Beiträge von Domstadtadler

    Verstehe den Beitrag in seiner Sinnhaftigkeit nicht. Ist nicht der Medienpartner der HSG Wetzlar der alte Arbeitgeber von Björn Seipp, nämlich "Hit Radio FFH"? Also nachvollziehbar, wenn der hr bei Euch in der Halle nicht auftaucht. Und in Melsungen ist der hr regelmäßig vor Ort, da bekommt man dann vielleicht tatsächlich auch verlässliche Info's.

    Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? FFH ist übrigens auch Medienpartner bei der MT. FFH ist Radio, der HR Radio und Fernsehen. Vor allem hat der HR einen öffentlich-rechtlichen Auftrag, dem er aber im Sport meiner Meinung nach nicht nachkommt. Der HR berichtet in seiner Heimspiel-Sendung fast ausschließlich über Fußball und dabei auch fast ausschließlich nur über Eintracht Frankfurt. Da sind andere 3. Programm wesentlich mehr dem Handball zugeneigt.

    Mit den 2. Torhütern ist das doch so eine Sache. Wenn Du zwei gleichwertige hast, dann kann das auch mächtig in die Hose gehen. Das Gespann Wolff/Landin hat nie funktioniert. Als Gislason damals aber irgendwann Landin zur Nummer eins gemacht hat, wurde der wieder stärker und fand zur alten Form. Holst du ein Talent als 2. Torwart, dann kann es passieren, dass es sich nicht weiterentwickelt, weil es spielen muss.
    Die Kosntellation Landin/Mrkva passt so lange Landin Leistung zeigt und fit ist. Wenn Landin aber mal ausfallen würde, halte ich Mrkva für die Ambitionen, die Kiel hat, einfach zu schwach. Da war Quenstedt der bessere Mann. Vom Gemüt her wird Mrkva aber nie aufmucken o.ä. Der ist der glücklichste Mensch, wenn er in Kiel eintrifft. Einfach nur dabei sein.

    Der hessische Rundffunk erwähnte im Beitrag zum Nettelstedtspiell, dass der neue Trainer Parrondo fix sei.


    Also wenn der Hessische Rundfunk sich schon in eine Halle verirrt, dann wird er bestimmt auch die Knallermeldung exklusiv recherchiert haben :irony:

    Zum Thema: Das wäre natürlich schon eine tolle Verpflichtung und eine super Geschichte für die Bundesliga. Dass so ein Mann richtig Kohle kostet und wohl von fast keinem anderen deutschen Club zu stemmen wäre, muss auch jedem bewusst sein. Aber das ist ja nichts Neues in Melsungen. Andererseits heißt das auch: Wenn es Parrondo nicht gelingt, die Truppe zu stabilisieren, wer soll es dann schaffen.

    Vieles deutet doch darauf hin, dass für 2022 ohnehin was Neues geplant war. Gudmundsson hat nicht von Freitag bis Montag auf einmal eine neue Anstellung in Dänemark verhandelt. Der wird schon länger wissen, dass es für ihn ab Sommer 2022 nicht mehr weiter geht. Vielleicht ist das ein Grund, warum es so schlecht läuft. Die "lame duck" kann funktionieren, muss es aber auch nicht. Ich vermute, dass Geerken für 2022 auch schon einen Kandidaten an der Angel, vielleicht sogar sicher hat. Das würde ihn nun in die Bredouille bringen, eine Lösung bis Saisonende zu finden. Das ist nicht einfach, jemanden für ein von vornherein auf zehn Monate befristetes Engagement zu holen. Wobei sich mein Mitleid für die MT grundsätzlich in Grenzen hält.

    Man sieht es doch überall. Die Leute halten sich noch zurück, trauen sich stellenweise noch nicht wieder in Stadien oder Arenen. Selbst Eintracht Frankfurt hat Probleme auf 25.000 Zuschauer zu kommen.

    Zu Cavor: Schönes Signal. Ich befürchte aber, dass so ein Vertrag Klauseln beinhaltet. Wie man hört hat ein anderer langfristig gebundener Spieler ja angeblich auch die Möglichkeit, früher zu gehen. Ein Top-Club soll schon dick im Rennen sein. Was man mir so zuträgt, ist das auch mehr als bloß ein Flirt, sondern schon ein echtes Anbandeln. Aber ich freue mich auf die Spiele, bei denen die Top-Spieler noch mit dabei sind. Es wird immer das Schicksal der HSG bleiben, dass die besten Jungs irgendwann weiterziehen müssen, um gut zu verdienen und sich Sportlerträume zu erfüllen.

    Buderus hat natürlich schon ein enorme Strahlkraft. Die spannende Frage lautet: Was kommt tatsächlich in die Kasse? Wieviel Geld hat die HSG nun mehr gegenüber dem Vorjahr/den Vorjahren? Oder investiert Buderus im gleichen Maße wie Licher, dann wäre ja nicht viel mehr gewonnen?

    Gab es irgendwo eine Aussage dazu?

    Glückwunsch an den THW Kiel. Ein verdienter Meister. Auch die SG Flensburg-Handewitt wäre ein verdienter Meister gewesen. Letztlich haben Nuancen entscheiden, beide haben in dieser Runde aber fast in jedem Spiel abgeliefert. Hut ab! Das war von beiden allerhöchstes Niveau.

    Als neutraler Zuschauer hat man dieses Finish natürlich genossen. Und als neutraler Zuschauer fragt man sich natürlich, warum die Löwen den letzten Angriff IN ÜBERZAHL so schlecht ausspielen. Dieser Standhandball war eines Andy Schmid nicht würdig. Wenigstens ein vernünftiger Torabschluss hätte herausspringen müssen. Wenn man sich aber 15 Sekunden lang im Stand den Ball zupasst, bringt man eine Abwehr nicht in Verlegenheit.

    Im Grunde muss sich die MT Meslungen neu erfinden. Die Transferpolitik der vergangenen Jahre sah so aus, dass man im Grunde immer nur "fertige" Spieler geholt hat. Die hat man von ihrem bisherigen Verein vor allem durch ein monetär (deutlich) besseres Angebot weggelobt. Dadurch hat man viel investiert, der Ertrag dazu passt aber nicht, weil die Grundqualität dieser Spieler gut ist, aber eben nicht herausragend. Irgendwann kam Geerken auf die Idee, sich mit den Sympathiewerten der Nationalspieler schmücken zu können. Du hast aber nicht ins oberste Regal greifen können (Pekeler etwa war nicht zu kriegen), sondern eins darunter. Jetzt hast du eben Spieler in deinem Kader, die Qualität besitzen, aber die jetzt nicht für konstant starke Leistungen stehen. Problematisch ist zudem, dass sie durch das gute Gehalt auch ein ganz gut gesättigt sind. Das heißt nicht, dass die nicht jedes Spiel gewinnen wollen. Das heißt aber schon, dass da womöglich die letzten paar Prozent fehlen.
    Erinnert euch mal an RB Leipzig, bevor Ralf Rangnick dort hinkam. Da wurde viel Geld verbrannt, weil damals zu Drittligazeiten Spieler geholt wurden, die zwar einen Namen hatten, aber eben satt waren. Rangnick hat das dann umgestellt. Er hat auf junge Spieler gesetzt, auf Top-Talente. Auch die kosten Geld. Leipzig ist gemeinsam mit seinen Sparring-Clubs zum Talentehort in Deutschland geworden. Die hatten eine Philosophie und ein Konzept. Auf Melsungen übertragen, müsste die MT mal überlegen, ob sie einen solchen Weg nicht auch einschlagen will. Gutes Scouting in ganz Europa, um die Spieler aufzuspüren, die noch nicht satt sind und die weiterkommen wollen. Die, die für den nächsten Karrieschritt noch brennen. Die sich über Melsungen für Kiel, Veszprem oder Barcelona empfehlen wollen. Die aber fürs erste stolz sind, in der Bundesliga zu spielen. Eben mal einen Röd, einen Saugstrup, einen Gisel usw. selbst entdecken. Und nicht erst dann um sie buhlen, wenn sie sich schon einen Namen gemacht haben. Das Kleingeld, um ein solches Scouting zu finanzieren, müsste die MT eigentlich haben.
    Aber auch im kommenden Transferfenster hat die MT wieder viel Geld investiert. Ob´s sich auszahlt? Ich wage es zu bezweifeln. Mit Gomes kommt ein toller Spieler, mal wieder ein großer Name. Ob der aber so gut nach Melsungen passt, wird man sehen. Dazu bräuchte es eine Top-Lösung auf der Trainerbank. Und nicht von einer Verlegenheit in die nächste. Bei Grimm hätte schnell klar sein müssen, dass er nicht das Zeug zum Top-Trainer der Bundesliga hat. Gudmundsson war dann die Interimslösung, die plötzlich dann doch bleiben durfte. Sein Scheitern ist im Grunde auch vorprogrammiert. Der Zeitpunkt der Trennung ist noch offen. Geerken braucht eigentlich jetzt schon den Kandidaten, den er für den Tag X aus dem Hut zaubert. Ich bin froh, dass Matschke zur HSG wechselt. Das wäre so ein frischer Kandidat, der auch der MT gut tun würde. Dazu einen innovativen Sportdirektor und es würde frischer Wind wehen. Oder aber du wagst dich als MT ganz weit aus dem Fenster und lockst einen Dagur Sigurdsson oder einen Christian Berge nach Nordhessen.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht in Melsungen. Auch denke ich, dass die Außendarstellung dringend überdacht werden muss. So ein Facebook-Post in allen Ehren, aber das ist meiner Meinung nach nicht professionell.

    Im Grunde muss sich die MT Meslungen neu erfinden. Die Transferpolitik der vergangenen Jahre sah so aus, dass man im Grunde immer nur "fertige" Spieler geholt hat. Die hat man von ihrem bisherigen Verein vor allem durch ein monetär (deutlich) besseres Angebot weggelobt. Dadurch hat man viel investiert, der Ertrag dazu passt aber nicht, weil die Grundqualität dieser Spieler gut ist, aber eben nicht herausragend. Irgendwann kam Geerken auf die Idee, sich mit den Sympathiewerten der Nationalspieler schmücken zu können. Du hast aber nicht ins oberste Regal greifen können (Pekeler etwa war nicht zu kriegen), sondern eins darunter. Jetzt hast du eben Spieler in deinem Kader, die Qualität besitzen, aber die jetzt nicht für konstant starke Leistungen stehen. Problematisch ist zudem, dass sie durch das gute Gehalt auch ein ganz gut gesättigt sind. Das heißt nicht, dass die nicht jedes Spiel gewinnen wollen. Das heißt aber schon, dass da womöglich die letzten paar Prozent fehlen.
    Erinnert euch mal an RB Leipzig, bevor Ralf Rangnick dort hinkam. Da wurde viel Geld verbrannt, weil damals zu Drittligazeiten Spieler geholt wurden, die zwar einen Namen hatten, aber eben satt waren. Rangnick hat das dann umgestellt. Er hat auf junge Spieler gesetzt, auf Top-Talente. Auch die kosten Geld. Leipzig ist gemeinsam mit seinen Sparring-Clubs zum Talentehort in Deutschland geworden. Die hatten eine Philosophie und ein Konzept. Auf Melsungen übertragen, müsste die MT mal überlegen, ob sie einen solchen Weg nicht auch einschlagen will. Gutes Scouting in ganz Europa, um die Spieler aufzuspüren, die noch nicht satt sind und die weiterkommen wollen. Die, die für den nächsten Karrieschritt noch brennen. Die sich über Melsungen für Kiel, Veszprem oder Barcelona empfehlen wollen. Die aber fürs erste stolz sind, in der Bundesliga zu spielen. Eben mal einen Röd, einen Saugstrup, einen Gisel usw. selbst entdecken. Und nicht erst dann um sie buhlen, wenn sie sich schon einen Namen gemacht haben. Das Kleingeld, um ein solches Scouting zu finanzieren, müsste die MT eigentlich haben.
    Aber auch im kommenden Transferfenster hat die MT wieder viel Geld investiert. Ob´s sich auszahlt? Ich wage es zu bezweifeln. Mit Gomes kommt ein toller Spieler, mal wieder ein großer Name. Ob der aber so gut nach Melsungen passt, wird man sehen. Dazu bräuchte es eine Top-Lösung auf der Trainerbank. Und nicht von einer Verlegenheit in die nächste. Bei Grimm hätte schnell klar sein müssen, dass er nicht das Zeug zum Top-Trainer der Bundesliga hat. Gudmundsson war dann die Interimslösung, die plötzlich dann doch bleiben durfte. Sein Scheitern ist im Grunde auch vorprogrammiert. Der Zeitpunkt der Trennung ist noch offen. Geerken braucht eigentlich jetzt schon den Kandidaten, den er für den Tag X aus dem Hut zaubert. Ich bin froh, dass Matschke zur HSG wechselt. Das wäre so ein frischer Kandidat, der auch der MT gut tun würde. Dazu einen innovativen Sportdirektor und es würde frischer Wind wehen. Oder aber du wagst dich als MT ganz weit aus dem Fenster und lockst einen Dagur Sigurdsson oder einen Christian Berge nach Nordhessen.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht in Melsungen. Auch denke ich, dass die Außendarstellung dringend überdacht werden muss. So ein Facebook-Post in allen Ehren, aber das ist meiner Meinung nach nicht professionell.

    Also ich denke, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist. Flensburg muss schon heute gegen den TVB auf der Hut sein. Dazu gegen die Füchse und in Erlangen. Klar, in Bestform gewinnt Flensburg ab jetzt alle fünf Spiele. Aber angesichts der Verletzen ist immer Vorsicht geboten. Die psychische Komponente mal ganz außer Acht gelassen.

    Danke aber an beide Teams für diesen Handballabend. Und Hut ab vor dem SCM. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Bundesliga-Mannschaft mal den vorgezogenen Duvnjak so oft so klug ausgespielt hat. Das war aller höchstes Niveau von O´Sullivan und Bezjak, gemeinsam mit Damgaard, natürlich Magnusson und den Kreisläufern. Das hat als neutraler Zuschauer einfach nur Spaß gemacht. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass letztlich Kleinigkeiten entschieden haben. Auch wenn refelxartig auf den THW geprügelt wird, es war letztlich nur ein Tor. Ein landin in Normalform hätte wohl schon gereicht, um zu gewinnen. Oder auf der anderen Seite ein Thulin in Normalform ;)

    Schiris waren dem hohen Niveau nicht gewachsen. Dauerplauderer Petrzika hat es mal wieder grandios unterboten. Ich weiß echt nicht, warum Sky diesen Reporter so oft einsetzt. Zum Glück war Kretzsche dabei.

    Ach! Wusste gar nicht, dass das ein Kriterium in den Regeln ist.

    Schiedsrichter: "Spieler x, Rote Karte"
    Spieler x: Einspruch!
    Schiedsrichter: Egal, raus!
    Spieler x: Energischer Einspruch! Das greift massiv zu unseren Ungunsten in das Spiel ein!
    Schiedsrichter: Ach so, das ist dann natürlich was anderes - ich nehme die Karte zurück

    P.S: OK, Text ist aus "Eine Frage der Ehre" geklaut

    Ich gebe zu, dass meine Argumentation diesbezüglich angreifbar ist. Was ich meine: In einem Pokalhalbfinale oder generell in einem Alles-oder-Nichts-Spiel muss die Entscheidung komplett wasserdicht sein. Da darf es keinen Interpretationsspielraum geben. Mach´ doch ein Umfrage. Ich tippe: 90 Prozent halten die rote Karte für falsch. Warum? Weil es so ist. Verdammt, das ist Handball. Klar knall Kühn auf dem Boden. Aber doch bitte nicht, weil ihn Böhm so hart foult. Wie ich es geschrieben habe, da kommt mehr einiges zusammen. Wenn das, was Böhm macht, immer Rot gibt, dann verändert das das Abwehrspiel massiv. Dann erleben wir eine Flut von Toren, weil sich die Defensive nicht traut, richtig zuzupacken. Das kann doch nicht im Interesse aller Handballfans sein.

    Das Schlimme an der Entscheidung ist, dass sie gefällt wurde, obwohl die Videobilder eingesehen wurden. Wenn man in Realgeschwindigkeit sieht, wie Kühn auf den Rücken knallt, mag man recht schnell denken, dass da etwas Fieses passiert sein muss. Das kann dann auch dazu führen, dass ein Schiri denkt, er muss mit einer Roten Karten um die Ecke kommen. Aber nach Studium der Videobilder muss man doch zu der Erkenntnis kommen, dass da einiges zusammenkam, warum Kühn so hingeknallt ist. Einmal sein eigener sehr resoluter Einsatz, was für ihn aber normal ist. Dazu dann der Schubser von Cehte, der Kühns Statik in der Luft beeinflusst und dann der Kontakt mit Böhm. Dieser Kontakt von Böhm an Kühn kommt in jedem Spiel 30 Mal vor. Das war doch alles andere als ein aktives Schlagen von Böhm. Das war m.E. eine normale Abwehrbewegung. Und das wird in den Bildern sehr gut sichtbar. Mir ist es ein Rätsel, warum die beiden SR trotzdem die Rote Karte zücken. In einem Pokalhalbfinale darfst du bei Spielstand Unentschieden in der 40. Minute nicht so massiv in eine Partie eingreifen. Ebenfalls schockiert hat mich die dauergrinsende Verteidigung von Kay Holm. Da schütteln selbst Melsunger Spieler ob der Entscheidung den Kopf und er verteidigt das Verhalten der SR auch noch in einer komplett unangemessenen Art und Weise. Schade auch, dass "handball-world.com" in seinem Beitrag zu diesem Vorfall nicht selbst wertet (egal ob richtige Entscheidung oder falsche Entscheidung), sondern nur berichtet. Ein bisschen "Flagge zeigen" wäre angebracht.

    Kann eigentlich jemand aus Melsungen das bestätigen, was Kretzsche am Samstagabend erzählt hat: Gomes soll noch nie in Melsungen gewesen sein, noch nicht einmal zur Vertragsunterschrift. Wenn das stimmt, dann zweifel ich echt an den MT-Verantwortlichen. Gomes gilt doch als Paradiesvogel - als ein hochtalentierter Paradiesvogel. Der wird zur Granate, wenn er sich wohlfühlt. Und genau da liegt doch das Problem. So ein Transfer macht doch wirklich nur Sinn, wenn Gomes genau weiß, was auf ihn zukommt. Wenn er sich das Leben in Nordhessen mal angeschaut hat und dann voller Überzeugung unterschreibt, dann wären das positive Vorzeichen. By the way: Auch als Spieler hätte ich mir das doch gerne angeschaut, wo ich künftig leben werde.

    Dieser Satz von Schmiso, Wandschneider hätte als HSG-Trainer ja den Junioren-Nationaltrainer Spieler ausgebildet, ist Quatsch und wahrscheinlich der Unwissenheit des Moderators geschuldet. Unter KW sind Schreiber und Waldgenbach nicht wirklich vorangekommen. Wenn man die "Karriere" der beiden weiter verfolgt hat, muss das allerdings nicht zwangsläufig ein Versäumnis des Trainers sein. Beiden fehlt es meiner Meinung nach am Potenzial, um dauerhaft Liga eins zu spielen. Erschwerend kam bei Schreiber hinzu - und auch das führt KW im Podcast aus - dass er im Sommer regelmäßig mit der Natio unterwegs war. Damit fehlte er in der wichtigsten Phase der Saison.

    Wahrlich gute Arbeit hat KW bei der HSG in der Weiterentwicklung von bereits gut geschulten Spielern betrieben. Da ist die Liste lang und beginnt mit Kevin Schmidt, Tobias Reichmann und Steffen Fäth und geht über Kent Robin Tönnesen, Philipp Weber und Jannik Kohlbacher bis heute zu Anton Lindskog, Olle Forsell Schevfert und Stefan Cavor. Bei allen sind in ihrer Zeit bei der HSG echte Entwicklungsschübe zu verzeichnen. In der Tat hatten die schon ein gewisses Potenzial, das aber durch KW freigesetzt und weiter entwickelt wurde. Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse der HSG. Bei Fredrikssen lässt sich das ja jetzt auch beobachten.

    Man braucht Ausdauer für diesen Podcast, aber ich habe ihn mir bis zum Ende angehört und würde das auch allen empfehlen, die KW sehr kritisch gegenüberstehen. Auch denen hier in unserem Forum. Man muss nicht alles toll finden, was er macht, aber es wirkt alles sehr durchdacht. Und wenn hier auch immer die Kritik geäußert wird, dass zu wenig trainiert wird und zu viel Fußball im Training gespielt wird, dann hört Euch diese Passagen im Interview mal an. Es geht um Führung von Spielern, um eine gewisse Form der Selbstregulierung durch die Mannschaft. Und es funktioniert. Seit Jahren. Die Mannschaft zieht mit. Der Erfolg gibt KW Recht. Ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass die Spieler nicht fit wären oder das keine Entwicklung stattfinden würde, ganz im Gegenteil. Forsell Schefvert, Rubin, Lindskog, Cavor sind die aus dem aktuellen Aufgebot, die die größten Schritte nach vorne gemacht haben. Das soll Zufall sein? Oder nichts mit dem Trainer zu haben?

    Ich freue mich auf den Coach Matschke, weil der mir ebenfalls sehr gut gefällt. Sehr sympathisch, sehr gute Arbeit in Ludwigshafen. Ich hoffe auch, dass sich die HSG niemals ärgern wird, dass sie KW haben so leichtfertig ziehen lassen.

    Man braucht Ausdauer für diesen Podcast, aber ich habe ihn mir bis zum Ende angehört und würde das auch allen empfehlen, die KW sehr kritisch gegenüberstehen. Auch denen hier in unserem Forum. Man muss nicht alles toll finden, was er macht, aber es wirkt alles sehr durchdacht. Und wenn hier auch immer die Kritik geäußert wird, dass zu wenig trainiert wird und zu viel Fußball im Training gespielt wird, dann hört Euch diese Passagen im Interview mal an. Es geht um Führung von Spielern, um eine gewisse Form der Selbstregulierung durch die Mannschaft. Und es funktioniert. Seit Jahren. Die Mannschaft zieht mit. Der Erfolg gibt KW Recht. Ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass die Spieler nicht fit wären oder das keine Entwicklung stattfinden würde, ganz im Gegenteil. Forsell Schefvert, Rubin, Lindskog, Cavor sind die aus dem aktuellen Aufgebot, die die größten Schritte nach vorne gemacht haben. Das soll Zufall sein? Oder nichts mit dem Trainer zu haben?

    Ich freue mich auf den Coach Matschke, weil der mir ebenfalls sehr gut gefällt. Sehr sympathisch, sehr gute Arbeit in Ludwigshafen. Ich hoffe auch, dass sich die HSG niemals ärgern wird, dass sie KW haben so leichtfertig ziehen lassen.

    Mal wieder eine sehr hörenswerte Folge. Besten Dank dafür. Auch dafür, dass bei der HC Erlangen kritisch nachgefragt wurde. Wer einen Ferlin, Jeppson, Fäth vor der Saison verpflichtet, dazu einen Olsson mal so eben in den Kader aufnimmt und ohnehin schon Sellin, Överby, Ivic etc. unter Vertrag hat, der MUSS besser dastehen als das derzeit der Fall ist. Klar leistet man sich auf LA einen Spieler, der das gehobene Niveau der Kollegen nur sehr selten nachweisen kann. Trotzdem für die sechs anderen Positionen wird schon ordentlich Geld in die Hand genommen. Einen Alonso als Sportdirektor können sich auch nicht so viele leisten.

    Dominik Mappes gestern mit einem überragendem Spiel gegen die HSG. Schon erstaunlich, dass ein Spieler mit solch einem Potential zurück in die zweite Liga geht. Kann bis heute nicht verstehen, warum die HSG sich nicht um ihn bemüht hat.
    Wäre neben Klimpke ein Spieler aus der Region gewesen. Schade, schade, schade.

    Exakt meine Meinung - zumal mit Matschke ja jetzt auch noch sein momentaner Trainer zur HSG geht. Dieses Verpassen müssen die HSG-Verantwortlichen bald mal erklären.