Beiträge von blocker

    Nun gut, wenn man aber aus den selben Grundinformationen zwei verschiedene Artikel macht, innerhalb von 11 Stunden, und dann noch im selben Medium, dann wird es beliebig, oder auch albern.
    Damit landet der Focus bei mir auf die Liste der unseriösen Blätter.

    so heißt ein Artikel des Focus:

    "Affäre um Heinsberg-Protokoll: ARD trickste, um Laschet Lügen vorzuwerfen" (12.05.20 19:07) Link

    und so der annähernd textgleiche, auch im Focus

    "Heinsberg-Studie: Hat NRW-Chef Laschet gelogen? ARD mit explosivem Bericht" (13.05.20 08:00) Link

    Selber Aufmacher selbes Foto. Bin Irritiert. Offensichtlich versucht der Focus alle Meinungsströmungen zu bedienen :irony:


    [quote='Celje 2002','index.php?page=Thread&postID=1029808#post1029808']Ich las gestern nur den Spiegel-Bericht über den Kontraste- Beitrag und dachte danach, schau an, der Laschet hat also gelogen.
    Nun sieht es nach der Lektüre des Focus- Berichtes ganz anders aus.

    Fazit: Nichts und niemandem kann man mehr glauben, alles ist zu hinterfragen

    wie kommst du darauf?
    Es geht sich doch um zwei Fragen.
    1. hat die Landesregierung die PR finanziert?
    Antwort: Nein (ich habe auch im Focus Bericht nichts anderes gelesen, scheint also unkritisch zu sein.

    2 Seit wann wußte die Landesregierung davon?
    Hier kann man im Focus doch nachlesen, dass Lachet mal wieder nichts weiß, manche sagen er lügt.
    "Doch wie das Magazin berichtet, hat die Landesregierung in einer bisher nicht veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion in NRW eingeräumt, dass die Landesregierung und Laschet zum „Auftakt der entsprechenden Facebook-Seite“ informiert worden wären. Die Seite das „Heinsbergprotokoll“ ging am 3. April online, der erste Eintrag wurde drei Tage später veröffentlicht. "
    und
    "Wie „Kontraste“ nun rekonstruiert, sagte Laschet aber am 9. April auf einer Pressekonferenz: "Wer wie wen berät bei dieser großen Öffentlichkeitsarbeit, die da ja im Moment wohl weltweit da ist, entzieht sich der Kenntnis des Landes." Und zehn Tage später sagte Laschet erneut im „Deutschlandfunk“: „Welche PR-Agentur da wie was macht, ob das begleitet wird, ob man Herrn Streeck dabei hilft, die Presseanfragen aus aller Welt koordiniert zu beantworten, das weiß ich nicht.“ Das Land NRW sei zwar an der Finanzierung beteiligt gewesen, habe aber nichts gewusst von einer Begleitung durch eine PR-Agentur."

    Zusammengefast: am 03. oder 06. April erhält die Landesregierung Kenntnis über eine Begleitung der Heinsbergstudie durch ein PR Unternehmen, so verstehe ich das.
    Am 09. und 19. April weiß der MP nichts von einer Begleitung durch ein PR Agentur.
    Nach meiner Kenntnis ist Laschet Teil der Landesregierung, damit ist entweder der erste Teil Falsch, oder im zweiten.
    Beim ersten Teil hätte die Landesregierung eine parlamentarische Anfrage (wissentlich) falsch beantwortet.

    Habe ich jetzt irgendetwas überlesen?
    Wenn nicht, würd ich mal behaupten, dass der Focus tendenziell berichtet.


    Nur um nicht falsch verstanden zu werden: Tichy hat ein anderer user ins Spiel gebracht. Ich habe mich weder auf Tichy bezogen oder diese Meinung verwendet noch ihn als Quelle angegeben. Ich kenne dieses Statement auch gar nicht. Insofern fühle ich mich an der Stelle nicht angesprochen. Falls Du mich damit nicht angesprochen haben solltes, ignorier' das bitte, dann hab ich das ggf. missverstanden. :hi:

    tichy kommt von mir. Die Online- Seite gibt an Exklusiv berichten zu können, siehe hier

    Die Dateinomenklatur die Tobi75 angibt, legt nahe, dass es sich hierbei um den Speichernamen handelt, während ich immer die Infos aus TE entnehme und dort die Akte vom Heater her als offizielles BMI Dokument zu erkennen ist, oder erkannt werden möchte.
    Das komplette Dokument hat nach eigener Angabe, bisher nur Tichy und Tobi75 gelesen.


    Die Grippe-Peaks 2017-19 liegen alle so um Jahreswechsel bis max. 8-10.KW. In 2020 kann man auch wieder einen kleinen Grippe-Peak im bekannten Zeitraum erkennen, aber dann kommt ein neuer viel steilerer Anstieg so ab 12.-13. KW herum mit dem vorläufigen Peak um die 17.KW herum, also bis 26.04.
    Krass auch die Zahlen aus NY und Südafrika in die eine wie die andere Richtung. Schland findet sich wie erwartet so bei Dänemark und Norwegen wieder. Schweden zeigt den bekannten Ausreißer nach oben und Länder wie UK ziehen mit den Zahlen genauso an wie es auch vorausgesagt wurde. Für mich nachwievor etwas unverständlich die schlechte Bilanz von Holland, aber die anderen Zahlen passen schon ins bekannte Bild.


    wenn man runterscrollt bekommt man ein etwas feineres Diagramm. Da sieht man sehr schön den Ausreißer 2018 (über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten), aber auch in der Jahresmitte die Peaks der vergangen 2 Jahre durch die Hitzewellen.
    2020 liegt bis ungefähr Anfang/Mitte März unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre und dann geht die Tendenz nach oben.
    Die 2 Minipeaks im Januar und Februar wären in dem Zusammenhang für mich zu klein, um sie einzuordnen.

    Hast Du den Ironie-Smiley vergessen?

    Italien und Deutschland vergleichen? Was war zuerst da, Henne oder Ei? In Italien wurden die Maßnahmen erst getroffen, als die Kacke schon ganz gewaltig am Dampfen war. In Deutschland aber bevor die Mehrheit überhaupt gesehen hat, dass da Kacke ist und reingetreten ist.

    Ich stelle sogar die These auf, dass die Maßnahmen in Deutschland überhaupt nur getroffen werden konnte, nachdem es Berichte aus Italien gab. Sonst hätte es keine Akzeptanz gegeben und die Maßnahmen hätten nicht gegriffen.

    So früh und so konsequent Maßnahmen zu ergreifen hat eine Entwicklung wie in Italien, Spanien oder auch New York verhindert. Dazu kommt ein funktionierendes Gesundheitssystem, bei dem die 2- oder 3-Klassen-Medizin in existenziellen Fragen nicht so dominant ist wie in anderen Staaten.

    ich bin sogar der Meinung, dass die Bevölkerung weit vor den offiziellen Maßnahmen, bereits in weiten Teilen eigene getroffen hatte.
    Bereits Karneval hatte ich (noch nicht geäußerte) Bedenken, ob das so eine gute Idee ist sich den Zug anzuschauen. Karnevals Sontag in einer kleinen, aber ausverkauften Halle, die ersten Minuten grummeln im Bauch.
    Bei den Heimspielen Anfang März gab es so gut wie keinen Handschlag mehr.
    Aus Gesprächen weiß ich, dass es sehr vielen so erging. Diese Unsicherheit, was da wohl auf uns zukommt.
    Aus den Auswertungen der Mobilfunkdaten konnte man wohl gut erkennen, dass die Mobilität weit vor den ersten Lockdown Beschränkungen rapide abnahm.
    Söder hatte ja auch deshalb so viel Zuspruch, weil er Vorreiter war und doch nur den schon vorhanden Willen entsprach.
    Das soll das Handeln der Regierenden nicht schmälern, sondern meine Wahrnehmung der Zeit von Karneval bis Mitte März wiedergeben und die Bedeutung des Bevölkerungsverhalten auch auf die Verbreitung des Virus aufzeigen.

    Stand heute bin ich wieder am grummeln und glaube das die selbe Bevölkerung und die selben Politiker zu viel Gas bei den Lockerungen geben, bzw. diese überhaupt nicht mehr Ernst nehmen.


    ....und wir sind noch mittendrin, hatten noch keine 2. Welle und haben die Zahlen trotz weltweitem Lockdown.

    und hier der Link.
    Deutschland bis zum 12.04. abgebildet, mit damals 3000 Toten, für die nächsten 4 Wochen sind also nochmal rund 4000 dazugekommen. Folgt man der langjährigen Statistik, kann man ungefähr den deutschen Peak ablesen.

    Es geht schon lange nicht mehr um das "Wohl des Wirtschaftswachstums". Es geht darum das Zusammenbrechen von Teilen der Wirtschaft zu verhindern. Und es geht auch nicht darum "Leben zu opfern". Man kann nun einmal nicht generell jedes Leben vor jeder Krankheit retten. Das gilt generell und völlig unabhängig von Corona. Es kann deshalb auch keinen "absoluten Lebensschutz" geben. Es gibt auch nur ein Grundrecht das unantastbar ist. Und das ist die Menschenwürde.

    Da bin ich gar nicht so weit von dir weg.
    Es ist überspitzt formuliert, und letztendlich das Dilemma der heutigen Zeit. Was ist uns das Leben, so wie wir es bisher kannten wert?
    Diese Frage spielt ja bei der Klimadiskussion auch eine große Rolle.
    Der Verfasser vergleicht Sterberate (Corona) mit vermeintlichen (nicht erwiesenen) anderen Sterberaten um seine Meinung/Richtung zu festigen. Die daraus sich ergebende Fragestellung meinerseits ist absichtlich provakant formuliert.


    Nun scheint dem Kollegen blocker das Schreiben auch vorzuliegen und er scheint dem Inhalt kritisch gegenüberzustehen. Wenn da tatsächlich diese Grippegeschichte mit drinsteht, dann wertet das den guten ORR für mich deutlich ab.
    Alles andere ist stochern im Nebel für mich.

    hier muss ich widersprechen. Mir liegt das Schreiben leider nicht vor.
    tichy hat Passagen zitiert, u.a. die Überschrift (sieht nach einem Scan aus), aus dem die Überschrift vorgeht mit dem Ref. K4. Merkwürdigerweise finde ich das jetzt nicht mehr, wollte den Link mit einstellen.
    Die zitierten Passagen enthalten, zumindest die, die ich gelesen habe, nicht viel substanzielles. Da wird das RKI kritisiert, die Kanzlerin bekommt auch ihr Fett ab, etc. Je nach Gustos werden nationale, oder auch internationale Daten zur Begründung einer These benutzt.
    Das ganze gipfelt dann in einer Zusammenfassung, die unter diesem Link gelesen werden kann.
    Kann sich ja jeder ein eigenes Bild mache. Nach dem was ich dort gelesen habe, hat das BMI sich in der Personalsache korrekt verhalten.

    Den Vergleich mit der Grippe zum jetzigen Zeitpunkt zu machen, ist doch völliger Unsinn. Hier werden Vergleichszahlen der Grippe von sechs Monaten ohne Kontaktbeschränkungen, die im Nachhinein geschätzt werden, mit Zahlen von Corona nach ein paar wenigen Wochen mit Kontaktbeschränkungen herangezogen. Ist doch kein seriöser Vergleich für irgendeine Einschätzung!?

    der ganze Satz, von dem geleakten Beitrag, ist Schrott!
    Es gab in den letzten Jahren in Deutschland, aber auch in Europa, nur eine große Grippesaison. Das war die 2017/18.
    Der Autor schreibt aber von "in den letzten Jahren", und das ist, nach allem was ich weiß Stuss. Es suggeriert, das die normale Grippe genauso gefährlich ist, wie die derzeitige Epidemie.
    Keine Grippe seit der "spanischen" 1919/20 hat das Gefahrenpotential, wie die Corona Epidemie.


    Was ist denn der "normale Verteiler"? Kennst Du den davon abweichenden Verteiler? Wie sieht denn so eine GO im BMI aus, dass Du auch noch die Intention dahinter gleich mit liefern kannst. Nur mal als Alternative: Sicher ist, dass er es seinen Vorgesetzten im Bundesministerium zugeleitet hat und seinen Fachkollegen in den Landesministerien. Wer es darüber hinaus noch bekommen haben könnte und von wem ist Vermutung. Ich kenne diese Person nicht, aber ich würde ihm per se nicht absprechen, dass er es gut gemeint hat.


    Hat er nicht. Weder hat er eine private Meinung formuliert noch hat er offizielle Briefbögen verwendet. Jedenfalls ist in den Leakdokumenten kein solches "offizielles" Anschreiben dabei. Inwiefern die Mailsignatur (und es scheint ja digital verteilt worden zu sein) als solche angesehen werden kann, wäre interpretierbar. Aber auch die kenne ich zumindest nicht. Inhaltlich hatte ich ja die Zielrichung der Stellungnahme schon beschrieben. Es geht um die Bewertung der Auswirkungen aktueller Maßnahmen auf kritische Infrastruktur und insofern ist es die dem Referat K4 obliegende Zuständigkeit. Seine Beauftragung hierfür stellt er im Dokument auch dar, wie sich das für einen guten Beamten gehört. Ob er in seiner ganzheitlichen Betrachtungsweise dann über das Ziel hinausschießt, ist eine ganz andere Frage.

    aus dem Dokument: "„Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben.“"

    ketzerisch könnte man auch vom Gegenteil ausgehen. Der Lockdown hat Menschenleben gerettet. Alle europ. Statistiken sehen eine Sterblichkeit von den unter ~50 Jährigen, die am unteren Ende der langjährigen Range verläuft, bei den ganz jungen geht es sogar Richtung Untersterblichkeit. Lauterbach hat dies mal in einer Talkshow vorsichtig angedeutet, war direkt Stimmung in der Bude :P

    Was sagt uns das nun aber? Wer die alten und schwachen, die durch Corona sterben, obwohl sie doch sowieso in den nächsten Monaten gestorben wären, keine Träne nachweint, diese also quasi opfern möchte zum Wohle des Wirtschaftswachstums, sollte man dann nicht so Konsequent sein, auch die paar Toten wegen verschobenen OP's zu tolerieren? Wären diese nicht auch in den nächsten Monaten gestorben?
    Wieso gehen die tatsächlichen Zahlen aber eher in die andere Richtung? Werden viele Patienten zu Tode behandelt? Oder hat es einfach mit der geringeren Mobilität der vergangenen Wochen zu tun? Ist es eine Mischung aus allem?

    Und jetzt? Jede o.g. Frage könnte man als These in den Raum stellen. Für alles bekommt man eine vermeintliche Expertenschätzung.
    Keinen Millimeter vorwärts gekommen, aber eine unfassbare Unruhe reinbringen, so klingt das alles für mich.
    Die Frage ist nur, warum schreibt ein Beamter seine Privatmeinung auf einer Behördenvorlage, den dies muss es mindestens sein (s. Überschrift "Referat K4...") und dann wird das Dokument geleakt, ohne dass das ganze Schreiben von allen einsehbar ist.
    Hier scheint der "Enthüllungsjournalist" Tichy das Prinzip von Wikileaks nicht verstanden zu haben. Liegt es vielleicht daran, dass auch ihm eine gewisse Wirtschaftsnähe nachgesagt wird?

    Ich denke mal, dass der Beamte mit den Daten vertraut ist, wie kann man dann zu so einer Aussage kommen?

    "an der normalen Grippe sind in den letzten Jahren teilweise mehr als zehn Mal so viele Menschen gestorben, wie bisher dieses Jahr im Zusammenhang mit Corona verstarben."

    diesen Satz sehe ich im kritischen Zusammenhang mit den, seiner Meinung nach, überzogenen Maßnahmen.
    Die Länder, die wirklich stark betroffen waren, haben die Übersterblichkeit der letzten großen Grippejahre gekonnt links liegen gelassen. Nicht von einer Grippesaison, sondern von den letzten 5 Jahren.
    Das dies in Deutschland anders ist, kann nur auf die nicht ganz so falsche Herangehensweise von Bevölkerung und Regierung seit Anfang März hergeleitet werden.
    Das muss einer, der im Thema ist wissen, umso mehr ist diese Schlussfolgerung nicht zu verstehen.


    [quote='Tobi75','index.php?page=Thread&postID=1029688#post1029688']P.S.: Das Dokument ist überschrieben mit "Coronakrise 2020 aus Sicht des Schutzes Kritischer Infrastrukturen" mit dem Untertitel "Auswertung der bisherigen Bewältigungsstrategie und Handlungsempfehlungen". Der Tenor bei dem, was ich jetzt von den 93Seiten nur kurz überflogen habe, ist durchaus sachlich und konstruktiv. Also erst mal in Ruhe lesen.


    So berichtet eine andere Seite:

    "Auf Umwegen war das laut "Spiegel" etwa 80 Seiten umfassende Papier samt Briefkopf des Ministeriums beim rechtskonservativen Online-Portal "Tichys Einblick" gelandet – das aus dem vermeintlichen Leak ausführlich zitierte. "

    ich habe jetzt ein Problem. Wo bitte hat Tobi75 die 80, oder 93 Seiten zu lesen bekommen. Offensichtlich hat selbst der Spiegel dies noch nicht geschafft.

    Der Text heißt eindeutig:
    A U SW E R T U N G S B E R I C H T
    des Referats KM 4 (BMI) – erstellt von ORR xxxx
    Coronakrise 2020 aus Sicht des Schutzes Kritischer Infrastrukturen

    beim BMI lautet der Abteilungsbegriff aber eindeutig:

    Das Bundesministerium des Innern hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe/ Abteilung "Schutz Kritischer Infrastrukturen"

    kurz gesagt, ich bin bei tichy nicht ganz so unkritisch.

    Freundschaft!


    2 Tote/100.000 Einwohner pro Woche. Die Zahl 50 bezieht sich auf 7 aufeinander folgende Tage. Nur als Anmerkung.

    Bis zu 86.000 pro Jahr würden damit als Kollateralschaden derzeit akzeptiert werden, sozuzusagen. Verkehrstote haben wir gut 3.000 pro Jahr.


    Vielen Dank für die Anmerkung. Natürlich pro Woche, hast recht :hi:

    Es sollte doch klar sein , dass es bei den positiven Befunden eine recht hohe Dunkelziffer gibt. Ich will jetzt eigentlich nicht schon wieder die "Streek Studie " bemühen, aber die kam zu einer errechneten Sterblichkeit von 0,37 . Dem kann man jetzt folgen oder nicht, andere belastbare Berechnungen hierzu gibt es jedenfalls nicht


    0,37% bei einer möglichen Infiziertenzahl von rund 60 Mio, das macht 222.000 Tote, wenn vorher kein Impfstoff gefunden wird. Ist auch nicht viel besser, als die 86.000 pro Jahr.

    Voll Deiner Meinung. Es kann nicht sein, dass wegen der Angst einzelner der gesamte Rest eingesperrt wird. Jeder Erwachsene sollte selbst einschätzen können und dürfen, was für ein Risiko er eingehen will. Natürlich unter Beachtung allgemeingültiger Hygieneregeln. Eine selbst gebastelte Maske gehört da definitiv nicht dazu!

    Das geht mir dann doch zu weit. Denkt man dies zu Ende, dann war es das mit Helm- und Gurtpflicht. Jeder macht wie er meint kann nicht die Lösung sein.
    Verordnungen, Regeln und Gesetzte sind doch dafür da, einen selbst, aber auch andere zu schützen.
    Die angeordneten und getroffenen Maßnahmen sollten primär das Gesundheitssystem schützen, der Schutz einzelner war von nachgeordneter Wichtigkeit und ist es noch. Dieses Ziel wurde vorläufig erreicht und nun wird sukzessive gelockert. Für den einen nicht schnell genug, für den anderen ( :hi: ) zu schnell.

    Zitat


    Wird überhaupt etwas gemeldet, wenn ein Kreis z.b. sowieso Null neue Fälle hat? Ich denke die Arbeit kann man sich sparen.

    Die Frage wurde auch Mal an den Autor gestellt. Soweit ich mich erinnere, konnte er keine Systematik erkennen. In den Nachmeldungen steigen die Fallzahlen dann auch entsprechend.

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    Zitat

    Das weiss man doch noch gar nicht.

    Der Satz bezieht sich auf die Äußerung eines anderen Users und ist ironisch gemeint.

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    Zitat

    Dass jetzt Dynamo Dresden mit kompletten Kader und Staff in 14tägige Quarantäne muss, ist lt. Seifert auch kein Problem und vorher eingepreist :wall: zum Vergleich auch die Handhabung in Köln. Die sonst so hochgepriesene Meinungsfreiheit muss da auch mal hinten anstehen, komisch, dass das einen Herrn Lindner gar nicht stört. celjes Beobachtung kann man eigentlich überall so oder so ähnlich sehen. Da jetzt alles auf einmal gelockert wird, kann man im Fall der Fälle auch schlechter Rückschlüsse ziehen. Beim ursprünglichen Plan hätte das funktionieren können. So wie es jetzt läuft, ist es einfach lächerlich und man kann auch einfach zum normalen Leben übergehen, dann weiß wenigstens jeder, was los ist und was kommt, das kommt dann eben.

    Irgendwie scheint es kaum noch einer Ernst zu nehmen. Auch das Meldeverhalten der Kreise für den Samstag war wohl der schlechteste Wert seit Meldebeginn.
    Mit dem Satz " was kommt, kommt dann eben" kann ich nicht leben, den es wäre das Opfern von Menschen, nicht nur die, die Sterben, sondern auch diejenigen, die sich um das ganze drumherum kümmern.

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    Zitat

    ......Ich hatte spätestens letzte Woche einen Anstieg erwartet. Wenn wir so durch die nächste Woche kommen mit bummelig 1000 pro Tag, dann kann man wirklich ernsthaft denken das es vorbei ist. Denn das könnte man bewältigen.

    Ich war immer schon der Meinung, dass die 14 Tage nicht ausreichend sind, um die Auswirkungen von Änderungen zu erkennen. Die Basis ist eine ganz andere, als die Zeit nach Karneval. Zur Zeit Grummeln wir doch rum, ob der Anstieg der R- Zahl heute schon eine Bedeutung hat, oder es sich um einen Ausreißer handelt. So werden noch einige Tage vergehen in denen aber bereits die weiteren Maßnahmen umgesetzt werden. Erst der rapide Anstieg der täglich Verstorbenen wird dann die letzte Gewißheit geben. Dies erwarte ich in, aus den Daten der ersten Welle abgeleitet, ungefähr 10 Tagen.
    Mir fehlt der rechte Glaube, dass wir das schlimmste schon gesehen haben.


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