Beiträge von steelscout

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    Zum Schluß noch eine Frage. Sind Würfe von Aussen eigentlich schwerer zu halten, als wenn einer frei über eine Abwehr wirft? Tortz des spitzeren Winkels. Unsere Torhüter haben nämlich alle samt ein Problem mit Würfen von Aussen. Sie gehen fast alle rein. Frage mich woran das liegen könnte.

    Ich glaube, jeder ehrliche Torwart wird dir bestätigen, dass Würfe von Außen das beschissenste überhaupt sind. Folgende Gründe:
    1. Jeder erwartet, dass du ihn hälst ("bei dem Winkel")
    2. Daher kannst du nur verlieren.
    3. Im Grunde ist es ein freier Wurf vom Kreis mit kleinerer Torfläche.
    4. Teilweise sehr gefährliche Würfe ("Nix frei, zieh ich mal aufn Kopf, der wird ihn schon wegnehmen" :wall: )

    Bei freien Würfen bin ich früher immer viel und früh gesprungen um meine mangelnde Körpergröße auszugleichen. Aber in höhren Klassen hat es sich bei mir bewährt länger stehenzubleiben und stärker auf Wurfbewegung und Laufrichtung zu achten. So fischt man doch den einen oder anderen noch raus.

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    bei mir heißts immer: "ahja, das tut doch nicht so weh, du hast ne lange hose an "
    tssss......und dann im sommer, wenn ich jammer, dass es so heiß ist, kommt das argument:du musst ja auch nicht immer lange sachen im tor anziehen."


    Wenn sowas aufkommt, bin ich immer für Spielchen a la "Wer's Tor schießt geht rein" und werf selber mal in unangenehme Höhen/Plätze.
    (Am Kopf vorbei etc.)
    Glaub mir, ne bessere Medizin gibts net. :lol:

    Aber mal ernsthaft gefragt, was sind so eure Techniken bei freien Würfen, Würfen von den Außen etc.?

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    Original von triplex87
    jedoch seh ich mit der zeit das die spieler beweglicher werden und sich somit auch individuel verbessern.


    ...und wenn sie dann vor einer 6:0 Abwehr stehen merken sie, dass ihre bisherigen Taktiken nicht mehr hinhauen, weil sie mit der Abwehr nicht zurechtkommen.

    Du hast ja recht, dass zuviel defensiv gemacht wird, aber es ist wiederum falsch sich nur auf offensive Abwehr zu beschränken (oder defensive Abwehr sogar zu verbieten). Mit beidem muss man umgehen können. Abwehr, wie Angriff.

    Also kein Grund mit :wall: und :pillepalle: Smilies um sich zu werfen.

    PS:
    Mich würd mal interessieren, nach welchen Richtlinien die Schiris die Offensivität/Defensivität einschätzen sollen...

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    das heißt, dass man nicht mit einer 6:0, oder 5:1 abwehr am kreis stehen kann. denn somit sind automatisch körperlich stärkere und größere spieler im vorteil. bei offensiver deckung ist auch jeder wichtig und man kann keinen auf außen verstecken, weil er nicht so gut ist.


    Ah alles klar, dann ist es für mich Schwachsinn das zu verbieten.
    Habe noch nie was anderes als 6:0 oder 5:1 gespielt.
    4:2 reisst schon zu viele Lücken.

    Mit dem unfairen Vorteil seh ich es genau andersrum. Ein einziger starker Angreifer brauch nur ein einem vorgezogenen vorbei und hat dann riesig Platz und dazu noch Überzahl.
    Bei 6:0 kann der Nebenmann immernoch aushelfen. Zwar immernoch Überzahl aber weitaus weniger Platz u. Zeit zum Wurf oder ausspielen der Überzahl.

    Aber mal ganz abgesehen davon, finde ich es derb unsinnig Spieltechniken vorzuschreiben. Dass in der Jugend durch die Wechselregeln nicht nur "Spezialisten" spielen, find ich gut, aber ins Aufstellungssystem "reinzuregeln"?
    Im Fussball würden doch auch nich alle 4-3-3 spielen wollen, genausowenig wie ein Boxer nicht nur mit rechts schlägt (der Vergleich hinkt ich weiß)
    Gerade unterschiedliche Stile und Abwehr/Angriffsystem gegeneinander antreten zu lassen ist doch die Würze in allen Sportarten. Oder nicht?

    Ja der erste Teil ist fast Pflicht für den zweiten, weil es ziemlich nahtlos weitergeht. Anderseits kann es auch Vorteile haben (mehr dazu später),

    Aber sonst war der Film "nett". Mehr nicht.
    Das Starensemble reisst einiges raus, und die überraschenden Storywendungen und Auflösungen sind auch mit dabei.

    Aber da liegt imho das Problem, denn wer den ersten Teil kennt wartet quasi die ganze Zeit auf eben diese Wendungen. Spannung baut sich dadurch nicht auf ("Das kommt schon noch.."). Deswegen ist es vielleicht in der Hinsicht besser den Vorgänger nicht zu kennen.

    Ansonsten filmisch gut gemacht, markige Sprüche. Guter Film, aber kein Überfilm.

    Also hab schon einiges an Verletzungen gesehn, im Kopfbereich vor allem blutige Lippen oder aufgebissene Zungen, aber Zähne eher weniger. Andererseits hat nem ehemaligen Mitspieler so ein Mundschutz einmal ohne Frage die Zähne gerettet.
    Also wenn man sich dran gewöhnt hat und dahingehend Schutz haben möchte, sicher empfehlenswert.

    Kleiner Tipp am Rande für die Aufbauspieler:
    Mit dem Ding im Mund lassen sich Spielzüge verdammt schlecht ansagen.

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    Vor der Saison war er der Wundermann, jetzt soll er die letzte Graupe sein. Vielleicht sollte man in Leipzig mal über die Zusammensetzung einer homegenen Mannschaft nachdenken, wenn endlich die Verträge der Stars auslaufen.

    Genau das Gegenteil wird gemacht. Mehr Einkäufe, weniger Teamplay.
    "Unser" HCL wird zum FC Bayern der Handballfrauen, nur ohne Erfolg.
    Wie schon gesagt, war neulich nach langer Zeit mal wieder zuschauen, und maßlos enttäuscht...das war bestenfalls Handball auf Bezirksniveau.
    Kein Vergleich zu den "guten, alten Zeiten" mit Schanze, Mühlner und Co.

    Mal schauen, wie's bei der Club EM ausschaut.

    Ich hasse es auch den Hürdensitz - obwohl er mir noch beigebracht wurde - zu verwenden, weshalb ich als Alternative halt die Abdrucktechnik nehme.

    Dennoch habe ich noch Tape an den Fersen um im Falle eines Falles doch in Hürdensitz gehen zu können. (Geht auch ohne, aber einmal will ich es machen, Ferse setzt etwas zu früh auf, bleibt stehen, ganzer Fuß knickt nach vorne weg -> Bänderriss)

    Darum jetz lieber Abdruck, und wie gesagt mit entsprechender Explosivität (immer wichtig als TW) haut es auch so hin. Es sollte halt nur nicht soweit gehen, dass man Angst hat mal im Sitz zu landen und sich zu verletzen, darum keine Angst vorm Hürdensitz, aber ich rate auf jeden Fall von übermäßigen Gebrauch dieser Technik ab
    :)

    Wenn ich das so lese, muss ich sagen, dass Schulbuch - Argument ist wirklich nicht schlecht.

    Das Zentralabi - Thema wird ohnehin nie zur Ruhe kommen. Ich finds gut, jeder hat diesselben Aufgaben, jeder diesselben Chancen, Lehrereinmischung gibts net.

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    Zentralabitur:
    Halte ich persönlich wenig von, es wird zwar mehr gelernt für die vorgegebenen Prüfungsziele, aber individuelle Bildung fällt dahinter zurück. Das heißt nicht, dass ich nicht finde alle sollten einen gleichen Standard beherrschen, ich finde aber etwas individuelle Schwerpunkte schaden nicht.


    Abitur = allgemeine Hochschulreife
    Der viel zu frühe Spezialisierungswahn treibt zu arge Blüten. Wer kann in der 10. Klasse schon seine Bildungsziele wirklich endgültig kennen. Aber das sieht halt jeder seiner derzeitigen bzw. damaligen Abi-Art ensprechend.

    @topic:
    Wie gesagt für mich ganz klar die falsche Richtung und hier sind auch schon einige gute Argumente zusammengekommen.

    Vor allem das Bildungssystem noch weiter auseinanderzufahren (was ohnehin schon obskure Ausmaße angenommen hat, Stichworte wie Fächerwahl und Abiturregelungen, die - imho zu Recht - die Glaubwürdigkeit bzw. Wertigkeit eines Abiturs in versch. Ländern anzweifeln lässt) ist ein mächtiger Schritt in die falsche Richtung.

    Gerade ein viel zentraleres System würde dieses Gleichheit bringen und dürfte durch weniger Unterschiede auch zentral einfacher handhabbar seinm anstatt die Länder weiter ihre eigenen Süppchen kochen zu lassen und somit Mittel evtl. zu verschwenden.

    Das wurde schon so oft von so vielen beklagt, dass es beinahe traurig ist, dass der entgegengesetzte Schritt in Erwägung gezogen wird.

    In ganz frühen Jugend - Zeiten (so D-Jugend) waren Spielzeiten um 8 Uhr früh auswärts keine Seltenheit.

    Jetz sind die Spiele für meinen Geschmack schon fast zu spät...zwischen 18 und 20 Uhr.