Streeck ist schon sehr speziell.
In seinem vorläufigem Bericht steht
"Wir empfehlen daher ausdrücklich, die vorgeschlagene Vierphasen Strategie der
Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zu implementieren. Diese
sieht folgendes Modell vor:
Phase 1: Gesellschaftliche Quarantänisierung mit dem Ziel der Eindämmung
und Verlangsamung der Pandemie und Vermeidung einer Überlastung der
kritischen Versorgungsstrukturen insbesondere des
Gesundheitsversorgungssystems
Phase 2: Beginnende Rücknahme der Quarantänisierung bei gleichzeitiger
Sicherung hygienischer Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen.
Phase 3: Aufhebung der Quarantänisierung unter Beibehaltung der
hygienischen Rahmenbedingungen
Phase 4: Zustand des öffentlichen Lebens wie vor der COVID-19 Pandemie
(Status quo ante). "
und da steht wiederum unter Phase 2 eindeutig dieses:
"Möglich sind deshalb in dieser Phase die schrittweise Wiedereröffnung von Schulen, Kitas, Universitäten,
anderen Einrichtungen des öffentlichen Lebens unter fortbestehender strikter Wahrung von Kontaktvermeidung (1,5 Meter-Regel) und Basisregeln der Hygiene (Mund-Nasen-Schutz, Händewaschen) und strikter Separierung von Personen der vulnerablen Gruppen. Auch Teile der Unternehmen wie Geschäfte, bestimmte Dienstleistungsgewerbe, ähnlich wie erfolgreich praktiziert auch im Lebensmittelhandel könnten nach dieser Risikobewertung wiedergeöffnet werden, wenn unter strenger Einhaltung der Abstandswahrung
die o.a. Hygiene-Maßnahmen begründet und nachvollziehbar sichergestellt werden können"
und doch krtiitsiert er den Mund- /Nasenschutz.
"Es gebe "keine nachgewiesenen Ansteckungen beim Einkaufen oder beim Friseur", so Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Eine Pflicht, in eben diesen Situationen eine Maske zu tragen, bringe deswegen nichts."
ich behaupte mal, dass es in mind. der Hälfte aller Fälle die Übertragung nicht zu 100% nachvollzogen werden kann.
Wie können 1500 Tönnies Mitarbeiter gleichzeitig infiziert sein? Die stehen doch nicht alle in den letzten 14 Tagen für mind. 15 Minuten zusammen? Sind räumlich auf 1300 Standorte/Adressen verteilt? Arbeiten in verschiedenen Arbeitszeitmodellen. Stehen vielleicht in Gruppen von 5 - 10 Leuten in der Pause zusammen und dann i.d.R. doch immer dieselben.
Anfang/Mitte Mai gab es so gut wie keine positiven Fälle.