Beiträge von wolferl63

    Zur Zeit sind maximal 450 Zuschauer in Hallen im Saarland erlaubt.Ich denke bis zu diesem Bereich kalkuliert man auch zunächst (Bei etwa 1.800 Zuschauern Maximalauslastung).

    Aber die Halle in Saarlouis, ein weiträumiger Fleck in einer riesigen Halle, entspricht nicht den Gegebenheiten vieler anderer "Schul- und Gemeindehallen". wolfgang: das ist der Unterschied wie zwischen Halle an der Messe und auf dem Berg in BL bei der Schule. da muss jeder etwas anderes finden, da sgibt einen riesen Fleckenteppich. Aber hier bezieht sich ja das Thema vorrangig auf Erstligisten.

    Die HGS plant aber _nicht_ mit 450 Menschen sondern mit einem _Sechstel_ der _Sitzplatzkapazität_! Hat die Stadtgartenhalle in Saarlouis 9000 (in Worten: neuntausend) Sitzplätze (aufgerundet wegen "Sozialen Bezugsgruppen auf 20%)? Nein, natürlich nicht! Die HGS plant von vornherein mit _weniger_ als 450 Personen.

    Mike: die Längenfeldhalle, und ebenso die Sparkassen-Arena in Balingen würden mit dem Konzept der HGS ebenfalls betrieben werden können. So wie jede x-beliebige Halle und jedes Stadion deutschlandweit.

    Einschränkung: die Gesamtpublikumszahl. Keine Ahnung wieviele _Sitzplätze_ der Signal-Iduna-Park in Dortmund oder die Allianzarena in München bieten. Ein Sechstel davon würde aber wahrscheinlich immernoch 5-stellig sein und damit in Bezug auf den An- und Abreiseverkehr zu viel sein.

    Da würde es eine ergänzende Obergrenze von z.B. 5000 oder auch 3500 Menschen geben müssen - nur um 'Hausnummern' zu nennen.

    In sämtlichen Hallensportarten würde es dieses Problem gleich gar nicht geben - bei einer Beschränkung wie von der HGS vorgesehen.

    Beispiel: die Porsche-Arena in Stuttgart bietet rund 6000 Sitzplätze. Davon ein Fünftel = 1200. Die Porsche-Arena bietet, nach meiner Meinung, ausreichend Zu- bzw.- Ausgänge um 1200 Menschen beim Ein- und Austritt weit genug auseinander zu halten, ebenso bei der An- und Abreise.

    Was die HGS plant ist ein absolutes _Minimum_ welches, nach meiner Überzeugung, in ganz Deutschland sogar einklagbar sein sollte.

    Ich halte das Hygienekonzept der HGS für - deutschlandweit - tragfähig (im Sinne von genehmigungsfähig):

    Hygienekonzept steht – Geplant: Nur personalisierte Sitzplatz-Dauerkarten im Verkauf

    Bedeutet: ein Sechstel (16,7%) der _Sitzplatzkapazität_. Am Ende ewtas mehr wegen „Sozialen Bezugsgruppen“. Also aufgerundet vielleicht ein Fünftel bzw. 20% der Sitzplatzkapazität. Nicht wirklich viel, aber - aus meiner Sicht - realistisch. Als Vereinsverantwortlicher würde ich nicht mit mehr kalkulieren.

    Nur noch wenige Tage bis die Spielkommission zusammentritt. In der Übersicht nochmal die Einteilungsmöglichkeiten für welche ich auch die Kilometertabellen erstellt habe: Auswahl Einteilungsmöglichkeiten

    Darin enthalten auch die ZIP-Dateien mit den ausführlichen Tabellen. Die Zusammenfassungen für 4 bzw 6 Staffeln bekanntlich unter #84 bzw. #92.

    Laut diesem Artikel Handball-World sollen sogar 8 Staffeln angedacht sein. Für diesen Fall hoffe ich, dass es, wie ich unter #4 grob skizziert hatte, eher 4 Staffeln mit 2 Gruppen nach sportlichen Kriterien (Setzliste) in der Vorrunde sein werden. Je mehr Staffeln, sofern sie nur nach geografischen Gesichtspunkten gebildet werden, desto größer die Gefahr dass Staffel "X" in der Breite deutlich stärker, oder eben deutlich schwächer, besetzt ist als Staffel "Y".

    Sehr spannend ist natürlich auch die Frage wieviele Teams nach der Saison absteigen müssen. Zwei Teams sollen in die 2.BL aufsteigen (war vor Wochen auf HW zu lesen, die Seite finde ich im Moment nicht) und ich rechne damit, dass 5 aus der 2.BL absteigen. Würde die Zahl der Aufsteiger aus der 4.Liga auf 3 reduziert (2 KO-Runden der eigentlich 12 Aufstiegsberechtigten) dann müssten aus der 3.Liga 14 Teams absteigen um schon 2021/22 wieder in Sollstärke zu spielen.

    Persönlich fände ich es besser sogar einen reduzierten Abstieg ins Auge zu fassen und 2021/22 nochmal mit 72 Teams zu spielen. Beispiel: 3 Teams Überschuss 2./3.Liga, 6 Aufsteiger aus der 4. Liga (eine KO-Runde) und nur 9 Absteiger = 72. Und erst in 2021/22 vierzehn Absteiger bei abermals 6 Aufsteigern aus der 4.Liga.

    Grund: für 2020/21 hat doch so mancher Verein auf diese oder jene Neuverpflichtung verzichtet bzw. Abgänge allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht adäquat ersetzt. Das trifft auf die einen mehr zu auf die anderen weniger. Für 2021/22 werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hoffentlich für alle wieder günstiger und auch vergleichbarer sein.

    Ich hoffe, dass die Regel mit dem direkten Vergleich dauerhaft erhalten bleibt. Das ist sehr sinnvoll.


    In meinen Augen ist das völliger Unfug. Für den HBW oder die Eulen ist es in Zukunft völlig wurscht ob sie in Kiel oder Flensburg mit einem Tor Unterschied verlieren oder mit zwanzig. Umgekehrt ist es für Kiel und Flensburg künftig völlig wurscht ob sie diese Spiele mit einem oder 20 Toren Unterschied gewinnen. Solche Begegnungen werden künftig nur noch bessere Trainingsspiele sein.

    Der direkte Vergleich ist o.k. wenn Vereine 4x und öfter in einer Saison gegeneinander spielen (Eishockey, teilw. Basketball) und/oder eine Liga sehr, sehr ausgeglichen ist. Reduzierung der 1.HBL?

    Ansonsten ist es doch einfach, was den DHB-Pokal angeht. Den gewinnt eh immer nur ein Erstligist. Also lässt man nur die 16 Teams teilnehmen, die in der Vorsaison auf den ersten 16 Plätzen standen. Man lost aus vier Töpfen (Topf A die Teams 1-4, Topf B die Teams 5-8, Topf C die Teams 9-12 und Topf C die Teams 13-16). Teams aus Topf A dürfen kein First Four ausrichten. Die Sieger des First Four erreichen das Final Four und zack ist der Pokal an zwei Wochenende durchgespielt.


    Nein, es wird bei der Idee bleiben die Vorrunde zu werten. Es spielen dann 8 vs. 1, 7 vs. 2, 6 vs. 3 und 5 vs 4. Die vier Sieger bestreiten das FF.

    Noch ne geile Idee wäre ja, die Pokalspiele 2020/2021 in Katar zu spielen als Werbung oder in Tokio als Testveranstaltung für Olympia :D ?(


    Du solltest diese Leute nicht auch noch auf solche Ideen bringen :D

    Warum man keine Qualifikation Ende August spielen kann, erschließt sich mir nicht.


    Du darfst nicht vergessen, dass die Sommerschulferien in BaWü und Bayern von Ende Juli bis in den September hinein dauern. Und es gibt Leute die haben schon lange vor Corona in diesen Zeitraum einen Urlaub gebucht, den sie nicht ohne finanzielle Verluste stornieren können.

    Ferienkalender

    JSG LIT 1912, JSG HLZ Ahlen und JSG Hesselteich/Loxten


    Diese 3 Vereine habe ich die Karte aufgenommen. Die entsprechenden Einträge finden sich auch hier HV Westfalen Jugendquali

    Zudem ist in Bayern die Entscheidung bzgl. JBLH zugunsten von Erlangen gefallen. So wie der Bayerische HV das veröffentlicht hat nenne ich das transparent. BHV-Jugendspielbetrieb 2020/2021

    Für den QB2 konnte ich noch den VfL Horneburg als Bewerber finden.

    Aktualisierte Karte: JBLH mA 2020/21

    Klar, über 1000 Spiele klingt erstmal viel, aber ein Stück weit müssen auch die ausgefallenen Spiele der Saison 2019/2020 "gegenrechnet" werden. Da der Berichterstattung zu folge, der Notgroschen der Bundesregierung nur für Liga 1 und 2 gilt, werden einige Vereine in Liga 3 finanzielle sorgen haben. Nicht nur die über die berichtet wurde.
    Nahezu alle Mannschaften freuen sich über viele Heimspiele, da sie damit die fehlenden Einnahmen aus der abgebrochenen Saison ein Stück weit ausgleichen können.


    Das würde sicher stimmen, wenn die Hallen ausverkauft werden dürften. Werden sie aber wohl nicht. Wenn die Hallenkapazität auf 50% oder womöglich weniger begrenzt werden muss und evtl. Gästefans gar nicht zugelassen sind, dann nutzen Dir auch noch so viele Derbys nix, und dann ist es auch wurscht ob Du in einer Staffel nur gegen Zwote oder nur gegen Erste spielst. Die Kosten für die Auswärtsfahrten steigen aber zwangsläufig mit mehr Spielen. Mehr Spiele können daher in der Summe zu einem dicken Minusgeschäft werden.

    Eine - weitere - Kehrseite der Medaille: eben doch die Zahl der Spiele insgesamt. HBF, HBL und 3.Liga (F/M) kommen in einer normalen Saison auf 2522 Spiele im Ligaspielbetrieb. Dazu kommen dann ggf. noch Relegationsspiele. Mit der Aufstockung von HBL und 3.Liga (bei der HBF gleicht es sich aus) käme es bei 18er-Staffeln bei den Männern und 15er-Staffeln bei den Frauen zu insgesamt 3208 Spielen. Also 686 Spiele mehr als normal (+27,2%). Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon sehr deutlich die Schweißperlen auf den Stirnen der Schiedsrichterkommission...

    Ich denke sogar, dass sich mindestens auch Balingen-Weilstetten, Erlangen und Magdeburg - als Nachwuchsteams - über viele Heimspiele freuen, da dort die Zuschauerzahlen eine gewissen Größe haben, auf die nicht ohne weiteres verzichtet werden kann.


    Auf die Zwoten, aber auch auf Drittligisten in geografischer Nähe von Bundesligisten sehe ich ein ganz anderes Problem zu kommen.

    Wenn die Bundesligisten nur, z.B., die Hälfte ihrer Hallenkapazitäten nutzen dürfen, könnten recht viele Menschen auf die Idee kommen, dann doch einfach mal die Spiele der Nachwuchsteams in der 3.Liga oder auch JBLH anzusehen - oder eines anderen Drittligisten in räumlicher Nähe. Hier in Balingen oder auch in Gummersbach spielen die Nachwuchsteams für gewöhnlich in der gleichen Halle wie die 'Großen'. Wenn da plötzlich 500 Leute mehr vor der Tür stehen (Karten anfragen) ist das - auch unter Berücksichtigung von Hygiene-/Abstandsregeln - kein Ding. An anderen Standorten könnte das aber ziemlich schnell zu ziemlich großen Problemen führen. Das hat, meine ich, bislang noch gar niemand auf dem Schirm.

    Eine kleine Übersicht zur geografischen Verteilung der 60 Vereine: 3.Liga Frauen 2020/21

    Dazu ein paar Gedankenspiele zu Einteilungen in 4, 5 bzw. 6 Staffeln - ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben in welche Richtung die Überlegungen bei den Verantwortlichen gehen!

    Seht es mir bitte nach wenn ich mich bei diesem oder jenem Vereinsnamen oder Standort verhauen haben sollte.

    Wo finde ich denn die Angaben wie dieses Punkteranking zusammensetzt? Ich habe versucht es auf der HVW Seite zu finden, aber leider nicht erfolgreich. Vielleicht kann mir jemand helfen.


    Genau das ist - meiner Ansicht nach - der entscheidende Punkt! Transparenz! Diese vermisse auch ich.

    In besonderen Zeiten müssen halt dann auch Entscheidungen getroffen werden und aus meiner Sicht werden sie nach nachvollziehbaren Kriterien getroffen und bieten daher wenig Angriffsfläche.


    Also mindestens für BaWü vermisse ich diese "nachvollziehbaren Kriterien". Wo lassen diese sich denn finden?

    Den Platz in der JHBL 2020/21 in Südbaden wurde an den TuS Helmlingen vergeben. Damit wurden die Erfolge der letzten Jahre des 800-Seelendorf-Vereines gewürdigt. Helmlingen hat in dem Ranking sogar mehr Punkte erhalten, als die direkt qualifizierte HSG Konstanz.

    Nicht zuletzt damit dürfte meine These unter #12 ad Absurdum geführt worden sein. Also doch eher 4 vier Plätze für den QB5. Denn: die HG O/S soll ebenfalls in der JBLH staren dürfen: HG-Nachwuchs spielt wieder in der Bundesliga

    Dass Bayern oder Württemberg auf einen Platz verzichten ist nicht gerade wahrscheinlich...

    Da bin ich mal gespannt welchem QB dieser Platz abgezwackt wurde.

    Zunächst einmal noch herzlichen Dank für euer Lob! Ich hoffe einfach, dass das was ich da mache euch bei eurer Meinungsbildung hilft.

    Ich unterstelle jetzt mal, dass es bereits bekannt geworden wäre wenn bis zum 30.06. noch ein Verein zurückgezogen hätte. Die - bislang - potentiellen Nachrücker habe ich also aus den Karten entfernt. Sollte es doch noch einen Rückzug geben würde eine Staffel mit einem Team weniger spielen.

    Bei 4 Staffeln gefällt mir als Baden-Württemberger natürlich L2/2. Als 'runder' empfinde ich aber dennoch L2.
    Handball-World hat vor einigen Tagen berichtet dass Fragebogen an die Drittligisten verschickt wurden. Wie ich gehört habe wurde da unter anderem auch nach der bevorzugten Staffelgröße gefragt.

    Bei 72 Vereinen sind neben 4 Staffeln zu 18 Vereinen in erster Linie auch 6 Staffeln zu 12 Vereinen denkbar. In letzterem Fall könnte der Ligaspielbetrieb schon nach 22 Spieltagen beendet sein, es könnte sich aber auch noch eine obere und untere Finalrunde je Staffel mit je 6 Vereinen und weiteren 10 Spielen anschließen.

    Dieses Szenario habe ich in der angehängten Zusammenfassung abgebildet. Für die Finalrunden kann ich die Zahlen naturgemäß nur hochrechnen. Tatsächlich könnte ein Verein aber auch in einer ganz besonders günstigen, oder eben ungünstigen Finalrunde landen. Das würde sich u.U. erheblich auf die Fahrbelastung in der Spitze auswirken.

    In die Überlegungen einfließen wird evtl. auch die absolute Zahl an Spielen. Bei den regulär 4 Staffeln zu 16 Teams sind es insgesamt 960 Spiele. Bei 4 Staffeln zu 18 Teams schon 1224!

    Bei 6 Staffeln zu 12 Teams wäre es zunächst 'nur' 792 Spiele, mit den beschriebenen zusätzlichen Finalrunden aber auch schon 1152.

    Die ausführlichen Tabellen zu den zunächst 7 Einteilungsmöglichkeiten könnt ihr euch hier herunterladen:3LHm 2020-21 Tabellen 6x12

    Sollten es 6 Staffeln werden ist mein Favorit L4 (ohne Zusatz). Für eine Übergangssaison - was 2020/21 hoffentlich nur sein wird - darf/muss bei der Verteilung der Zwoten aber auch Derbys mal nicht so gaaanz genau hingekuckt werden. Spiele im Nahbereich hätten alle Vereine in jedem Fall noch und eher mehr als üblich.

    In allen Fällen würden sich die Gesamtkilometer und ebenso die Fahrten von 400 und mehr Kilometern inkl. Finalrunden trotz 8 Teams und 192 Spielen mehr nur etwa auf dem Niveau von 4 Staffeln zu 16 Teams bewegen.

    Würde mich wirklich interessieren, aber vielleicht bin ich auch der Einzigeh...


    Nein, Du bist ganz gewiss nicht der Einzige.

    Ist es in jedem Qualibereich anders, oder wie stellt sich das der DHB vor?


    Ja. Das wurde doch vor Wochen schon deutlich kommuniziert: DHB-Vizepräsident Carsten Korte über die Situation in der Jugendbundesliga

    Die Jugendbundesliga soll das Aushängeschild für die Jugendausbildung des DHB sein, und dann gibt es keinerlei Info, keine Mitteilungen.


    Das sehe ich keineswegs so negativ wie Du. Die Verbände bzw. Oberligabereiche machen sich eben auch reichlich Gedanken über die unter den gegebenen Umständen fairste Lösung. Und sie nehmen sich dafür offenkundig soviel Zeit wie möglich. Das ist mir im Zweifel lieber als irgendwelche Schnellschüsse.