Andi, warum soviel Kritik an DD? Vielleicht war einfach der HSC so stark, das für Dresden nicht mehr drin war.
Ja hoppla, der Rhöner Handballstolz. Schau an. Mal wieder ein positives Ausrufezeichen, Respekt! Aber warum überrascht mich dieses Ergebnis nicht wirklich? Weil ich weis, welches Potential die HSC-Mannschaft hat. Denn wenn es dem besten Angriff der Liga gelingt, den Gegner hinten unter dreißig Toren zu halten, ist alles drin. Die Abwehrleistung ist der Knackpunkt im HSC-Spiel.
Mit dem Personal und dem semi-professionellen Aufwand, der in Bad Neustadt betrieben wird, kann ich das auch erwarten, das man in der Drittligaspitze mithalten kann. Und wenn man sich nicht immer wieder mal solche völlig blödsinnigen Auftritte wie z.B. gegen den damaligen Null-Punkte-Tabellenletzten leisten würde, wo die Punkte fast schon mutwillig aus dem Fenster geworfen wurden, könnte man noch viel besser dastehen.
Dann würden wir nächste Woche über ein richtiges Spitzenspiel sprechen. Bei sieben Punkten Rückstand ist es das aber nicht wirklich. Man könnte aber immerhin die erste Mannschaft sein, die Hüttenberg auf seinem Weg ein wenig stolpern lässt. Und ja, wenn der HSC bei sicherlich voller Hütte seine gewohnte Heimleistung bringt und über die gesamten 60 Minuten zeigt was er drauf hat, dann kann sich Hüttenberg warm anziehen.
Beiträge von balotelli
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Ja, wenn so rein gar nichts läuft, wenn du denkst es geht nichts mehr, kein Problem, dann kommt der Handballstolz aus der "RHÖN" daher !
Hatte ja anfangs gedacht es wird besser, aber jetzt versinken sie doch wieder ins Grau der Tabelle. Große Sprüche, nix dahinter. Wenn man die Statistik und den Spielfilm so studiert, dann weiss man recht schnell, was der ein oder andere "Leistungsträger" heut wieder so "geleistet" hat. Wieder über 30 Gegentore. Aber Abwehr muss man halt auch wollen.
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Hier der Spielbericht von Nachrichten und Informationen aus Franken und der Welt
Rödelsee leistet sich ein Debakel
Rödelsees Gastspiel endet im Debakel: Mit 29:39 verliert der TSV das Unterfrankenderby in Bad Neustadt. Der einzige Trost: Es kann nur besser werden.
Der Rödelsee-Fraktion unter den etwa 600 Zuschauern stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Ein solcher Auftritt war nicht zu erwarten gewesen von ihrer Mannschaft. Wer gedacht hatte, sie hätte eine Woche zuvor beim 26:29 gegen Großwallstadt ihre Leistungstiefen ausgelotet, wurde am Samstagabend in Bad Neustadt eines Besseren belehrt: Es geht immer noch ein bisschen schlechter, wie das 29:39 (14:21) gezeigt hat. Die Rödelseer stehen nach dem fünften Spieltag und der vierten Niederlage dort, wo sie mit dieser Leistung hingehören: auf einem Abstiegsplatz.
„Wir haben heute nur in den ersten 15 Minuten Handball gespielt. Der Rest hatte mit Handball teilweise nichts zu tun“, stellte Rödelsees Trainer Radovan Suchy nachher auf der Pressekonferenz fest, und keiner im gut besuchten Foyer der Turnhalle mochte ihm widersprechen. Die Meinung, dass die (zugegeben überzogene) Rote Karte für Dennis Orf nach zwanzig Minuten der „Knackpunkt“ der Partie gewesen sei, dürfte Suchy aber ziemlich exklusiv besessen haben. Schon zum Zeitpunkt des Ausschlusses von Orf wegen groben Foulspiels waren die Bad Neustädter beim Stande von 20:16 dabei, ein Handball-Feuerwerk abzubrennen, wie es selbst Trainer Margots Valkovskis nicht so oft erlebt in der heimischen Festung. „So ein Tempo, so ein Torfestival habe ich lange nicht gesehen“, sagte Valkovskis.
Die Bemerkung des Bad Neustädter Torjägers Maximilian Schmitt unmittelbar nach Spielschluss, beim HSC sei in dieser Woche „nicht alles so gut gelaufen“, bekam angesichts des Ergebnisses an diesem Abend eine fast ironische Note. Schmitt hatte bei der Niederlage vor Wochenfrist gegen Gelnhausen mit neun Treffern eine Klassepartie hingelegt, saß diesmal aber wegen einer Armverletzung fünfzig Minuten auf der Bank. Sein Einsatz war gar nicht nötig, weil Falk Kolodzej oder Lukas Böhm gegen Rödelsees Pappkameraden in der Abwehr immer wieder ungehindert zum Wurf kamen. Es war die hilfreiche Harmlosigkeit gegen eine Bad Neustädter Gala, bei dem den Gastgebern am Ende alles gelang, selbst der obligatorische Kempa-Trick durch den eigentlich verletzten Schmitt.
Rödelsees Deckung zerbröselte unter dem Ansturm des HSC wie antikes Gemäuer, doch im Angriff sah es kaum besser aus. Die offensive Abwehr der Gastgeber drängte die Rödelseer in der ersten Hälfte weit vom Kreis zurück und zwang sie immer wieder ins Zeitspiel. Bis zum 10:10 war die Partie dennoch offen, weil der TSV da noch Mittel und Wege im Abschluss fand. Dann steigerte sich Bad Neustadt in dem Maß, wie Rödelsee nachließ. Mit den einzigen zwei Siebenmetern, die es in der ersten Halbzeit gab, scheiterten Bostjan Hribar und Julius Weinhardt am Torwart.
Doch während Weinhardt sonst eine gute Partie bot und bester Rödelseer war, leistete sich Hribar erneut einen Auftritt zum Vergessen. Seine sieben Tore kaschierten eine Leistung, die irgendwo zwischen ambitionslos und mutlos schwankte. Der 37-jährige Slowene, dem Abwanderungsgedanken nachgesagt werden, ging auch diesmal mit dem Team unter. Weil sich Maximilian Häckner am Mittwoch am Auge verletzt hatte und deshalb nicht zum Aufgebot gehörte, spielte Radovan Suchy am Samstag durch. An seiner Leistung gab es wenig zu mäkeln, aber als Trainer konzentrierte er sich in seiner Kritik (auch in den Auszeiten) zu sehr auf die jungen Spieler, statt die älteren, erfahrenen in die Pflicht zu nehmen.
Zum Schluss ging es für die Rödelseer nur noch darum, den symbolischen 40. Treffer des Gegners zu verhindern. Dass wenigstens dies gelang, war allerdings eher dem Unvermögen Bad Neustadts zuzuschreiben als großer Abwehrkunst.
Das Positive an diesem Abend? Es kann nur besser werden: vielleicht schon nächsten Sonntag beim Auswärtsspiel in Groß-Umstadt. „Wir müssen das Spiel abhaken und nach vorne denken“, sagte Suchy. „Mit einem guten Tag kann man jeden schlagen.“ Wohlgemerkt: mit einem guten.
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Kein Spiel mit dem man angeben braucht.
Dazu war Rödelsee ein zu schwacher Gegner. Was immer die Mainfranken da gestern Abend darbieten wollten, mit Handball hatte das nur sehr wenig zu tun (O-Ton Trainer Suchy in der abschließenden PK). Er war vielmehr recht zufrieden mit "nur" 10 Toren Unterschied davon gekommen zu sein. Dass sich der HSC von dieser sehr mäßigen Truppe allerdings trotzdem 29 Stück gefangen hat, hat mir nicht gefallen. Und dabei hat Rödelsee noch glaube ich 4 Siebenmeter verklopft. Aber gerade in der letzten Viertelstunde ist das Ganze dann doch zu einem recht wilden Geballer ohne Abwehrarbeit auf beiden Seiten verkommen. Oder O-Ton Andreas H. > lustiges Torewerfen.
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Djuricin, ja genau, das wäre doch was für Wallstadt.
Am besten gleich Vertrag bis 2018 und dann abwarten, was passiert.
Mal sehen, ob sie in dieses Näpfchen tappen ... -
Woher weist du jetzt das nur der Herr Schmitt "Bock" hatte?
Ja weil er das Spiel gesehen hat! Mehr muss man da gar nicht dazu sagen. Der HSC hat sich gestern recht deutlich darum bemüht, den verdächtig guten Saisonstart schnell wieder gerade zu rücken. War es den zwei Jugos eigentlich verboten, vernünftig am Spiel teilzunehmen oder ist Freitags einfach nicht ihr Handballtag?
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Das Ziel bleibt vorerst geheim
Eine Anmerkung noch dazu: Ich wollte eigentlich etwas ausführlicher was dazu schreiben, aber nach dieser Überschrift werde ich jetzt kopfschüttelnd die Tastatur weglegen. Denn damit ist wohl alles gesagt. Dann sollen sie halt die Türen in der Göbels-Hütte verrammeln und zukünftig Ge"heim"-Spiele austragen. Es ist und bleibt unter dieser Führung ein Geheimdienstverein. Dynamo rules!
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Pünktlich zum ersten Spiel hier die offizielle Saisonvorschau des HSC Bad Neustadt:
HERZLICH WILLKOMMEN
28.08.2015 - Christian Hüther
Quelle: Rhön- und Saalepost
Das Ziel bleibt vorerst geheim
Das Team ist jünger, die Erwartungen bleiben hoch. Die Handballer des HSC Bad Neustadt wollen und müssen in der Dritten Liga Ost eine bessere Rolle spielen als vergangene Saison. Doch schon der Auftakt hat es in sich.Auf ein Neues: Am Samstag, 29. August (18.30 Uhr), beginnt für die Handballer des HSC Bad Neustadt-Rhön beim SV 08 Auerbach die Saison 2015/16 in der Dritten Liga Ost.
Nach dem enttäuschenden neunten Platz in der vergangenen Spielrunde soll es in dieser sportlich deutlich besser laufen. „Wir wollen ins vordere Drittel“, sagt Dieter Schulz, der Vereinsvorsitzende und Geschäftsführer der HSC Bad Neustadt GmbH & Co. KG, in die der Spielbetrieb der Drittligamannschaft ausgegliedert ist. „Wenn wir so eine Mannschaft aufgestellt haben, dann muss auch Leistung zu erwarten sein. Ich bin optimistisch, sofern uns nicht Verletzungen einen großen Strich durch die Rechnung machen.“ „Das haben wir so akzeptiert“, sagt Trainer Margots Valkovskis. Der 38-Jährige lässt aber durchblicken, dass es neben dem offiziellen auch ein mannschaftsinternes Saisonziel gibt. Tiefer als die Vorgabe des Klubs wird das doch wohl kaum liegen? „Das bleibt vorerst unter uns“, schmunzelt der Lette, „vielleicht verraten wir es gegen Ende der Runde.“
Viel komme auf den Start an, sagt Valkovskis: „Wenn es uns gelingt, in den ersten fünf, sechs Partien Selbstvertrauen aufzubauen, dann müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken.“ Ein mutiges Statement. Obwohl mit dem SC Magdeburg II, dem Dessau-Roßlauer HV, dem HSV Hannover und Anhalt Bernburg vier Teams, die 2014/15 in der oberen Tabellenhälfte abgeschlossen hatten, nicht mehr dabei sind, wird das Niveau der Liga höher eingeschätzt. Nicht zuletzt ob der drei Zweitligaabsteiger GSV Eintracht Baunatal, TV Hüttenberg und TV Großwallstadt. „Jedem, der die Szene wirklich beobachtet, muss klar sein, dass diese Oststaffel absolut stark ist“ sagt Schulz.
Auswärts bei einem Aufsteiger starten zu müssen, gilt gemeinhin nicht als leichte und schon gar nicht als beliebte Aufgabe. Zumal bei einem, der sich mit Torwart Andreas Bayerschmidt (HC Erlangen) und Linkshänder Tobias Büttner (DJK Rimpar Wölfe) veritabel verstärkt hat. „Die Chancen stehen 50 zu 50“, glaubt Valkovskis, „bei denen wird jeder 150 Prozent geben. Meine Spieler müssen bereit sein, die Auerbacher und ihre Emotionen zu stoppen.“
Das wird alles andere als einfach. Seinen Masterplan, gegnerische Angriffe in einer beweglichen 5:1-Abwehr mit Franziskus Gerr oder Gary Hines auf der Spitze aufzufangen, muss Valkovskis in der Oberpfalz möglicherweise überarbeiten. Gerr ist nach einem Bandscheibenvorfall längst nicht vollständig fit, Hines verpasste die letzten Tests wegen eines Kapselanrisses. „Ich hoffe, er kann spielen. Im Eins-gegen-Eins kommt fast niemand an ihm vorbei“, seufzt Valkovskis. Der US-Amerikaner soll hinten nicht nur Ballgewinne forcieren, sondern auch Tempogegenstöße laufen. Valkovskis will dem in der vergangenen Runde oft lethargischen Angriffsspiel – der HSC warf die viertwenigsten Tore – Beine machen, hofft verstärkt auf sogenannte einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Prinzipiell soll es so wenige Wechsel wie möglich zwischen Abwehr und Angriff geben.Apropos Wechsel: Nils Thomas, Benedikt Kern sowie die chilenischen Brüder Emil und Harald Feuchtmann haben den Klub verlassen. Neu in Valkovskis-Kader sind auf Linksaußen Eigengewächs Felix Wolf (20), Rückraumschütze Konstantin Singwald (21/HSC 2000 Coburg) und Mittelmann Falk Kolodziej (21/TuS Fürstenfeldbruck). Außerdem trainiert Peter Scheuplein so regelmäßig wie möglich mit dem Team und steht in personellen Notsituationen als Aushilfe bereit. Die Mannschaft wurde verjüngt, der Altersdurchschnitt beträgt 24 Jahre. Mit dem Einbau junger, deutscher Spieler möchte HSC-Boss Schulz „eine Zielrichtung vorgeben. Wir müssen viel lernen, ganz klar. Aber die jungen Leute, die dazu gekommen sind, sind jetzt schon deutlich erkennbar als Leistungsträger. Wir haben hoffentlich viel Freude an ihnen.“
Mit Falk Kolodziej und Kapitän Maximilian Schmitt (23) bietet Bad Neustadt wohl das jüngste Spielmacherduo der Liga auf. Das ist durchaus riskant, denn auf kaum einer anderen Position spielt Erfahrung eine ähnlich große Rolle. Immerhin ergänzen sich die beiden als Spielertypen. Schmitts Qualitäten kommen umso mehr zum Tragen, je höher seine Geschwindigkeit ist, Kolodziej zeichnet seine Ruhe und die Fähigkeiten in Eins-gegen-Eins-Situationen aus. Bei Valkovskis hört sich das so an: „Falk muss lernen, das Tempo zu verschärfen. Maxi muss lernen, es anzupassen.“
Auf der Königsposition im halblinken Rückraum soll Konstantin Singwald dem etablierten Vilim Leskovec Druck machen. „Konstantin ist ein junger, großer, gewaltiger Halblinker mit einem starken Wurf“, sagt Valkovskis, müsse sich aber spielerisch noch steigern und brauche Zeit. „Meine Aufgabe ist es, seine Stärken aus ihm herauszuholen“, so der Trainer. Zunächst wird sich Singwald hinter Leskovec einreihen müssen. Der Kroate („wenn er in Topform ist, ist er richtig stark“, so Valkovskis) muss sich neben einem neuen Konkurrenten auf seiner Position auch auf eine neue Rolle einstellen. Er soll mehr Verantwortung in der Abwehr übernehmen und müsse sich seine Kräfte besser einteilen, fordert sein Trainer.
Gary Hines und Felix Wolf („er macht gute Dinge“, sagt Valkovskis) heißt das Paar auf Linksaußen. Erste Wahl im rechten Rückraum ist Lukas Böhm, neben ihm auf Rechtsaußen hat Jan Wicklein seinen Stammplatz sicher. Erster Vertreter beider ist Goran Djuricin, von dem sich Valkovskis eine Leistungssteigerung erhofft: „Er muss sich darüber klar werden, was er erreichen will.“ Mit Franziskus Gerr steht ein gelernter Kreisspieler in den HSC-Reihen. Entlasten, auch in der Abwehr, soll ihn Michal Panfil, der nach Meinung seines Trainers in Gerrs verletzungsbedingter Abwesenheit „gute Spiele am Kreis abgeliefert hat. Ihm fehlt nur ein wenig Konstanz.“ Die Verpflichtung eines weiteren Kreisläufers zur Komplettierung eines 14-Mann-Kaders ist für Dieter Schulz kein Thema: „Wenn man sich in anderen Mannschaften umschaut, ist das genauso. Wir sind auf jeder Position doppelt besetzt.“ Auch bei den Torhütern. Felix Schmidl und Fabian Tatzel bilden das Gespann zwischen den Pfosten, das „gezeigt hat, dass es funktioniert.“ Es genießt das volle Vertrauen des Trainers, der sich selbiges für seine Schlussleute auch von den Fans wünscht: „Sie sollten sie stärken, nicht von außen schwächen.“
An die 600 Zuschauer kamen im Vorjahr durchschnittlich zu den Heimspielen. Eine Marke, die sich im ligaweiten Vergleich sehen lassen kann, „mit der wir aber nicht zufrieden sein wollen und können“, sagt Dieter Schulz. Immerhin kann Schatzmeister André Härder vermelden, dass über 300 Dauerkarten abgesetzt worden sind. Die erste Gelegenheit, den HSC zu sehen, gibt es am 5. September, wenn Aufsteiger TV Gelnhausen auf den Schulberg kommt. Übrigens: Auf Wunsch des Gegners wird das zweite Heimspiel gegen den TV Groß-Umstadt am Freitag, 28. September, angepfiffen. Mal sehen, wie es bis dahin um das Selbstvertrauen der Valkovskis-Sieben steht.
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Langsam NES, auch wenn der Plonkl vielleicht in seiner Wortwahl ein bischen dick aufgetragen hat, kann ich ihm im Grunde schon folgen. Denn wenn ich schon am Vereinsnamen herumschnitze. dann wenigstens richtig und nicht wieder so amateurhaft.
Mal im Ernst und konstruktiv: HSC Bad Neustadt-Rhön, wie klingt das denn? Wenn man schon den Namen der Region in den Vereinsnamen implementieren will, dann kann und muss man das rethorisch viel besser lösen. Beispiele: Main Handballverein Schweinfurt / Thüringer SV Eisenach / Rhöner WSV Dermbach usw. . Warum also nicht Rhöner Handball Club Bad Neustadt oder HSC Rhön Saale Bad Neustadt. Das klingt viel griffiger und flüssiger. Stattdessen HSC Bad Neustadt-Rhön. Super. Klingt wie alles beim HSC, wie gewollt und nicht gekonnt. Oder hast du schon mal jemanden sagen hören, FC München-Bayern? Die von dir angeführten Rimparer Wölfe machen das eben viel besser, da steht ein Konzept und ein Plan dahinter das perfekt umgesetzt wurde. Was ist denn zum Beispiel aus den NES BULLS geworden? Das war eine super Idee, die vor allem bei der jüngeren Zielgruppe klasse angekommen war. Was ist damit, warum wurde das nicht weiterverfolgt und ausgebaut. Auch hier wie alles beim HSC, stark angefangen und umso stärker nachgelassen.
Fast peinlich die Begründung im Zeitungsbericht: Unter anderem damit die Gegner wissen, wo sie überhaupt hinfahren müssen, wegen den vielen Neustadts in Deutschland. Geht´s noch? Wann hat der Gegner das letzte Mal nicht nach Neustadt AN DER SAALE gefunden? Muss ungefähr zwanzig Jahre her sein.
Was kommt als nächstes: Ich tippe mal auf eine groß gefeierte Kooperation mit der RHÖN-Rad-Riege Schönau und als Hauptsponsor die Intensiv-Station der RHÖN-Klinikum AG.
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Vielleicht sollte erst etwas an der Attraktivität und dem Erscheinungsbild des HSC geändert werden und man sich überlegen, wo man überhaupt stehen will und kann.
Es geht hier auch nicht um durch die Stadt flanieren aber wer nur 2 mal die Woche ins Gespräch kommt (Vorbericht und Spielbericht) der braucht sich halt nicht zu wundern wenn nur 400 Leue kommen oder seh ich da was falsch. Grad in so einer Kleinstadt wie NES muss man immer im Gespräch sein, attraktiv wirken und auffallen.
Absolut auf den Punkt gebracht, vollkommen richtig. Komisch, irgendwie kapieren es viele Interessierte im Umfeld, aber der HSC ist irgendwie beratungsresistent. Kopf in den Sand und abwarten, nach dem kölsche Motto " Et is no immer jut jegange".

Aaaaber, nicht das ich´s vergesse: Der HSC Boss muss auch mal gelobt werden wenn es angebracht ist. Denn er hat sich am Wochenende beim Neuschter Stadtlauf weit mehr verausgabt, als seine ganze Truppe zusammen.
Deren bescheidenes Auftreten hat meine aufkommende Hoffnung auf eine motiviertere neue Runde doch schon wieder arg eingedampft. Denn ich denke von der hochwertigsten und austrainiertesten Bad Neustädter Sportgruppe (Stichworte: Fitness-Coach - Leistungsdiagnostik - usw.) hätte man schon erwarten können, das die auch mal im vielbeachteten Hauptlauf an den Start gehen und zeigen was sie drauf haben, anstatt sich im Hobbylauf von 60jährigen Rentnern und joggenden Power-Müttern mit Kinderwagen abziehen zu lassen und kurz vor den Nordic Walking Damenkränzchen ins Ziel zu schleichen (Ausnahmen Margots Valkovskis und Franziskus Gerr). Da hat jeder teilnehmende B-Klassen-Fußballverein aus der Rhön eine bessere Figur abgegeben.
Ist auch nur eine Beobachtung am Rande und vielleicht für manch einen nicht wichtig. Aber es verrät schon einiges über Einstellung und Mentalität wie man auch solche Aufgaben angeht Ist übrigens nicht nur meine Meinung. Hab einige Leute getroffen, die da auch etwas irritiert waren.
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An die ewigen Nörgler: Der HSC sucht händeringend ehrenamtliche Helfer, vll wollt IHR ja mal das Ruder übernehmen und den HSC zum alten Glanz verhelfen?!
Jawoll, genau diesen Satz hab ich jetzt gebraucht. Damit liegst du aber GRANATENMÄSSIG daneben. ABER SOWAS VON !!!

Das ist nämlich genau der Satz, der IMMER kommt, wenn Kritik niedergebügelt werden soll, man aber keine vernünftigen Argumente dazu hat. Dann kommt DER Satz. Macht IHR doch ...
Las dir eines gesagt sein, Kamerad: WIR waren ehrenamtliche Helfer - wenn es sein musste rund um die Uhr, wir waren mittendrin statt nur dabei, bei uns hatte der HSC Glanz und ganz nebenbei bemerkt, den drittbesten Zuschauerschnitt aller dritten Ligen, bei UNS hatte der HSC einen Hammer-Fanclub mit Busfahrten zu jedem Auswärtsspiel. Bei uns war Handball-Boom in Bad Neustadt. Und wir waren viele. Und dann ... haben wir auf die Fresse gekriegt, und zwar richtig! Dann sind die Gutmenschen gekommen die alles richtig und besser machen. Die muss man dann auch machen lassen, bitte. Was die drauf haben, sieht man ja. Nur fest weiter so. Läuft!
... und das bischen Kritik halten die schon aus, sind alle schon groß.
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Außerdem noch eine Gegend, wo eigentlich niemand wohnen will. Ich frage mich, wie Singwald gleichzeitig in Würzburg studieren will, wenn er dann jedes Training 50min fahren muss??
Das ist aber die einzige Möglichkeit, junge Kerle nach NES zu holen. In Würzburg studieren und leben und in Neustadt Handball spielen. Sonst kriegst du keinen auf die Baumwollfelder der Rhön.
Und das geht auch. Böhm, Singwald, Kolodziej studieren dann alle in WÜ, wollen da eine WG aufmachen und werden sich mit dem Fahren abwechseln auf der Wohlfühl-Autobahn A71. Eher noch das kleinste Problem.
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Bad Neustadt wird den gleichen Weg wie Friedberg gehen und in wenigen Jahren absteigen.
Ja, so könnte das Szenario durchaus aussehen, vielleicht ist es sogar gewollt. Dieser Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn man das Gewurste der derzeitigen HSC-Führungsclique seit einiger Zeit verfolgt. In der "Bauernliga" wäre der zu betreibende Aufwand wohl weitaus geringer, als an der Schwelle zum Profisport.
In Neustadt treibt man statt dessen lieber die Entwicklung zur grauen Maus voran. Dazu passend einige Einlassungen vom guten Onkel Schulz, die in der morgigen Zeitung zu lesen sein werden. Dort ist dann unter anderem folgendes zu lesen:
Margots Valkovskis wird sich in der kommenden Saison nur noch seinen Aufgaben als Trainer der Mannschaft widmen und nicht mehr selbst auf der Platte stehen. „Wir wollten die Mannschaft verjüngen und mit zukunftsfähigen Spielern arbeiten“, sagte Dieter Schulz, Geschäftsführer der HSC Bad Neustadt GmbH & Co. KG. Mit der Verpflichtung von Falk Kolodziej seien die Personalplanungen für die kommende Saison abgeschlossen.
„Wir sind personell gut aufgestellt für die nächste Saison“, sagte Dieter Schulz. Bis auf den Kreis ist jede Position doppelt besetzt. Als zweiter Mann am Kreis neben Franziskus Gerr soll Michal Panfil wirken. „Er hat das ja schon in dieser Saison mehrfach gemacht. Daran werden wir weiter arbeiten“, sagte Schulz und ließ wissen, dass Peter Scheuplein als vierzehnter Spieler im Kader von Margots Valkovskis mit in die Vorbereitung starten wird. Scheuplein bekomme eine Chance, sich im Drittligateam zu beweisen, solle aber weiterhin hauptsächlich für Tore in der zweiten Mannschaft sorgen.
„Wir wissen ja leider noch nicht, ob wir in die Süd- oder Ost-Staffel kommen. Deshalb ist es schwierig, ein konkretes Ziel auszugeben. Das werden wir mannschafts intern setzten, wenn es soweit ist.
Ich fasse das mal zusammen: Es ist also SCHWIERIG, ein KONKRETES Ziel auszugeben !!! Das heisst, es wird weitergewurschtelt wie bisher, ohne vollständigen Kader (wird zeitweise mit einer Bezirksliga-Granate aufgefüllt) und ohne wirkliches sportliches Ziel, am liebsten wohl im Niemandsland der Tabelle ohne Gefahr zu laufen auf- oder abzusteigen. Junge Spieler schön und auch gut, das ist der eine Weg, aber es fehlt der Mannschaft ein richtiger Kracher, ein Führungsspieler, eine schillernde Figur wie sie der HSC immer hatte und wie sie die Leute auch sehen wollen. Das wirkt derzeit doch recht bieder, was man da zusammengestellt hat. Keine guten Voraussetzungen um die gewünschten Sponsoren und Zuschauer wieder für den HSC zu begeistern.
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Ach hört mer doch auf. HSC schwört sich ein, ist "ready" für was auch immer, große Worte und dann das:
Zitat Rhön-und Saalepost:
"So hatten sich die Fans und Verantwortlichen des HSC Bad Neustadt den Rückrunden-Auftakt nicht vorgestellt. Gegen einen eher mittelmäßigen HSV Hannover reichte es in der 3. Liga Ost auf heimischem Parkett nur zu einem 20:20 (13:11). Dabei gelangen dem Hausherrn in der zweiten Halbzeit lediglich sieben Tore. Mehr noch: Nach 56 Minuten hieß es bereits 20:20 – und der HSC vergab in den letzten dreieinhalb Minuten zwei Siebenmeter. Reine Nervensache. Erst warf Jan Wicklein am Tor vorbei, dann – wenige Sekunden vor dem Abpfiff – zeigte Emil Feuchtmann Nerven und scheiterte am eigens für beide Siebenmeter eingewechselten Keeper Julius Bo Rackemann. Die bittere Erkenntnis dieser Begegnung, die im zweiten Durchgang unteres Liga-Niveau besaß: Beide Mannschaften stehen zu Recht in der Tabelle dort, wo sie sind...... "An der Stelle brauch ma net weiterzulesen, dem is nichts hinzuzufügen. Es gibt so viele Möglichkeiten seine Samstagabende zu gestalten. Diesen Scheiß tu ich mir nicht mehr an, da war ich zum letzten Mal. Ende.

Und hier nochmal einer zum Zunge schnalzen: ... einen Siebenmeter am Tor vorbei!!!

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Das is doch alles wurscht. Weil mir san doch jetzt "ready"!
Weiss zwar immer noch keiner für was, aber mir san so was von ready, ich sags euch.Einen guten Rutsch allerseits, ich bin jetzt auch ... na, ihr wisst schon.
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Keine Ahnung für was sie "bereit" sind.
Vielleicht für den Sturm auf das grandiose Saisonziel 6.Platz (das ist sooo lächerlich!). Aber martialische Sprüche in den sozialen Netzwerken verbreiten, da simmer stark. Fehlt eigentlich nur noch "Mia san mia" . Kasperltheater halt. Aber die Wahrheit liegt auf´m Platz und da hat ja wohl jeder gesehen was los war (außer den paar wenigen Schönrednern, die den HSC noch umschleichen).
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Hallo Handiman, vielen Dank für deinen Beitrag. Denn es ist schon interessant mal die Sicht der Dinge eines Außenstehenden zu hören und zu lesen. Sind auch einige interessante Ansätze und Aspekte dabei, muss ich zugeben.
Aber, du darfst bei deinem Vergleich nicht vergessen, wo unser HSC herkommt. Wir reden vom Serienvizemeister, der jetzt dreimal in Folge ganz knapp vor der 2.Liga stand, von einer Mannschaft, die unter 2.liga-reifen Bedingungen professionell arbeiten kann und dabei einen der höchsten Etats der Liga verbrennt. Da MUSS die Meßlatte höher liegen als bei euch. Du schreibst es: Möglichkeiten - Zielsetzung - Anspruch. Und wenn du jetzt bei 450 Zuschauern schon begeistert warst ist es schade das du vor 3,4,5 Jahren nicht da warst, da saßen da nämlich noch regelmäßig an die 1.000 Leute.
Und die Entschuldigung für so ne erste HZ darf dann schon mal sein, denn die Leute haben ja für beide Hälften bezahlt und in der ersten hat der HSC ja nicht mitgemacht.
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Und wieder brechen sie früher oder später ein. Zufall?
Ja genau, fällt mir auch auf. Alle Pleiten nach dem gleichen Schema. HSC hält gut mit, liegt z.T. sogar in Führung, ist in nahezu allen Belangen NICHT schlechter als der Gegner (in der jüngsten Vergangenheit immerhin die Creme der Liga). Aber dann kommt in diesen ausgeglichenen Spielen die Phase in denen das Spiel auf die eine oder die andere Seite gezogen werden muss. Und hier zieht der HSC dann immer den kürzeren. Denn dann ist der absolute Wille gefragt, dann muss man sich quälen, dann muss man sich und dem Gegner auch mal weh tun. Diese paar extra Prozent fehlen dem HSC in dieser Saison, die will oder kann die Mannschaft nicht abrufen. Dann geht es eben dahin, dann lassen sie es laufen. Das ist keine Frage der Klasse oder des Könnens, sonder einzig und allein eine Frage der EINSTELLUNG.Und damit wären wir dann beim von Sportfreund NES genannten "Projekt Spielertrainer". Gescheitert !!! Ganz klar !!! Und das geht jetzt nicht gegen Margots Valkovskis, das möchte ich hier mal ganz klar herausstellen. Der steht über den Dingen, der hat wohl als einer der wenigen eine tadellose Einstellung. Aber er ist derzeit die ärmste Sau. Denn Spielertrainer einer Profitruppe funktioniert nicht. Was soll er denn auch machen? Das sind z.T. abgezockte Profis denen allein mit guten Worten und bitte bitte nicht beizukommen ist. Denen müsste er jetzt mal zwischen die Hörner hauen. Wie es Obinger die letzten Jahre gemacht hat. Kann er aber nicht, den er ist selbst ein Teil dieser Mannschaft. Wie will er denn da argumentieren. Das kann nicht funktionieren. Aussichtslos. Das hat damals bei Mile Mijacinovic schon nicht funktioniert (die älteren unter uns werden sich erinnern) und das funktioniert jetzt wieder nicht.
Was kann man jetzt tun ? Notbremse in der Winterpause, einen richtigen Trainer installieren, konzentrierte Vorbereitung und dann in der Rückrunde das Feld von hinten aufrollen. Denn diese Peinlichkeiten sollte der HSC seinen Sponsoren und Zuschauern nicht länger antun. Jeden, den man jetzt vergrault, kommt möglicherweise niemals wieder ! Und es waren zuletzt schon nur noch vierhundertfuffzich.
Jetzt muss man mal über ALLES nachdenken, also stelle ich einfach mal folgendes in den Raum: Obinger ist derzeit ohne Verein, er war beim letzten Spiel in der Halle, also interessiert ihn der HSC noch, er weis wie die Spieler ticken und er ist ein Top Trainer. Man kennt seine Telefonnummer und man könnte mal miteinander reden und eventuelle Befindlichkeiten von Ende der letzten Saison ausräumen und wieder zusammenarbeiten. Dazu müsste halt der ein oder andere beim HSC mal über seinen Schatten springen. Sollte gehen, denn die Schatten, den diese Figuren werfen sind jetzt nicht soooo groß.
Ich finde diese Idee nicht so abwegig, warum sollte das eigentlich nicht möglich sein ???
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Ja warum? Klar ist das Kopfsache. Dieser HSC-Mannschaft 14/15 fehlen einfach diese letzten 10% Willen und Einstellung, die aus einer guten Mannschaft eine Spitzenmannschaft machen. Das ist solider Dienst nach Vorschrift, der zuhause noch ausreicht das Spiel gerade noch so zu biegen, auswärts dagegen reicht es schon nicht mehr. Diese unterbemittelte Truppe da aus Pirna hätte der HSC der vergangenen Saison doch an die Wand gestellt und abgedrückt. Sie waren doch schon auf dem besten Weg dahin. Sechs Tore Vorsprung, dann hören sie das Spielen auf. Gibts das Geld nur noch für vierzig Minuten oder drückt sonstwo der Schuh? Also, warum?
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Hallo zusammen, Tja, folgenden Beitrag hatte ich am 23. August im HSC-NES-Thread gepostet, da habe ich auch weiterhin nichts hinzuzufügen. Ich wiederhole nochmal die Schlagworte, die da waren: uninspiriert - bocklos - erbärmlich - Fragezeichen - klemmt und hakt an allen Ecken und Enden. Und man beachte den letzten Satz. Ich denke mal, die großen Schwierigkeiten haben bereits angefangen. Jetzt noch ne Pleite in Köthen, dann brennt definitiv der Baum!
Testspiele sind Testspiele, das stimmt schon. Aber alles was ich von dieser Truppe gesehen habe, war dermaßen uninspiriert und bocklos, dass mehr Fragezeichen bleiben als Ausrufezeichen. Der Auftritt vs. Auerbach war erbärmlich, das Murren auf der Tribüne deutlich. Die Mainpost titelt heute, beim HSC "klemmt und hakt es an allen Ecken und Enden", oder so ähnlich, das trifft den Nagel aber mal genau auf den Kopf. Und das "es wird schon" von Valkovskis klingt eher wie das berühmte Pfeifen im Walde. Bis jetzt ist da nichts zu erkennen, dass da irgendwas "wird". Im Gegenteil, in der Verfassung und Einstellung wird man in große Schwierigkeiten kommen.