Beiträge von hasenhirn

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    Original von OsloStar

    .....Ein anschauliches Beispiel für eine krasse Benachteiligung bietet der für die SG Kronau/Östringen spielende Tobias Scholtes, der gleichermaßen die Anforderungen für ein Zweifachspielrecht erfüllen würde. Er durfte nicht seine eigentliche Mannschaft (SG II) in der Regionalliga verstärken, da er - wenn auch nur wenige Minuten - in der ersten Mannschaft in der Bundesliga gespielt hatte. Es wäre aus keinem vernünftigen Grund gerechtfertigt, den Spieler Hauk gegenüber dem Spieler Scholtes nur wegen des bestehenden Zweifachspielrechts vom Hauk derart zu bevorzugen, wie dies geschehen würde, wenn man es bei der Wertung des Spieles belassen würde. Im Falle Scholtes wären die Punkte definitiv weg gewesen.

    (c) Rhein-Neckar Löwen

    ungeachtet dessen, dass m.E. und das haben sowohl Schawaniwolli als auch ich schon deutlich geschrieben, hier zwei verschiedene § durcheinandergeworfen wurden, werfe ich hier noch einen ganz anderen Passus ins Getümmel der Diskussion:

    im Absatz 12 des §55 SpO DHB ist geschrieben:

    Zitat

    ...Spieler bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres können sich in Mannschaften der Bundesligen und Regionalligen (gilt nur für den Erwachsenenbereich) nicht festspielen.....


    was soviel bedeutet, Tobi Scholtes ist 1984 geboren, also noch keine 23 und hätte somit trotz seines Einsatzes in der Buli-Mannschaft gleich am ersten Tag in der Regionalliga-Mannschaft mitspielen können....


    wer lesen kann ist eben doch im Vorteil (oder man hätte auch jemanden Fragen können, der sich damit auskennt....)

    Zitat

    Original von Drytooler
    Kommt auf das Foul drauf an!?
    Wenn ich den Angreifer ganz normal festmache (z.B. an der Mittellinie) ist das zwar ein taktisches Foul, aber das ist doch egal. Dafür bekommt man gar nichts.

    Habe das auf jeden Fall noch nei anders erlebt.

    für alle Ligen unter halb der Buli ist es genau so, wie Schwaniwolli es geschrieben hat.

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Schulz geht nach Hemsbach

    Petze !!!!!!


    Zitat

    Weinheimer Nachrichten vom 07.09.2006

    Fast alle Teufel unter der Haube

    (AT) Das, was SGL-Trainer Uwe Rahn befürchtet hatte, ist eingetroffen: Die Zweitliga-Handballer - darunter auch die Perspektivspieler der SG Leutershausen - zerstreuen sich nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in alle Himmelsrichtungen. "Noch hat Leutershausen die Mannschaft nicht zurückgezogen", konnte Bundesliga-Spielleiter Uwe Stemberg den Zweitliga-Spielplan auch gestern nicht aktualisieren.


    Geändert werde daran nichts, der jeweilige SGL-Gegner bleibe spielfrei.

    Die Torhüter Christian Schemenauer, Robbie Sowden und Linksaußen Fabian Müller haben bisher noch nicht bei anderen Vereinen zugesagt. Das sind die letzten drei aus dem ursprünglich 15-köpfigen Kader der Teufel. "Wenn Leutershausen im nächsten Jahr Regionalliga spielen kann, werde ich bleiben, ansonsten muss ich mich nach einem anderen Verein umsehen", will Schemenauer die Entscheidung über einen noch möglichen Lizenzentzug abwarten. In der Badenliga sieht er keine Perspektive.


    Perspektivspieler in der Region


    Jonas Gunst und Sebastian Brehm schließen sich dagegen dem Baden-Württemberg-Oberligisten TSV Birkenau an. "Wenn ein Zweitliga-Verein wegen Doppelspielrecht anfragen sollte, sind wir dafür offen", zeigte sich TSV-Geschäftsführer Roland Weber kooperativ. Gleiches gilt für Simon Kuch, der für zwei Jahre beim Ligakonkurrenten TVG Großsachsen unterschrieb, aber auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen mittrainiert. "Natürlich sind wir froh, noch einmal so gute Spieler bekommen zu haben. Aber was der Absturz der SGL für die Region bedeutet, haben viele noch nicht durchschaut", sieht Weber die Angelegenheit von zwei Seiten. Philipp Schulz wechselt zum Regionalligisten TV Hemsbach, Jens Ostheimer zur SG Kronau/Östringen II. Klemens Kainmüller kehrt zum Erstligisten HBW Balingen zurück und Florian Schmitt spielt bereits am Sonntag für Heddesheim.

    Profis noch in Verhandlungen


    Markus Becker ist beim VfL Waiblingen, Tihomir Knez bei Nieder-Roden und Köndringen im Gespräch. Vice Kutlesa sagt aller Voraussicht nach beim Nord-Zweitligisten Augustdorf zu, hat aber auch noch ein Angebot aus Tunesien. Jan Vetrovec geht nach Slowenien und Rostislav Badura hat einige Angebote vorliegen, kehrt aber eventuell in seine Heimat zurück.
    Der ehemalige Teamkapitän Thomas Zahn will sich bei einem Zweitligisten fit halten und erst einmal seine Schulterverletzung komplett auskurieren. "Unter kommen alle, allerdings hätten sie natürlich viel lieber in Leutershausen gespielt", nimmt Uwe Rahn - der sich in den letzten Tagen auch selbst um die Zukunft seiner Spieler bemühte - das Drama an der Bergstraße mit. "Ich brauche jetzt erst einmal die berühmte Auszeit."


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    Weinheimer Nachrichten vom 07.09.2006

    "Wir als Hauptverein wollten nicht schuld sein"

    (AT) Die SG Leutershausen muss nach dem wohl bald folgenden Rückzug aus der 2. Handball-Bundesliga auch ihr Badenliga-Team abmelden. Das bestätigte gestern im Rahmen eines Pressegesprächs der 2. SGL-Vorsitzende Jürgen Welling, der zusammen mit Vorstand Helmut Müller und Kassier Manfred Dinges Stellung für den Hauptverein bezog.


    Herr Müller, der Schock über die Auflösung des Bundesliga-Teams sitzt tief. Der Hauptverein war Gesellschafter in der insolventen GmbH, hatte auch zwei Sitze im Beirat. Müssen Sie sich nicht vorwerfen lassen, nicht rechtzeitig gehandelt zu haben? HERMANN MÜLLER: Wir haben gewarnt, hatten in der GmbH aber nur Vorschlagsrechte, weil wir von Gerd Schmitt immer wieder überstimmt wurden. Uns wurden auch auf mehrmaliges Anfordern nie Bilanzen vorgelegt. Schmitt hat blind auf Ralf Meusel und Sissy Prinz vertraut. Meusel war der starke Mann. Schmitt selbst sagte immer, er habe betriebswirtschaftlich keine Ahnung. Natürlich haben wir ihm entgegnet, dass er eine Informations- und Sorgfaltspflicht gegenüber dem Verein habe, aber das hat er ignoriert und schwieg weiter. Einen Businessplan hat uns Manfred Kastens erarbeitet und der sah im März schon eine eventuelle Unterdeckung in der jetzt ermittelten Höhe vor.

    Und auf dieser Grundlage konnten Sie beispielsweise im Rahmen einer Selbstanzeige auch nicht einschreiten?

    MÜLLER: Wir haben ja nur geahnt, nicht gewusst. Bei einer Anzeige hätte man uns als Verein die Schuld gegeben und das wollten wir uns nicht vorwerfen lassen. Die Bundesliga sollte das Ding selbst gegen die Wand fahren. Schließlich hat der Hauptverein nur Gelder hineingepumpt und nichts zurückbekommen.

    Hat der Verein rechtliche Konsequenzen zu erwarten?

    MÜLLER: Wir tragen den Imageschaden und den Verlust unserer Einlage in der GmbH. Außerdem gibt es noch den überschaubaren Betrag einer kleinen Bankbürgschaft. Das Gemeindedarlehen - das seit Mai 2005 nicht mehr von der Bundesliga, sondern von uns zurückgezahlt worden ist - ist in drei Monaten zurückbezahlt.

    In der Ib gibt es ja auch keine Spieler mehr. Müssen Sie Herr Welling sich da nicht vorwerfen lassen, zu vieles von der Bundesliga abhängig gemacht zu haben? JÜRGEN WELLING: Wir werden die Ib abmelden müssen, alle Spieler haben abgesagt. Zu den Vorwürfen so viel: Elf der 14 Ib-Spieler sagten mir sie bleiben, wenn Petr Hrachovec Trainer bleiben würde - das war bis zuletzt unklar. Es hagelte eine Absage nach der anderen - das Bundesligaproblem zog sich bis in die Jugend.

    Wie geht es sportlich mit der SGL weiter? WELLING: In dieser Saison wird es im Herrenbereich nur die Ic-Mannschaft in der B-Klasse geben. In der Saison 2007/08 hoffen wir auf den Regionalliga-Platz und den Start in der Landesliga für die Ib. Im Jugendbereich koordiniere ich ein achtköpfiges Team, das ein Konzept zur Förderung des Jugendhandballs erstellt. Die A- und B-Jugend wird spielen. Es gibt viel zu tun, um die Glaubwürdigkeit des Vereins wieder herzustellen. Weitere Berichte folgen am Freitag

    Zitat

    Original von Ellob
    Mensch Gottfried, wie kannst du die FAZ und Dorfschreiberlinge mit zwei Badenzer Vereinen vergleichen?

    Der Vergleich hinkt doch etwas ;)

    Vergleiche lieber HSV mit der SGL, oder hinkt das auch?

    BADENER nicht Badenzer !!!! Soviel Zeit muss sein !

    eine andere Fehlerquelle wäre die Grafikkarte, ein fehlendes Signal kann dazu führen dass der Bildschirm abschaltet. Ist deine Karte ausreichend gekühlt ? Funktioniert (wenn vorhanden) der Lüfter nicht mehr richtig oder wird dieser eventuell von Staub (sammelt sich sehr gerne in den PC's an) blockiert ?

    Zitat

    Original von Mone

    Quelle: Weinheimer Nachrichten/Odenwälder Zeitung


    Da fehlen mir die Worte. Wenigstens kanns bei einem Wechsel dieser beiden Spieler keine Probleme geben, denn die waren ja nie für die SGL spielberechtigt.

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    Original von Schwaniwolli
    Das hat mit dem Stichtag für die neue Sasion 01.07 zu tun.
    Alle Abmeldungen nach dem 01. Juli eines Jahres zählen zu den Absteigern, Insolvenzen vor dem ß01.07. oder Zurück ziehen von Mannschaften vor diesem Stichtag bedeutet die Rückstufung in die Regio.

    Der Antrag von Pfullingen kam vor dem 01.07. und daher die Rückstufung in den LV:

    Hallo Wolfgang, das sehe ich grundlegend anders, die ist ja bekann, dass ich mich in den Statuten schon des öfteren "festgebissen habe" und mich dementsprechend auch ein wenig auskenne.

    Maßgebend ist über allem die Spielordnung des DHB, und ich denke die Rechtsgrmien werden solche Dinge nicht anders sehen, ist die Spielordnung des DHB. Für die Regionalliga und für die Bundesliga ist diese beiderseit maßgebend, Dinge, die die HBL mit "Fristen und wenn und aber" aufstellt haben eigentlich da nicht groß zu interessieren.

    Deshalb halte ich eigentlich in dieser Sache den § 63 ind SpO des DHB für das Maß aller Dinge:

    Absatz 2: Erhält eine Mannschaft der Bundesligen nicht die erforderliche Lizenz oder verzichtet sie für die neue Spielsaison auf die Teilnahme in der Spielklasse, für die sie sich sportlich qualifiziert hat, ist die Mannschaft in eine Spielklasse ihres Landesverbandes einzugliedern

    Klarer kann man es m.E. eigentlich nicht formulieren.

    Weinheimer Nachrichten vom 28.08.2006

    Spenden-Countdown läuft

    (AT) 28:25 (14:12) besiegten die Zweitliga-Handballer der SG Leutershausen den Südwest-Regionalligisten SG Nieder-Roden im letzten Testspiel. Die gerade mal 70 Fans in der Heinrich-Beck-Halle sahen dabei die schwächste Vorstellung der Teufel in der laufenden Saison - kein Wunder, wo momentan alles andere interessiert als die Leistung auf dem Parkett.
    "Bei der Anfahrt hierher habe ich mir überlegt, wofür ich das eigentlich noch mache", versucht SGL-Torhüter Robbie Sowden noch gute Mine zum bösen Spiel zu machen.


    "Es gibt nur eine Antwort: Allein für die Mannschaft, denn dafür lohnt es sich." Das Team wolle auch unbedingt zusammen bleiben und planmäßig am 9. September in die 2. Liga starten. "Natürlich kann man niemandem verbieten, sich nach anderem Verein umzusehen. Aber noch hoffen alle auf eine positive Wende."

    Heute und morgen wird Leutershausen noch einmal planmäßig trainieren, am Mittwoch ist in der Weinheimer Kreissporthalle eigentlich ein Testspiel gegen den TVG Großsachsen vorgesehen. Ob das noch zustande kommt, hängt davon ab, wie viel Geld auf dem Treuhandkonto des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Alexander Höpfner eingegangen ist, beziehungsweise wie hoch die Willensbekundungen zur Spende bis morgen sind. Am Mittwoch hat Höpfner einen Termin mit dem Amtsrichter und der wird dann entscheiden, ob das Insolvenzverfahren gegen die Spielbetriebs GmbH der SGL eröffnet werden muss.

    Unbestätigten Angaben zufolge müssen morgen Zusagen in Höhe von ungefähr 150000 Euro vorliegen, etwas mehr als doppelt so viel wird angeblich insgesamt benötigt. Bis zum Samstag Morgen gingen in der Bundesliga-Geschäftsstelle 35000 Euro - meist von Privatpersonen - ein, in Anbetracht der schleppenden Koordination ein beachtlicher Betrag.

    Ein Start in die 2. Bundesliga wird von allen Parteien angestrebt, egal, wie es um die finanzielle Lage bestellt ist. "Auch wenn das Verfahren eröffnet werden sollte, wollen wir spielen. Das wäre für alle wichtig - für die Spieler, die ihr Niveau halten könnten, für den Verein selbst und natürlich auch für die Sponsoren", meint Beiratsvorsitzende Gertrud Frohburg. "Das macht nur Sinn, wenn wir zusammen bleiben können", plädiert SGL-Trainer Uwe Rahn für seine Truppe, in der die Jugendspieler Brehm, Gunst, Kuch und Müller schon bestens integriert sind.

    Der Countdown läuft für Bundesliga-Handball in Leutershausen. Das Rhein-Neckar-Fernsehen berichtet heute in seinem Sportreport (18.30 Uhr) über die Situation der Teufel. Im Internet (http://www.sg-leutershausen.de) wird der in der Geschäftsstelle eingegangene Spendenbetrag angezeigt. Ein Blick auf die Kontonummer 500447022 bei der Dresdner Bank (BLZ 50580005) wird letztlich entscheiden, wie es in Leutershausen weitergeht.


    In der Zeitung ist auch noch ein sehr gut geschriebener Kommentar zu lesen, der allerdings nicht online verfügbar ist

    Kann hier mal jemand definitiv Klarheit darüber verschaffen, wo die SGL im Falle einer Insolvenz landet ?? Badenliga oder Regionalliga.

    Weinheimer Nachrichten vom 25.08.2006

    Dem ersten Schock folgen nun Taten

    (AT) Nach dem ersten Schock packen bei der SG Leutershausen nun viele an, um das scheinbar Unmögliche doch noch zu erreichen. In der Bundesliga-Geschäftsstelle meldeten sich gestern persönlich, per E-Mail oder Fax schon viele Vereinsfreunde, die ihre Spendenbereitschaft bekundeten.


    Die Verantwortlichen besuchen parallel dazu Sponsoren, um bis zum Dienstag einen möglichst großen Betrag zu sammeln, der über die Zukunft der SG Leutershausen entscheiden wird. Zum Überleben fehlt der Bundesliga-Truppe ein Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich.


    Kein tieferer Fall als Regionalliga


    "Wir haben der Mannschaft gestern gesagt, dass es keinen Sturz ins Uferlose geben wird." Bundesliga-Beiratsvorsitzende Gertrud Frohburg hatte zuvor von Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), erfahren, dass die erteilte Lizenz auch bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erhalten bleibt. Dies hätte zur Folge dass die Mannschaft in der am 9. September beginnenden Saison am Zweitliga-Spielbetrieb teilnehmen könnte, bevor im nächsten Jahr der Zwangsabstieg in die Regionalliga erfolgen würde.
    Aber auch wenn man sich für einen diesjährigen Start in der Badenliga - der Klasse in der das Ib-Team des Vereins angesiedelt ist - entscheiden würde, könnte die SGL in der Saison 2007/08 in der Regionalliga starten. "Egal ob die Insolvenz eigen- oder fremderöffnet wird, in beiden Fällen würde Leutershausen 2007 in die Regionalliga zwangsabsteigen", bestätigte Bohmann auch auf Nachfrage unserer Zeitung.

    "Man hat uns mehr oder weniger zu verstehen gegeben, dass es keine Katastrophe sei, wenn sich einige Spieler einen neuen Verein suchen würden", hatte SGL-Trainer Uwe Rahn den Eindruck, "dass es letztlich vor allem darum geht, diese Saison irgendwie zu überbrücken." Er verstehe deshalb, dass sich einige Spieler nun auch nach anderen Alternativen umsähen. "Wir warten jetzt den Dienstag noch ab."


    Heute Spiel gegen Nieder-Roden


    Im gestrigen Gespräch mit Anwälten und Vereinsverantwortlichen fielen relativ klare Worte der Spieler in Richtung der Führungsriege, was deren mangelnde Informationspolitik betrifft. Der Mannschaftsrat um Thomas Zahn, Jens Ostheimer und Petr Hrachovec will nun einen offenen Brief verfassen, um in eigener Sache zu werben. Außerdem möchten die Spieler weiter trainieren und treffen heute in einem öffentlichen Testspiel um 18.30 Uhr in der Heinrich-Beck-Halle auf Regionalligist HSG Nieder-Roden. Dort will sich auch das Rhein-Neckar-Fernsehen einfinden, um einen Beitrag für seine Sportsendung zu filmen.
    "Wir werden ein Treuhandkonto eröffnen und die Kontonummer heute auf die Homepage http://www.sg-leutershausen.de stellen", meinte gestern Abend Jürgen März, Betriebswirt im Insolvenzverwalter-Team. Dort ist auch ein Spenden-Formular zu finden, das per Fax direkt an die Kanzlei des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Alexander Höpfner (0621/8455167) oder per E-Mail an die Bundesliga-Geschäftsstelle zukunft@sgleutershausen.de geschickt werden kann. Ansprechpartnerin für Spendenwillige ist die Bundesliga-Beiratsvorsitzende Gertrud Frohburg (Telefon 06203/938936), die nun auch auf der Suche nach ehrenamtlichen Mannschaftsbetreuern ist, um dem Team das Umfeld zu bieten, das es verdient hat.

    Weinheimer Nachrichten vom 24.08.2006

    Spendenaufruf als letztes Mittel

    (AT) Die Fans der SG Leutershausen haben sich schon ihre Gedanken gemacht, möchten mit T-Shirt- und anderen Aktionen dazu helfen, dass ihre SGL am 9. September planmäßig in die Saison der 2. Handball-Bundesliga starten kann. Nach Durchsicht der Bücher gehen nun auch die Verantwortlichen in die Offensive: Mit einem Spendenaufruf "Rettet die SG Leutershausen" wollen sie versuchen, bis zum 29. August eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich zu sammeln.


    Ein letztes Mittel, um den Traditionsverein doch noch vor dem Aus zu retten.

    "Damit soll zum einen die bilanzielle Unterdeckung beseitigt, zum anderen die fehlende Liquidität für die laufende Saison behoben werden", bestätigte auf Nachfrage unserer Zeitung Dr. Christian Herbert, der die Spielbetriebs GmbH der SG Leutershausen als Anwalt vertritt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Alexander Höpfner ergänzte, dass ein so genanntes "Rettungsteam" gegründet worden sei, das sich nun darum kümmere, offene Briefe an Sponsoren, Gönner, Freunde und Mäzene zu verschicken.

    "In diesem Brief werden zwei Szenarien dargestellt: Falls wir das Geld bis zum Dienstag nicht bekommen, muss das Insolvenzverfahren eröffnet und die bestehende GmbH aufgelöst werden. Das bedeutet die Lizenz wäre weg und der Zwangsabstieg die Folge. Schaffen wir es dagegen, die bestehende Überschuldung zu beheben und die Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen, ist der Spielbetrieb gewährleistet."

    Parallel dazu wird heute mit der Mannschaft gesprochen. Neben der Suche nach Sponsorengeldern gehe es schließlich auch darum, den aktuellen Etat noch einmal nach Einsparungsmöglichkeiten zu durchforsten. Dr. Herbert: "Wir wollen mit der Mannschaft im Gespräch bleiben. Natürlich kann man niemanden zwingen, auf Vertragsbestandteile zu verzichten. Wir sind auch hier darauf angewiesen, dass die Spieler uns entgegenkommen und mit einem gewissen finanziellen Abschlag ein Zeichen setzen."

    Um die Gelder zu sammeln, wird Dr. Höpfner ein Treuhand-Konto eröffnen, das er auch selbst verwalten wird. Reicht das gesammelte Geld nicht aus und das Insolvenzverfahren muss eröffnet werden, bekommen die Spender ihr Geld wieder zurückgezahlt.

    "Natürlich ist jetzt allerhöchste Eile geboten. Das Ziel kann nur erreicht werden, in dem sich alle ein Herz nehmen, um die GmbH zu retten", eröffneten die Anwälte auch, dass inzwischen zwei der drei Gesellschafter (Sportmarketing GmbH und Gerd Schmitt) eine Rangrücktrittserklärung abgegeben hätten. Sie treten also mit ihren Ansprüchen gegen das Krisenunternehmen im Rang zugunsten sonstiger Schuldner zurück.

    Das für das Wochenende geplante Trainingslager in Walldürn hat SGL-Trainer Uwe Rahn bereits abgesagt. "Eigentlich ist die Mannschaft so zusammengestellt, dass ich auf niemanden verzichten kann, die Verträge sind bereits extrem runter gereizt", sieht der Coach die Situation mit Sorge. Ab morgen soll der offene Brief veröffentlicht werden. Auch konkrete Ansprechpartner oder die Kontonummer des Treuhandkontos hofft man dann nennen zu können.

    Wer jetzt bereits spenden oder seine Bereitschaft dazu signalisieren möchte, kann sich an die Bundesliga-Geschäftsstelle der SG Leutershausen in der Bahnhofstraße wenden (Telefon 06201/843120, oder per E-Mail: zukunft@sgleutershausen.de


    Was mich an dieser Stelle interessieren würde, wo landet die SGL im Falle einer Insolvenz: m.E. in der höchsten Liga des Landesverbandes (es ist ja eine dann eine Eigeninsolvenz aufgrund von Überschuldung) oder liege ich da falsch ??

    Ich hab mal wieder einen sehr interessanten Fall:

    Spieler wechselt den Verein und gleichzeitig den Verband. Alter Verein verweigert nach dem 01.07.2006 die Freigabe und schickt den Pass an seinen Verband.
    Spieler erhält die Spielberechtigung für den neuen Verein. Der alte Verein verlangt nun gem. § 25 Abs 1b + 1c SpO DHB und § 29c Ausbildungskosten und schlägt gleichzeitig noch 7 % MwSt drauf. Gleichzeitig berechnet der alte Verein die Ausbildungskosten für 24 Monate obwohl er nur 14 oder 15 Monate dort spielberechtigt war.

    Interessant wird dann noch dass ein Handball Förderverein e.V. eine Rechnung über die Ausbildungskosten ausstellt.

    m.E. sind hier viele Fehler gemacht worden:

    - Nichtbeachtung der neuen Spielordnung
    - Verstoß gegen die Spielordnung §23 SpO DHB, Abs. 2 in dem ganz klar geregelt ist, dass der abgebende Verein den Spielausweis an den Spieler herauszugeben hat.
    - Bezug auf nicht mehr existierende Paragraphen in der alten nicht mehr gültigen Spielordnung
    - Auf Ausbildungskosten wird 7 % Mehrwertsteuer berechnet - meines Wissens nach, ist das Ausstellen einer Rechnung durch einen Verein steuerrechtlich im höchsten Maße bedenklich. Außerdenm warum dann 7% - es handelt sich doch hierbei nicht um Lebensmittel oder Zeitungen :)
    - Es fordert ein Förderkreis e.V. die Ausbildungskosten an - die Spielberechtigung liegt aber beim Verein.

    Ich denke hier liegen einige Fehler vor. Mal sehen was Ihr da zu sagen habt.

    Zitat

    Original von TLpz
    hasenhirn

    Bis du mit Herrn Wallbaum befreundet? :D

    Bei uns hat's damals wirklich 10 Wochen gedauert. Und das lag nicht am abgebenden Verband Argentinien.

    Nö den kenne ich gar nicht.
    Wir hatten während der ganzen Formalien mit allen zuständigen Verbänden entsprechenden Kontakt (auch mit der Slowakei). Der abgebende Verein war vorher schon in Kenntnis gesetzt worden und war überaus kooperativ wie alle beteiligten BHV/DHB/EHV und der Slowakischer Verband.

    Bei Argentinien ist das dann ein Wechsel über die IHF - wie die arbeiten kann ich nicht sagen :)

    Zitat

    Original von huth10
    Die Gebühren sind eine Frechheit und für Amateure nicht einzusehen. Juristisch müsste man sich auch Fragen ob diese Gebühren (änlich den Bankgebühren für überweisungen in Europa) nicht Europarechtswirdrig sind.

    HALT STOPP !
    hier wird von allen Verbänden klar unterschieden, ob es sich bei den betreffenden Spielern um Spieler mit Vertrag (ab Oberliga) oder ohne Vertrag handelt. Bevor die Diskussion in die ganz falsche Richtung geht und dann so ein Quatsch, wie rechtswidrig und Europarechtswidrig in den Threads drin steht.

    Im Amateur-Bereich (vorher kein Vertragsspieler und hinterher kein Vertragsspieler) sehen die Gebühren wie folgt aus:
    DHB 75,--
    EHF 150,--
    abgebender Verband 150,--


    @ huth10

    ich denke nicht, dass du Dir im klaren darüber bist, was so eine Spielberechtigung zwischen den Internationalen Verbänden an Arbeiten so nach sich zieht, das ist ein wenig mehr als ein paar Blätter hin und her zu faxen. Ich glaube auch nicht dass Du "fer umme" (für umsonst) arbeitest.


    Zitat

    Original von TLpz
    Eines hat sich aber garantiert nicht geändert: Die Bearbeitungszeit beim DHB. Die dürfte immer noch 10 Wochen betragen. Gerade wenn es ein kleiner Verein ist...

    so ich habe mal ein aktuelles Beispiel: Internationaler Vereinswechsel mit der Slowakei
    Spielberechtigung beantragt beim Landesverband: 14.08.2006 (14.00 Uhr)
    Spielberechtigung erteilt beim Landesverband 17.08.2006 (14.20 Uhr)

    statt 10 Wochen - 3 Tage - (und der 15.08. war in Österreich-EHF-Wien auch noch ein Feiertag)

    ich denke das ist :respekt: rekordverdächtig !

    Zitat

    Original von axelic
    besonders die smilies werden immer schlimmer :pillepalle:

    ganz einfach ersetze die neuen Smilies (liegen als Grafik-Dateien in irgendeinem Unterordner von ICQ) durch die alten Smilie-Grafiken und schon siehts wieder besser aus.

    Zitat

    Original von lothar2
    sagte doch landesverband
    ab regionalverband(d.h. einsatz in der entsprechenden spielklasse also regionalliga z.b.) greift dann die alte regelung
    wo ist da das problem

    Also die Landesverbände sind teilweise auch für die Oberligen zuständig - und da laufen durchaus auch Vertragsspieler rum - ich denke so wie es ist, ist es einheitlich besser geregelt. (auch wenn die Höhen dieser Gebühren der Verbände im krassen Gegensatz zu der erbrachten Leistung der Verbände steht)

    Zitat

    Original von lothar2
    da bin ich anderer meinung
    mann kann das ja auch auf verbandebene beschränken
    grad im kleinen grenzverkehr sollte es auch in unteren klassen ohne kosten möglich sein

    und wo ziehst Du die Grenze für die untere Klasse ? Oberliga / Landesliga / Kreisliga. das ist vom DHB einheitlich geregelt und das ist auch gut so.