Stefan Kretzschmar hat es im letzten Handball-Talk mit Schmiso ganz gut beschrieben: Gegen unkonventionelle Gegner tut sich die MT meist schwerer als gegen bekannte Mannschaften, die nach festen Mustern spielen. Ist schon verwunderlich, wie wenig konstant in den letzten Jahren gegen viele Teams der unteren Gefilde Punkte gelassen wurden.
Sei nicht böse, dies sehe ich anders. Der gute Kretzsche kramt mit seinen Aussagen in der Vergangenheit, die aktuell so nicht bestätigt wird. Es erweckte den Anschein, als ob er die akuellen Spiele der MT noch gar nicht gesehen hat. Da wird er sich wundern, wenn seine Füchse plötzlich die MT dann vor der Brust haben.
Auf den lockeren Sieg gegen den THW ist er kaum eingegangen. Man hat in Elverum, Kiel und auch in Lemgo, ohne dass die Spiele eng wurden, gewonnen. Also haben sie auch die Auswärtsschwäche, die so viel besungen wurde abgelegt. Von der alten MT spielt nur noch Simic mit. Ansonsten wurde der Kader komplett umgekrempelt. Gegen Potsdam hat man mit der 2. Garde und angezogener Handbremse mit +8 gewonnen. Worauf basiert, dann die Aussage von Kretzsche? Auf der Vergangenheit, in der man fast immer beim TVB oder Lemgo Punkte gelassen hat. Aber auch die haben nicht unkonventionell gespielt. Man hat bis jetzt "auswärts" gegen die beiden besten 7 gegen 6 spielenden Teams gewonnen. Auch Eisenach wird gegen die MT keine Chance haben. Also sollte man die Aussagen vom Kretzsche nicht so wörtlich nehmen.