Lasse: Den Trainer oder MV, der die Unterschrift verweigert, interessiert meine Autorität ohnehin nicht sonderlich.
Außerdem renn ich ja nicht mit nem Schild um den Hals rum, auf dem das draufsteht.
Beiträge von T.N.T.
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Ich will mit den Pässen überhaupt nix, und würde im "Ernstfall" diese auch an einen dahingehend besonders Unterschriftsunwilligen wieder aushändigen.
Ich möchte nur erstmal sein Gesicht sehen auf das unmoralische Angebot: "Pässe nur gegen Unterschrift".
Er will ja im nächsten Spiel meistens auch wieder ne Mannschaft auf dem Spielfeld sehen. Und im Normalfall braucht er doch dazu auch Spielerpässe.Nur nebenbei: Bei uns hat zwar bisher noch niemand die Unterschrift verweigert, aber die Pässe gibts i.A. trotzdem erst nachher wieder.
P.S.: Wenn der MV gar nich zur Unterschrift kommen will, kann man die Pässe natürlich kostenpflichtig per Post dem Verein zukommen lassen.
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Da gibts keine definitive Vorschrift - es sollten nur mehr als 0 sein und der Spielgedanke nicht verlorengehen.
Kurzzeitig z.B. mal nur 2 Feldspieler ist z.B. kein Problem. -
Ich hatte zwar einige Mühe, den Sinn zu verstehen, aber ich geb mal n paar Anmerkungen ab.
"Fall 1":
1.a) Pässe werden vor dem Spiel kontrolliert. Nur bei nachträglich eintreffenden Spielern kontrollierst Du deren Pässe in der HZ-Pause bzw. nach dem Spiel.
1.b) Die kontrollierten Pässe solltest Du als Schiedsrichter bei Dir behalten. Die bleiben keinesfalls beim Kampfgericht liegen, weil dort im Prinzip jeder damit machen kann, was er will.2.) Wenn Dich irgendjemand beim Ausfüllen des Schiedsrichterberichts stört, ist das auch nicht in Ordnung. Höflich drauf hinweisen, dass er/sie doch bitte draußen warten möge, bis Du fertig bist.
3.) Wenn irgendjemand sich weigern sollte zu unterschreiben, kriegt er auch seine Pässe nicht wieder -> siehe 1.b)

4.a) Stand an irgendeiner Stelle, dass Du sie disqualifiziert hast? Ansonsten hat das mit der Beleidigung auf dem Bericht auch gar nix zu suchen.
4.b) Bei welcher D-Jugend ist es bitteschön zu laut in der Halle, um jmd. zu verstehen, der neben einem steht?"Fall 2:"
1.) Ich kenn eure Protokolle nich, aber bei uns gibt's ne Rubrik fehlende Spielausweise, in die Namen, Geburtsdatum und Unterschrift der fehlenden Spieler reinkommen. Wenn das nicht ausreicht, dann gehts eben im Schiri-Berichtsteil weiter.
2.) An Deiner Vorgehensweise gibts eigentlich auch nix weiter auszusetzen, hättest aber, wenn Du Dir hättest Freunde machen wollen, auch ein neu ausgefülltes Spielprotokoll verlangen können.

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Eben - dazu müsstes Du mal "mit beiden Armen anfassen" näher erläutern.
Zwischen "angesackt und durch die Luft geschleudert" und "angestupst" ist ein weites Feld. -
Zitat
Viel interessanter wird es doch bei Hochschulsport-Turnieren oder Fanclub-Turnieren mit gemischten Mannschaftem
In dem Fall, würd ich mal sagen, klärt man das nach dem Spiel unter der Dusche...

Aber jetzt reichts wirklich.
Theo: Aha - danke.

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Moment mal. Zunächst einmal scheint das, was ich geschrieben habe, zumindest bei Dir nicht richtig angekommen zu sein. Damit, dass Schiedsrichter letztlich aus den Vereinen kommen, meinte ich nicht, dass man die Spiele seines Vereins pfeifen soll.
Es geht darum, dass die Schiris, die zu euren Spielen angesetzt werden - ob motiviert oder unmotiviert sei erstmal dahingestellt nicht aus dem Boden wachsen. Es ist die Aufgabe der Vereine, Schiedsrichter auszubilden bzw. zur Ausbildung zu führen.
Ich habe kein Verständnis für Vereine, die immer wieder über schlechte Schiedsrichter meckern aber keinen Deut dazu beitragen, dass neue und vielleicht irgendwann mal bessere von unten nachkommen.Punkt 2: Vergütung: Wir schlüsseln mal auf, da es immer ganz leicht ist, Pauschalaussagen in den Raum zu werfen: Ich kann jetzt nur von meinem eigenen Verband ausgehen, weil ich nur dort die "Preise" jetzt genau kenne. Beispielsweise greifen wir einmal hier ein B-Jugend-Spiel heraus. Dafür gibts pro Schiedsrichter 13,-€ für die Spielleitung. Der Rest, der dann noch dazukommt, dient dazu, die Unkosten zu decken, also z.B. Fahrtkosten in Höhe von 22 Cent pro Kilometer, was in der heutigen Zeit vielleicht gerade mal die Spritkosten abdeckt.
Wenn man weiterhin bedenkt, dass die Schiedsrichter, um auf die von Dir genannten Beträge von 76€ bzw. 96€ zu kommen, eine ganze Strecke und damit eine geraume Zeit unterwegs sind, man weiterhin in Betracht zieht, dass das Spiel an sich mit Vor- und Nachbereitung eine Anwesenheit am Spielort von mindestens 2,5 Stunden beansprucht, kommen wir bei den Beträgen auf eine geschätzte Gesamtzeit von 5-6 Stunden, die man als Schiedsrichter für das genannte EINE Spiel unterwegs ist. Die Rechnung 13€/5h bzw. 13€/6h möge bitte jeder selbst ausführen und die Frage beantworten, ob er oder sie für diesen effektiven Stundenlohn arbeiten würde... -
Theo: Komm mal wieder aus Deiner Schmollecke raus.
Ich hab doch nix gegen die Frage und eine SINNVOLLE Diskussion, aber alles, was mit dem Stichwort: "zärtlich in den Schritt fühlen" anfing, hätte man sich doch getrost sparen können.
Als nächstes gehts doch dann vielleicht weiter, wie sich das bei nem Frauenspiel verhält, oder wie? Und bitte jetzt nicht den Ball aufnehmen und damit weitermachen.
P.S.: Bei welchem Spiel wars denn eigentlich?
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Ja eben - solche Diskussionen hab ich eben nur im Sommerloch erwartet.

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Es reicht jetzt langsam, oder? Das Sommerloch ist doch eigentlich vorbei...
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Kann mich nur anschließen: Warum findet das Spiel nicht trotzdem statt?
Bei "uns" übliche Regelung - die auch bis in die Spielkreise hin gültig ist:
1. Mannschaften einigen sich auf anwesende neutrale Schiedsrichter.
falls nicht vorhanden
2. Mannschaften einigen sich auf anwesende nicht-neutrale Schiedsrichter (können auch Mannschaftsmitglieder - die dann selbstverständlich nicht mitspielen - sein)
Auf jeden Fall findet das Spiel auch statt. Wer bezahlt denn sonst z.B. die Hallenkosten?
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Nicht dass die hier erwähnten Fakten richtig und weithinein problematisch sind, aber:
Nur mal als Denkanregung: Meistens folgt aus Quantität auch Qualität. Auch die Schiedsrichter kommen letztlich auch nur aus den Vereinen und wachsen nicht einfach so auf der Straße. Bildet ihr selbst genügend aus bzw. motiviert ihr auch Sportfreunde eures Vereins, sich zum Schiedsrichter ausbilden zu lassen.
Wir hatten die Diskussion erst am Wochenende.
Wenn keine Schiedsrichter von unten nachkommen, lässt aus Mangel an Alternativen selbstverständlich auch die Qualität nach unten hin (Spielklasse oder andere Priorität) nach.Also nicht nur aufregen, sondern selbst was dagegen tun.
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Kann man, aber eben nicht einem Spieler, der schon hinausgestellt wurde.
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Lasse:
Ich versteh die Einstellung nicht, dass der Schiri bei einer derartigen Strafenverteilung Mist gebaut haben muß.
Für eine Gleichbehandlung der Mannschaften spricht doch nicht eine Gleichverteilung der Strafen sondern eine gleichbleibende Bewertung von ähnlichen Situationen.
Obwohl das einige auch nicht einsehen wollen. Ich hab das auch schon nach manchen Spielen gehört, dass es nich sein kann, dass die eine Mannschaft viel mehr Strafen als die andere bekommen hat.
Aber das ist doch eigentlich die logische Folge davon, wenn eine technisch versierte und fair spielende Mannschaft auf eine körperlich robuste und unfair spielende Mannschaft trifft.
Ich kann mich jedenfalls an ähnliche Verteilungen recht gut erinnern - vielleicht nicht ganz so kraß aber tendenziell schon. -
Frage: Wie unterscheidet ihr zwischen einem angeblich absichtlichen Wurf auf den Kopf durch einen im Sprung befindlichen Außenspieler, der vielleicht noch Seitenwind hatte und dem zufälligen Gesichtstreffer eines Rückraumschützen, der den Ball vielleicht nicht richtig in der Hand hatte?
Könnt ihr in die Köpfe der Werfer hineinschauen?
Immer in Richtung Kopf zu werfen ist auf jeden Fall nicht die feine englische Art aber auf keinen Fall unsportlich.
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Also zunächst einmal noch nach mehrfachem Durchlesen der Beiträge:
1. Es geht doch nicht darum, was Du als Spieler/Zuschauer oder was auch immer bereits an Schiedsrichterentscheidungen erlebt hast. Die Frage ist doch letztlich: Haben die Schiedsrichter an dieser Stelle regelkonform verhalten, oder sich selbst irgendetwas ausgedacht, was sie an der Stelle für richtig gehalten haben?
2. Die von Dir sicher gewünscht schriftliche Schiedsrichteranweisung kann ich nicht vorweisen, verweise aber auf das bereits erwähnte Statement meines SRLW(, der es eigentlich wissen müsste).
3. Die Regelung in 8.5e ist doch genau deswegen so festgeschrieben, weil nur in diesen Situationen wirklich definierte Ausgangszustände vorliegen. (Standfestigkeit des Werfers, genügend Zeit, den Ball richtig in der Hand zu halten etc.) In jeder anderen Situation besteht einfach nicht die Möglichkeit, dass der Werfer ohne weitere äußere Einflüsse ungehindert zum Wurf kommt.
4. Deine Interpretation der Unsportlichkeit paßt m.E. auch nicht. Demnach würdest Du alles bestrafen, was DU je nach Lust und Laune zum jeweiligen Zeitpunkt gerade für unsportlich hältst.
5. Mit der Bestrafung würdest Du doch implizit eine Absicht unterstellen. Da stelle ich mal die Gegenfrage: Wenn Du der Meinung bist, dass ein Angreifer mit voller Absicht dem Torwart den Ball auf den Kopf zimmert, warum ist das dann in Deinen Augen nur eine Unsportlichkeit und keine Tätlichkeit?
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Teddy oder auch "an den Uneinsichtigen":
Du kannst Dich gerne bei sämtlichen Autoritäten (Schiedsrichterlehrwarte etc.) erkundigen, und jeder wird Dir die Antwort geben, die Dir nicht gefällt.
Zur Not durchforste bitte auch noch einmal dieses Forum, wie von mir am Anfang der Diskussion empfohlen.
Aus dem laufenden Spiel ist keine Bestrafung eines Kopftreffers möglich, also nicht einmal eine Verwarnung oder Hinausstellung !!!
Der Sinn der Einführung der Regelung bei 7m oder Freiwurf liegt doch am definierten Ablauf dieser Aktionen. Dort kann ich wegen des festen Stands des Werfers und der ausreichenden Zeit, die ihm zur Verfügung steht, davon ausgehen, dass er genügend Kontrolle über den Ball hat, ihn nicht ins Gesicht zu werfen.
Genau diese Umstände sind bei einem Wurf aus dem Spiel heraus nicht gegeben. Beispiele: Bewegung des Angreifers (Sprung, Lauf), Bewegung der Abwehrspieler, die den Torwurf verhindern wollen und den Angreifer damit schon durch ihre Präsenz beeinflussen, Bewegung des Torwarts, Rutschigkeit des Balls, der ja unter Umständen gerade erst gefangen wurde...Das sind komplizierte nichtlineare Differentialgleichungen mit vielen Variablen, also bitte ganz schnell im Kopf ausrechnen und simulieren...

P.S.: 8.5b bezieht sich, auch wenns nicht explizit dasteht, angeblich nicht auf Treffer durch einen Ball.
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Teddy: Glaub nicht, dass ich mir das einfach mache, habe mich aber selbst bei meinem Schirilehrwart (immerhin auch Zweitligaschiedsrichter) erkundigt, und der hat mir das so unmißverständlich vermittelt.
Sobald Du in einer Situation aus dem Spiel heraus ROT zeigst, beugst Du als derjenige, der eigentlich danach leiten soll, das geltende Recht.Schieri_neu: Mein Fehler - ich war auf Spielzeitunterbrechung aus.
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Dieses Thema gabs ja eigentlich auch schon öfter - also einfach mal die Suche benutzen und nach "Kopftreffer" fahnden.
Zusammenfassend:
Laut Regelwerk erfolgt bei einem Kopftreffer des sich nicht bewegenden Torwarts beim 7m und beim Kopftreffer eines sich nicht bewegenden Abwehrspielers beim Freiwurf eine Disqualifikation nach 16.6c) i.V. mit 8.5e).
Alle Kopftreffer, die aus dem Spiel heraus geschehen, sind NICHT "strafverfolgbar".
Von der Ausnahme der Ankündigung mal abgesehen, auf die man als Schiri schon reagieren darf.
Besser gesagt - schon, wenn Du die Ankündigung hörst, kannst Du dem Spieler 120 Sekunden Zeit geben, über seine Äußerung nachzudenken.
@Schiri_neu: Bei einem FW oder 7m ist das Spiel nicht unterbrochen!!!
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Dann sieht man eben, dass das Abitur den Namen "Allgemeine Hochschulreife" nicht verdient hat.
