Beiträge von Ronaldo

    Zitat

    Original von Magnus
    Widerspruch Ronald:
    Der Verbrauch eines Fahrzeugs ist natürlich niedriger bei konstanter Fahrt als im Stau, aber Stau entsteht oft durch zu hohe Geschwindigkeiten. Und ab einer einer bestimmten Geschwindigkeit steigt der Verbrauch ungleich der Geschwindigkeit!

    Stau entsteht "oft" durch zu hohe Geschwindigkeiten. Ganz selten sollen angeblich an Staus aber auch einfach ein zu hohes Verkehrsaufkommen schuld sein ;)

    Zitat

    Original von Magnus
    Es gibt Studien( nicht von den Grünen) die behaupten, dass ein abrupt abbremsendes Auto im dichten Verkehr zur Folge hat, das der Verkehr in 6-7 km danach einmal zum stehen kommt!

    Das will ich gar nicht in Frage stellen. Ich kenne diese Studien und sie sind schlüssig und nachvollziehbar. Aber wie Du selbst schreibst, nicht die schnell fahrenden Fahrzeuge sind das Problem, sondern die abrupten Geschwindigkeitsänderungen.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man meist der Idiot ist, wenn man den korrekten Abstand einhält, denn schwupps hat sich jemand eingefädelt. Zu geringer Abstand ist die primäre Ursache für abrupte Bremsmanöver. Ich will aber gar nicht abstreiten, dass auch hohe Geschwindigkeiten hier einen ANteil haben.

    Zitat

    Original von Magnus
    Es gibt auch leider keine Verkehrsregelung, egal wie dynamisch oder intelligent diese auch sein mag, die in einem Land mit einer Verkehrsdichte wie in Deutschland Staus verhindert und somit höhere Geschwindigkeiten ermöglicht.

    Hier schreibst Du es selbst, die Verkehrsdichte ist die Hauptursache für Staus. Was spricht dann dagegen in Phasen, in denen die Verkehrsdichte deutlich geringer ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuheben?

    Auf der A8 vom Albaufstieg bis Ulm wurde eine dynamische Verkehrsregelung eingeführt. Diese funktionierte (nach anfänglichen Schwierigkeiten mit manchen Sensoren) inzwischen hervorragend. Staus wegen zu hohem Verkehrsaufkommen kann sie nicht verhindern, aber eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120, 100 oder sogar 80 bei steigendem Verkehrsaufkommen und damit einen konstanten Verkehrsfluss, das kann sie sicherstellen.

    Wenn ich dann nachts zwischen zwei und vier Uhr dort unterwegs bin, dann gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung, ich kann über 200 fahren und überhole teilweise über Minuten kein Auto. Oder wenn ich nachts von Hannover nach Berlin fahre, 3-spurige Autobahn, kein Verkehr - wieso muss hier nachts eine Geschwindigkeitsbegrenzung sein?

    Von einem generellen Tempo 30 in Ortschaften halte ich nichts. Lieber Tempo 50 konsequent kontrollieren, damit es auch eingehalten wird. In Wohngebieten dann wie gewohnt Tempo 30 und wir haben eine gute Mischung.

    Dennoch muss ich UlfN (auch wenn es mir schwer fällt) ein wenig verteidigen. So ganz unrecht hat Ulf nicht, auch wenn ich gerade zu faul bin um zu rechnen. Sicherlich dauert die Schrecksekunde immer gleich lang. Der entscheidende Faktor ist aber nicht die Dauer, bis ein Auto zum Stehen kommt, sondern der Weg. Bei Tempo 30 legt das Auto 8,33 m in dieser Schrecksekunde zurück, bei Tempo 50 sind es bereits 13,89 m. Bei trockener Fahrbahn mit durchschnittlicher Verzögerung beträgt der Bremsweg bei Tempo 30 ca. 5,34 m, macht in der Summe also rund 13,70 Meter - nach dieser Strecke hat der zweite Fahrer immer noch 50 km/h drauf, er kommt erst nach 28,72 m (13,89 m + 14,83 m) zum Stehen.

    OsloStar: nein, leider nicht, bin am Mittwoch selbst sportlich aktiv (keine dummen Sprüche bitte...)

    Ich hätte mir lieber letzten Samstag die Zeit nehmen sollen um Dir Taschentücher zu bringen :D

    Mal schauen, vielleicht kann ich nächstes Wochenende mal endlich SAP-Arena in meine Reiseplanung integrieren, dann holen wir das da nach ;)

    Liebe Hamburger, nehmt es mir bitte nicht übel, aber Rudolph blamiert sich mit seinen Zitaten in letzter Zeit selbst. Es wäre völlig ok zu sagen, dass die Preisvorstellungen inakzeptabel wären oder das Preis-/Leistungsverhältnis nicht stimmen würde. Aber die Häufung der Aussagen "können wir uns nicht leisten" lockt bei mir in Bezug auf Hamburg keine Träne hervor ;)

    ALI, dann erklär den Badenzern aber auch, dass Dessau in Sachsen-Anhalt liegt, damit sie auch aus ihren Fehler lernen.

    Und nenn sie nicht Schwaben, denn das ginge gegen uns und wäre für die Gelbfüßler ein Kompliment :D ;)

    (It's Derbytime...)

    Ulf: man kann durchaus Zeit sparen...
    Ich fahre häufig Strecken über 500 km und lege mir die Reisezeiten meist bewusst in verkehrsarme Zeiten. Bei einem Tempolimit von 130 würde ich auf der Strecke Berlin - Göppingen (650 km) höchstens einen Schnitt von knapp über 100 schaffen (Stadtverkehr, Baustellen, Landstraße), das macht dann 6,5 Stunden. Unter Einhaltung aller Geschwindigkeitsbegrenzungen fahre ich die Strecke aber (vor allem nachts) in unter 5 Stunden, da ist dann schon einiges gespart. Das ganze dann übrigens mit maximal 200 km/h und einem Spritverbrauch mit 7 Liter Diesel. Würde ich tagsüber mit Tempolimit fahren, würde ich da nicht weniger verbrauchen.

    Mit der Aufforderung an die Autoindustrie hinsichtlich spritsparenderer Autos bin ich völlig einverstanden. Bereits vor fünf Jahren hatte ich mit einem Passat einen Spritverbrauch von knapp 7 Liter, bei gleichem Fahrstil und gleichem Autohersteller schaffe ich das auch heute nicht zu reduzieren. Wenn ich dann ein Auto eines Stuttgarter oder Münchner Herstellers habe ist der Verbrauch spürbar höher. Hier könnte mehr erreicht werden, als mit einem Tempolimit.

    Eine Diskussion hinsichtlich Tempolimit kann daher nur über Unfallzahlen begründet werden. Hier unterschreibe ich die Forderungen nach härterem Durchgreifen bei Dränglern und notorischen Linksfahrern sofort.

    Wenn ich die Grundsatzdiskussion kurz unterbrechen darf...

    Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt Mannesmann-Aktien. Als ich von den gezahlten Prämien (die ich übrigens ethisch sehr fraglich und grundsätzlich unverhältnismäßig finde) erfahren habe, war ich nicht gerade begeistert. Dennoch bin ich der Auffassung, dass vor allem Herr Esser mit seinem Verhalten den Preis von Mannesmann (und damit den Aktienkurs meiner Aktien) sehr schön in die Höhe getrieben hat.

    Grundsätzlich bin ich gegen ein Tempolimit :D

    Tempolimit hat auch nichts mit Drängeln zu tun. Seit einer Woche fahre ich jeden Tag knapp 100 km zur Arbeit, den Großteil mit deutlich unter 50 km/h - da wird auch sehr "erfolgreich" gedrängelt.

    Ulf, Deine Argumente mit Stau und Spritverbrauch sind grundsätzlich ok, aber:

    * bei konstanter, freier Fahrt ist der Spritverbrauch niedriger als bei permanentem Stop-and-go

    * bei vernünftiger, dynamischer Verkehrsregelung sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich ohne, dass es gleich einen Stau gibt

    Ich bin jedes Jahr schon ein paar Kilometer auf deutschen Autobahnen unterwegs und es gibt durchaus Strecken, auf denen ein Tempolimit nicht notwendig ist. Es gibt auch sehr vernünftige Regelungen mit Tageszeiten, dann gilt nur nachts keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

    Aber ich habe Verständnis für die Grünen, nachdem sie in keinem Landesparlament mehr vertreten sind, dass sie wieder etwas radikaler werden müssen.

    Ellob: diesen Rekord gönne ich Bittenfeld auch gern ;)

    Zitat

    Original von Lelle1605
    In Bittenfeld wird mit einem neuen Zuschauerrekord der zweiten Liga gerechnet.5000 Tickets sind bisher schon abgesetzt worden!

    Im Posting von Lelle, auf das ich mich bezogen habe, steht nichts von der aktuellen Saison und auch nichts von ZLS ;)

    Lelle, dann informier uns mal, wieso das ein neuer Zuschauerrekord in der zweiten Liga sein soll?

    Ich will Dir mal ein wenig auf die Sprünge helfen. Bereits dieses Jahr hatten die Füchse Berlin mindestens einmal mehr als 5.000 Zuschauer.

    Und der Rekord in der zweiten Liga ist schon etwas älter: das war im Dezember 2000, VfL Pfullingen - Frisch Auf! Göppingen in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle vor 7.954 Zuschauern. Endstand 24:24. Beim Rückspiel im April 2001 hat dann FAG den Aufstieg gegen den Zweiten aus Pfullingen klar gemacht.

    Genauso vermarkten wie das Call-Center, aus dem nie etwas wurde? :(

    Im Übrigen würde ich als Handarbeit noch "Klöppeln" in den Ring werfen. Da muss man "Drehen" und "Kreuzen" und am Ende kommen "Spitzen" heraus...

    (Die Goldkante bekommt man natürlich auch integriert, ich kann das gern mal vorführen :D )

    Falsch, Meteokoebes.

    Ich gehe davon aus, dass es sich bei den 30.000 € um den Nettopreis handelt, die Karten sind allerdings Bruttopreise.

    Es ist nicht neu, dass die PorscheArena, bzw. die Stuttgarter Veranstaltungsgesellschaft, in ihrer Preisgestaltung völlig außer Acht lässt, dass die Nachfrage nach ihrer tollen Arena deutlich hinter dem Angebot zurückbleibt.