Beiträge von Stenimaus

    Zitat

    Original von Ruebe
    was ich im ticker lese gefällt gut !
    weiter so VfL !!!!!

    wo für war die gelbe karte ?

    keine ahnung, warum die gelbe karte kam.. fand es nur gut
    "Das Spiel beginnt" - "Gelbe Karte für Jörg Lützelberger" und es war nicht eine Minute gespielt :D

    Halbzeit in Sandefjord.

    Der VfL Gummersbach führt mit 22 : 18

    Jörg Lützelberger bekam in der 1.Spielminute schon die gelbe Karte :lol:, Nandor hält mal wieder fast alles und Sigurdsson trifft auch mal wieder öfters ;) So kann es weiter gehen.
    Ramota für zwei 7m eingewechselt, den ersten hatte er gehalten..

    Gislason vor erstem CL-Rückspiel: "Mit unseren Ansprüchen müssen wir in Sandefjord gewinnen"

    (pl/19.10.2006-12:20 AKTUALISIERT 15:50) GM/Sandefjord – Für den VfL Gummersbach ist am Samstag beim Champions League Spiel im norwegischen Sandefjord ein Sieg Pflicht, will man sich die gute Chance auf den Gruppensieg nicht verbauen.

    Mit 36:25 fegten die Gummersbacher vor zwei Wochen die Norweger aus der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle, aber dieses klare Ergebnis verfälscht den Spielverlauf. So hatten die Gäste aus dem hohen Norden die ersten 30 Minuten größtenteils bestimmt und zwischenzeitlich gar mit 9:6 geführt. Erst im zweiten Durchgang drehte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason auf und führ so letztendlich den Sieg locker ein.


    Michael Spatz bot vor zwei Wochen im Hinspiel gegen Sandefjord mit acht tollen Toren eine Gala-Vorstellung.

    Am kommenden Samstag, wenn um 18:55 Uhr das Rückspiel in der kleinen Jotunhalle angepfiffen wird, soll es aus Gummersbacher Sicht von Beginn an entspannter zugehen. Und mit Gudlaugur Arnarsson haben die Blau-Weißen seit Montag bekanntlich Verstärkung an Bord. Der 28-jährige Isländer, der einen Drei-Monats-Vertrag bekommen hat, gilt als Abwehrspezialist und soll nun an der Seite von Momir Ilic die VfL-Deckung zusammen halten. "Ob Arnarsson allerdings am Samstag auch schon spielberechtigt ist, ist noch nicht sicher und entscheidet sich kurzfristig", so VfL-Manager Stefan Hecker.

    Gislason sieht indes den Auftritt beim norwegischen Meister keineswegs als Selbstläufer an: „Sandefjord ist eine ganz heimstarke Mannschaft, da sind schon ganz andere Vereine gestolpert. Aber mit unseren Ansprüchen ist aber ein Sieg Pflicht.“ Die Norweger, die sicherlich bemüht sein werden, das Tempo aus Gummersbachs „Express-Handball“ heraus zu nehmen, empfangen den aktuellen Bundesliga-Spitzenreiter VfL mit der Empfehlung eines 35:26-Sieges gegen Fram Reykjavik.

    Im Hinspiel gefielen seitens der Nordlichter besonders Rückraumspieler Jomaas und Linksaußen Hansen, während beim VfL Michael Spatz mit acht blitzsauberen Treffern sein wohl bestes Spiel im Trikot der Gummersbacher absolvierte.

    Quelle: oberberg-aktuell.de

    Gestern abend habe ich mir dann auch mal den Film angeschaut.

    Die Bilder vom Sommer waren schön zu sehen, man hat wieder richtig mitgeschwitzt, da es im Kino brechend heiß war.

    Die sturen Sauerländer haben dann zwar ab und an mal gelacht, aber von Applaus oder Jubel war im ganzen Saal nichts zu hören..

    Fand den Film ganz gut, viele lustige Ausschnitte..

    Zitat

    Original von Poldinie
    Nie gefährdeter Sieg für den WHV. Jedoch was Balingen in Liga Eins will, ist mir ein Rätsel :/: Tolle Leistung im übrigen von Rolf Brack, der schon in der 40. Minute den Torwart rausnahm. Ist der Mann etwas übermütig oder will er nur Spaß in die Sache reinbringen? :rolleyes:

    Rolf Brack macht das schon mal öfters, dass er den Torwart auswechselt und den siebten Feldspieler auf´s Feld schickt. Hab´s bis jetzt noch nicht groß anders gesehen..

    Jedenfalls GLÜCKWUNSCH nach Wilhelmshaven.. Ich freue mich sehr!!

    Oberberg-aktuell.de hat seinen Beitrag auch schon fertig.

    Vielleicht findet TuS-Benjamin hier ja auch noch den ein oder schönen Satz ;):hi:

    VfL bleibt nach überzeugendem Sieg in Nettelstedt das Maß der Dinge in der Bundesliga
    (bv/15.10.2006-17:45) Nettelstedt – Auch die Ostwestfalen waren für die Gislason-Schützlinge beim 31:37 (13:17) kein echter Prüfstein.

    Nach dem klaren Sieg des VfL Gummersbach in Nettelstedt und der deutlichen Niederlage des HSV Hamburg in Magdeburg bleibt der VfL Tabellenführer und ist jetzt das einzige Team, das mit lediglich zwei Minuspunkten belastet ist.

    TuS Nettelstedt/Lübbecke – VfL Gummersbach 31:37 (13:17)

    Schon nach wenigen Minuten war den Zuschauern in der Lübbecker Kreissporthalle klar, dass die Mannen von Alfred Gislason nicht gewillt waren, sich vom Underdog die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Trotz der Energieleistung im Europapokal am Donnerstag gegen Celje war von Ermüdungserscheinungen nichts zu spüren. Nandor Fazekas knüpfte an alter Wirkungsstätte an die Top-Leistung aus der Champions-League an, zeigte zahlreiche Paraden und hielt in der Anfangsphase einen Siebenmeter, und Zrnic, Alvanos, Ilic und Narcisse brachten den VfL bereits nach sieben Minuten mit 1:4 in Front. Erst nach einer Auszeit kamen die Spieler von Heim-Coach Jens Pfänder etwas besser ins Spiel und konnten auf 5:8 verkürzen.

    Doch dies war nur ein kurzes Strohfeuer der Gastgeber. Die Oberbergischen zogen die Zügel wieder etwas fester an und enteilten erneut auf 7:12. In dieser ersten Phase der Partie zeigte vor allem Rechtsaußen Vedran Zrnic wie wichtig er für sein Team ist. Nach 30 Minuten hatte er bereits sechs Tore zu Buche stehen und keinen Fehlversuch zu verzeichnen.

    Dagegen ließ Momir Ilic die Treffsicherheit aus dem Spiel gegen Celje vermissen. Für seine zwei Tore in der ersten Hälfte benötigte er immerhin sieben Versuche. Und auch Gudjon Valur Sigurdsson hielt sich mit einem einzigen Törchen merklich zurück. Dennoch führte der VfL zur Pause relativ sicher mit 13:17. Nach dem Wechsel verwaltete Gummersbach den Vorsprung. Die Gastgeber kamen jedoch nie näher als drei Tore.

    Immer dann, wenn bei Nettelstedt die Hoffnung erwachte, vielleicht doch noch den Gislason-Schützlingen näher auf den Pelz rücken zu können, legten die Gäste zu und ließen Tore sprechen. Allerdings zeigte man auch Nachlässigkeiten, so etwa nach 37 Minuten, als Nettelstedt trotz Unterzahl zwei Treffer gelang. Wichtig in dieser Phase, dass „Eros“ Ramota beim 20:24 einen Siebenmeter parierte. Beim 24:30 (47.) durch den in der zweiten Hälfte stärkeren Sigurdsson war das Spiel praktisch entschieden. Der VfL steigerte den Vorsprung auf acht Treffer, und der TuS hatte dem VfL-Angriffswirbel nichts mehr entgegen zu setzen. Bester Akteur auf Gummersbacher Seite war neben Keeper Nandor Fazekas diesmal sicherlich Vedran Zrinic, der acht Mal einnetzte. Doch auch die isländischen Dauerbrenner Gudjon Valur Sigurdsson und Robert Gunnarsson machten den mitgereisten VfL-Fans viel Freude.

    VfL Gummersbach:

    Nandor Fazekas (1.-36. und 42.-60.)
    Christian Ramota (37.-41.)

    Vedran Zrnic (8/2)
    Daniel Narcisse (7)
    Robert Gunnarsson (6)
    Gudjon Valur Sigurdsson (5)
    Alexis Alvanos (4)
    Momir Ilic (3)
    Milan Vucicevic (3)
    Jörg Lützelberger (1)
    Michael Spatz
    Bennet Wiegert

    Der Spielbericht vom VfL Gummersbach:

    15.10.2006 - TuS N-Lübbecke - VfL Gummersbach 31:37 (13:17)
    In der mit 1.800 Zuschauern nur halb gefüllten Kreissporthalle in Lübbecke bot der VfL insgesamt eine souveräne und konzentrierte Leistung und sorgte schnell dafür, dass alle Bedenken und Befürchtungen hinsichtlich eines Motivationsproblems nach dem Supersieg gegen Celje ausgeräumt waren.

    Nach acht Minuten hatten sich die Gummersbacher nämlich schon auf 1:5 abgesetzt und die ostwestfälischen Fans auf den Rängen ruhig gestellt. Vor allem Rechtsaußen Vedran Zrnic konnte mit einer hundertprozentigen Wurfquote sich immer wieder in Szene setzen, dazu war Daniel Narcisse nicht zu stoppen.
    Gestützt auf einen erneut sehr starken Nandor Fazekas im Tor sah es zunächst nicht so aus, als ob die Gastgeber überhaupt die Spur eine Chance hätten.
    Doch nach dem 7:12 (19.) fehlte den Würfen nach den Gegenstößen die Genauigkeit, so dass der Abstand bis zur Pause auf vier Tore zusammengeschmolzen war.

    Im zweiten Abschnitt folgte eine schwächere Phase. Nandor Fazekas wurde nach seinen elf Paraden im ersten Abschnitt jetzt hin und wieder von der Abwehr allein gelassen, so dass der TuS N-Lübbecke mit dem 22:25 in der 43. Minute vermeintlich Morgenluft witterte. Doch nach einem Siebenmeter des überragenden Zrnic kam auch wieder der ungarische Keeper zwischen die Pfosten, steigerte sich an seiner alten Wirkungsstätte noch einmal und entschärfte vier freie Würfe von den Außenpositionen und hatte am Ende wieder zwanzig Bälle gehalten. Wie immer in den letzten Wochen zog der VfL in der letzten Viertelstunde das Tempo an und setzte sich auf 24:32 ab. Damit war in der 51. Minute alles gelaufen.

    Trainer Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    Ich bin erleichert nach diesem Sieg, denn ich hatte ein wenig Angst, dass die Spieler im Kopf die Umstellung von dem Champions Laegue Spiel gegen Celje auf die Bundesliga nicht schaffen. Diese Sorge war aber unbegründet, die Umstellung ist uns gelungen.

    Dabei haben wir es uns aber selber schwer gemacht. Ab der 20. Minute führten wir mit sechs Toren, dann gab es bei Gegenstößen drei Fehlabgaben. Diese Konzentrationsschwäche sorgte dafür, dass wir mit vier statt mit neun Toren in die Pause gingen.

    Nettelstedt wurde so aufgeweckt und bekam auch in der Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal einen Schub von uns, als es nur noch 23:26 stand. Aber dann haben wir wieder zugelegt und in fünf Minuten alles klargemacht.
    Fazekas kam wieder rein und hat ganz wichtige Bälle gehalten. Zrnic hatte heute mit acht Toren und neun Würfen eine Superquote, er machte tolle und wichtige Tore aus spitzem Winkel. Daniel Narcisse spielte nicht nur wegen seiner sieben Tore überragend. Er zog immer zwei Spieler auf sich und hat dann den Ball weitergespielt.

    18. Oktober 2006, Mi.:
    19.30: Eintracht Hildesheim - THW Kiel
    vorgezogenes Spiel vom 10. Spieltag
    19.30: SG Kronau/Östringen - HSG Nordhorn
    vorgezogenes Spiel vom 14. Spieltag

    21. Oktober 2006, Sa.:
    19.30: HSG Nordhorn - TV Großwallstadt
    19.30: HBW Balingen-Weilstetten - SC Magdeburg
    19.30: FA Göppingen - HSG Wetzlar
    19.30: TBV Lemgo - MT Melsungen
    19.30: SG Kronau/Östringen - TuS N-Lübbecke
    19.30: GWD Minden - Wilhelmshavener HV

    22. Oktober 2006, So.:
    16.00: HSG Düsseldorf - Eintracht Hildesheim
    17.00: SG Flensburg-Handewitt - HSV Hamburg
    vorgezogenes Spiel vom 24. Spieltag

    Nach der Kür nun die Pflicht – VfL muss in Nettelstedt-Lübbecke antreten

    (bv/14.10.2006-0:05) Gummersbach – Beim Auswärtsauftritt am Sonntag (16 Uhr) in Ostwestfalen ist das Team von Alfred Gislason klarer Favorit.

    Der begeisternde Auftritt des VfL Gummersbach in der Champions-League, als man Celje in einem tollen Fight niederkämpfte ist noch in guter Erinnerung, da ruft auch schon wieder der Bundesliga-Alltag. Und der beschert den VfL-Buben ein Auswärtsspiel beimTuS Nettelstedt-Lübbecke.

    Ein Gegner, der mit Vorsicht zu genießen ist, auch wenn die Ostwestfalen in diesem Jahr wohl wieder gegen den Abstieg spielen müssen und mit 2:12 Punkten nach sieben Spielen schon mit dem Rücken zur Wand stehen. In Nettelstedt hat sich der VfL in den vergangenen Jahren immer schwer getan. Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage gab es seit 2004, und deshalb ist man gewarnt.

    VfL-Coach Alfred Gislason weiß genau, dass dieses Spiel kein Zuckerschlecken wird. Zum einen steckt manchem Akteur wohl noch das Spiel vom Donnerstag in den Knochen, zum anderen muss der Trainer viel Überzeugungskraft aufbringen, um in seiner Mannschaft keine Überheblichkeit aufkommen zu lassen. „Wir müssen hoch konzentriert in diese 60 Minuten gehen, denn sonst könnte es schnell ein böses Erwachen geben“, meint Gislason. Das zeigt, wie wichtig der isländische Übungsleiter das Aufeinandertreffen mit Nettelstedt nimmt. Deren Trainer Jens Pfänder hofft jedoch darauf, dass der VfL noch etwa müde aus der Champions-League auflaufen könnte. „Gummersbach könnte uns vielleicht nicht ernst nehmen. Möglicherweise ist ja auch ein wenig Substanzverlust wegen des schweren Spiels gegen Celje am Donnerstag spürbar“, so der gegnerische Coach.

    Sollte VfL-Keeper Nandor Fazekas am Sonntag um 16 Uhr in der Lübbecker Kreissporthalle an die Leistung aus dem Celje-Spiel anknüpfen können, wird es für den TuS wohl mit einem Erfolg nichts werden. Für den Torhüter ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, trug er doch bis zum Abschluss der vergangenen Saison das Trikot des Gegners vom Sonntag. Mit Rechtsaußen Dirk Hartmann hat Nettelstedt einen Spieler in seinen Reihen, der früher beim VfL tätig war. Acht geben müssen die VfL-Spieler sicherlich auf das Rückraumduo Rolf Herrmann und Alois Mraz. Ausfallen beim TuS werden Damjan Blecic und Dragan Sudzum. Und Spielmacher Stian Tönnesen könnte just am Sonntag Vater werden und würde dann ebenfalls fehlen.

    Quelle: oberberg-aktuell.de

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    Halbzeitstand 13:17

    Zrnic 6 Tore,
    Narcisse 4 Tore,
    Alvanos und Illic 2 Tore,
    Gunnarsson, Sigurdsson und Vucicevic mit jeweils 1 Tor
    und Nandor mit 11 Paraden und einem gehaltenen 7m.

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    Endstand 31:37

    Handball-World berichtet folgendes zu dem Spiel:

    Kronau/Östringen mit erstem Auswärtsieg - 25:24-Erfolg bei Melsungen

    Die SG Kronau-Östringen hat ihren ersten Auswärtssieg der Saison gelandet. Bei der MT Melsungen siegten die Badener am Ende glücklich mit 25:24 (13:11) und verbesserten sich mit nun 10:6 Punkten auf den neunten Tabellenplatz. Vor 2095 Zuschauern hatten die Mittelhessen, die stets einem Rückstand hinterherliegen, in der Schlussminute noch die Chance auf den Ausgleich, doch Stojanovic setzte den letzten Ball nach einem direkten Freiwurf über das Tor.

    Dass es noch einmal so eng werden würde, war zwar ganz nach dem Geschmack der Melsunger Fans, aber sorgte bei Löwen-Trainer Juri Schewzow für einiges Kopfzerbrechen. 8:0 hatten die Gäste nach 13 Minuten geführt und den Melsungern keine Chance gelassen. Erst Vladica Stojanovic traf nun mit seinem ersten von am Ende fünf Toren für Torjubel bei den Hausherren. "Wir agierten unkonzentriert und machten leichte Abspielfehler, was von Melsungen eiskalt ausgenutzt worden ist", beschrieb Schewzow später das Geschehene.

    Erschwerend für die Badener kam hinzu, dass Christian Caillat kurz vor dem Pausenpfiff die Rote Karte sah, nachdem er beim Tempogegenstoß Goran Sprem über die Beine fallen ließ. "Wenn der Schiedsrichter es als absichtliches Foulspiel sieht, dann muss er Rot geben. Ich habe es nicht als ein solches gesehen", sagte Schewzow später in der Pressekonferenz.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Melsungen längst ins Spiel gefunden und verkürzte den frühen Rückstand über 8:12 bis zum 11:13-Pausenstand. In der zweiten Halbzeit konnte Kronau/Östringen das Team von Rastislav Trtik stets mit zwei Treffern auf Distanz halten. Hrachovec traf aus allen lagen und auch Michael Haaß konnte in der entscheidenden Phase zwei wichtige Treffer erzielen.

    Doch am Ende war das Spiel an Dramatik kaum zu überbieten. Der Ex-Kronauer Sanikis erzielte den 24:25 Anschlusstreffer, ehe Shelmenko kurz vor Schluss Verantwortung übernehmen wollte, und am Ende doch an MT-Keeper Musil scheiterte. Nun hatte Melsungen noch 19 Sekunden Zeit, den Ausgleich zu erzielen, doch die Zeit lief Stojanovic und Co. davon. Torgovanov beging ein taktisches Foul, kassierte dafür seine zweite Zweiminutenstrafe und rettete den Löwen den Sieg. Den anschließenden direkten Freiwurf beförderte Stojanovic über das Tor.

    "Ich bin stolz, dass meine Mannschaft trotz der momentanen Personalsituation sich so durchgekämpft hat. Ein Kompliment für diese kämpferische Leistung“, war Schewzow froh über den glücklichen Ausgang der Partie. Ganz anders äußerte sich Dr. Ratislav Trtik:"Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und haben schlichtweg den Start verschlafen. Ich hatte einen Sieg gegen Juris dezimierte Truppe eingeplant," sagte Trtik enttäuscht.

    Zitat

    Original von Kathys Ravange
    Burgdorf führt schon 20:12 ! (HZ)

    Endstand 35:33

    Da hat Varel in der zweiten Halbzeit ja richtig aufgedreht, was die Toranzahl angeht. Von 8 Toren Rückstand kurz vor Ende noch auf 2 ran zu kommen - respekt!

    Da noch keiner einen Spielbericht rein gesetzt hat:

    VfL Gummersbach - Celje Pivovarna Lasko 34:31 (14:16)

    Wieder einmal begeisterte der VfL seine Fans mit einer beeindruckenden kämpferischen Leistung. Trainer Alfred Gislason musste sein Garantie-Versprechen nicht einlösen, es gab keinen Grund zur Reklamation. 2.617 Zuschauer sahen in der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen ein Superhandballspiel in der Königsklasse, in dem die Gummersbacher einmal mehr am Ende mit ihrer herausragenden Physis einen Gegner niedergerungen hatten.

    "Oh wie ist das schön!" schallte es nach dem Schlusspfiff von sechzig dramatischen Minuten von den Rängen, als der slowenische Meister in die Knie gegangen war. Für die absoluten Höhepunkte dieses Spiels waren die Torhüter zuständig, sie verdienten das Prädikat Weltklasse: Nandor Fazekas brachte es trotz einer Erholungspause auf der Bank auf 18 Paraden, und Gorazd Skof aus Celje imponierte ebenfalls mit 15 teilweise unglaublichen Reaktionen.

    Dass Celje eine Spitzenmannschaft von internationalem Format ist, wurde nach einer Viertelstunde deutlich. Bis zum 7:5 12.) hatte der VfL den Ton angegeben. Nandor Fazekas brachte mit seinen Paraden in der Anfangsphase den entscheidenden Vorteil, dazu schien Momir Ilic wie aufgedreht, der Lohn waren drei herrliche Tore. Aber die Slowenen ließen schnell ihre Abgeklärtheit und Routine erkennen, sie bestraften jeden Fehler gnadenlos.

    Beim 9:10 (18.) nahm Alfred Gislason seine Auszeit, doch jetzt folgten die fast schon obligatorisch schwachen zehn Minuten seines Teams, das im Abschluss Nerven zeigte und zu ungenau warf. Nach der sechsten Glanzparade von Celje-Schlussmann Gorazd Skof legten die Gäste zum ersten Mal drei Tore zum 11:14 vor. Alexis Alvanos kam nach längerer Pause auf der Bank mit dem 13:14 zurück, aber jetzt blieb dem VfL auch das Pech treu. Sechs Mal trafen die Gummersbacher bis zur Pause Latte oder Pfosten, mit dem ersten Tor von Robert Gunnarsson konnte der Abstand am Ende der ersten Hälfte wieder auf zwei Tore verringert werden.

    Nach 35 Minuten hatte sich Celje mit 15:20 abgesetzt, weil der slowenische Nationaltorwart Skof immer unüberwindbarer wurde. Zunächst verzweifelte Vedran Zrnic bei seinen vergebenen Tempogegenstößen, so kontrollierten die Gäste das Spiel bis zum 18:23 (40.). Wieder zeigte Gorazd Skof unglaubliche Reflexe nach Tempogegenstößen von Gudjon Sigurdsson. Der Isländer scheiterte zweimal völlig frei und unbehindert und blies mit seinem dritten Versuch zum 20:23 endgültig zur Aufholjagd, die schließlich mit dem 25:25 durch Alexis Alvanos den Ausgleich bescherte. Obwohl die Champions League Veteranen aus Celje durchgewechselt hatten und vor allem im Rückraum ständig neue Formationen aufboten, setzte nur der VfL zu. Siarhei Harbok hatte mit seinem achten Treffer zum 25:26 (50.) sein Pulver verschossen, auch seine Nebenleute warfen nun ungenauer, als die Attacken der Gummersbacher Abwehr nicht nachließen. Nach 51:20 Minuten nahm Alfred Gislason beim 27:27 noch einmal eine Auszeit, damit seine Leistungsträger durchatmen konnten. Dann legte der VfL noch einmal einen Zahn zu. 29:27, 30:28, 31:29, 32:30 lauteten die Zwischenstände, und auch der Anschlusstreffer zum 32:31 nach 59:05 Minuten stoppte den VfL nicht mehr. Momir Ilic machte das 33:31 und Robert Gunnarsson krönte seine starke Leistung nach der Pause mit seinem sechsten Tor. Da feierten die Fans in Leverkusen schon ausgelassen die Tabellenführung in der Gruppe F.

    Trainerstimmen:
    Kasim Kamenica (Celje Pivovarna Lasko):

    Das war eine Werbung für den Handball in der Gruppe F. Wir haben das Spiel fast immer bestimmt und kontrolliert, aber im Endspurt hat der VfL verdient gewonnen. Wir sind hierhin gekommen, um zu gewinnen. Wir hatten die Chance, jetzt wollen wir in Celje die Revanche.

    Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    Wir haben es heute sehr schwer gehabt, weil wir das ganze Spiel ungewöhnlich viele Fehler gemacht haben. Unsere Torhüter waren auch stark, aber Skof hat heute eine Weltklasseleistung geboten. Wir haben gesehen, welch hohes Niveau eine Mannschaft wie Celje mit der Routine aus zehn Jahren Champions Laegue spielen kann. Das ist schon eine Weltklassemannschaft. Wir können aus diesem Spiel sehr viel lernen.

    Celje hat drei Viertel des Spiels bestimmt. Wir haben gekämpft und durchgehalten. Wir wollten bis zum Ende Gas geben, egal wie das Spiel steht. Das ist uns gelungen. In der ersten Halbzeit hatte unser Mittelblock Probleme, er war zu defensiv. Außerdem waren wir anfällig auf der rechten Seite. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht. Obwohl wir weniger Wechselmöglichkeiten hatten, reichte die Kraft.

    Infos zum Spiel

    Schiedsrichter: Peter Herczeg, Peter Südi
    Zuschauer: 2.617
    Siebenmeter: 5 - 1
    Strafminuten: 2 - 8 Minuten

    Torschützen VfL
    Alexis Alvanos 7 Tore
    Momir Ilic 7 Tore
    Vedran Zrnic 7 Tore
    Robert Gunnarsson 6 Tore
    Daniel Narcisse 4 Tore
    Gudjon Valur Sigurdsson 3 Tore

    Torhüter - gehaltene Bälle
    Nandor Fazekas 17 Paraden
    Christian Ramota 3 Paraden

    Quelle: vfl-gummersbach.de

    Handball-World.de weiß dazu folgendes zu berichten:

    Magdeburg deklassiert Hamburg

    Der SC Magdeburg hat das Gipfeltreffen mit dem HSV Hamburg souverän gewonnen und sich mit dem sechsten Saisonsieg für die desolate Leistung bei der Pleite gegen die HSG Nordhorn rehabilitiert. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta deklassierte am Freitagabend die Norddeutschen mit 31:20 (16:10) und hält mit 12:4 Punkten als Vierter Kontakt zur Tabellenspitze. Vor 7600 Zuschauern in der Bördelandhalle war der ehemalige Nationalspieler Stefan Kretzschmar mit sieben Toren bester Akteur bei den Gastgebern. Der Pokal- und Supercupsieger, der erst seine zweite Saisonniederlage hinnehmen musste, hatte in Kyung-Shin Yoon (6/3) seinen erfolgreichsten Schützen.

    Magdeburg vergab in der Anfangsphase gleich zwei Siebenmeter, die Altmeister Goran Stojanovic im HSV-Kasten parierte. Doch die anfängliche Nervosität der Gastgeber legte sich schnell. Denn nach dem 3:3 (9.) zündeten Kretzschmar & Co. gegen das bisher defensivstärkste Team der Liga ihren Turbo und enteilten vor allem durch Tempogegenstöße auf 10:3 (16.). Den Norddeutschen unterliefen in der Offensive zahlreiche Fehler, die die Hausherren konsequent bestraften. Die Gäste-Sieben von Coach Martin Schwalb verkürzte zwar auf 5:10 (17.), aber durch zwei Treffer des stark aufspielenden Kretzschmars stellte der SCM wieder einen Sieben-Tore-Vorsprung her.

    Auch nach dem Wiederanpfiff knüpfte der SCM nahtlos an die souveräne Vorstellung der ersten 30 Minuten an und setzte die deutlich unter ihren Möglichkeiten agierenden Gäste unter Druck (21:14/41.). Einzig von der Siebenmeterlinie ging Magdeburg fahrlässig mit seinen Chancen um: vier Strafwürfe parierten die Gäste-Keeper, einer landete an der Latte. Auch in der Schlussphase ließen die Magdeburger, bei denen Schlussmann Silvio Heinevetter erneut zur Höchstform auflief, das Tempo nicht schleifen und beim Stand von 24:16 war bereits 14 Minuten vor Schluss die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber entschieden.

    Halbzeitstand: 15:14

    Wetzlar führt zur Halbzeit und hat sich nach 15 Minuten wieder gut heran gekämpft!!

    Weiter so!
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    Das Wunder von Wetzlar, fast wäre es geglückt. Die zweite HZ führte Wetzlar sogar mit 4 Toren, ehe 4 Minuten vor Schluss Lemgo mit einem Tor in Führung ging und das Spiel

    29:30 gewann..

    Bin auf die Berichte aus der Halle gespannt.