Jetzt fangt Ihr schon wieder an, die Erstligavereine in die Großstädte verlegen zu wollen bzw. den Mittel- und Kleinstädten die Existenzberechtigung abzusprechen. Bei aller Liebe, wenn der ThSV in Rostock, Melsungen oder Aue spielt, ist die Bude voll. Egal in welcher Liga. Da heißt es, gehen wir zum Spiel! Da braucht man nur die Stadt zu nennen, die Sportart erklärt sich dann von selbst. Und Städte wie Großwallstadt, Gummersbach, Lemgo und Flensburg, von denen man sonst keine Notiz nehmen würde, kennt so ziemlich jeder Sportbegeisteter in Deutschland. Jeder Versuch, die Vereine zu verlegen und mit neuem Namen an den Start zu schicken, ist fehlgeschlagen. Es würde halt keine Sau interessieren, wenn der ThSV plötzlich als Grün-Rot Erfurt auftritt und 60 km entfernt seine Spiele austrägt.
Das Eure These nix taugt, sieht man schon an den Fakten. Wieviele Metropolerstligavereine gibt es da? Gerade mal ein Drittel. Und die zwei größten Städte haben große Schwierigkeiten, sich gegen die anderen Sportarten durchzusetzen. Letztlich ist es völlig egal. Wer sportlich die Liga schafft, hat eine Existenzberechtigung. Und wenn dann mindestens 3.000 Zuschauer im Schnitt einen Spielbetrieb refinanzieren, dann ist es scheißegal, ob es einen VIP Bereich gibt, die Halle n der Uckermark steht oder der Spielort in der Liste der größten Städte auf Platz 250 steht. Jede Metropole muss es erst einmal besser machen und nicht seine Erstligazugehörigkeit mit seiner Spielortgröße begründen. Dass dies kein Selbstläufer ist, sieht man ja an der Realität. Seit 16 Jahren will man zum Beispiel uns weiß machen, dass wir in der ersten Liga nix verloren haben. Und trotzdem schauen wir immer wieder rein und die Gegner sagen, "die Assmannhalle ist auch für uns ein Erlebnis". Freilich, wir werden so schnell nicht Meister oder spielen gegen Kopenhagen usw. aber Spiele, wie letztes Jahr gegen die Füchse sind unsere Pokaltitel. Dafür leben wir und das sollte man den "kleinen" Vereinen auch lassen.
So, Back to Topic:
Aufsteiger:
Leipzig, Eisenach und Bittenfeld.
Für Leipzig kam die Pause gerade recht, noch zwei Spieltage mehr und sie ständen nicht mehr so gut da. Sie werden Luft holen und wieder durchstarten.
Eisenach hat mit Petko wieder den Sieg auf der Bank (7 Siege in Serie) und Bittenfeld ist einfach mal ein Tipp. Coburg und Rimpar fehlt noch die Erfahrung, als Underdog in die Hinrunde gehen und befreit auspielen ist etwas anderes, als nach der WM Pause als Mitfavorit einen Druck zu spüren.
Eine große Rolle wird die WM spielen. Kommen Spieler verletzt zurück, kann ganz schnell alles durcheinander geraten.
Absteiger:
siehe Tabelle