Na ja, dann steht in Zukunft auf dem Totenschein "Embolie" nicht Covid-19.
Wie in Brasilien und anderen Staaten "Lungenentzündung".
Schon fällt die Sterblichkeitsrate und die Statistiker haben was zum schönen.
das kann passieren, ohne jemanden böse Absichten zu unterstellen, insbesondere bei den Patienten, wo man halt nicht wusste, dass sie infiziert waren.
In der Übersterblichkeit lassen sich aber in der Zukunft diese Zahlen besser einordnen.
Zu Statistiken und ihren möglichen Interpretationen:
Ich hatte ja schonmal das Thema Genesene+ Tote in Deutschland angesprochen und gefragt, warum in Italien deutlich geringere Zahlen veröffentlicht werden. Deutschland wurde von 2-3 Usern versucht zu beantworten, zu Italien kam leider nichts.
Schaut man sich mal die Kurven von der John-Hopkins Uni an (die Zahlen sind die, die auch ans RKI gemeldet werden), dann fällt mir folgendes auf:
1. Am 08.04. gibt es einen Anstieg von >10.000 Genesenen/Toten. Man erinnere sich, das war der Mittwoch vor Ostern und welche Rolle Ostern in der Betrachtung gespielt hat. 14 Tage vorher gab es aber nur ca.4.500 Neuinfektionen. Am 07.04. 7.500 zu 4300 und am 06.04. 0 zu 2500 neuen Fällen. Das macht in Summe 17500 zu 11300 Fällen. Vor und nach diesen 3 Tagen kann man eigentlich immer die 14 Tage gespiegelt sehen (+/- 10%)
2. am 24.03. genesen/versterben ca. 2850, dies habe ich damals so verstanden, dass dies die Zahlen der ersten 4 Wochen "bereinigt". Von der Zahl her schien das auch zu passen. Danach war man also im Thema drin.
3. seit ca. 10 Tagen passen diese Zahlen aber auch nicht mehr so richtig zueinander: Absolut scheinen immer so ca. 200 mehr zu genesen/versterben, als 14 Tage vorher erkrankten.
Mir erschließt sich das nicht wirklich, auch im Hinblick auf die Zahlen aus anderen Ländern.
Einer in der Lage dies verständlich zu erklären?