Handball Wettbewerbe während/mit/nach dem Virus

  • Das hier ist der entscheidende Satz: "Das Verbot gelte für solche Veranstaltungen, "bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich
    ist."

    In Dortmund planen sie beim Spiel gegen Hoffenheim mit Hilfe der Technik zu erfassen, wer wann wo im Stadion ist. Ich bin sehr gespannt auf diesen Test und die Folgen für den Handball.

  • Wer soll denn eigentlich der "Glückliche" sein, der sich dann die Spiele anschauen darf?
    Wenn man die angedachte Relation von Düsseldorf ( 2000 bei über 13.000 Fassungsvermögen ) auf andere Hallen überträgt, dann wird das jeweils nur ein geringer Anteil der Dauerkarten sein. Wird dann gelost? Bei den Eulen wären das dann so maximal 400.

    Unter den Bedingungen ist gemütliches Schauen zu Hause vor dem TV ganz ohne Mund Nasen Pfriemel wohl die angenehmere Alternative

  • Ist vielleicht Ansichtssache?! Aber Handball live in der Halle ist mit Handballschauen vorm TV nicht zu vergleichen.
    Also-für mich.
    Diese Action, dieses Feeling, Emotionen...ich lebe den Handball in der Halle! Am TV - nur wenn gar nichts anderes geht!

  • ohne Zuschauer wird kaum ein Verein bis runter zur 3. Liga überleben, in so gut wie keiner Sportart. Es muss vor Zuschauern gespielt werden und dafür bedarf es Konzepte, die weit über das Supercup Spiel mit 2000 Zuschauer hinaus geht.
    Wenn also die Deutsche Bahn ihre Züge wieder vollpacken kann, die Flieger nach Malle alle Plätze besetzt, dann muss es auch für den Sport einen gangbaren Weg geben.

  • Zum Thema Halle und Zuschauer:

    Da ich gestern privat in Köln war, habe ich folgendes mitbekommen.

    Die Lanxess-Arena nimmt ab morgen wieder den Betrieb mit Shows und Konzerten auf und es sollen bis Ende August (wohlgemerkt 2020) 100 Veranstaltungen mit bis zu je 8.000 Zuschauern stattfinden.

    Inwieweit Hygieneregeln von Konzerten auf das Handball-Publikum in den jeweiligen Hallen übertragen werden können, muß man dann sehen.

  • Zum Thema Halle und Zuschauer:

    Da ich gestern privat in Köln war, habe ich folgendes mitbekommen.

    Die Lanxess-Arena nimmt ab morgen wieder den Betrieb mit Shows und Konzerten auf und es sollen bis Ende August (wohlgemerkt 2020) 100 Veranstaltungen mit bis zu je 8.000 Zuschauern stattfinden.

    Inwieweit Hygieneregeln von Konzerten auf das Handball-Publikum in den jeweiligen Hallen übertragen werden können, muß man dann sehen.

    Und hier https://www.lanxess-arena.de/veranstaltungsreihe/arena-now das Konzept

  • Das stimmt so nicht. Zum Verbot von Großveranstaltungen wurde entschieden:

    Das bis Ende August geltende Verbot für Großveranstaltungen soll bis mindestens Ende Oktober grundsätzlich verlängert werden, jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen zu. Das Verbot gelte für solche Veranstaltungen, „bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist“.

    Will der Handball nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, dann müssen Lösungen und Konzepte her. Und das schnell. Heute ist übrigens der 19., von der HBL wird es heute aber nichts geben.


    Auf sowas wie einen Supercup in einem einzelnen Spiel könnte man auch verzichten oder mit reduzierten Zuschauern je nach Halle, mir egal und sicher einmalig irgendwie machbar.
    Was ich aber noch gar nicht sehe ist ein funktionierender Ligabetrieb mit so vielen Zuschauern, dass die Vereine davon leben können. In der Liga gibt es Hallen von modern und groß bis hin zu alt und klein. Von gut 13 000 bis um die 2000 ist da alles dabei. Ist da überhaupt jeder Verein in der Lage ein Konzept mit Hygieneregeln und Besucherverfolgung und Erfassung auf die Beine zu stellen?
    Kurz oben drüber schreibt ein User was von Konzept für die LANXESS-Arena für 8000 Besucher, darunter der nächste von nicht mal 1000. Das meine ich doch. Es herrscht doch Unsicherheit pur, Verwirrung überall und kein verbindliches Konzept für die Liga.
    Insofern korrigiere ich mich dahingehend, dass man Einzelspiele oder FF bzw. Kurzturniere irgendwo an einem Ort sicherlich abhalten kann, aber das allerwichtigste ist der Ligabetrieb und den sehe ich wie gesagt noch nicht.

    Die Bmigos!!! "In meiner Hose wohnt ein Iltis"!!!
    Die kulturelle Evolution ist lamarckisch und sehr schnell, während die biologische Evolution darwinistisch und normalerweise sehr langsam ist. -> Edward O. Wilson!


  • Auf sowas wie einen Supercup in einem einzelnen Spiel könnte man auch verzichten oder mit reduzierten Zuschauern je nach Halle, mir egal und sicher einmalig irgendwie machbar.
    Was ich aber noch gar nicht sehe ist ein funktionierender Ligabetrieb mit so vielen Zuschauern, dass die Vereine davon leben können. In der Liga gibt es Hallen von modern und groß bis hin zu alt und klein. Von gut 13 000 bis um die 2000 ist da alles dabei. Ist da überhaupt jeder Verein in der Lage ein Konzept mit Hygieneregeln und Besucherverfolgung und Erfassung auf die Beine zu stellen?
    Kurz oben drüber schreibt ein User was von Konzept für die LANXESS-Arena für 8000 Besucher, darunter der nächste von nicht mal 1000. Das meine ich doch. Es herrscht doch Unsicherheit pur, Verwirrung überall und kein verbindliches Konzept für die Liga.
    Insofern korrigiere ich mich dahingehend, dass man Einzelspiele oder FF bzw. Kurzturniere irgendwo an einem Ort sicherlich abhalten kann, aber das allerwichtigste ist der Ligabetrieb und den sehe ich wie gesagt noch nicht.

    Eine gesamte Saison mit reduzierter Zuschauerzahl werden einige Vereine sicher nicht wirtschaftlich überstehen. Aber das ist dann eben so und nicht zu ändern. Es werden auch viele im Veranstaltungsbereich, Schausteller, oder Einzelhändler das Ganze wirtschaftlich nicht überleben, genau wie Restaurants mit dauerhaft reduzierter Kapazität. Dafür gibt es in Deutschland dann das Insolvenzrecht. Der Schutz der Gesundheit hat Vorrang, da müssen auch die wirtschaftlichen Interessen von Handballvereinen zurückstehen. Bis es dann irgendwann einmal einen Impfstoff gibt der auch der breiten Bevölkerung zur Verfügung steht. Das kann aber noch länger dauern, eventuell Ende nächsten Jahres, eventuell später. Dann wird man sehen was von unserem bis jetzt gewohnten Leben wirtschaftlich und gesellschaftlich übrig bleibt.

  • Das die Gesundheit generell Vorrang hat wird sich so hoffentlich nicht halten. Irgendwann muss man auch mal anfangen mit dem Virus zu leben und dafür kann man nicht den ganzen Sport und die Kunst/Kultur in der bisherigen Form sterben lassen. Das ist dann auch keine lebenswerte Gesellschaft mehr.
    Vielleicht gibt es ja auch in 5 oder 10 Jahren noch keinen Impfstoff oder auch nie. Ich hoffe, dass man irgendwann umdenkt, also vom max. Schutz eines jeden, egal ob jung und gesund oder alt und krank, hin zum Schutz der Risikogruppen und hin zu einem vertretbaren Risiko für den Rest der Bevölkerung.

    Die Bmigos!!! "In meiner Hose wohnt ein Iltis"!!!
    Die kulturelle Evolution ist lamarckisch und sehr schnell, während die biologische Evolution darwinistisch und normalerweise sehr langsam ist. -> Edward O. Wilson!

  • Das die Gesundheit generell Vorrang hat wird sich so hoffentlich nicht halten. Irgendwann muss man auch mal anfangen mit dem Virus zu leben und dafür kann man nicht den ganzen Sport und die Kunst/Kultur in der bisherigen Form sterben lassen. Das ist dann auch keine lebenswerte Gesellschaft mehr.
    Vielleicht gibt es ja auch in 5 oder 10 Jahren noch keinen Impfstoff oder auch nie. Ich hoffe, dass man irgendwann umdenkt, also vom max. Schutz eines jeden, egal ob jung und gesund oder alt und krank, hin zum Schutz der Risikogruppen und hin zu einem vertretbaren Risiko für den Rest der Bevölkerung.


    Ich gebe Dir da ja Recht, ich habe nur geschildert wie es im Moment von den Entscheidungsträgern gesehen wird.

    Google doch mal nach "Stephan Ullmann " ( regional sehr bekannter Musiker hier gewesen ) und den Gründen für seinen Freitod. Mehr möchte ich hierzu nicht ausführen, da es OT ist.

  • Ja, Gesundheit geht vor. Man kann doch aber nicht dauerhaft Massnahmen gegen ein Virus aufrecht erhalten und alles andere geht dann den Bach runter, inklusive der Gesundheit aller, fuer die Corona quasi kein nennenswertes Risiko darstellt.
    Einige Sachen, wie etwa kein Sportunterricht, sorgen ja geradzu dafuer, dass die Risikogruppe fuer Corona wächst.
    Wieso eigentlich kein Sportunterricht? Wird hier seit Monaten draussen gemacht. Ok, kein Duschen danach.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut