Also ich kann mir gar keinen kleinen Verein vorstellen, der die Idee den Kader auf 16 zu erweitern, nicht gut findet:
1. Nachwuchsspieler kann man auf die Bank setzen und bei Bedarf Ligaluft schnuppern lassen. Derzeit kommen die faktisch nur als Frischling rein, wenn der Baum grad brennt und 5 Spieler auf der Krankenstation liegen.
2. Damit die großen und guten Vereine 16 Spieler mit demselben Etat bezahlen können, muss das Niveau der Oberklassegehälter mit Bedacht gewählt werden. Alles, was nach den Topstars kommt, kann dann auch mal bei kleineren Vereinen unterkommen, da für die bezahlbar und mit anständiger Chance mal im Focus zu stehen.
3. Die Leistungsschere wird auch kleiner. Wenn Vereine vernünftig wirtschaften, haben sie 1-2 Topstars und einen Restkader, da breiter aufgestellt, aber leicht unter dem jetzigen Niveau liegt. Der kann aber Verletzungen und Belastung viel besser verkraften und das Niveau hält sich über 50-60 Spiele der Saison. Die kleinen Vereine mit 34 Spielen halten das Niveau hingegen und können zielgerichteter ausbilden.
und Richardsons Argument ist auch ziemlich gut:
Starke Gegner lassen bei starkem Vorsprung die zweite Garde ran und man verliert nicht zu hoch. (Das ist quasi ein Eisenacher Argument
)
Welche kleinen Vereine sperren sich denn gegen eine Kadererweiterung?