sich das Gremium zudem darauf, beim Thema Daniel Narcisse ab sofort eine ebenso klare wie einheitliche Linie zu fahren. Den Topstar zieht es bekanntlich zurück zu seinem Heimatclub nach Chambery. Allerdings besitzt Gummersbach eine Option auf ein weiteres Jahr mit "Air France". Wie die VfL-Linie aussieht, wollen die blau-weißen Macher heute öffentlich machen.

    Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe hatte die angekündigte Debatte zwischen VfL-Boss Hans-Peter Krämer und Aufsichtsratsmitglied Jochen Kienbaum noch nicht stattgefunden. (EB)

    (Quelle:Kölnische Rundschau vom 24.04.2007)

    VFL-MACHTKAMPF

    Darf Krämer weiterhin klotzen?

    Gummersbach – Der Rückschlag im Kampf um Europa. „Die Mannschaft wirkte verunsichert. Das lag sicher auch an der unsinnigen Unruhe im Umfeld“, sagt Aufsichtsratsboss Hans-Peter Krämer.

    Die will er am Montag beenden. Denn dann entscheidet sich die K-Frage. Der Showdown von Krämer gegen Vorgänger und Chefkritiker Jochen Kienbaum im Aufsichtsrat. Sie können nicht mehr miteinander, einer wird wohl gehen müssen. Krämer sieht sich gut gerüstet. „Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Wir greifen auch im nächsten Jahr weiter an.“

    EXPRESS erfuhr: Krämer hat offenbar schon den Etat für die nächste Saison zusammen. Ebenfalls schon fest geplant sind offenbar 17 Spiele in der Kölnarena. Und Alfred Gislason darf noch Wünsche äußern, bekommt gewünschte Verstärkungen.

    Aber es kann auch alles ganz anders kommen. Aus dem Umfeld heißt es: Krämer setzt alles auf eine Karte. Entweder der VfL zieht mit in die Kölnarena oder Krämer ist weg. Dann allerdings wäre das Chaos perfekt.

    (Quelle:http://www.express.de)