Beiträge von Graphitteller

    Zur Wahrnehmung: Quenstedt hat gemäß der Statistik von Gerald eine Quote von 38% (13/34) gehabt. Das ist schon ein überdurchschnittlicher Wert. Dafür hatte Eijlers eben einen Graupentag (0/10). Beim THW waren das zwei absolute Durchschnittsleistungen von den Torhütern - solide, aber nicht das, was die Mannschaft an diesem Tag gebraucht hätte, um dann doch wieder am Ende mit +1 zu gewinnen. Man muss aber natürlich auch anerkennen, dass sie von ihren Vorderleuten grandios im Stich gelassen wurden. Da hatte Quenstedt schon mehr Unterstützung - er hat aber auch mehr 100%-ige (nichtz nur die 7m) gehalten, als die beiden Kieler.

    Wenn ich dieses Zitat mir mal durch den Kopf gehen lasse, komme ich auf einen anderen Gedanken: Waren die "Kieler Erfolge" von 2007 bis 2013 nicht "Omeyer-Erfolge"? Ist Kiel ohne Omeyer nicht mehr die "Überflieger-Mannschaft", sondern "nur noch" eine überdurchschnittliche Spitzenmannschaft?

    Ich glaube, jeder hier (ausser natürlich den THW-Fans) wünscht sich einmal einen Sieg für seine Mannschaft über den THW. Die Burgdorfer z.B. waren bisher weit entfernt davon. Der SCM schafft es! Wer noch? Dafür herzlichen Glückwunsch an die Börde! Und danke an den SCM, der gezeigt hat, dass es geht.


    Ich denke, diesen Fakt (Kiel ohne Omeyer) muss Kiels Gegnerschaft tief verinnerlichen, dann wird es für Kiel auch noch mehrere "Magdeburg à la 9. Oktober 2013" geben.

    Zitat von »Steinar«
    Drei Postings, drei unterschiedliche Paradewerte ... sagt eigentlich alles über die Vergleichbarkeit aus. Wer zählt was wird immer wieder die große Frage sein. ;)


    Versteh ich nicht, Küstentanne und ich haben die gleiche Quelle, und Gerald zählt jeweils eine Parade mehr. Mein Eindruck ist, dass die gefühlte Leistung der Torhüter anders bewertet wird als das tatsächliche Ergebnis.

    Ich habe das Spiel nicht gesehen, da ich das Spiel HC Leipzig gegen VfL Oldenburg "vor Ort" verfolgte. Nach dem ich das Magdeburg-Ergebnis (auch Magdeburger Ergebnis) kannte, dachte ich mir "Du versuchst dir über den Verlauf des Spiels im Forum 'Handballecke' einen genauen Überblick zu verschaffen, hier sind doch Experten am Werke, die den von mir so gescholtenen Fernsehkommentatoren weit überlegen sind!". Wie konnte ich nur so naiv sein! Ich habe mir brav die Postings 25 bis 116 durchgelesen (allein die vergeudete Zeit!!!), danach kam ich zum Ergebnis, es "handle" sich um fünf verschiedene Spiele. Die subjektive Lesart ist nicht zu übertreffen. Daher auch die unterschiedlichen quantitativen Aussagen, die ja objektiv sein sollten, deshalb die oben eingefügten die Zitate. Ich hätte die genannten Postings vielleicht nochmal und nochmal lesen müssen, um doch noch zu irgendeiner Tendenz (roter Faden) zu gelangen. Ich habe es aufgegeben und warte bis zum Dienstag, da erscheint die „Handball-Woche“, danach bin ich vielleicht/hoffentlich klüger. Die ganze Kommentierung hier im Forum gipfelte darin, dass man aus "plus drei" unter anderen "Schiedsrichtern bzw. Schiedsrichterleistungen" auch zu „minus fünf“ gekommen wäre.

    ACHTUNG IRONIE (dieses Smiley fehlt leider hier in Forum) >>> Da mache ich mal folgenden Vorschlag: "Man bildet hier im Forum eine Arbeitsgruppe, die dem DHB vorschlägt, im gesamten Punktspiel-Betrieb des deutschen Handballs‚ Ergebnisse bis zu plus-fünf (könne auch minus-fünf heißen) grundsätzlich als ein Unentschieden zu werten’, denn diese kleinen Differenzen werden doch nur von der Schiedsrichterleistung beeinflusst“. :ball:

    Sorry! Gemach, gemach!

    Giftig? Das war in erster Linie eine reine Aufzählung der Fakten. Und natürlich "kauft" der HCL ein oder meinst du, dass sich keine anderen Vereine um diese Spielerinnen bemüht haben?

    Es ist doch unstrittig, dass schon im dem Alter der A-Jugend, auch im weiblichen Bereich, ein Zusammenziehen der Talente in Stützpunkten vonstattengeht. Luisa Sturm, hatte gestern leider das Pech, dass Anne Müller wahrscheinlich ihr bestes Spiel im Trikot des HCL machte (und kam so nicht zum Einsatz), hätte auch nach Leverkusen, Oldenburg, Buxtehude oder Erfurt/Bad Langensalza gehen können. Alle diese Vereine hatten sich um sie beworben, das geht aus dem ersten Link im Beitrag 355 hervor. Sie hat sich bestimmt bewusst für Leipzig entschieden.

    Bestimmt nicht weil sich Leipzig selbst als "deutscher Rekordmeister" bezeichnet? Das ist Schnee von gestern, der hilft keiner Jugendspielerin weiter. Ich mag nicht sagen, wie ein Mädchen in dem Alter die Reize dieser Städte miteinander vergleicht und daraus Schlüsse zieht. Aber eins ist doch Fakt, die Bedingungen Schule mit dem Sport zu verbinden sind m. E. in Leipzig am besten. Das heutige Sportgymnasium ist aus der KJS Leipzig hervorgegangen, hier liegen mehr als 50 Jahre Erfahrungen vor, in Bezug auf Verbindung von Leistungssport bezüglich Handballs und dem gleichzeitigem Ablegen des Abiturs. Andererseits könnte man sagen: "Ist es in Erfurt nicht auch so?" Nein in Erfurt ist es nicht so, das dortige Sportgymnasium in Erfurt-Süd, ist ebenfalls aus einer KJS hervorgegangen (später gegründet als in Leipzig), die Schwerpunkte in Erfurt lagen aber zu "DDR-Zeiten“ auf den Sportarten Fußball (für FC Rot-Weis), Schwimmen, Leichtathletik, Radsport und Eisschnelllauf (für SC Turbine). Andererseits ist die räumlich Konzentration (bezogen auf Handball) in Erfurt (lange Wege) weitaus ungünstiger als in Leipzig (kurze Wege). Ich denke, dass hat den Ausschlag gegeben sich für Leipzig zu entscheiden. Über die Bedingungen in Leverkusen, Buxtehude bzw. Oldenburg in Bezug auf Verknüpfung von Sport und Schule kann ich nicht urteilen.

    Hallo Stürnerfoul!

    Des einen sin Uhl ist des anderen sin Nachtigall

    Beim HCL ist nicht nur Luisa Schulze ausgefallen.
    Auch Isa-Sophia Rösike ist nicht am Kreis einsetzbar weil sie sich die Nase gebrochen hat.

    Da ist für Luisa Sturm neben ihren guten Leistungen auch etwas "Glück" oder auch die blanke Not im Spiel. Normalbedingungen sind das am Kreis beim HCL im Moment nicht.

    Du magst natürlich Recht haben.

    Ich habe das erste "Drittliga-Spiel" gesehen, da spielte Isa-Sophia Rösike noch mit, d.h. vor ihrem Nasenbeinbruch. Mir sind da, vier Spielerinnnen absolut positiv augefallen [Nele Reimer, Nicol Lederer, Luisa Sturm und Gordana Mitrovic (wegen ihrer Sicherheit bei den 7-Metern)]. Dass Isa-Sophia Rösike mitgespielt hat oder nicht, ist niemanden aufgefallen. Ich wollte damit nur sagen, dass ich Luisa Sturm bezogen auf ihr Alter als schon weiter entwickelte Kreis-Spielerin ansehe. Sie ist für mich schon eine echte Kreisläuferin. Ich sage hier, sollten nicht Verletzungen/Krankheiten ihr einen Strich durch die sportliche Entwicklung machen, "wird sie es mit Sicherheit bis zur 1. Bundesliga schaffen". Natürlich ist der Weg von der Bayern-Liga über die "3. Liga" bis zur Bundesliga kein Spaziergang und noch "sehr, sehr, sehr steinig".

    Nachdem der Magendarm-Infekt (Meldung der LVZ am Sonnabend-Früh) sich als Nabelbruch "herausgestellt" hatte (Meldung vom Sonntag) und sie operiert werden muss. Berief der HCL Luisa Sturm ( Mit aller Konsequenz und allen Konsequenzen - Nürnberg - nordbayern.de ) in das Trainingskollektiv der Bundeliga-Mannschaft. In der Pressemitteilung25-13/14des Leipziger Clubs wird dies heute gemeldet: http://www.hc-leipzig.d/news/pressemit…eilung-25-13-14.

    Wer das Glück hatte, dieses Talent, was erst im Sommer aus Nürnberg nach Leipzig kam, in Aktion zu sehen, weiß dass hier dem HCL ein Glücksgriff gelungen ist. Nach nur sechs Pflichtspielen schon in die erste Mannschaft berufen zu werden, zeugt m. E. nicht vom Glück der Kreisspielerin, sondern von ihren überragenden Leistungen (27 Feldtore von dder Kreis-Mitte-Position) in den bisherigen Spielen. Auch in einer "Fünf-Eins-Deckung" spielte sie als "Deckungs-Spitze" aus meiner Sicht (habe aber nur die beiden Heimspiele gesehen) auch überzeugend. Vielleicht kann man sie schon morgen gegen Oldenburg auf der Platte im Spiel sehen.

    Eigentlich hatte ich doch nur ne' Frage zu den Berliner Printmedien (Beitrag Nr. 3) gestellt. Wo sind wir gelandet? Da, wo wir immer landen, wenn wir uns über Handball und Medien (in Deutschland) austauschen.

    Ich meine, weil mir "TW 1" (Vorgänge von ORF - Sport 1 Plus) nicht unbekannt ist, dass man in Österreich den Informationsauftrag der "öffentlich Rechtlichen" viel ernster nimmt als in Deutschland.

    Wo ist denn der feine Unterschied zwischen "Quote" und "Schmieren"?

    Warum gibt es denn in Deutschland noch keinen "öffentlich rechtlichen" und "fußballfreien" Sportfernsehsender? Wenn ich am Dienstagabend aus Gewohnheit mal Sport1 einschalte und "viertklassigen Fußball" sehe (Motto: Not gegen Elend), kann ich es nur mit Max Liebermann halten: "Ick kann jar nich soville fressen, wie ick k..... möchte" (Liebermanns original Mundart). Denn absoluten Clou leistet sich ja mal Sport 1, die Live-Übertragung eines WM-Länderspiels Deutschland gegen (Island oder China) fiel zu 30 % aus, weil man live übertrug "wie zwei Personen Fußball im Fernsehen schauten und darüber sich austauschten". Es klingt wie ein Witz, ab es ist leider wahr. Für mich war das damals einfach nur menschenverachtend. Wie schrieb jemand im Thema über SIS: "Dem geschenkten Gaul, guckt man nichts ins Maul", deshalb: " :spam: Danke Sport 1 für eure Sorge im den deutschen Handball-Fan, mein Dank auch an die "Öffentlich-Rechtlichen", dass Handball bei ihnen sogar im Teletext eine Rolle spielt".

    "War doch nur 'ne Heimniederlage, auswärts werden die Big-Points 'gemacht' ", denkt man wahrscheinlich n Großwallstadt.

    Aber Big-Points auswärts, sind nur Big-Points wenn man "zu Hause artig seine Hausaufgaben macht". Sollte man jetzt schon den TV Großwallstadt aus der Liste der möglichen Aufsteiger streichen? Ich bin der Meinung: JA

    Vielleicht ist man erst jetzt in der zweiten Liga richtig angekommen, oder besser gesagt auf "dem Boden der Realität der zweiten Liga".

    Dieses Thema bezüglich des Länderspiels gegen Polen ist ja schon "abgelaufen", aber aus der damaligen Sicht scheint mir heute folgende Frage nicht uninteressant: "Gab es denn bezüglich des DHB-Pokal-Spiels zwischen den 'Spreefüxxinnen' und dem HC Leipzig in den Berliner Printmedien (BZ, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost) eine entsprechende Notiz?"

    Vielleicht steigen die 'Spreefüxxinnen' in die 1. Bundesliga auf und in Berlin merkt es fast keiner (dank der aufmerksamen Presse)?

    Es gibt Vereine die ihren Aufstieg in die 1. Bundesliga mittelfristig planen, ...

    WILLKOMMEN IN DER PLANWIRTSCHAFT ! ! !

    Planen diese Vereine auch ihren sofortigen Abstieg aus der 1. Bundesliga?

    Wenn ich diese Diskussionen hier lese, denke ich: "Ich bin im 'falschen Film'".

    Vielleicht nochmals zur Situation: Man hat in Eisenach drei Tribünen, nicht nur eine und nicht nur zwei (mit zwei wäre eine Halle schon bundeligatauglich). Die Halle ist 1997 umgebaut worden, als Eisenach in die 1. Bundesliga aufgestiegen war. Hätte man damals von diesen "unsinnigen Beschluss" (Hallenstandards: zwei Tribünen auf der Längsseite) gewusst, hätte man vielleicht nicht zwei Tribünen auf die Stirnseiten gebaut, sondern nur eine, aber auf die zweite Längsseite der Halle. Mit der Folge: Die Plätze hätten wieder nicht gereicht.

    @ BigRick

    ... in deinem fiktiven naiven Gespräch fehlen aus meiner Sicht noch drei Zeilen:
    Landtag: Und wieviel mal überträgt das Fernsehen pro Saison?
    ThSV: Naja, das wissen wir nicht so genau, in der Regel aber nicht bzw. gar nicht!
    Landtag und Stadtrat: Kommt mal wieder, wenn ihr wieder mal bei Sinnen seid.
    (Die Frage nach dem "sicheren Aufstieg" hätte sich dann erübrigt)

    Nach der kleinen Pause in der Bundesliga, startet heute die zweite Runde im DHB-Pokal. Es gibt in den nächsten Tagen zwei Bundesliga-Duelle mit „Thüringer HC gegen TuS Metzingen“ und in den Partien „Bensheim/Auerbach gegen SG BBM Bietigheim“. Von den anderen Bundesligisten hat der HC Leipzig die vermutlich schwerste Aufgabe vor sich (gegen die Füchse Berlin), während es in den Partien „TV Beyeröhde gegen Bayer Leverkusen“, „SV Henstedt-Ulzburg gegen Buxtehuder SV“ und „Mainz-Bretzenheim gegen Frisch Auf Göppingen“ keine Überraschungen geben sollte.

    Heute (2. Okt. 2013) spielen:
    HCD Gröbenzell gegen Neckarsulmer SU (19.00 Uhr)
    Thüringer HC gegen TuS Metzingen (19.30 Uhr)
    Füchse Berlin gegen HC Leipzig (19.30 Uhr)
    SHV Oschatz gegen SG 09 Kirchhof (19.30 Uhr)

    Morgen (3. Okt. 2013) spielt 17.00 Uhr:

    TV Beyeröhde gegen Bayer Leverkusen

    Am Freitag (4. Okt. 2013) spielt 20.00 Uhr:
    AMTV Hamburg gegen Borussia Dortmund

    Am Sonnabend (5. Okt. 2013) spielen:
    SV Henstedt-Ulzburg gegen Buxtehuder SV (15.30 Uhr)
    Bensheim/Auerbach gegen SG BBM Bietigheim (17.30 Uhr)
    Mainz-Bretzenheim gegen Frisch Auf Göppingen (19.00 Uhr)

    Bis auf die Gewinner der erste, dritte und siebten Partie, sollten hier die Teilnehmer der nächsten Runde feststehen. Ich sehe keine anderen möglichen Überraschungen.

    Edit:

    Nachtrag (Handball-World hatte diese Partien noch nicht auf dem „Schirm“, daher mein Irrtum):

    Am Sonnabend (5. Okt. 2013) spielen:
    HSG Bad Wildungen Vipers - SGH Rosengarten (19.00 Uhr)
    VfL Oldenburg - HSG Blomberg-Lippe (19.30 in Cloppenburg)
    TV Nellingen - BSV Sachsen Zwickau (19.30)

    Am Sonntag (6. Okt. 2013) spielen:
    TV Oyten - TSV Nord Harrislee (15.00 Uhr)
    SG Bruchköbel - Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern (16.30 Uhr)
    TV Bassenheim gegen FSV Mainz 05 (17.00 Uhr)
    TSG Ober-Eschbach gegen DJK/MJC Trier (17.30 Uhr)

    Die Hallenstandards wurden von den Mitgliedern -sprich den Vereinen - der HBL mehrheitlich beschlossen - ebenso wie die Spielmodusänderung abgelehnt wurde. Bei den Hallenstandards geht es einerseits darum Anforderungen für eine TV-Übertragung zu erfüllen, aber auch darum sicherzustellen, dass die sportlichen Aufsteiger über ein hinreichendes Umfeld verfügen um in der Liga konkurrenzfähig zu sein.

    Dieser Beschluss der Hallenstandards zielt doch in Richtung einer "Geschlossenen Gesellschaft". Ein Schelm der böses dabei denkt. Waren es nicht die "Handball-Dörfer" und "Handball-Kleinstädte" die den bundesdeutschen Handball so interessant gemacht haben? Geht dieser Beschluss der Hallenstandards nicht an der politischen Realität vorbei? Wer soll in Kleinstädten solchen Hallen bauen? Nur die öffentliche Hand! Deutsche Kommunen sind verschuldet ohne Ende. Wer baut in Metropolen Arenen? Große Investoren, die damit Geld verdienen wollen. Und wenn die Arena (Halle) noch nicht genügend ausgelastet ist? Man gründet einen Handballverein, kauft die Lizenz einem "Kleinstadt-Verein" ab. Das Resultat? Siehe deutsche National-Mannschaft?

    Wenn ich verlange, dass die Hallen die Anforderungen für TV-Übertragungen erfüllen sollen, dann sollte ich selbst den Vereinen mindestens ein übertragenes Heimspiel pro Saison zugestehen.

    Das ist eigentlich die logische Konsequenz!!! Aber was ist im Profisport schon logisch? Wenn eines der drei "Auswärts-Heim-Spiele" von Eisenach übertragen würde, könnte ich da eine gewisse Logik erkennen. Lassen wir uns überraschen. Ansonsten ist diese Auflage eine "Bestrafung".

    Es ist schon ein sportpolitischer Skandal, dass es in einem ganzen Bundesland keine bundelsligataugliche Halle für Ballsportarten gibt. Wo ist das schon noch der Fall? (in Brandenburg wahrscheinlich..).


    @ exilberliner

    ... da liegst Du aber bezüglich Brandenburg falsch. Kennst Du die herrliche "Brandenburg-Halle" in Frankfurt/Oder? Auch gibt es dort die riesige "Oderland-Halle" (gleich neben an).

    Übrigens, die W.-Assmann-Halle wurde beim ersten Aufstieg des ThSV Eisenach extra für die Bundesliga umgebaut (ich glaube in nur fünf Monaten Bauzeit), von der Größe passt sie perfekt. Sie ist quasi per Definition "nicht bundesligatauglich" gemacht worden. Und diese Definition wurde nach dem Umbau der Halle "erlassen". Das ist für mich der eigentliche Skandal. Die HBL möchte der Welt eine "deutsche Handball-Welt" zeigen, wie man sie gerne hätte, sie aber nicht so ist.


    Ein Beispiel dafür, was ich meine mit "... man möchte der Welt eine "deutsche Handball-Welt" zeigen, wie man sie gerne hätte, sie aber nicht so ist": Wieviel Hallen der Frauen-Handball-Bundesliga wären für die Männer-Handball-Bundesliga tauglich? Ich meine nur vier (von 12). Das ist auch deutscher Spitzenhandball, aber im Sinne der Definition der HBL "nicht bundesligatauglich" und deshalb "Handball-Provinz".

    4. Wo um alles in der Welt ist in Coburg die Fanbase und die Identifikation für Eisenach? Dort, in Franken, sollen die Voraussetzungen dafür vielversprechender sein als in der thüringischen Landeshauptstadt? Ich kann es mir nicht vorstellen.


    Es ist aus finaziellen Gründen einfach nicht machbar. Es rechnet sich nicht. Ich kenne die Hallenmieten und Preise für Dienstleistungen der Erfurter Messe AG. Bei Messen wird doch doppelt abkassiert, einmal vom Aussteller und einmal vom Besucher, das muss man jetzt mal gedanklich auf die Handballveranstaltung "umlegen". In Coburg geht man mit einer "schwarzen Null" aus dem Abenteuer "Heim-Auswärts-Spiel" , in Erfurt mit "tief roten" Zahlen. Wenn die Halle in Coburg ausverkauft ist (könnte mitlerweile schon sein), ist alles für Eisenach gut.

    Im Vergleich dazu sind die angegebenen Zahlen aus der letzten Saison(durchschnittlich 2600 pro spiel)ohne entsprechend attraktive internationale Erfolge und Spiele für mich erst recht zweifelhaft. Könnte wohl ein Rechenfehler sein.

    Meine Erklärung, aber auch mit Vorsicht zu genießen: Der Zuschauerschnitt für die Bundesliga wird m. E. nur bis zum Ende der Hauptrunde berechntet. Danach sind ja die Anzahl der Spiele und die Gegnerschaft unterschiedlich, so dass hier die offizielle Brechnung endet. Die Play-off-Spiele der Bundeliga werden nicht mit hineingerechnte. Die Durchschnittszahlen die es jetzt relevant werden, muss man sich selbst berechnen, ich komme da schätzugsweise aber auch nur auf 2300 (einschließlich intern. Spiele). :spam: Rechnet man noch ca. 300 nicht besetzte Plätze für Sponsoren dazu, kann es dann hinkommen.
    Aber vielleicht ist das auch kein Spam, denn mehrmals wurde ich im Winter (Mittwochspiele) vor der Halle angesprochen und man wollte mir zum Originalpreis (!) "Sponsorenkarten" ohne Preisaufdruck verkaufen. Die Verkäufer tauchten plötzlich aus dem Dunklen auf. Auch wenn es heißt "Block 3 ist ausverkauft", bekomme ich dort mit der Karte (natürlich an der Kasse gekauft) für einen anderen Block, meinen "Fast-Stammplatz" im Block 3, mit der vorzüglichen Möglichkeit eine Tüte "Riesaer-Nudeln" zu fangen (hierfür taugen nur ganz spezielle Plätze). Die Frage stellt sich jetzt anders, die bekanngegebene Zuschauerzahl ist:
    a) die in der Halle befindlichen Zuschauer (oder)
    b) die für das Spiel verkaufte Karten (einschl. der Dauerkarten und der ausgegebenen Sponsorenkarten)?

    Ich vermute a), und bei der Berechnung des Saisondurchschnittes nimmt man den Durchschnitt aus b), na dann :saufen:.

    Der Witz ist, auch das Spiel in Coburg, einer Halle in der alles möglich ist, wird wieder nicht übertragen. Also wofür diese dämlichen Auflagen? Spielt doch Eure Liga unter Berlin, Hamburg, Kiel, Magdeburg und Flensburg aus, wenn ihr das wollt. Offenbar sind Euch kleine Vereine ein Dorn um Auge, na dann viel Spass!

    Ja das ist der Witz. Diese Auflage scheint mir so, als wäre es eine Bestrafung. Die HBL hat sich doch längst von den Interessen ihrer Mitglieder verabschiedet. Man sah es daran, wie die Sache mit den Play-off-Spielen von den Mitgliedern "angenommen" wurde. Genauer gesagt sie ist sang- und klanglos durchgefallen. Noch blöder der Gedanke des Geschäftsführer der HBL, mit nur einem Finalspiel in einem überdachten Fußballstadion den Deutschen Meister zu küren. Es gibt ja noch ein Thema hier in der Handballecke "Vorschlage zur Verbesserung der Bundesliga" oder so ähnlich. Ich "werfe" mal meinen Vorschlag hier unter die "Massen": "Herrn Bohmann und Herrn Witte in die Wüste schicken". Grund: siehe dritten bis fünften Satz (ggf. auch den sechsten Satz) meiner Ausführungen.