ZitatOriginal von S.A.M.
Ich auch.
Was, Du bist auch ne Frau? ![]()
ZitatOriginal von S.A.M.
Ich auch.
Was, Du bist auch ne Frau? ![]()
ZitatOriginal von Jenny
Hab ich mittlerweile getan
- aber kommt nicht an Illuminati heran !
Öhm, da der Thread grad aktuell ist, und Du auch mal Diabolus erwähnt hast... Ich hab die genannten Bücher vor einiger Zeit mal auf Englisch gelesen, fand aber eben das von mir genannte im Gegensatz zu den anderen - noch positiv formuliert - nicht gerade begeisternd...
Also regeltechnisch gibt es an der Stelle eigentlich nur:
8:1 b)
ZitatEs ist erlaubt, dem Gegenspieler mit einer offenen Hand den Ball aus jeder Richtung wegzuspielen;
Dieses Herausspielen ist in jedem Fall erlaubt, und soll auch nicht geahndet werden.
Allerdings ist es in der Praxis wohl eher selten anzutreffen, denn meist erwischt der Abwehrspieler doch noch die Hand des Angreifers mit.
Ein Indiz dafür, dass ein Ball "sauber" herausgespielt wurde, wäre, dass der Ball nach oben fliegt - in anderen Fällen sollte man dort mehr als nur skeptisch sein.
Läuft dann meist mindestens auf eine Hinausstellung raus, wenn nicht gar eine Disqualifikation mit Hilfe von
8:5
ZitatEin Spieler, der den Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6b), insbesondere, wenn er: a) einem in einer Wurfaktion befindlichen Spieler von der Seite oder von hinten auf den Wurfarm schlägt oder den Wurfarm zurückreißt;
ZitatOriginal von madmanner
Mein Frage: Gibt es eine entsprechende Regel? Ich habe eine 2 Minuten-Strafe für ein Stürmerfoul bislang noch nie erlebt.
Genau das ist der Knackpunkt - diese Frage ist vollkommen falsch.
Alle Regeln gelten unabhängig davon, in welcher Spielsituation man sich gerade befindet.
in 16:3b steht z.B.:
ZitatEine Hinausstellung ist zu geben bei wiederholten, progressiv zu bestrafenden Regelwidrigkeiten (8:3, 16:1 Kommentar);
Auszug aus 8:3:
ZitatRegelwidrigkeiten gegen 8:2 können im Kampf um den Ball vorkommen; Vergehen, bei denen sich die Aktion überwiegend oder gar ausschließlich gegen den Gegenspieler statt gegen den Ball richtet, sind progressiv zu bestrafen.
Auszug aus 8:2:
ZitatEs ist nicht erlaubt, den Gegenspieler (am Körper oder an der Spielkleidung) zu klammern, festzuhalten, zu stoßen, ihn anzurennen oder anzuspringen;
Nirgends ein Wort von Angriff oder Abwehr, oder? Ein Kreisspieler der angreifenden Mannschaft, der um seinen Rückraumspielern Platz zu verschaffen, Gegenspieler klammert, gehört genauso bei Wiederholung auf die Bank wie ein Abwehrspieler, der den Kreisspieler festhält.
Allerdings muß man zu Deiner Formulierung auch sagen, dass es "nur" wegen eines Stürmerfouls keine Hinausstellung gibt. Es kommt schon auf die Art und Weise desselben an.
Na huch, da will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben.
Im Lehrplan ist eigentlich nur vorgegeben, dass eine gewisse Anzahl von Mannschaftssportarten im Unterricht "durchgenommen" werden muß. Was dann letztlich an der Tagesordnung ist, entscheidet jede Schule bzw. deren Sportlehrerkollegium für sich.
Wenn es an der Schule dann eben Lehrer gibt, die fußballbegeistert sind, wird Fußball gespielt, wenn es Handballer sind, dann Handball, bei Volleyballern Volleyball, usw.
Die generelle Aussage, dass irgendeine Sportart generell zu kurz kommt, kann man jedenfalls nicht an irgendwelchen Zwängen des Systems festmachen.
Ich kann für meinen Teil sagen, dass ich im Vergleich zu anderen hier wohl das Glück hatte, dass in unserer Schule hauptsächlich die Handballer das Sagen hatten und immer noch haben, und demzufolge auch dieser Sport großgeschrieben wurde - äußerte sich dann auch positiv durch Erfolge bei Veranstaltunge wie "Jugend trainiert für Olympia" etc. Aber ganz ohne das nötige Spielermaterial wäre das natürlich auch nicht möglich gewesen. ![]()
Handball als AG gab's bei uns auch nicht - find ich an der Stelle vielleicht auch nicht unbedingt nötig bzw. bei Handball auch schwer möglich - wer Handball spielen will, geht halt zu irgendeinem Verein - und davon gab's bei uns in der Gegend auch gleich 3. ![]()
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Wie ein Toter die Todesstrafe kippen könnteVon Friederike Freiburg
Roger Coleman starb am 20. Mai 1992 in Greensville auf dem elektrischen Stuhl. Zum ersten Mal in der Geschichte der US-Justiz könnte nun ein DNA-Test posthum die Unschuld eines Exekutierten beweisen. Hinrichtungsgegner erhoffen sich viel von dem Fall: den Anfang vom Ende der Todesstrafe.
Richmond - Als Brad McCoy am 10. März 1981 um kurz nach elf Uhr abends nach Hause kommt, findet er das Grauen in seinem Haus in der Kleinstadt Grundy im Südwesten Virginias. Auf dem Boden des Schlafzimmers liegt seine Frau Wanda. Sie ist tot, der Kopf ist beinahe vom Rumpf abgetrennt. Jemand hat sie den Spuren zufolge von der Haustür in den Raum geschleift. Der Täter hat dem Opfer Pullover und BH über den Kopf gezogen, die Unterhose hängt noch am linken Knöchel. Sie wurde vergewaltigt. Als ihr Mann sie findet, blutet der geschändete Körper noch.
Roger Coleman: "Heute Abend wird ein Unschuldiger ermordet"
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Roger Coleman: "Heute Abend wird ein Unschuldiger ermordet"
Für die Ermittler ist schnell klar: Der Täter muss der Schwager des Opfers, Roger Keith Coleman, sein. Zum Zeitpunkt der Tat ist er 22 Jahre, und er ist bereits einschlägig vorbestraft. 1977 versucht er, eine Lehrerin zu vergewaltigen. Zwei Monate, bevor Wanda McCoy stirbt, entblößt er sich öffentlich vor einer Bibliothekarin, die ihn daraufhin anzeigt. Im Laufe der Ermittlungen finden die Beamten ein Schamhaar an Wandas Leiche. Es gleicht Colemans Haar sehr stark. Ein DNA-Test ergibt: Das Sperma, das an der Toten gefunden wurde, ist mit großer Wahrscheinlichkeit von Coleman. Einen Lügendetektortest am Tag seiner Hinrichtung besteht er nicht. Die Fahnder entdecken keinen Hinweis darauf, dass der Täter sich gewaltsam Zutritt zum Haus der McCoys verschafft hat. Sie gehen also davon aus, dass Wanda ihren Mörder kannte und ihm die Tür geöffnet hat."Eins und eins zusammenzählen"
Doch ist der Mörder wirklich Roger Coleman? Diese Frage steht nun erneut auf dem Prüfstand. Tom Scott jedenfalls, der damals an den Ermittlungen beteiligt war, meint: ja. "Wenn man all diese Beweise betrachtet, muss man ja nur noch eins und eins zusammenzählen", sagt Scott. Von einem neuerlichen DNA-Nachweis hält er nichts. "Wenn die Probe von damals irgendwie beeinträchtigt wurde, hätten wir ein Ergebnis ohne Aussagekraft", findet er. "Und das würde nichts bringen."
Colemans Verteidiger sehen das naturgemäß anders. Die Anwälte hatten damals argumentiert, ihr Mandant habe gar keine Zeit gehabt, die Vergewaltigung und den Mord zu begehen. Zudem hätten Tests ergeben, dass das Sperma von zwei Männern in der Leiche von Wanda McCoy gefunden wurde. Ein anderer Mann soll sich außerdem mit dem Mord gebrüstet haben.
Fast 25 Jahre nach der Bluttat beschäftigt der Fall Anwälte, Todesstrafengegner und Politiker noch immer. Coleman hat stets seine Unschuld beteuert. In Fernsehshows und Zeitungsinterviews stellte er seinen Fall dar, Tausende Menschen setzten sich mit Briefen und Aufrufen für seine Begnadigung ein - vergebens. Mark Warner, der Gouverneur von Virginia, hat nun, weniger als zwei Wochen vor Ablauf seiner Amtszeit, verfügt, dass die DNA-Probe erneut untersucht werden soll. Zum ersten Mal in der US-Justizgeschichte könnte so bewiesen werden, dass ein Unschuldiger hingerichtet wurde - die schlimmste Befürchtung jedes Hinrichtungsgegners und gleichzeitig das stärkste Argument gegen die Todesstrafe.
Zustimmung zur Todesstrafe sinkt
Menschenrechtler erhoffen sich von der Klärung des Falls Coleman eine entscheidende Wende auf dem Weg zur Abschaffung der Todesstrafe. Die Stimmung in der Bevölkerung wendet sich seit Jahren immer mehr gegen die weltweit beinahe überall geächtete Praxis. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup im vorigen Oktober ergab, dass nur noch 64 Prozent der US-Amerikaner die Todesstrafe gutheißen - das ist der niedrigste Stand seit 27 Jahren.
In Virginia war es bislang üblich, dass Gerichte und Behörden nachträgliche DNA-Tests rundheraus ablehnten, wenn das Urteil in dem Fall schon ergangen war. Auch Fälle von bereits Hingerichteten wurden nie überprüft. Gouverneur Warner hat dieser Praxis mit seiner Entscheidung nun ein Ende gesetzt. Der Demokrat, der als möglicher Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2008 gehandelt wird, begründet seine Entscheidung damit, dass die modernen Untersuchungsmethoden nun endlich Licht in den Fall bringen könnten. "Ich glaube, wir sollten uns immer an die verfügbaren Tatsachen halten, wenn wir beurteilen müssen, ob jemand schuldig oder unschuldig ist", sagt er.
Der Falsche auf dem elektrischen Stuhl?
Dass im Mai 1992 der Falsche auf dem elektrischen Stuhl starb, davon ist Menschenrechtler Jim McCloskey überzeugt. Er ist Chef der Centurion Ministries, einer gemeinnützigen Organisation aus New Jersey, die sich mit der Aufklärung von Justizirrtümern befasst. Er hat Roger Coleman wenige Stunden vor der Hinrichtung versprochen, seinen Fall zu klären. Er halte Coleman für unschuldig. "Wenn ich falsch liege, dann liege ich eben falsch", sagt er der "Washington Post". "Aber mit den Tests werden wir die Wahrheit herausfinden."
Die Ergebnisse des Tests könnten schon in dieser Woche vorliegen. Sollten die Tests ergeben, dass Coleman unschuldig ist, wird die Diskussion um Für und Wider der Todesstrafe vermutlich tatsächlich eine neue Wendung nehmen, auch wenn Zweifler, die an Manipulation der DNA-Proben glauben, sich vermutlich schon in Stellung bringen.
Sollte der Test Colemans Unschuld beweisen, könnte sich damit sein letzter Wunsch erfüllen. Als Roger Keith Coleman, zum Tode verurteilt wegen Vergewaltigung und Mordes an seiner Schwägerin, am Abend des 20. Mai 1992 auf dem elektrischen Stuhl im Gefängnis Greensville festgeschnallt wird, liest er einige Worte von einem Papier ab. "Ein Unschuldiger wird heute Abend ermordet. Ich hoffe, dass wenn meine Unschuld bewiesen ist, die Amerikaner begreifen, wie ungerecht die Todesstrafe ist - so wie es alle anderen zivilisierten Länder begriffen haben."
Quelle: http://www.spiegel.de
Zum Sachverhalt: Im Prinzip sollte man als MV schon erwarten können, dass man vom SR auf eine vernünftig gestellte Frage auch eine vernünftige Antwort bekommt - die Bedingung hierbei ist aber auch, dass die Frage auch wirklich vernünftig gestellt wurde - also ohne Meckerunterton oder ähnliches. ![]()
@HVS-SR: Sind Jugendliche etwa keine "Aktiven"? ![]()
hasenhirn:
Also Sachsen gehört meines Wissens auch zum SHV, und von einem Paßeinzug habe ich bisher nur bei Disq. wg. SR-Beleidigung und nem Ausschluß was gehört.
In dem Fall - in meinen Augen purer Blödsinn. ![]()
Das wird wohl nicht nur Dir so gegangen sein, aber ich bin schockiert, dass Du das Buch nicht kennst. ![]()
Kai, wenn ich das Zitat so sehe, fehlt da wohl ne Quellenangabe.
Machen wir mal ne Buchempfehlung draus:
Jens Oliver Haas - 101 Gründe, ohne Frauen zu leben
Wir sind zwar hier nicht im Orthografiethread, aber egal ob pro oder kontra, es heißt
Silvester (nach Papst Silvester I.)
und NICHT
Sylvester (wie ein alternder Actionheld).
@Anti-Silvester-Club-Mitgliedsanwärter:
Seid ihr zu eurem eigenen Geburtstag auch immer zwanghaft fröhlich? Ist ja immerhin auch ein Termin, der in jedem Jahr feststeht...
ZitatOriginal von Linksaussen
ich mach das beste, was man an silvester machen kann: arbeiten. gibt halt feiertagszuschlag, ne?
Seit wann ist Silvester 'n Feiertag?
Das Geld soll von mir aus auch jemand anderes ausgeben - ich brauche das Zeug jedenfalls nicht...
ZitatOriginal von Heike aus ESA
Dem kann ich nur zustimmen, die Fehler die gemacht wurden gabs auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt.
*unterschreib*
Und Gummersbach braucht sich auch in der Schlußphase eigentlich nicht zu beschweren.
Also ich find die guten Vorsätze für's neue Jahr jedes Jahr auf's Neue eigentlich nur albern.
Wenn man wirklich etwas an sich zum Besseren verändern WILL (darauf kommt es eigentlich an), braucht man dafür kein spezielles Datum.
Hereticus: Ein ganz schön starkes Stück, was Du an der Stelle hinausposaunst. Eine "Scheißegalhaltung", wie Du es hier formulierst, habe ich keineswegs. Und an welcher Stelle ging es in der bisherigen Diskussion um Erschießungskommandos in China???
Ich bin "dagegen" - habe ich auch erwähnt, doch nenne bitte einmal eine realistische Methode, etwas dagegen zu tun? Diskutieren in einem Forum können wir alle, unsere Regierungsparteien dazu bringen, einen Punkt "Beseitigung der Todesstrafe in allen Ländern der Erde" in ihr Programm aufzunehemn, ist wohl eher unrealistisch, wie Waldorf ironischerweise vorschlug, in die betreffenden Staaten einzumarschieren und die Todesstrafe "gewaltsam" zu beseitigen ebenso, also was tun?
Nebenbei gesagt, gibst Du noch keine Antwort auf die Frage: Wenn die Menschen, die in diesem System leben, mehrheitlich dafür sind, die Todesstrafe beizubehalten, mit welchem Recht sollte man sie daran hindern?
Ich spreche an der Stelle auf keiner Weise von Deinem tollen chinesischen Beispiel und habe das auch nie getan.
westfalia-max: Das, was Du hier von Dir gibst, kann nicht wirklich Dein Ernst sein...
Na mal schaun, wie Hertha mit der nächsten Bukarester Mannschaft zurecht kommt. ![]()
@Waldorf: Auch wenn Du das als Ironie kennzeichnest, ist es ja leider Realität. Und das kann wohl nicht der richtige Weg sein, oder?
Und genau das ist DEINE Meinung - was willst Du oder ein anderer tun, um die in Deinen Augen vorherrschenden Mißstände zu beseitigen, die in den Augen der dort lebenden Menschen möglicherweise gar nicht existieren, ohne in die Rechte der betreffenden Nationen/Völker/Personen einzugreifen?
Eine Gesellschaftsordnung bestimmt die in ihr herrschenden Rechte und Gesetze größtenteils selbst, ist zudem autonom. Wer hat an dieser Stelle das Recht, über Gesellschaftsordnungen zu urteilen, nur weil die dort vorherrschenden Rechte und Gesetze nicht den eigenen Moral- und Ethikvorstellungen entsprechen?