Beiträge von vr316

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    Original von Zunder
    Mannschaft A im Angriff, SR unterbricht das Spiel und Trainer A bekommt Rote Karte wegen meckerns. Auch hier bleibt Mannschaft A im Ballbesitz.

    nun zu meiner Frage:
    müsste es nicht zu einem Wechsel des Ballbesitzes kommen wenn ein Spieler bzw. Trainer in der Offensive 2 min./Rot bekommt?

    Danke schonmal
    Gruß Zunder

    Ja, der Ballbesitz muss sogar wechseln, wenn der Ball im Spiel war (also kein Freiwurf, Einwurf, Anwurf), als die SR das Spiel unterbrachen. Ist sogar ein Regelverstoß und kann evtl. sogar für einen Einspruch taugen (Regel 13.1. i. V. m. 16.6.)

    Der TV Nieder-Olm schlägt (verdient) die TSG Münster mit 26:25 und macht die Meisterschaft wieder spannend. Vielleicht gibt es jetzt ein echtes Endspiel zwischen Münster und Haßloch am letzten Spieltag.

    Aus der FNP:

    Zitat

    (...) Trainer und Sportdirektor Martin Schwalb ist derweil auf der Suche nach neuen Spielern. Mit Sebastian Linder plant er nicht mehr. Der wird den Verein verlassen und befindet sich wie der abwanderungswillige Benjamin Hundt in Verhandlungen mit Zweitligisten aus der Region.

    Aus dem Wiesbadener Kurier:

    Zitat

    Original von fritz s.

    Von Euch Schiedsrichtern erwarte ich eine regelkonforme Leitung des Spiels mit einer objektiven Beurteilung der Spielvorgänge. Ihr müsst Euch bewusst sein, dass von Eurem Auftreten und Eurer Leistung der Verlauf des Spiels maßgeblich abhängt.

    1. Und was sollen SR von Spielern erwarten???

    2. Angenommen, ein SR-Gespann beurteilt alle Entscheidungen regelkonform und objektiv, und zwar so gut sie können. Davon gehe ich immer aus, das ist die Grundvoraussetzung für die SR-Tätigkeit. Aber vielleicht bin ich als SR einfach nicht gut genug um besser zu pfeifen und deshalb nur in der entsprechenden Klasse aktiv. Oftmals erwarten Spieler in unteren Klassen eine Leistung von BuLi-SR, obwohl sie selbst nur sowas ähnliches wie Handball spielen. Aber anstatt den SR auch die Beachtung eines BL-SR zukommen zu lassen, wird man beim betreten der Halle nicht gegrüßt, bekommt eine Besenkammer als Umkleide angeboten und den Spielbericht dann 10 Minuten vor Spielbeginn. Moniert man als SR, dass große Löcher in den Netzen sind oder die Auswechselbänke nicht richtig stehen, ist man schon der "Regelklugscheißer".

    Und nach dem Spiel meint jeder sagen zu können, was man als SR falsch gemacht hat, ohne das auch nur einen Moment die eigene Leistung reflektiert wird. Über die Presse erfolgt dann noch eine persönliche Abrechnung, genauso über die Vereinsbeobachtung. Ich hatte schon mehrfach SR-Beobachtungen um die 80 Punkte und trotzdem stand in den Zeitungen was von "merkwürdigen SR-Entscheidungen", "einer unklaren Linie" und "zweifelhaften Pfiffen". Auf die Presse gebe ich wenig, welcher Trainer schreibt denn seine Mannschaft schlecht oder stellt seine Coaching-Tätigkeit in Frage.

    Ja, vielleicht waren die SR-Kollegen in dem Spiel schlecht, aber sie werden nicht umsonst in der Klasse pfeifen. Ich rege mich auch oft über SR auf, da ich glaube das ich es besser kann. Und dennoch erkenne auch ich bei der Pfeiferei oft meine Grenzen, wenn das Spiel schneller ist als meine Wahrnehmung, mein Stelllungsspiel ausbaufähig war oder die Abstimmung mit meinem Gespannpartner fehlt. Das kommt vor und passiert, aber ich mache es nicht mit Absicht und denke, dass ich in der richtigen Klasse im Moment aktiv bin. Aber ich nehme auch oft Kollegen in Schutz, weil ich sehe, dass sie es nicht besser können. Deshalb pfeifen sie in den Klassen, wo sie pfeifen und weil es keine besseren SR gibt. Denn zu viele SR hat kein Bezirk. Und die Mannschaften spielen in diesen Klassen, weil sie nicht besser sind und manch ein RL-Spieler kann seine Bewegungsabläufe halt nicht auf SR einstellen und macht 5 Stürmerfouls. Und wenn der Trainer dann nicht reagiert und der Spieler nur argumentiert, das dies noch keiner so gepfiffen habe, dann frage ich mich, wer da einen Fehler macht.

    Also, Fritz S., was soll denn mit besagten SR geschehen, die aus deiner Sicht nicht regelkonform pfeifen. Abmahnung, Streichung, Zwangabstieg oder "teeren und federn". Und das mit allen Gespannen in der Saison, damit dann nur noch die SR pfeifen, die dir angenehm sind. Und da die vielleicht bei anderen Vereinen nicht so gut ankommen, steigen die SR trotzdem aus der Klasse ab. Oder akzeptiere, dass manche SR halt nicht zu dir passen, stelle dich so gut wie möglich auf sie ein und mache ihnen das Leben so angenehm wie möglich. Vielleicht hilft es ja und die Leistung der beiden SR erscheint beim nächsten mal in einem ganz anderen Licht.

    Wobei die Unterschiede zwischen den Vereinen in Zukunft noch zunehmen werden. Ein Teil der Vereine bietet gut ausgebildete Trainer und ein Konzept, ein anderer Teil irgendwelche Trainer und wurschtelt nur so vor sich hin. Wenn ich als Verein gut arbeite und einen Wettbewerbsvorteil habe, dann werde ich das auch nach außen verkaufen. Wenn wir im Verein für die E-, D- und C-Jugend jeweils einen B-Trainer haben und ein vernünftiges Umfeld bieten kann (mind. 2x Training in ganzer Halle, gute Ausstattung,...), dann werde ich auch damit werben. Ob ich damit abwerbe, ist eine andere Sache...

    Wobei mich interessiert, ob alle negativen Berichte über dieses Gespann von dem gleichen Reporter stammen. Vielleicht wird hier nur ein privater Kleinkrieg ausgetragen. Und ein Gespann pfeift ja nicht umsonst in der RL.

    Würde mich nur interessieren was passiert, wenn unsere BuLi-SR aus dem Forum einem BuLi-Trainer eine solche Karte in die Hand drücken. Glaube, das wäre dann das letzte Spiel in dieser Klasse...

    Wenn der Mitspieler einige Meter vom Schützen entfernt steht und z. B. "Auf Willi, den hälst du!" ruft, finde ich das ok und dann würde ich NIE eine Strafe aussprechen. Steht der Schreihals aber direkt hinter dem Schützen und ruft genau in der Wurfbewegung und zwar so, dass dem Werfer fast das Trommelfell platzt, dann ist die Situation eine andere und ich würde eine Zeitstrafe unterstützen.

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    Original von TuS-Benjamin


    Das war gegen Nettelstedt und nicht seine einzige planlose Aktion in diesem Spiel...

    Stimmt, genial war auch der Tempogegenstoß, als Makowka den Ball schnell nach vorne prellte und den Ball sauber rausgespielt bekam. Leider merkte er das nicht und machte noch 3 oder 4 Prellbewegungen in die Luft, was doch sehr dämlich aussah.

    Also Hildesheimer, freut euch schon mal...

    PS: Maik Makowka ist sonst ein sehr netter Kerl, habe ihn mal auf einem Handballcamp erlebt und er kam recht sympatisch rüber. Aber auf dem Platz agiert er halt manchmal etwas "unglücklich".

    Qualifikationen sind immer ein heikles Thema und die optimale Lösung ist noch nicht gefunden. Manchmal wird so lange gespielt, bis sich alle qualifiziert haben, die sich qualifizieren wollen, manchmal wird Mannschaften hinterhertelefoniert, damit ein Bezirk alle Plätze in einer OL melden kann und manchmal scheitern Teams an sich selbst.

    In unserem Bezirk gibr es nur Qualiturniere mit Spielzeiten von 1 x 12 bzw. 1 x 15 Minuten. Selbst mit einer starken Mannschaft ist das kein Selbstläufer. Ein bisschen Aufregung, zwei schnelle Fehlwürfe und zwei Duseltore vom gegnerischen Maskotchen und schon sinken deine Chancen.

    Schlecht ist vor allem, dass die Quali eine bzw. zwei Wochen nach den Osterferien beginnt, die Runde aber erst eine Woche vor den Osterferien endet. Da ist an keine Vorbereitung zu denken, besonders wenn ein großer Wechsel in den Altersklassen vorliegt und sich die Mannschaft erst finden muss. Aber da es ja allen Mannschaften so geht...

    Zitat

    Original von härter_schneller


    *dafür*
    jeder andere ist eine verstärkung.

    Legendär die Aktion von Makowka in einem der letzten Heimspiele, als er nach einem Durchbruchversuch zwischen 1 und 2 den Ball auf seinen Außenspieler weiterspielte. Dummerweise war der ca. 5 Sekunden vorher eingelaufen und der Ball trudelte ins Seitenaus. Selten so gelacht...

    Da Makowka IMO nie wirklich überzeugt hat, ist sein Weggang wohl kaum ein Verlust. Warten wir auf die Pressemeldung (ich helfe mal den Wallauern). Mein Vorschlag:

    "Maik Makowka und die SG Wallau/Massenheim gehen in der nächsten Saison getrennte Wege. Der talentierte Rückraumspieler wechselt zu Eintracht Hildesheim. Da SG bedankt sich und wünscht Maik für die Zukunft alles Gute."

    Aus dem Wiesbadener Tagblatt:

    Zitat

    Eintracht Hildesheim flirtet mit Makowka
    Wechsel des Wallauers "durchaus möglich"

    Vom 30.03.2005

    hku. WALLAU Die Nachricht überrascht den Handballtrainer, der seit kurzem auch den Sportlichen Direktor gibt und darob mit den Personalplanungen bei der SG Wallau/Massenheim bestens vertraut ist, nicht wirklich. Maik Makowka zu Eintracht Hildesheim? "Das ist durchaus im Bereich des Möglichen", sagt Martin Schwalb. Oder anders ausgedrückt: "Ja, davon habe ich auch schon gehört."

    Der rechte Rückraumspieler, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, schaute über Ostern nicht zufällig bei Hildesheims Manager und Trainer Gerald Oberbeck vorbei. Ganz konkret unterhielten sie sich über Makowkas sportliche Zukunft. Und offenbar sind sie sich in ihren Vorstellungen nahe gekommen. Oberbeck betont, dass aber noch einige Details zu klären seien.

    Wallaus Trainer macht indes nicht den Eindruck, als wolle er den 26 Jahre alten Linkshänder, der 2003 vom spanischen Klub BM Altea ins Ländchen wechselte, um alles in der Welt halten. Als plane er nach dem Weggang von Nationalspieler Jan-Henrik Behrends mit Makowka als Starter im rechten Rückraum. Schwalb sagt: "Wir werden dem Jungen keine Steine in den Weg legen, wenn er denkt, dass es für ihn die richtige Entscheidung ist."

    Makowka ist in diesen Tagen, da das nächste Bundesliga-Spiel (Samstag, 9. April in Düsseldorf; das Heimspiel gegen TuSEM Essen wurde auf den 16. April verliert) etwas auf sich warten lässt, nicht die einzige Personalie, mit der sich Schwalb beschäftigt. Einen riesigen Berg an Personalgeschichten gebe es momentan zu beackern. Und viele Fragen zu klären: Was gibt der Transfermarkt überhaupt her? Und die eigene Geldbörse? Wer springt doch noch ab? Und: Welcher Konkurrent bedient sich noch beim "Selbstbedienungsladen" SG Wallau/Massenheim, der schon Jan-Olaf Immel, Heiko Grimm, Jens Tiedtke, Jan-Henrik Behrends sowie Igor Lawrow ziehen lassen muss?

    Zitat

    Original von jfherden
    Und


    muss ich nich ernst nehmen, oder? Mal abgesehen dass die Antwort wie von einem Kleinkind ist, das auf die Frage ob es Erdbeeren oder Pudding haben will, antwortet: Eis.
    Vom Wunschbild eines Zuschauers/Spielers können wir hier nicht reden, es gilt einen Kompromiss zu schließen, daher auch nur a oder b als Antworten. Dass c besser ist, ist hier wohl jedem klar.

    Ob du die Antwort ernst nimmst, ist deine Sache, wobei es mehr als lustige Einleitung für mein darauffolgendes Statement gedacht war (was ich ernst meine). Wenn du meine Meinung hören willst ob a) oder b), da ist mir der Schreihals fast lieber, weil er sich mit seinem Verhalten selbst bloßstellt. Er/Sie hat bezahlt, dann darf er/sie auch schreien (vielleicht rette ich so jemanden vor dem Herzinfarkt). Spieler werden bei Überreaktionen verwarnt, wer gut ist testet aus was möglich ist.

    Der Schal übernimmt bloß in dummer Weise Vorurteile und zeigt mir eine mangelnde Reflexion über die Sache und eine mangelnde Würdigung der SR-Tätigkeit. Und sich so über eine Gruppe zu erheben um sein eigenes Ego aufzuwerten, ist mir etwas plump, obgleich menschlich. Und diese Einstellung und Ignoranz bewerte ich deshalb negativer als den Schreihals.

    Zitat

    Original von jfherden
    Zum Schluss noch eine Frage an alle: Was ist euch lieber:

    a) Ein Spieler, der solch einen besagten Schal trägt und ruhig das Spiel verfolgt

    b) Ein Spieler, der keinen Schal trägt und das gesamte Spiel sinnlose Kommentare von sich gibt und rumpöbelt

    Ich denke, die Antwort ist klar.

    NEIN !!! Ich nehme c) Ein Spieler/Zuschauer, der keinen Schal trägt und ruhig das Spiel verfolgt

    Denn manchmal ist der pöbelnde Mob leichter zu ertragen als die stumme Dummheit. Manch einer pöbelt und schreit während des Spiels und danach kann man sich normal unterhalten und bekommt sogar ein vernünftiges Feedback. Die gedankenlose Aussage des Schals bleibt dauerhaft bestehen und gibt eine allgemeine Haltung gegenüber den SR wieder. Wenn wir das eine akzeptieren, hat sich wieder eine Grenze zu Ungunsten der SR verschoben, weil negatives Verhalten ja dann allgemein akzeptiert ist.

    Für einen Jung-SR in seinem ersten Spiel sind pöbelnde Zuschauer bestimmt ein größeres Problem als für einen BuLi-SR, der sich an lautstarke Fans gewöhnt hat. Den wird eher der Schal stören, weil er damit gezeigt bekommt, dass seine Leistung nie ausreichend respektiert wird und die Pfeiferei kaum Akzeptanz hat.

    Von daher ist aus meiner Sicht die Antwort nicht unbedingt eindeutig...