Ein schwaches Spiel mit vielen Fehlern, das keinen Sieger verdient hatte. Buxte heute ohne Rückraum, VfL - wie zuletzt oft - nervlich anfällig und nicht in der Lage, eine Führung nach Hause zu bringen. Gut: Gronemann und Renner - aber das war es dann auch schon.
Beiträge von Löwenherz
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Van de Wiel im Mittelblock war eine absolute Fehlentscheidung
Wie eine Abwehrstrategin wie RW auf so eine Idee kommen kann, ist mir rätselhaft. Ihre Mannschaft ist in der Vergangenheit fast immer über eine gute Abwehr gekommen. Meinem Eindruck nach nehmen gravierende Fehlentscheidungen von RW in letzter Zeit zu, wie ich schon an anderer Stelle schrieb. -
Zitat von »Schröder«
Van de Wiel zu verprflichten haben ja wohl auch nur RW/JEW verstanden, sonst keiner.
Bei van de Wiel hielt sich das Interesse anderer Vereine ja auch in Grenzen, obwohl sie reichlich Klubs angeboten worden war. Aber vielleicht startet sie bis zum Sommer ja noch richtig durch.
Ich kann mir bis heute nicht erklären, warum sich van de Wiel beim THC im Vergleich zu ihrer Göppinger Zeit nicht nur nicht weiterentwickelt, sondern sogar einen deutlichen Schritt zurück gemacht hat. Klar, sie war mehrfach verletzt, aber das allein kann es auch nicht erklären. Vielleicht hat sie sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Und als es dann nicht lief wie gewünnscht, wurde sie immer unsicherer, verlor schließlich jegliches Selbstvertrauen. Ich habe mal gesagt: Bei ihr ist es wie beim Stricken: 2 links, 2 rechts, 2 fallenlassen. Auch heute hat sie neben schönen Toren wieder katastrophale Fehler gemacht. Vielleicht kommt die Sicherheit wieder, wenn sie mehr Spielzeit bekommt. Es wäre ihr zu wünschen, denn Potential hat sie auf jeden Fall. -
Mich erschreckt heftig, das es heute überhaupt denkbar ist, mit kommunalen Mitteln - also Geld der Steuerzahler - einem Verein Hilfe zu gewähren.
In Osteuropa (Ungarn, Rumänien) bekommen Spitzenvereine regelmäßig Millionen von den Kommunen, dagegen sind evtl. (direkte oder indirekte) kommunale Zuschüsse für den Frauenhandball in Deutschland meist wirklich nur Peanuts und kaum der Rede wert. -
Es war wenig Bewegung auf dem "Transfermarkt"
Das ist natürlich richtig, doch zur neuen Saison wird es mit Sicherheit selbst dann einige Bewegung geben, wenn der HCL die Kurve noch bekommen sollte (bzw. diese Bewegung ist schon im Gange). -
Das war wieder mal sehr haarsträubend was der VfL da phasenweise beim THC abgeliefert hat. Diesen vielen "unforced errors" muß man einfach abstellen.
Naja, so "unforced" fand ich die meisten Fehler gar nicht, die THC-Abwehr hat den Oldenburger Angriff schon ordentlich unter Druck gesetzt. Mir hat die frische, dynamische Spielweise des VfL durchaus gefallen (und wenn man schnell spielt, passieren auch Fehler), aber der THC hat in der 2.Hz eine Abwehr gestellt, an der man sich die Zähne ausgebissen hat. -
Frida Tegsted tritt am Ende der Saison übrigens von der Handballbühne ab. So lange hat das dort dann auch nicht gehalten.

In der Tat treten Schwedinnen nicht selten relativ früh ab; Tegstedt ist ja noch nicht mal 30 (kommen aber manchmal nach dem Rücktritt auch wieder zurück, siehe Ida Odén, die genauso alt ist). In Norwegen ist das anders. Da spielen einige Spielerinnen bis fast zur Rente (z. B. in Larvik: Hammerseng und Breivang sind Baujahr 80, Frafjord, Riegelhuth und Edin sind auch schon deutlich über 30). -
Als junge und relativ unbekannte Spielerin hast du die beste Chancen in Deutschland.
Ja, Germanicus, da sind wir ziemlich einer Meinung. Hinsichtlich der Trainer wollte ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen, aber auch das ging mir schon durch den Kopf. Es ist wohl wirklich die Sprungbrettfunktion, die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und sich dabei bekannter zu machen, vielleicht sogar international zu spielen, die viele Spielerinnen nach Deutschland zieht - aber genauso schnell auch wieder weg, wenn woanders das Geld lockt. -
Also, nichts ungewöhnliches.

Klar, in jedem Einzelfall ist es etwas anders (wie z. B. auch bei Buceschi, die ich vergessen hatte; übrigens war Tegstedt lange weg, bevor es in Berlin ernst wurde ...). Dennoch sind mir das unter dem Strich einfach zu viele Mädels, die ziemlich kurze Gastspiele geben.Wenn ein Dacia-Angestellter ein Angebot von Mercedes bekommt, wäre er auch schön blöd, nicht zu wechseln
Dass es hier nicht viel Geld zu verdienen gibt, wussten alle schon, als sie unterschrieben haben. Aus irgendeinem Grund muss sich die Bundesliga gut als Sprungbrett (von "Dacia" zu "Mercedes", um im Bilde zu bleiben) eignen (und wird wahrscheinlich von vielen Spielerinnen auch bewusst als solches genutzt) - und genau den wollte ich herausbekommen. Dabei habt ihr mir aber nicht sonderlich weitergeholfen.Bestimmt nicht die ganze Wahrheit, aber vielleicht ein Denkansatz: Unsere HBF gilt doch international als relativ starke Liga. Und wer sich hier durchsetzt, hat folglich eine gute Referenz, vor allem wenn die Spielerin z. B. aus einem Land mit einer in der Breite schwächeren Liga wie Holland, Norwegen oder Rumänien hierher wechselt. Das größere Geld wird dann eben erst nach dem nächsten Wechsel verdient ...
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Die Bundesliga ist für viele ausländische Spielerinnen offenbar nur kurze Durchgangsstation. Allein beim THC lassen sich dafür - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - nennen: Gros, Barbosa, Pintea, Houette (sowie mindestens 2 weitere LA). Dabei rede ich nicht von Fehleinkäufen, die nach kurzer Zeit wieder abgestoßen wurden. Bei Oldenburg betrifft dies Heerscharen von Holländerinnen, in Berlin waren es Schwedinnen und nun eine Norwegerin in Metzingen. Warum ist das so?
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Was treibt Buducnost da gerade?
Sie haben das getan, was z. B. auch der THC macht, wenn sich die großen Rückraumspielerinnen nicht durchsetzen können: Kleine, flinke Spielerinnen bringen, die das Spiel schnell machen und durch die Abwehr gehen. Das war die einzige Chance und sah streckenweise gar nicht so schlecht aus.: Rasumovic sehr gut am Kreis und Grbic (die ja eigentlich LA ist) hat von RL ein paar schöne Tore gemacht. Dadurch wurde die Abwehr auf diese Seite gezogen und Bulatovic bekam mehr Raum, den sie auch zu nutzen wusste. Aber FTC war heute einfach zu stark: Betonabwehr, sehr dynamisch im Angriff, torgefährlich von allen Positionen - und natürlich eine Weltklasseleistung von Biro im Tor. -
Na, da dürfen wir ja gespannt sein wer auf RL neu nach Metzingen kommt.
Jetzt wird alles klarer: Da Loseth weggeht, will Metzingen Minevskaja wiederhaben. Obradovic hat bisher nicht gebracht, was man erwartet hat (war aber lange verletzt).Loseth soll bei Midtjylland Stine Jørgensen ersetzen die nach Odense geht. Der von Jan Pytlick trainierte Club scheint eine Ölquelle angebohrt zu haben, denn auch Mette Tranborg, Kathrine Heindahl, Mie Højlund und Trine Østergaard (alles dänische Nationalspielerinnen) sowie die Norwegerin Emily Stang Sando wechseln nach Odense. Das wird eine Hammertruppe, da kann sich die Konkurrenz warm anziehen.
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Leider werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit in dieser Saison noch weitere schlechte Nachrichten aus der Liga hören.
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Hat jemand ne Idee, wo es Nadja Bolze und Petra Nagy hinziehen könnte?
Ja, eine Idee habe ich, auch wenn es pure Spekulation ist:Mit dem Weggang von Pintea (nicht "Pineta", wie der Hallensprecher in Bietigheim immer wieder sagte) wird die THC-Abwehr wieder zur Großbaustelle, und eine neue Kreisläuferin wird auch gebraucht. Da würden doch Bolze (ehemals einer der Publikumslieblinge beim THC) und Nagy passen wie die Faust aufs Auge. Übrigens hat Nagy viele Ähnlichkeiten mit Snelder: 1.78 m (genau wie Snelder!), äußerst bissig in der Abwehr (in dieser Saison bisher 8 gelbe Karten und 6 Zeitstrafen), und wie Snelder schon mit Anfang 20 Abwehrchefin (Nagy ist gerade 24 geworden.). Ich halte viel von ihr und würde mich freuen, wenn sie käme. Auch Bolze kann Abwehr: Sie war schon Abwehrchefin in der B-Jugendmannschaft des THC, die 2x Deutscher Meister wurde.
Und wer meint, diese Spielerinnen seien unter dem Niveau des THC: Die Verpflichtung von Schilk (als ""Ersatz"" für Houette) zeigt doch schon, wohin die Reise bei den Verpflichtungen für die neue Saison gehen wird. Mehr Kohle ist offenbar nicht mehr da.
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Bietigheim scheint dem THC nicht zu liegen.
Schon interessant das Ganze. Man sieht es auch in der CL, wo der THC gegen bestimmte Mannschaften total chancenlos ist, andere dann aber wieder relativ deutlich (Im Vergleich zur Gruppen-Konkurenz) unter Kontrolle hat. Mit Glassverket hatten die anderen z.b. (mehr oder minder) größere Probleme.
Würde mich mal interessieren, an was das Genau liegt.
Harpiks, genau weiß ich das natürlich auch nicht, mache aber mal einen Versuch.1. Ja, es gibt Mannschaften, die liegen einem einfach nicht. So hatte des THC fast immer mit Göppingen Probleme, viele Jahre auch mit Leverkusen (auch in dieser Saison wieder) kam hingegen mit stärkeren Gegnern wie Leipzig oder Metzingen meist besser klar (wenn oft auch vom Ergebnis her nur knapp).
2. Das Gesicht des THC hat sich gewandelt: Vor Jahren (als Müller schon Trainer war) gab es dort eine Mannschaft mit Spielerinnen wie Nadgornaja oder Barbosa, mit denen man auch mal Podgorica schlagen oder Skopje an den Rand der Niederlage bringen konnte. Die gegenwärtige Mannschaft hat ein ziemlich begrenztes Potential, das Müller im bisherigen Verlauf der Saison schon ziemlich weit ausgereizt hat (z. B. Heimsiege gegen Metz und Astrachan in der CL, im Inland 2x gegen Leipzig sowie das noch gedrehte Heimspiel gegen Buxte). Das gebietet auf jeden Fall Respekt. Luft nach oben gibt es da allerdings kaum noch, was sich meist recht deutlich gegen stärkere Mannschaften in der CL oder im Inland in dieser Saison gegen Metzingen und Bietigheim zeigt. Und wenn es dann noch ein gebrauchter Tag ist, kommt so eine Klatsche wie heute zustande - für mich nicht überraschend.
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THC wirkte müde und fahrig - vom gefürchteten Tempohandball keine Spur. Ebbe in allem Mannschaftsteilen. Bietigheim hat (abgesehen von Malestein und Wester) heute auch keine Bäume ausgerissen, sondern sich vor allem von den Fehlern des THC ernährt. In der heutigen Verfassung hätte der THC gegen die Hälfte der Liga verloren.
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Wie gegen FTC am Wochenende: Nach ordentlichem Start lässt sich der THC auch heute wieder durch dumme Fehler und schlechte Würfe kurz vor der Pause abschießen. Bietigheim kann den Sekt kaltstellen. Insgesamt kein besonders gutes Spiel.
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Überraschungserfolg THC

Wie lässt Goethe seinen Faust sagen: "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube ...". Der THC ist mit seinem zusammengestoppelten Kader bisher ganz gut durch Saison gestolpert: Alles was schlagbar war, wurde geschlagen - wenn auch zum Teil nur knapp bzw. mit Müh und Not. Sobald es gegen stärkere Gegner ging - ganz gleich ob in der Liga (Metzingen) oder in der CL - war das Ende der Fahrenstange erreicht. Das wird wohl gleichfalls in Bietigheim sichtbar werden, auch wenn Müller verkündet hat, man wolle von dort unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Natürlich kann Bietigheim auch mal einen schlechten Tag erwischen (wie z. B. in Erd), doch die Mannschaft wird gewiss sehr auf dieses Spiel fixiert sein. Schon im letzten Jahr hat der THC beide Spiele gegen Bietigheim klar verloren - und da war die Mannschaft noch stärker und Bietigheim noch nicht so gut eingespielt. Es spricht also alles für die Heimmannschaft. -
Karsten Moos verlässt zum Saisonende den HC Rödertal
Da ruft wohl irgendwo die 1.Liga. So viele Möglichkeiten gibt es dabei gar nicht ... -
Wird Metzingen - Glassverket irgendwo gestreamt? Ich habe nix gefunden.