Zur Zeit sind maximal 450 Zuschauer in Hallen im Saarland erlaubt.Ich denke bis zu diesem Bereich kalkuliert man auch zunächst (Bei etwa 1.800 Zuschauern Maximalauslastung).
Aber die Halle in Saarlouis, ein weiträumiger Fleck in einer riesigen Halle, entspricht nicht den Gegebenheiten vieler anderer "Schul- und Gemeindehallen". wolfgang: das ist der Unterschied wie zwischen Halle an der Messe und auf dem Berg in BL bei der Schule. da muss jeder etwas anderes finden, da sgibt einen riesen Fleckenteppich. Aber hier bezieht sich ja das Thema vorrangig auf Erstligisten.
Die HGS plant aber _nicht_ mit 450 Menschen sondern mit einem _Sechstel_ der _Sitzplatzkapazität_! Hat die Stadtgartenhalle in Saarlouis 9000 (in Worten: neuntausend) Sitzplätze (aufgerundet wegen "Sozialen Bezugsgruppen auf 20%)? Nein, natürlich nicht! Die HGS plant von vornherein mit _weniger_ als 450 Personen.
Mike: die Längenfeldhalle, und ebenso die Sparkassen-Arena in Balingen würden mit dem Konzept der HGS ebenfalls betrieben werden können. So wie jede x-beliebige Halle und jedes Stadion deutschlandweit.
Einschränkung: die Gesamtpublikumszahl. Keine Ahnung wieviele _Sitzplätze_ der Signal-Iduna-Park in Dortmund oder die Allianzarena in München bieten. Ein Sechstel davon würde aber wahrscheinlich immernoch 5-stellig sein und damit in Bezug auf den An- und Abreiseverkehr zu viel sein.
Da würde es eine ergänzende Obergrenze von z.B. 5000 oder auch 3500 Menschen geben müssen - nur um 'Hausnummern' zu nennen.
In sämtlichen Hallensportarten würde es dieses Problem gleich gar nicht geben - bei einer Beschränkung wie von der HGS vorgesehen.
Beispiel: die Porsche-Arena in Stuttgart bietet rund 6000 Sitzplätze. Davon ein Fünftel = 1200. Die Porsche-Arena bietet, nach meiner Meinung, ausreichend Zu- bzw.- Ausgänge um 1200 Menschen beim Ein- und Austritt weit genug auseinander zu halten, ebenso bei der An- und Abreise.
Was die HGS plant ist ein absolutes _Minimum_ welches, nach meiner Überzeugung, in ganz Deutschland sogar einklagbar sein sollte.