Eigentlich sollte es ein neuer Thread werden, aber ich versuche es mal hier unterzubringen.
Die derzeitigen Vorkommnisse beim SCM, das Nichtgewinnen beim VfL von neuen Sponsoren, die TUI und ISE „ersetzen“ und der „Ultra-Brief“ spiegeln doch einfach die zum Teil chaotischen Verhältnisse wieder, die seit Jahren in der Handball-Bundesliga herrschen.
Über einen „Lex“ Gummersbach, Essen, Wallau und die Lizenz für den HSV (kein Anspruch auf Vollständigkeit).
Von Innen heraus scheint sich, auch noch nicht mal nach dem „Wintermärchen“ Etwas zu ändern. Da es der HBL und Sportfive oder vorher schon der DSM, trotz der Erfolge der vergangen 5 Jahre (Vize-Europameister 2002, Vize-Weltmeister 2003, Europameister und Olympia-Zweiter 2004 und Weltmeister 2007) nicht geschafft haben, potente Partner für die gesamte Liga zu gewinnen. Sondern man freut sich über HBL.TV und die ja von einigen Beteiligten sogar als Quantensprung bezeichneten Einnahmen (doch 1 Mio. für die ganze Liga). Ein Tropfen, im Vergleich zu den Summen, die anderen weniger erfolgreichen Sportarten zu Teil werden.
Wie sollen aber auch mehr Einnahmen erzielt werden? Welches Unternehmen lässt sich durch „Ruckel-TV“ gewinnen?
Wann ist der Empfang auch über Kabel oder Satellit möglich? Gerne gegen Gebühr.
Der SCM hat unterstellter Maßen eine „Blackbox“nötig, um überhöhte Spielergehälter zahlen zu können, weil man trotz Gewinn der Championsleague es nicht geschafft hat höhere Einnahmen zu erzielen. Verantwortlich dafür der GF der Handball GmbH. Zeitgleich ist der GF Vorsitzender der HBL und soll es mitschaffen, dort für eine Professionalisierung der Liga zu sorgen. Ja, wie? Im eigenen „Laden“ nicht möglich (Gründe hierbei unerheblich) und dann soll es für „alle“ funktionieren?
Dann der operative Teil der HBL, früher Powershopping, jetzt ? Der „Laden“ wird so ´professionell´ geführt, dass man nicht mal in der Lage ist, der IG-Handball zugesicherte Tickets KAT1 Tickets, zukommen zu lassen. Man lässt sich mal so ganz nebenbei 1.000! von einem Reiseveranstalter abjagen.
Ach so, Schiedsrichter sind ja auch nicht wichtig, die kann man ja auch mal schnell vergessen, weil ja das Final4 auch so völlig überraschend kommt.
Wer zahlt denn den operativen Teil der HBL? Die Vereine, indirekt und direkt! Durch Einnahmen aus ihren Reihen oder durch Einnahmen, die mit ihnen erst möglich sind. Woher erzielen die Vereine ihre Gelder? Auch durch den Zuschauer, ob Heim -oder Auswärtsfan.
Daher hier auch die Forderung: Gestaltung eines zuschauerfreundlichen Spielplans und Abschluss von Spieltagen innerhalb maximal einer Woche! Das sorgt für Transparenz und nicht Mannschaften, die 5 Spiele mehr oder weniger haben.
Wenn das Wort „Professionalisierung“ nicht endlich und dafür wird es allerhöchste Zeit, umgesetzt wird, wird man sich weiterhin über Mäzenatentum aufregen (müssen).
Früher bereits auch schon Niederwürzbach (Hartz), Milbertshofen (Backeshoff), Wallau (Ströhmann), Eitra (Koch) und aktuell Nordhorn (Rigterink), Melsungen (Braun), Lübbecke (Gauselmann), Düsseldorf (Schierle), HSV (Rudoloph) und Kronau (Hopp).
Die gesamte Liga benötigt dringend „frisches“ Geld von Außen und das für Alle.