Beiträge von vr316

    Zitat

    Original von Olaf

    Die Frage, die sich als nächstes stellt, ist die: Im Prinzip sitzen die in der HBL tätigen Vereinsvertreter alle in einem Boot. Eine objektive Neutralität zu bewahren, dürfte sich als schwierig erweisen. Es ist daher kaum anzunehmen, dass sich die Offiziellen gegenseitig die Augen auskratzen, beziehungsweise aus der Bundesliga katapultieren. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass Klubs, die in dieser Saison gegen Auflagen verstoßen haben sollten, eine Strafe für die kommende Runde erhalten könnten.

    Problem erkannt, aber dadurch ändert sich nix. Einzige Lösung wäre wohl ein unabhängiges Gremium, aber ob das alle Vereine wirklich wollen ?

    Was mich dabei erstaunt ist die Tatsache, dass Wallau einerseits beklagt, dass sie kaum Wechselmöglichkeiten haben, andererseits aber Linder und Roßmeier dann beim Spiel in Düsseldorf nicht eingesetzt werden. Wenn das die Wallau Nachwuchsförderung ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Spieler sich nach anderen Vereinen umsehen. Da verstehe ich auch Schwalb als Trainer nicht. Warum nimmt er die Spieler immer wieder ins Aufgebot, aber gibt ihnen keine Spielzeiten ???

    Zitat

    Original von Poweruser
    Das wird immer interessanter

    http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi…ildhbi/cn/GoArt!200015,203778,882704/SH/0/depot/0/

    Ist das dieser Beitrag???

    Ehre, wem Ehre gebührt: Hier der Link zum NEWS-Artikel

    Film ab: Fußball-Skandal im TV
    Der Schiri-Wett-Skandal wird verfilmt und soll noch vor der WM 2006 im TV oder Kino laufen

    NORMALERWEISE SCHAFFEN es nur Helden auf die Leinwand. Solche, die Frauenherzen betören und Leben retten. Oder Ereignisse, die eine ganze Nation bewegt haben – wie das „Wunder von Bern“.

    Rund 50 Jahre später wird wieder ein Ereignis verfilmt, das in die Fußball-Analen eingehen wird. Diesmal jedoch eins, das die deutschen Fußball-Fans nicht nur bewegt, sondern auch erschüttert hat. Die Kölner Produktionsfirma „Lucas Entertainment“ will den Manipulations- und Wettskandal um korrupte Schiedsrichter wie Robert Hoyzer verfilmen. Das Drehbuch, das den Titel „Schiri im Abseits“ trägt, ist bereits fertig gestellt, und „namhaftere“ Schauspieler sind engagiert.

    „Ich bin dazu animiert worden, weil ich selbst Sportler bin“, sagt Autor Lutz Schebesta, der den Film auch produzieren wird. „Als Fan fühle ich mit. Ich finde, jeder hat eine Erklärung verdient, warum man sich am Volkssport Nummer eins vergreift.“ Momentan laufen die Verhandlungen mit mehreren Fernsehsendern. Schebesta schließt jedoch nicht aus, dass der Film auch in die Kinos kommt, wenn möglich noch vor der WM 2006.

    Um den Skandal so originalgetreu wie möglich zu verfilmen, sei „sehr gründlich recherchiert“ worden. So habe er zum Beispiel Schiedsrichter-Lehrgänge besucht und die Abläufe in Wettbüros unter die Lupe genommen, erzählt Schebesta. Die Persönlichkeitsrechte Hoyzers hat er sich allerdings nicht sichern lassen. Der 33-Jährige ist der Meinung, dass Kriminelle für ihre Taten nicht noch belohnt werden sollten. Aus diesem Grund wird die Geschichte nicht eins zu eins verfilmt. „Unsere Story spielt in Köln und nicht in Berlin.“ Ansonsten ist der Plot bekannt und die Abweichungen minimal: Schiri verliebt sich in Kollegin, gerät in die Fänge der Mafia und wird mehr oder weniger genötigt, Spiele zu manipulieren. Auch das Ende ist vorhersehbar: Der Protagonist steht vor der Entscheidung, ins Gefängnis zu gehen oder die Hintermänner zu verraten.

    Zur Zeit führt Schebesta Gespräche mit dem DFB. „Er muss mitziehen, damit der Film möglichst authentisch wird.“ Dabei geht es vor allem um Namensrechte. „Der DFB versucht natürlich, so viel Schaden wie möglich vom Fußball abzuwenden. Das letzte Wort ist aber noch nicht gefallen.“ Die erste Klappe wird dagegen schon bald fallen. Wenn alles gut läuft in zehn Tagen.

    Ebenso wie die Fans glaubt der Produzent nicht an ein Happy End im wahren Leben: „Es gibt immer noch Sportwetten“, merkt er kritisch an. „Wenn man die Lottozahlen manipulieren könnte, würde man es ja auch tun.“ Tina Bremer

    Quelle

    Zitat

    Original von ATOM
    HIERMIT RUFE ICH ALLE HANDBALL FANS AUF den SWR künftig zu BOYKOTTIEREN - sollte es zu keiner Liveschaltung kommen - dieser Laden hat keine Zuschauer aus unserer Ecke verdient.
    ICH SCHAUE KÜNFTIG R N F

    Hoffentlich werden die Rundfunkgebühren bald abgeschafft - dann hat diese WILLKÜR endlich ein ENDE !!!

    Ob das der richtige Weg ist, um das Ziel "Liveübertragung" zu erreichen ???

    Die Frage ist doch, ob sich im freien TV die Übertragung refinanzieren würde. Samstag um 13.00 h sind die Einschaltquoten auf keinen Fall so toll, dass man riesige Werbeeinnahmen macht. Eher gibt es irgendwann einen Pay-TV Kanal mit Handball und der kostet 30 Euro pro Monat, oder so. Die DTM bringt viele Sponsoren mit, aber welches große Unternehmen wirbt denn im Handballumfeld. Im DSF sind das die Sparkasse und ein Wettanbieter, der alles sponsort, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, incl. Telefonsex und Wischwasserwerbung. Die DTM hat mehrere Autofirmen und mind. 10 namhafte Unternehmen aller Art. Da steht bestimmt in den Verträgen was von exclusiver Sportübertragung.

    Sehr Ketzerisch würde ich aus SWR-Sicht sagen: Da spielt irgendeine mittelmäßige Mannschaft aus unserem Sendegebiet gegen ein Spitzenteam aus dem Norden, wahrscheinlich gibt das eh eine klare Sache. Und jetzt wollen 2000 Handballverrückte, da wir das auch noch übertragen. Dann machen wir das mit einem Riesenaufwand, haben keine viel höhere Quote als sonst und nur Mehrkosten. Dnn springt nicht mal ein Sieg für die Mannschaft aus unserer Gegend raus und wir bekommen wieder nur Kritik, weil unser Reporter nicht gut kommentiert hat und die Bilder zu oft die Nordlichter gezeigt haben. Das tun wir uns erst gar nicht an und in ein paar Wochen ist die ganze Aufregung vergessen und beim Springreiten haben wir bestimmt die höchste Quote im SWR aller Zeiten. (Achtung, der letzte Halbsatz war Ironie).

    Ich selbst würde mir auch die Liveübertragung wünschen und sie auch schauen, habe auch an den SWR gemailt. Aber die Denke beim SWR entspricht wohl eher meinem Beitrag hier...

    Falls irgendjemand heute im Rhein-Main-Gebiet eine Gruppe Anhalter erblickt, sollte er/sie mal genauer hinschauen...

    Die Spannung steigt wohl noch mehr durch Verletzungspech der Münsteraner, sagt die FNP:

    Zitat


    Münster trifft es knüppeldick

    Münster. Den Handball-Regionalligisten TSG Münster beutelt es mächtig in der Schlussphase der Saison. Nach Bodo Mantel hat der Tabellenführer mit Thomas Mauch einen weiteren Ausfall zu beklagen. Mauch zog sich im Training eine Schultereckgelenks-Sprengung zu, wird auch seiner Mannschaft in den kommenden Spielen fehlen.

    Bei Mantel hat die Diagnose neben der Bizepssehnen-Verletzung noch einen Latrumdefekt ergeben. «Die Verkapselungen am Schultergelenk sind beide abgelöst», erklärt der Linkshänder, «die Schulter ist instabil, die Verletzung kann nur operativ behoben werden». Natürlich ist der Rückraumspieler frustriert: «Es arbeitet in mir, ich habe alles dafür getan, dass wir Meister werden, und jetzt so etwas. Es tut mir für die Mannschaft so leid, der ich nicht mehr helfen kann.» Mantel setzt darauf, mit physiotherapeutischen Behandlungen vielleicht noch gegen Haßloch ein Spiel schmerzfrei durchhalten zu können. Anschließend muss er sich der Operation unterziehen, die eine lange Pause mit sich bringt.

    Thomas Mauch erwischte es im Training: «Ich bin auf die Schulter gefallen. Nach Angaben der Ärzte ist der Spalt nicht so groß, das spricht vielleicht dafür, dass kein Band in der Schulter komplett gerissen ist. Dazu kommt, dass es glücklicherweise nicht die Schulter des Wurfarms ist.» Mauch sucht weitere ärztliche Beratung, will abklären, was für ihn regenerativ möglich ist. Um eine Operation kommt er herum. Das Spiel heute gegen Ober-Eschbach bekommt für ihn eine völlig andere Richtung: «Vorher dachten wir, wir gehen in das Spiel, um uns Selbstvertrauen zu holen. Jetzt wird es ein großer Berg, über den wir drüber müssen.» Sein Trainer rechnet mindestens zwei Wochen nicht mit Mauch: «Die Mannschaft war geschockt. Wenn der Thomas liegen bleibt, dann ist es etwas Schlimmeres. Uns fehlt nun einer, der die Abwehr zusammenhält und zu den besten Angreifern zählt. Und zum Bodo muss ich nichts sagen. Es tut weh, wenn dir das Herz aus der Mannschaft gerissen wird.» Jetzt noch Ersatz zu verpflichten, wäre für Embs wie auch für den Vorstand Unsinn: «Ich sehe keine Möglichkeit, jetzt einen passenden Spieler zu verpflichten. Wir müssen es so probieren. Jeder muss über sich hinauswachsen. Wir werden um unsere Chance kämpfen.» (vho)

    Und bei der FNP liest sich das auch nicht so toll:

    Mal was Neues aus Wallau. Aus der Hofheimer Zeitung:

    Zitat

    (...) Von einem wahrscheinlichen Absteiger will der SG-Coach einen prominenten Nationalspieler loseisen: Kreisläufer Stephan Just steht ganz oben auf der Einkaufs-Wunschliste. Dann wäre wenigstens ein Nachfolger für Jens Tiedtke gefunden, während auf der Suche nach Ersatz für Jan-Olaf Immel und Heiko Grimm das Ausland vom SG-Sportdirektor "abgeklappert" wird.

    Das Hauen und Stechen geht weiter. Soll man froh sein, dass die SG wieder so groß in der Presse steht oder nicht???

    Der HV Rheinhessen beurteilt das Auftreten von Petersen auch positiv:

    Hervorzuheben ist das Auftreten von Klaus-Dieter Petersen bei dieser Veranstaltung. Er kam bei den Spielern durch seine offene und direkte Art sehr gut an. Er nahm sich viel Zeit für Gespräche mit den einzelnen Mannschaften. Locker, aber doch sehr konkret, hater viele Ratschläge mit auf den Weg gegeben (z. B. Spaß am Handball haben; Fehler machen, aber nicht immer die selben und aus den gemachten Fehlern lernen). Hier hat der DHB offensichtlich ein glückliches Händchen gehabt.

    Quelle: HV Rheinhessen

    Zitat

    Original von Handballtussi

    Das ist schon richtig aber genau an dieser Stelle muss sich Wallau mal fragen wann endlich Profihaft gearbeitet wird.
    Es kann nicht an interessenlosigkeit liegen wenn keine Zuschauer kommen. Wo man im Rhein Main Gebiet Handball Hochburgen wie Wicker - Dotzheim - Breckenheim - Igstadt - und und und in der Nähe hat. Bestimmt weiss einer wieviele Aktive Handballer es im Bezirk Wiesbaden gibt. Und dann auf einen Schnitt von nichtmal 2000 zu kommen kann nicht sein.

    Wobei da genau das Problem ist, denn Wallau ist eine Mannschaft aus dem Bezirk Wiesbaden und spielt in Frankfurt. Die Wiesbadener haben viele interessante Derbies vor der Haustür und fahren halt nicht nach Frankfurt. Aber das die Pressearbeit und Aussendarstellung von Wallau ausbaufähig ist, haben viele schon erkannt...

    So, und nun mal wieder zur allseits beliebten Presseschau:

    Zitat

    Original von Waldorf
    Solange Mauscheleien mehr oder weniger toleriert werden, wird vr316 mit seiner Meinung, den Laden ggf. zuzumachen, alleine stehen.
    [/I]

    Von mir aus muss kein Laden zugemacht werden, sonst muss ich so weit zu den Spielen fahren. Außerdem habe ich dann weniger zu diskutieren.

    @Waldorf: Auch ich finde deine Vorschläge ok, aber gesunder Menschenverstand und (Sport-)Politik passen oftmals nicht zusammen.

    Aber die HBL will natürlich auch möglichst wenige Vereine in der Insolvenz sehen. Denn jeder insolvente Verein produziert negative Schlagzeilen, siehe Wallau, aber auch Schwerin, Hamburg, u. s. w. Ein wirklich strenges Lizensierungsverfahren hätte für einige Vereine sicher unangenehme Folgen und ist vielleicht im Sport gar nicht machbar. Und anstatt es einmal richtig knallen zu lassen, wird alles stillschweigend von der HBL akzeptiert und die Wahrheit kommt nach und nach erst ans Licht.

    Wenn wirklich ernsthaft hinter die Kulissen geschaut würde und Wirtschaftsprüfer mal Bilanzen und Konten überprüfen würden und Wirtschaftlichkeitsgutachten über die Vereine gemacht würden, dann wäre die Sache sicher sehr spannend. Viele Vereine leben sogar in der 1. und 2. Liga von Gönnern im Hintergrund, die notfalls 50.000 Euro zuschiessen, woher die auch immer kommen. Der Sport trägt halt immer noch nicht der Notwendigkeit nach Professionalisierung Rechnung, lieber werden verdiente Spieler ins Management geholt als externe Fachleute. Es gibt zwar positive Ausnahmen, aber das in Deutschland Vereine (egal in welcher Sportart) nach wirtschaftlichen Aspekten von Fachleuten geführt werden, ist doch immer noch die Ausnahme. Das Bundesligavereine Wirtschaftbetriebe sind, will man leider immer noch nicht wahrhaben.

    Auch in Wallau wurde dann wieder der Ruf nach "Bodo" laut als Retter. Aber das ist doch auch keine langfristige Perspektive. Vielmehr müsste ich durchrechnen, ob ich mit 2.000 Zuschauern und einem schwierigen Sponsorenumfeld wirklich Bundesliga spielen kann. Falls nicht, muss man notfalls den Deckel zumachen. Das ist zwar hart für Spieler, Angestellte und Fans, aber aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Denn wenn ich mit einem Restaurant nicht genug Kunden (Zuschauer) bekomme und mir Werbung, andere Öffnungszeiten (Spieltermine) und eine andere Speisekarte (Spieler, Trainer) nichts nutzen, schließe ich auch irgendwann. Denn die anderen Restaurants in meiner Preisklasse (Eintracht, Lions, Galaxy, Skyliners) sind anscheinend beliebter, also vielleicht doch eher Fast Food in der 2. Liga.

    Zitat

    Original von Handballtussi
    Gibt es keine Wechselgerüchte von Spielern nach Wallau?
    Wenn doch alle ausser 2 dort weggehen?
    Eine Schwalbe macht kein Gewinn und ein Klein kann nicht überall sein.
    Bin mal gespannt was noch kommt.

    Am 1. April habe ich in Wallau die Namen Schöne, Källmann und Fuhrig gehört... :D

    Aber sonst ist mir bis jetzt nichts zu Ohren gekommen.

    Zitat

    Original von härter_schneller

    nee...die gibt's ja bekanntlich nicht beim thw... ;)

    Aber vielleicht gibt es woanders in Norddeutschland Jugendmannschaften, bei denen er schon Erfahrungen gesammelt hat. Der DHB wird doch nicht einfach jemanden zum Cheftrainer der männlichen Jugend machen, obwohl er noch nie Jugend trainiert hat. :nein: